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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Die können es noch so oft schreiben: solange mich meine Augen nicht belügen und ich dahingehend noch fit bin, das selbst zu beurteilen, bleibe ich dabei: schnörkellos ist ganz ganz anders!

 

(und ich frage mich, wie ein Dellendoktor bei solchen nicht nur Lichtkanten, sondern gar Klingen da an der Seite jemals den Originalzustand wiederherstellen will...)

 

Da kann ich nur vollkommen zustimmen. Diese gegenläufigen und sich überschneidenden Sicken mögen ja z.Zt. modern sein, aber schön sind sie in meinen Augen nicht. Mal wieder ein Oppel, der mich emotional überhaupt nicht anspricht...

Aber schon faszinierend welch Bewunderung und Anerkennung so viele für ihren Saab ernten, während ich ausschliesslich Leute kenne, die sich im höchstfalle mal für Saab interessieren, aber ihn nie "bewundern" und "bestaunen" würden. Noch nie jemand bei meinen Sääben unbedingt unter die Haube schauen, oder gar unbedingt damit fahren wollte, auch noch nie jemand die Dinger (trotz Aero) als "Waffe" bezeichnete und noch nie jemand als "wunderschön", schon seltsam diese Unterschiede, nicht wahr....?

 

Mal ein wahres Wort. Was soll bitte an einem Auto,welchem auch immer, "wunderschön" sein, zumal wenn es, vorsichtig ausgedrückt, teilweise optisch etwas holprig daher kommt. Wie gesagt, nichts gegen den 9.5 II. Ich hatte mir selbst kurzfristig selbst überlegt, noch einmal schwach zu werden, und einen jungen Gebrauchten zu kaufen, bevor ich auf unseren Fuhrpark-Gewaltigen gehört und mir doch wieder was aus Stuttgart zusammenkonfiguriert habe, obwohl ich für einen weit besseren Kurs einen der im Netz angebotenen Aeros mit egal welcher Motorisierung hätte schießen können.

 

Wenn man hört, dass der 9.5 II "wunderschön" sein soll und offensichtlich bestaunt wird, wie das achte Weltwunder, obwohl er doch mit viel GM-Teilen zusammengeklempnert wurde, ist eigentlich nicht einzusehen, dass von ihm keine für Saab das Überleben sichernde Stückzahl gekauft worden ist, zumal Saab wie Opel ja auch, seit geraumer Zeit durch Funk und Presse geistert. Leuten, die in der Preisklasse zwischen 45.000 und 70.000 € unterwegs sind, ist doch eigentlich auch eine gewisse Internetaffinität nicht fern, so dass man sich die notwendigen Informationen durchaus hätte beschaffen können, nicht zuletzt dank dieses Forums.

Was aus ihm (Saab 9-5II) geworden wäre lässt sich schwer beurteilen... Man hat diesem wunderbaren Auto ja nur ein halbes Jahr Überlebenszeit gegeben... hat immerhin für knapp 11.000 Autos gereicht...

Was aus dem 9-5 II geworden wäre? Nach dem Sedan war ja der Sportkombi schon in den Startlöchern und der hätte wie beim ersten 9-5 und auch beim 9-3 II bis III die Mehrzahl der produzierten Fahrzeuge ausgemacht.

 

Sollte des Coupe des 9-5 II nicht nur eine Studie gewesen sein sondern auch produziert werden, wäre mit Sicherheit auch ein Cabrio in der Liga des Ingolstädter A5 drin gewesen.

 

Die Abnabelung von GM hätte halt möglich gemacht werden müssen, dann hätte SAAB überlebt und die Fahrzeuge hätten wieder ihren alten Spirit bekommen (den sie meines Erachtens nie verloren haben).

 

Aber wie sagt der Bayer: "Hätt I, dad I, war I." Is nicht mehr, over and gone.

 

Saab wird nie mehr zurück kommen. ( Achtung: Das war meine freie Meinung ) Und jetzt steinigt mich dafür.

@Wene

Abwarten... mal gucken was die Zukunft bringt. Ändern kann man selber eh nix. Aber hoffen ist immer drin! Immerhin werden seit einer Woche wieder Teile in Trollhättan gefertigt. Und was der neue Eigentümer letztlich auf die Beine stellt ist auch abzuwarten. Ich für meinen Teil werde meinen 9-3 hegen und pflegen! Und wenn das Geldbeutelchen nächstes Jahr auch stimmt dann werde ich zusätzlich einen 900 Steili oder einen 90 vor der Verschrottung retten :smile: Hab dann quasi Alteisen und Moderne in der Garage vereint...

 

Gruß Roman

Was aus dem 9-5 II geworden wäre? Nach dem Sedan war ja der Sportkombi schon in den Startlöchern und der hätte wie beim ersten 9-5 und auch beim 9-3 II bis III die Mehrzahl der produzierten Fahrzeuge ausgemacht.

 

Sollte des Coupe des 9-5 II nicht nur eine Studie gewesen sein sondern auch produziert werden, wäre mit Sicherheit auch ein Cabrio in der Liga des Ingolstädter A5 drin gewesen.

 

Die Abnabelung von GM hätte halt möglich gemacht werden müssen, dann hätte SAAB überlebt und die Fahrzeuge hätten wieder ihren alten Spirit bekommen (den sie meines Erachtens nie verloren haben).

 

Aber wie sagt der Bayer: "Hätt I, dad I, war I." Is nicht mehr, over and gone.

 

Saab wird nie mehr zurück kommen. ( Achtung: Das war meine freie Meinung ) Und jetzt steinigt mich dafür.

 

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, dass Herr VM dafür wohl nicht ganz der Richtige gewesen ist.

Was aus ihm (Saab 9-5II) geworden wäre lässt sich schwer beurteilen... Man hat diesem wunderbaren Auto ja nur ein halbes Jahr Überlebenszeit gegeben... hat immerhin für knapp 11.000 Autos gereicht...
Von denen aber, ein ganzes Jahr nach Produktionsstop, immer noch über 2.000 aufweltweiten Halden rumstanden und auch VOR dem Konkurs selbst zu hohen Rabatten nicht zu verkaufen waren.Das lässt sich also schon so in etwa beurteilen, dass die laut VM benötigten 60.000 Stück pro Jahr um ne schwarze Null zu schreiben (und die Zahl war mit Sicherheit immer noch geschönt) auch mit Kombi, Coupe und Cabrio niemals erreicht werden konnte.Klar kann man jetzt schwadronieren, dass das Ende von Saab ja absehbar war und was hätte nicht alles sein können, wäre Saab "richtig gesund" dagestanden, nur das standen sie unter GM ja auch nie und davor erst recht nicht, hat dann also mit dem 9-5II rein gar nichts mehr zu tun, bzw. kann man dann auch gleich rumsülzen welchen Erfolg dieses Auto hätte haben können wenn 4 Ringe oder ein Stern im Grill gewesen wären, blabla...Die Zeit für kleine Hersteller wie Saab neigt sich einfach dem Ende zu, siehe Lancia und Jaguar, nur dass Saab eben keinen "Nimbus" des letztgenannten hatte, mit dem sich noch was anfangen lies. Und was Lancia betrifft: wenn man den Laden nun endgültig zu gemacht hätte, statt den Schriftzug auf in EU angebotene Chrysler zu kleben, wäre der Welt da wirklich etwas verloren gegangen?
Und was Lancia betrifft: wenn man den Laden nun endgültig zu gemacht hätte, statt den Schriftzug auf in EU angebotene Chrysler zu kleben, wäre der Welt da wirklich etwas verloren gegangen?
Eher das Gegenteil. denke ich: Der Name wäre nicht noch (weiter) beschädigt worden und mit etwas Glück als das in Erinnerung geblieben, was Lancia wirklich einmal war.
... als das in Erinnerung geblieben, was Lancia wirklich einmal war.
Und so ist es eben auch bei Saab wenn man ehrlich ist, "was Saab einmal war".Heutzutage kann man einfach keine "eigenständigen" Autos mehr bauen, die sich zu Stückzahlen von 20-40.000 p.a. je Modell rechnen sollen, viel zu groß ist da der konstruktive Aufwand geworden, wenn es ein "Reisewagen auf Höhe der Zeit" werden soll statt eines spartanischen Sportwagens.Wenn aber einem 9-5II trotz einem Entwicklungsaufwand von 1 Milliarde Euro immer noch der "gepimpte Insignia" anheftet, hat das Auto schlichtweg keine Chance, in dieser Preisklasse auf größere Stückzahlen zu kommen und steckt man noch weniger Entwicklungsgelder rein um es bei geringeren Stückzahlen zu rechnen, wird statt eines "gepimpten" Insignia ein "umgelabeter" Insignia drau, den dann kein Mensch mehr braucht. Bei einem Jaguar ist eben immer noch die Katze drauf plus Nobel-Innenraum, damit kann man immer noch "Staat machen", auch wenn Ford drunter steckt, aber welches Image hatte denn jemals Saab? Ein "Individualistenauto", nicht mehr und nicht weniger, das aber nun auf Basis einen Großserienfahrzeuges a la Insignia, mit dem Werkstattnetz eines absoluten Exoten?No way, da kann das Auto noch so gut und noch so schön sein, es hat einfachen keinen Markt!Ausbau des Werkstattnetzes plus Imagekampagne hingegen hätte richtig Geld gekostet und dann wiederum nochmal weitaus größere Stückzahle erfordert, das wäre nur mit Volumnenmodellen ab der Kompaktklasse gegangen (die dann auch in der Zweitverwertung wieder Entwicklungskosten amortisieren), etwas, das Saab nie gewesen ist und womit dann auch jegliches Image verloren gegangen wäre, das Saab jemals ausgemacht hat: Individualismus.
Wäre der Welt da wirklich etwas verloren gegangen?

 

Nein und hier eröffnet sich für Saab die Chance nunmehr ohne durch weitere GM-Bastard-Modelle das Image zu beschädigen, in die Unsterblichkeit einzugehen. Zum 9.5-II ist sicher zu sagen, dass er sich vielleicht doch von den Saab-Idealen der ja durchaus grazilen Linie bei einem unerwarteten Platzangebot im Inneren entfernt hatte und einfach zu mächtig daherkam und mache Modellversionen - wie z.B. der V 6 aber auch die Diesel - eben nicht unbedingt State of the Art waren.

Und was Lancia betrifft: wenn man den Laden nun endgültig zu gemacht hätte, statt den Schriftzug auf in EU angebotene Chrysler zu kleben, wäre der Welt da wirklich etwas verloren gegangen?

 

Ich denke, bezüglich Lancia habe ich genug Insiderwissen, um

 

a) zuzustimmen, dass man am besten 1969 die Firma geschlossen hätte, wobei die bis 1974 bzw. 1975 weitergebauten Autos der Baureihen Fulvia und Flavia (als Lancia 2000 verkauft), durchaus noch den alten Geist verkörperten. Was danach kam, war zum Teil katastrophal, aber es gab ja auch sehr interessante Autos: Delta 1 bis hin zum Integrale oder Stratos + Rally 037 und als letztes für mich akzeptables Auto die Thema-Baureihe.

 

b) vehement widersprechen. Das Märchen vom Badge-Engineering wird ständig in der Presse verbreitet und von der unwissenden Mehrheit nachgeplappert. Ypsilon und Delta haben nichts mit Chrysler zu tun. Der New Thema ist kein Chrysler 300 mit anderem Firmenzeichen, sondern eine Übergangslösung, bis komplett neue Modelle entwickelt werden. Es ist aber viel Geld in die Verbesserungen geflossen. Zwischen dem alten 300 und dem New Thema liegen Welten. Dass die Autos nun je nach Markt als Lancia (Europa ohne UK/IRL) und als Chrysler (Rest der Welt) angeboten werden, ist eine zweifelhafte Entscheidung gewesen. Ob das Konzept aufgeht, muss man abwarten. Das neue Cabrio "Flavia" ist ebenso eine stark überarbeitete Version des 200. Aber gerade in den USA lobt man den Quantensprung in Sachen Fahrwerk bei 200/Flavia und 300/Thema. Die Motorwahl beim Cabrio dürfte eine Fehleinschätzung des europäischen Marktes sein. Um aber ein abschließendes Urteil zu fällen, sollte man noch ca. 3-4 Jahre warten, bis die komplett von Grund auf neu entwickelten Autos da sind.

 

c) die Individualität der Marke Lancia dürfte zu Ende sein. Zusammen mit Chrysler wird man entweder untergehen oder zum Massenhersteller. Rein vom Businessgedanken war es nicht dumm, die Entwicklungskosten so zu verteilen. Selbst wenn in Europa kein einziges Auto als Lancia verkauft würde, sind die Verkaufszahlen in anderen Märkten so gut, dass sich die Entwicklungskosten rechnen.

 

Als Fan der alten Lancias kann ich auch nichts mit Thesis usw. anfangen. Aber ein Hersteller kann nicht von ein paar Fans leben. Deshalb wird es wirkliche Individualität in absehbarer Zeit nur noch im Hochpreissektor geben.

Auch weit verbreiteter Irrtum: Nicht Chrysler hat Fiat übernommen sondern umgekehrt.

stimmt, da waren einige interessante dabei ...

 

http://www.saab-cars.de/attachments/saab-stammtisch/105452-saab-opel-und-wies-weitergeht-mullers-visionen-reloaded-delta.jpg

 

früher war wirklich alles besser :biggrin:

delta.jpg.b9ed9232f627a0d017e56ce9c9cdfb31.jpg

Nicht Chrysler hat Fiat übernommen sondern umgekehrt.
Völlig richtig, aber Lancia damit zu verknoten fällt außerhalb eingeschworener Lancia-Fans wohl eher unter "Resteverwertung".Was irgendwann in ein paar Jahren dabei rauskommt wird man sehen, aber mehr als das Kühleremblem wird von Lancia da wohl nichtmehr drin sein, egal wer die Teile entwickelt und wo....und ansonsten was die "Umwandlung" von 200 und 300 betrifft: Ein härteres Fahrwerk ist kein Quantensprung und auch ohne "Herstellerwechsel" werden bei üblicher Modellpflege oft über 1.000 Teile verändert. Jetzt kann man das natürlich geschickt als "Lancia-Spirit" und "Übergangsmodelle" verkaufen, aber dass Autos bei einer "Facelift-Modellpflege" in sehr vielen Teilen verbessert werden ist einfach ganz normal.

@Saabwilliger

Meinst du mit 60.000 Stück nur den 9-5II ??? Ansonsten wären da ja noch die vier 9-3 Varianten die ja den Absatzkern von Saab gebildet hatten... Immerhin ist der 9-3II nach dem 900 ja das am häufigsten verkaufte Modell aller Saabs...

Mir gefällt der New Thema trotzdem. Der Thesis war lange Zeit mein Geheimtipp für jeden, der keinen der üblichen drei Verdächtigen Nobelhobel-Hersteller haben wollte. Das richtige Auto für Männer, die gepflegt graue Haare ansetzen.
@SaabwilligerMeinst du mit 60.000 Stück nur den 9-5II ??? ...
Wie VM diese 60.000 meinte, hat sich ja immer ieder geändert, in jedem Fall aber VOR Erscheinen eines neuen 9³.Da es hier um die generelle Machbarkeit solcher Fahrzeuge bei Kleinherstellern in der heutigen Zeit ging, ist es aber recht einfach: 1 Milliarde Euronen hat der 9-5II auf vorhandener Insignia-Plattform gekostet.Rechnet man volle 2.000 Entwicklungskosten pro Fahrzeug (plus Lizenzgebühren für die Plattform wohl das Maximale was man abkassieren kann) müsste man die 60.000 Einheiten pro Jahr 8-9 Jahre lang verkaufen (wohl ebenfalls das Maximum heutzutage). Darin sind aber noch keine Zinsen, keine Modellpflege, etc.In der Realität müsste ein Plattform-Derivat a'la 9-5II also wohl eher 100.000 Fahrzeuge pro Jahr abwerfen um die Gewinnzone zu erreichen und das Saab hat in seinen besten Jahren mit allen Modellen zusammen noch nie geschafft. Je weiter weg von einer bestehenden Plattform, desto noch mehr Stücker, je näher dran, desto uninteressanter und deswegen heutzutage einfach nichtmehr machbar für einen relativ kleinen Hersteller ohne echten "Nimbus" der Marke, wie z.B. Jaguar oder Höchstpreis-Kunden a'la Aston Martin.

Victor Muller tvingas betala två miljoner i skatt i Sverige.

 

 

VM hatte ja um Zahlungsaufschub gebeten. Aber das Gericht in Schweden will nun bis Freitag 230.000 Euro Steuernachzahlungen auf dem Konto haben. Vielleicht verkauft er ja bis dahin noch einen Spyker....

@saabwilliger

Na wenn man das nicht so genau weis.... Ich meinte aber den "aktuellen" Saab 9-3. Der dürfte mittlerweile seine Entwicklungskosten bezahlt haben und etwas mehr Geld pro verkauftem Wagen abschmeißen.

Lt. Lokalpresse plant NEVS, bereits im Sommer nächsten Jahres wieder die 9-3 Fahrzeuge zu produzieren. Z.Zt. würden intensive Gespräche mit den Zulieferern geführt. Es sei eine starke Nachfrage zu verzeichnen, so ein Firmensprecher... Elektrofahrzeuge aber wie geplant erst in 2014.

 

 

Nevs vill tillverka 9-3

Till sommaren kan den klassiska 9-3:an produceras på Saab igen. Nevs utvärderar just nu möjligheterna med underleverantörer.

– Vi har märkt att det finns en stark efterfrågan

Lt. Lokalpresse plant NEVS, bereits im Sommer nächsten Jahres wieder die 9-3 Fahrzeuge zu produzieren. Z.Zt. würden intensive Gespräche mit den Zulieferern geführt.

 

Es sei eine starke Nachfrage zu verzeichnen, so ein Firmensprecher...

 

Elektrofahrzeuge aber wie geplant erst in 2014.

 

 

kann es sein, dass da jemand aus VMs (zumindest Seelen-) Verwandtschaft in der Lokalpresse arbeitet ?

 

die gesamte Automobilindustrie produziert nur in Zeitlupe und exakt dann wird der 9-3 stark nachgefragt ... :biggrin:

 

ich will endlich auch was von dem Zeug, das die da oben rauchen .... :canabis: :smokin:

kann es sein, dass da jemand aus VMs (zumindest Seelen-) Verwandtschaft in der Lokalpresse arbeitet ?

 

die gesamte Automobilindustrie produziert nur in Zeitlupe und exakt dann wird der 9-3 stark nachgefragt ... :biggrin:

 

ich will endlich auch was von dem Zeug, das die da oben rauchen .... :canabis: :smokin:

So in etwa! Das Auto ist bis dahin konstruktiv volle 10 Jahre alt, hat keinerlei moderne Features wie die Konkurrenz, basiert Motor- und Fahrwerkstechnisch auf uralter Opel-Technik und ausgerechnet das soll in Zeiten stark nachgefragt werden, in denen sich außer in China der gesamte Automobilmarkt auf Talfahrt befindet? Würde jetzt mal schätzen NEVS braucht Geld und hat bei VM gelernt, was man der Welt erzählen muss um welches zu bekommen!

...die gesamte Automobilindustrie produziert nur in Zeitlupe...

 

...der gesamte Automobilmarkt auf Talfahrt...

 

Also ich weiss gar nicht was ihr wollt, ich halte das für sehr wahrscheinlich.

 

SAABs werden eben antizyklisch produziert.

Wie ernst das bei SAAB gemeint ist, das hat man vor zwei Jahren gesehen.

Damals als die gesamte Branche gebrummt hat wie verrückt, hat man in Trollhättan vorsichtshalber erst mal Produktionsruhe geübt.

Jetzt isses halt wieder andersrum. In der Troll-Region ist einiges anders. :vroam:

Ich frage mich wie ein Saab mit der aufwendigsten Hinterachskonstruktion aller Zeiten mit "uralter Opel-Technik" verglichen werden kann... :confused:

Markante Aussage. Wie kommst du drauf?

Du hast zwar Recht, im entsprechenden Opel Modell war eine weniger aufwendige aber somit auch deutliche billiger zu produzierende Hinterachse verbaut. Und gerade solche „Entopellungen“ haben Saab richtig Geld gekostet. Aufwendiger zu fertigen und abzustimmen und die Entwicklungskosten mussten auf homöopathische Stückzahlen umgelegt werden.

Behaupte aber mal Ottonormalfahrer merkt keinen Unterschied. Im Gegenteil, ich finde die Eigenbewegung (der Mitlenkeffekt) der Saab Hinterachse fühlt sich besonders beim Bremsen, meiner Meinung nach, immer leicht unruhig und wenig vertrauenserweckend an.

Ist aber wie alles Geschmackssache.

VW sieht es wohl ähnlich.

Beim Golf VII kommen bei den Brot und Butter Golfs auch wieder eine konventionell Hinterachse zum Einbau.

Weil billiger und sauber abgestimmt merkt es der normale Kunde höchstwahrscheinlich nicht einmal. Und VW spart trotz höhreren Logistik aufwand bei deren Stückzahlen richtig Geld.

 

- - - Aktualisiert - - -

 

Also ich weiss gar nicht was ihr wollt, ich halte das für sehr wahrscheinlich.

 

SAABs werden eben antizyklisch produziert.

 

Der Spruch ist richtig gut. Grins

Probleme gibt es wohl noch hinsichtlich der Motoren. Denn die bisherigen Benziner will GM nicht lizensieren, die Rechte hat NEVS nicht eingekauft. Eine Option wäre der BMW/Mini Motor, mit dem Saab wohl schon einige Testkilometer abgespult und angeblich auch BioPower-tauglich gemacht hat. Diesel würde dann wohl von Fiat kommen... Aber alles nur Spekulation.

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