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josef_reich

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Alle Beiträge von josef_reich

  1. josef_reich hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    ...zu den Hintergründen des globalen Ölhandels. Stammt den Tiefen meines Rechners, gerade beim Aufräumen gefunden - und aus aktuellem Anlass einfach mal zum besseren Verständnis *globaler* Wirtschaftszusammenhänge reingesetzt. Nicht von mir - vermutlich irgendwann einmal auf irgendeinem Server eingesammelt - aber falls irgend jemand die Herkunft oder den Verfasser kennt, ladet ihn bitte auf ein Bier ein... Muss ziemlich alt sein, ist aber offenbar immernoch gültig. Für alle, die es noch *nicht* kennen... ************************************************************ Kalkulationsbasis für das Fixing des Ölpreises: 1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion: - der Benzinpreis steigt. Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional. 2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion: - der Benzinpreis steigt. Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer. 3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe: - der Benzinpreis steigt. Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis. 4. Im Nahen Osten wird gekämpft: - der Benzinpreis steigt. Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis. 5. Die Verbraucher sparen: - der Benzinpreis steigt. Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben. 6. Die Verbraucher sparen nicht: - der Benzinpreis steigt. Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen. 7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus: - der Benzinpreis steigt. Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter. 8. Der Rhein führt Hochwasser: - der Benzinpreis steigt. Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis. 9. Der Rhein führt Niedrigwasser: - der Benzinpreis steigt. Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware. 10. Der Rhein führt Normalwasser: - der Benzinpreis steigt. Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die uns auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle. 11. Der Dollarkurs steigt: - der Benzinpreis steigt. Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Teuro liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus. 12. Der Dollarkurs sinkt: - der Benzinpreis steigt. Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für uns maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken. 13. Die Lager sind randvoll: - der Benzinpreis steigt. Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen. 14. Die Lager sind leer: - der Benzinpreis steigt. Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich. 15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen: - der Benzinpreis steigt. Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten. 16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen: - der Benzinpreis steigt. In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren. 17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte: - der Benzinpreis steigt. Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend. 18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf: - der Benzinpreis steigt. Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen. 19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt: - der Benzinpreis steigt. Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher. 20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich: - der Benzinpreis steigt. Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden. 21. Die Automobilindurstrie kündigt treibstoffsparende neue Modelle an: - der Benzinpreis steigt. Niemand glaubt ernsthaft, daß diese Technologie ausgereift ist und somit einen unmittelbaren Einfluß auf den globalen Flottenverbrauch hätte. 22. Die Automobilindurstrie kündigt keine treibstoffsparenden neuen Modelle an: - der Benzinpreis steigt. Benzinfresser sind unzeitgemäß. Ökologisches Denken führt dazu, daß viele Fahrzeugbesitzer ihre Fahrzeuge in der Garage lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Hierdurch wird der Gesamtumsatz des Treibstoffes deutlich gemindert, was zu erheblichen Steigerungen der Kosten für Beschaffung, Transport und Versorgungs-Infrastrukturen führt. 23. Zwei Erdölkonzerne fusionieren: - der Benzinpreis steigt. Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist. 24. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht: - der Benzinpreis steigt. Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen. Schönes Wochenende noch... Oder was davon übrig ist. Und lasst Euch nicht zusammenhageln...
  2. Sieh es einfach schwedisch und gelassen: Wenn das Birnchen später eintrifft und eingebaut wird, hält es auch um *genau* diese Zeit länger... Mal abgesehen davon: Das Thema Kundenorientierung sowie der Schmalspur-Elitär-Mondpreiszuschlag für selbst alltäglichste Verschleißteile durch GM können wir eigentlich *nie* oft genug haben. Aber wenn die's so wollen... Nächste Karre ist zumindest bei mir *kein* Saab. Zum Vergleich: Das in Köln ansässige Europa-Zentrallager eines gar nicht so unbekannten japanischen Automobilherstellers beschafft selbst die exotischsten Teile innerhalb von einem Tag - direkt per Luftfracht aus Asien.
  3. Geht mal zum nächstbesten "Freundlichen" - und fragt einfach nach den Preisen von ein paar beliebigen Ersatzteilen... Genießt erstmal die Zahlen, die angesagt werden. Ich wette, Ihr schafft in Folge auch ohne Training die 90 km/h - und zwar zu fuß - einfach auf Grund des Selbstschutzes. Vorsicht bei der Flucht. Türen sind manchmal aus Glas...
  4. Fluidfilm = *kein* Gummiproblem. Sanders = *kein* Gummiproblem. Holts/Teroson/sonstiger Baumarkt-Kram = eigentlich auch *kein* Gummiproblem. Die *achsogefährlichen* Lösungsmittel sind nach recht kurzer Zeit fast vollständig verdunstet und schädigen ernsthaft auch nur, wenn sie dauerhaft einwirken. Dann allerdings werden die Weichmacher in fast allen Kunststoffen gekillt, nicht nur im Gummi... Aber erforderlich sind Lösungsmittel - *wer* oder *was* sollte denn ansonsten das eigentliche Wachs in die Falze und Blechspalten schwemmen...? Gefährdet sind am ehesten rein thermisch vernetztes Naturlatex und offenporige, einfach vulkanisierte Gummiwerkstoffe mit Gewebezuschlag. Das sind beispielsweise die "schaumigen" Bauteile, die von der Struktur etwa ähnlich aussehen wie eine aufgeschnittene Umhüllung der Heizungsisolation . Vom "Anfass-Gefühl" her vergleichbar mit den Klebestreifen zur nachträglichen Abdichtung fon Wohnungsfenstern. Bitte auch Vorsicht mit Teilen, auf die zusätzlich Fremdwerkstoffe aufgeflockt sind. In Summe eigentlich relativ selten, aber fast immer am Schiebedach oder innen an den Seitenfenstern. Viel schlimmer ist der Einsatz von Kriechölen auf Dichtungen und Gummiteilen am Fahrwerk - sowie die Alterung durch ständiges Stehen in der prallen Sonne - also UV-Anteil des Lichtes. Wenn's um die Türkanten geht - untere Dichtleisten wegbauen, gründlich den Ranz darunter entfernen und trocknen lassen. Wenn möglich auch Türpappen entfernen und die Versiegelung gleichmäßig von oben dort entlangsprühen, wo auch das Wasser entlangläuft. Wenn sich unten im Türschacht schon Dreck angesammelt haben sollte: Tannennadeln und ähnlich grobes Zeug mit Pinsel losbürsten und wegsaugen. Oder soll der Dreck mit Wachs für die Ewigkeit verklebt werden...? Feuchten Schmodder hemmungslos rausspülen - und dann den Türschacht *gründlichst* trocknen lassen. Nicht zuviel Wachsplörre verwenden, sonst gehen irgendwann einmal die Abflußöffnungen dicht. Zweimal dünn mit ein paar Wochen Abstand bringt mehr als eine Voll-Flutung...
  5. Au, shit... Die standen auf meiner Liste für Notfälle bei Fahrten auf der A3/A61 Falls es interessiert, lest mal was ich anläßlich zu anderer Gelegenheit zu einem ähnlichem Thema geschrieben habe... http://www.saab-cars.de/showthread.php?t=22094&page=15 Für die eiligen direkt: http://www.saab-cars.de/showpost.php?p=301323&postcount=142 und http://www.saab-cars.de/showpost.php?p=301329&postcount=144
  6. Du meintest doch sicherlich ...Minderwertigkeits-Komplex-Kompostierer.. 3340 - 6x4 & Co. - das sind *echte* Nutzfahrzeuge. Für diejenigen, die damit ihr Geld verdienen (müssen) im Gelände mobil zu sein. Genau deshalb wird ja wohl auch niemand einem Waldbauern, Landwirt, Forstarbeiter, Bauarbeiter, Almhüttenwirt oder ähnlichem Beruf das Recht absprechen, mit einem *nochsomonströsen* Gelände-Geschoß durch die Gegend zu fahren. Aber im normalen Straßenverkehr sind diese Karren *irgendwie* hochgradig daneben - fast schon peinlich... Was anderes wäre eine hübsche kleine Planier-Raupe... Da gibts nämlich immer mal wieder ein paar Stellen im Gebüsch am Straßenrand, aus denen diese roten Blitze kommen...
  7. An dem Tag, an dem diese *hirnrissigen* und zudem *potthässlichen* XXL-Abfallcontainer mit Geländegang von den Straßen verschwunden sein werden, gebe ich einen aus... - Versprochen !! Nur minderbemittelte mit Profilierungs-Problem sowie selbsternannte Mitglieder der Us-Marine-Corps (Zweigniederlassungen: Leopoldstraße, München - Kö, Düsseldorf, etc...) halten es offenbar immernoch für erforderlich und chic, ihre hohlen Birnen mit solch rollenden Transport-Umverpackungen durch die Gegend zu wälzen. Was soll der Scheiß? Mobiles Bunker-Suckommando für den örtlichen Provinz-Golfplatz - Luft-Lande-Cops vor'm Kindrgarten - oder ist das etwa schon das Aufrüsten für die nächste Invasion bei Lidl...? Auffallend ist, daß dort wo wirklich ernsthafte Geländegängigkeit erforderlich ist - ganz bestimmt nicht nur aus Kostengründen - eher ein Defender, Patrol oder Landcruiser der älteren Bauart unterwegs ist... Wir haben mal auf einer etwas matschigen Wiese mit einem Golf-I-Automatic (!) den Fahrer eines modisch aufgemachten C7 abgeholt, der sich mit seinen Designer-Schühchen nicht mehr aus dem festgefahrenen Bock getraut hat... - Lag an den Designer-Reifchen, die der Volldepp aufgezogen hatte. Auch ein *oller* Benz mit 4matic aus den Achzigern und Audis aus der Quattro-Anfangszeit verfügen über eine Geländegängigkeit, die so manches aktuelle Lifestyle-Monstermobil verblassen lässt.
  8. Du wärst bestimmt nicht der Erste, der auf Grund seiner Gutmütigkeit ggü. einem Schadensverursacher auf seine Rechte verzichtet und deshalb letztlich im immer wieder einkehrenden Streitfällen auf seinen Kosten sitzten bleiben würde. Abwicklung des Schadens ist das Eine... Beweissicherung das andere ! Hier: Haftpflichtschaden. Also ist die Ermittlung der tatsächlichen Schadenshöhe Bestandteil des Schadenskomplexes und somit Dein Recht, auf das Du verzichtest. Also lieber vorsichtig und *direkt* einen von *DIR* beauftragten mit dem Fahrzeugtyp erfahrenen Gutachter einschalten. Sollte es am Ende tatsächlich eine Bagatelle sein, kann der Schadensverursacher immer noch seinen Freiheitsrabatt durch Übernahme der Gesamtkosten retten. Aber *DU* solltest *AUF-JEDEN-FALL* mit der gegnerischen Versicherung abrechnen. Erstens - weil die Schadenshöhe erst im Nachhinein endgültig fest steht. Wäre nicht das erste Mal, daß dann der Spruch "...so hoch hab ich mir das nicht vorgestellt..." käme Zweitens - damit Du nicht im schlimmsten Falle ewig auf zivilrechtlichem Klageweg Deiner Kohle hinterherlaufen musst. Drittens - damit Du möglichst nicht in Vorleistung treten musst. Denn als Geschädigter bist *DU* der Auftraggeber für die Instandsetzung Deines Wagens - und nicht etwa der Unfallgegner. Das heißt *DU* hast die Wahl, was und wie gerichtet wird - auf Basis des Gutachtens. Und somit auch die Pflicht, für die Kosten aufzukommen, die *DU* wiederum der gegnerischen Versicherung in Rechnung stellst.
  9. Ja mei... - was wohl... Ganz bestimmt nicht den Texas Instruments aus'm neunten Schuljahr... Nehme allerdings gerne kreative Anregungen entgegen, falls jemand zum Auslesen des OBD-Speichers noch andere Technologien anbieten kann... Bleibe ansonsten beim Tech2 und dem AU-Tester, vielleicht dann noch die CO-Sonde mal schnell an den offenen Kühlwasserbehälter gehalten... Das reicht für's Erste - weil selbstgeklöppelte Schleppi-Adapter sind mir dann doch etwas zu lästig - und abgesehen davon - es geht ja hier nicht ums Flashen neuer Kennfelder, sondern lediglich das Erkennen offensichtlicher Fehler.
  10. josef_reich hat auf KGB's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Ich sag doch ständig...: Alte Autos - 901 hier *explizit* erwähnt - sind in einer gesamtheitlichen Betrachtung wesentlich umweltfreundlicher als ständig was neues zu kaufen. Lifecycle-Ökobilanz grüßt !! Natürlich ist es am umweltschonensten, die Kiste nur dann anzuschmeißen, wenn sie *wirklich* gebraucht wird. Darf dann sogar ein bischen Spaß machen - fast ganz ohne schlechtes Gewissen... Offensichtlich haben die Piepmätze die *dauerhafte* Stillegung als besonders umweltfreundlich entdeckt... Ich wage einfach mal eine Prognose: Weil ja Spurenelemente in der Ernährung gerade für den Nachwuchs seeeeeeehr wichtig ist, geht es den sechs Federbällen bestimmt ziemlich gut - denn zumindest *Eisen* haben sie genügend im Blut... Edit: Bastel doch einfach eine Schutzhaube aus einem Stück alten Maschenzaun, quasi als biologischer Luft... - äääähm - Katzenfilter. Und hüte Dich vor den fütternden Eltern - Kohlmeisen können recht kiebig werden, wenn Du sie zu häufig störst...
  11. ...und würde man sie absichtlich aufgelassen haben, um den Rolladen zu retten, käme wegen der zerschlagenen Scheibe irgend so ein dahergelaufener Rechtverkorkser der Versicherung an - und würde einem etwas von Schadensminderungspflicht und vorsätzlicher Herbeiführung eines Schadensereignisses vorsülzen...
  12. josef_reich hat auf Ziehmy's Thema geantwortet in 9-5 I
    Das Glücksspiel besteht im Wesentlichen erstmal darin, im Premium-Lücken-Netz von GM überhaupt eine Werkstatt zu finden, die sich für Saab zuständig fühlt. Viele weiße Flecken auf der Landkarte - mit Anfahrstrecken von mindestens 50 km. Sodann glücklich nach intensivstem Suchen neben dem Opel-Gelb die verschämt in der Ecke hängende Fahne mit dem flügellahmen Greifvogel erspechtet. Aber das heißt noch gar nichts. Es folgt dann entweder das Erlebnis der Unfähigkeit mit der aktuellen Technik - oder alternativ Inkompetenz mangels Schulung - mit der alten Technik fertig zu werden. Meines Erachtens hängen auch die Niederlassungen an der intravenösen Drucknadel. Auf der einen Seite die Gefahr, den Kunden unwiederuflich los zu werden, andererseits die Uneinsichtigkeit in Bezug auf die Kostenübernahme vom Werk. Ich behaupte einfach mal, daß *jeder* Händler gerne zufriedene Kunden hätte, die *gerne* zur Inspektion kommen und an die sich *leicht* ein neues Fahrzeug verkaufen ließe. Nur kann kein Mittelständler auf Dauer überleben, wenn er auf den Kosten sitzen bleibt. Der Kunde flucht - und flüchtet zur Konkurenz. Und der Händler...? Was meint ihr wohl, warum so viele *wirklich* gute Saab-Schmieden in den letzten Jahren die Fahne eingerollt haben? Zu geringer Kontingentverkauf. Abwanderung der Stammkunden. Dazu das Damokles-Schwert einer Kündigung der Herstellerbindung im Nacken... Da geben viele resigniert auf. Mit Glück als *freie* Schrauberbude wieder auferstanden... Oder auch anders: Habt Ihr zufällig auch ehemalige Saab-Werkstätten in der Nähe, an denen jetzt *irgendein* undefinierbares koreanisches Fähnchen hängt...?
  13. Da ich *grundsätzlich* immer nur Fahrzeuge im Alter von mindestens drei bis fünf Jahren kaufe - ohne Wartungsstau und die modelltypischen Zipperlein durchrepariert - sodann *besonders* gerne diejenigen, die auf dem Markt unbeliebt sind und somit schwer verkäuflich, deshalb *erheblich* unter ihrem tatsächlichen Nutzwert gehandelt werden, geht mir die Entwicklung *jeglicher* Neuwagen so ziemlich schräg an der Backe vorbei. Sollen sie doch ihre mondpreisigen, mit störungsanfälligem Schnickschnack vollgepackten Prachtstücke im eigenen Hof lagern, falls nicht verkäuflich. Von mir aus auch hochkant gegen die Laternen gestapelt... Sollen sich die anderen mit dem anfänglich perversen Wertverlusten, ewigen Kinderkrankheiten und Rückrufen sowie unverlässlichen Werksgarantien rumärgern. Ein abgelegter Geschäftswagen, vernünftig gewartet, knapp einmal um die Uhr gelaufen, dabei relevante Baugruppen durchrepariert - zum Achtel des Neupreises. Das ist mein Ding... Garantie? Gewährleistung? Lauwarme Händlersprüche und Werksversprechugen? - Brauch ich nicht. Endoskop, Kompressionstest, Bremsenprüfstand und Diagnoserechner - das sind meine Ausfall-Versicherungen beim Fahrzeugkauf...
  14. josef_reich hat auf Ziehmy's Thema geantwortet in 9-5 I
    Sehen wir die Sache doch einfach mal *absolut* fahrzeugunabhängig... Da bekanntermaßen wirklich *niemand* freiwillig sein Geld damit verdienen mag, sich mit Kunden berechtigtermaßen unzufriedenen Kunden ruzuärgern - und dadurch gleichzeitig die restverbliebenen dieser seltenen Gattung final zu vergraulen - bleibt als einzig logischer Schluß die berühmte "...Order von oben" Verknüpfen wir dies mit den schon bekannten Erfahrungen der Diesel-Fraktion sowie den abenteuerlichen Phantasiepreisen für selbst alltägliche Verschleißteile im werkseitigen Ersatzteilhandel, bleibt festzustellen, daß es einem uns nur zu gut bekannten ehemals schwedischen Hersteller von selbsternannten Premium-Produkten offensichtlich besser ginge, wenn er künftig auf die lästige Kundschaft verzichten könnte. Ich bin mir zumindest 100% sicher, daß für mich bei künftigen Kaufentscheidungen ein *bestimmter* Hersteller durchs Raster nicht mehr kalkulierbarer Ausfallrisiken fällt. Nicht wegen den Fehlern der Produkte, sondern wegen der Art und Weise damit umzugehen. Um nicht zu sagen "...mit dem eigenen Kunden umzuspringen" Sicher, die *anderen* kochen auch nur mit Wasser. Nur ist dieses im Falle eines *erheblichen* Problemes bei weitem nicht so Trübe wie im Umfeld von GM. Auffallend in diesem Zusammenhang ist übrigens, daß insbesondere die Liga der Premium-Hersteller sowie der Premium-Sparten einiger Marken-Mischkonzerne durch überproportionale Überheblichkeit, Kundenverdummung und arrogantes Auftreten bei der Behebung von Produktmängeln auffallen. ...und manche zudem mittlerweile ihre eigenen Infrastrukturen aufgebaut haben, damit die oft erschreckende Ausfallquote der Fahrzeuge nicht in den öffentlichen Statistiken der Automobil-Clubs erscheint. Nicht beherrschte eigene Technologie... @[mention=701]Ziehmy[/mention] Hau wech die Drecks-Grotte. Noch ist das Problem überschaubar. Wertverlust und Umbaukosten. Aber den künftigen Umsatzausfall entschädigt Dir niemand. @[mention=2599]saab[/mention]-Werks-Mitleser: Ein unzufriedener Kunde vergrault mindestens zehn potentielle Neukunden. Sollte Euch bekannt sein. Wie lange wollt Ihr - nur um die Aftersales-Kosten künstlich niedrig zu halten - diesen Schwachsinn weitertreiben?
  15. josef_reich hat auf felicad's Thema geantwortet in 9000
    Spiritus im Wischwasser killt die Dichtungslappen der Rückschlagventile. Es ist bei einem CC eigentlich *wurscht* welche NSW angebaut werden. Hängt vom individuellen Bastelgeschick ab. Lediglich der Versuch des Anschließens an die originalen Stecker könnte scheitern sein, wenn das passende Gegenstück fehlt... Schlimmstenfalls: "Zwickab und Normteilverbau" Diese Methode entspricht zwar nicht meinem persönlichen Stil des Lampen-Nachrüstens, umgeht aber die saabothekigen Preise für passende Teile - soweit überhaupt noch verfügbar...
  16. Der NSD ranzt an der Kante durch. Wenn die noch ok ist, würde ich ihn noch eine Weile behalten. MSD aus der Bucht sind zweifelhaft. Die *billigen* für unter 50 Talern sind eh die zylindrischen und somit eigentlich für den CC vorgesehen. Künftige DE-Montage erleichtert es, wenn Du - wie auch eigentlich vorgesehen - selbstsichernde Kupfermuttern, also mit Quetschgewinde verwendest. Der Schwachpunkt *jedes* Auspuffs sind Senken, in denen Kondenswasser bei Kurzstreckenfahrt stehen bleibt, sowie Schweiß- und Bördelflansche. Aluminierte Bleche sind eigentlich ein Witz, da gerade an den Schweißstellen diese Schutzschicht bei der Montage zerstört wird. Nur so am Rande... In früheren Zeiten wurden Auspuffteile häufig nach Opa's Art konserviert: Beidseitig Fett in's Rohr, dann von außen mit der Lötlampe heißgemacht - und so lange gedreht und gewurschtelt, bis der Ranz als Film das Rohr bis zur kritischen Schweißstelle am Topf benetzt hat. Eingebrannt hat sich diese "Hillbilly-Konservierung" dann von alleine im Betrieb. Und wirksam ist die Methode tatsächlich - Nicht umsonst halten die ständig mit Ölresten von innen benetzten Abgasanlagen eines alten Dieselmotors wesentlich länger als die Rohre eines ach so sauberen Benziners... Nun, ich habe *nichts* gesagt... Weise aber nochmal ausdrücklich darauf hin, daß gleichmäßige Verteilung das Entscheidende ist. Und bitte nicht zu viel des guten, sonst zündet der Kram bei der ersten strammen Autobahnfahrt durch...
  17. Hast Du mal an *strategischen* Punkten den Widerstand zur Batterie durchgemessen? Ich hatte mal ein Masseband am Motor-SG, daß sah aus wie neu. Nur war die Kontaktfläche zur Karosseriemasse purer Grünspan... Von *allen* 9000ern, die ich bisher mit mit *heftigsten* nicht zu deutenden Verdauungsstörungen gesehen habe "Zit:...meine Karre macht nicht mehr lange..." - war es fast bei allen irgendeine unauffällige Klitzekleinigkeit. Irgendein drecksgelumptes Poti, furzverreckter Sensor, murksverzwickter Stecker oder Schlauch. Hab sogar schonmal einen "Zit:...technischen Totalschaden, keiner kann weiterhelfen, der geht einfach immer wieder aus..." als simplen Kabelbruch mit Masseschluß enttarnt - nämlich die im Leerlauf krüpplig laufende Karre einfach frech auf einen Stoßdämpfer-Schockprüfstand gestellt. Hinterfotzig, weil es *vor* dem Sicherungskasten war... Auch Ansprühen *jeder* denkbaren Stecker-Verbindung mit einem Kontaktspray hat öfters Wunder gewirkt. In Verbindung mit Klopforgien an allen Stellen, wo Kabel unerreichbar hinter Verkleidungen lauern...
  18. Solange es bei *höchstens* einem Fred pro sinnfreiem Thema bleibt... Aber wir könnten ja zusätzlich das Kundenforum auf dem Telekom-Server zum Abkotzen über den 3.0 TiD misbrauchen. Oder ...?
  19. Eigentlich braucht *jeder* Motor einen "Choke"... Nur halt nicht mehr Opas Seilzug mit "Knubbel" neben dem Lenkrad... Genausowenig wie einen Fliehkraft- und Unterdruckregler für die Zündverstellung... Auch keine Startautomatik mit Bimetallfeder... Heutzutage ist das alles hübsch in der Elektronik hinterlegt und überwacht. Kurbelwellendrehzahl, Luftmasse, Temperatur, Gemisch über Lamdawert... Wird dann über Einspritzmenge, automatischen Zündzeitpunkt, Leerlaufregler & Kollegen geregelt. Trotzdem macht es ab und an durchaus Spaß, gelegentlich an einem *dafür* geeigneten Fahrzeug mit Stroboskop und Schließwinkelmesser rumzuhantieren. Manches heutzutage ist mir *gelegentlich* etwas zu elektronisch...
  20. Es gibt doch noch soooo viele Dinge, die sich *ohne* zusätzliche Kosten testen lassen... Treibstoffzufuhr, meinethalben. Angefangen von Pumpe über gequetschte Benzinleitung... Und vergiß nicht, daß *simpelste* elektrische Schäden bei einem 9000er einen ganzen Komplex von Störungen verursachen können. Denk nur alleine die Batteriemasse mit ihrem versteckten Karosserieanschluß unter dem Kabelschacht. Ist der Abzweig faul, hast Du den Poltergeist an Bord... Sieh's sportlich - als Herausforderung. Und nicht als unlösbares Problem...
  21. Ich nehm den schwulen Köter auf dem dritten Bild. Dazu noch ein paar Fragen: Ungefäre Grillzeit? Rezeptvorschläge? Wohin mit der Wolle? Und das wichtigste: Hilft Greenpeace auch bei mishandelten Karosserien? *wegduck*
  22. Gibt's besseres Öl auf einer anderen Welt? nix, ich kann die Antwort nicht mehr andern und vor allem... Gibt's Freds, die die Welt nicht braucht? *sinnfreie-wegduck*
  23. josef_reich hat auf felicad's Thema geantwortet in 9000
    Ich empfehle *ganz* dringend, den Himmel auszubauen und für einen Nachmittag in die Sonne zu legen. Ansonsten haben wir hier im *NullKommaNix* den nächsten Fred mit dem Titel: "Hilfe, mein Himmel löst sich auf..."
  24. josef_reich hat auf felicad's Thema geantwortet in 9000
    Bei der Post hängen die Spender für Briefmarken einfach mit Haltern an der Wand. AUßER bei den Modellen mit dem Blaue-Mauritius-Kit, die sind ganz vorne auf den Auktionslisten integriert. *wegduck* Aber Recht hast Du...
  25. Schau erstmal unter der Rücksitzbank und hinter den Seitenverkleidungen nach möglichen Leckagen. Zusätzlich: Gestängeführung der Abdeckklappe verschmutzt? Abschaltsensor mit Kabelwackler?

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