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Einfamilienhaus 1951

Empfohlene Antworten

Danke dir.

 

Bei uns wird es dann wohl auf eine Hybride Lösung hinaus laufen. Nicht, nicht mit Öl oder Gas. Sondern Luft-Wasser und wegen der dann fälligen PV noch zwei Klimageräte zum Kühlen im Sommer (weil der zweite Schattenspender dann auch weg muss). Erdwärme wäre mir lieber, aber das gibt der Boden bei uns in der Straße nicht her. Ein Kollege zwei Straßen weiter hat das (mit Körben). Lokales Wetter fördert hier das Vereisen recht stark.

  • 1 Jahr später...
  • Autor

Ich mache mal weiter.

Im August lasse ich das Dach neu decken.

Aufdachdämmung will ich nicht, sieht scheiße aus, mein Empfinden.

Mein Gedanke der Dachdecker rackt das Dach und die Lattung ab ich stopf eben Wolle Maßlich zu den Sparren passend rein WGL 32 dann macht der eine Unterspannbahn Sd 0,05 drauf, bisher hat das Dach sowas nicht, ohne geht ja leider nicht mehr.

Klar förderfähing ist das nicht, Förderung brauchen andere, ich bezahl das lieber selbst.

Allen Berechnungen nach sollte das Richtung Tauwasser passen, Kondensation immer über der Folie?!

Ich habe das mal mit innen 24°und 60% bei einer Außentemperatur -5 und 80% berechnet das sollte die Unterspannbahn ab, 8,3 Liter Kondensat/m² pro 90Tage.

Wann kommt das im Pott aber vor, bei außen 10 mit 80% wären es nur 160 Gramm, und das alles fließt ja grundsätzich ab.

Bei Rechnung 10 und 70 fallt gar kein Wasser an.

Denke ich da zu simpel?

Bearbeitet von bantansai

Vielleicht hilft Dir das weiter: WUFI(de)

  • 2 Wochen später...

Darf ich den Thread kapern? Ich machs einfach mal kurz:

Einfamilienhaus 1995 ... Dachkasten bzw. Dachüberstand renovieren. Soll wieder weiß gestrichen werden. Sprich alten Kram gut abschleifen und sauber machen. Holz ist noch in Ordnung. Muss wieder ne Grundierung drauf oder reicht 2-maliges Streichen mit Wetterschutzfarbe? Im Baumarkt geht man wohl keine Farbe kaufen? Youtuber empfehlen Einza Novasol oder Jotun Demideck aus Norwegen. Was macht ihr so?

In den Baumsrkt kann man schon gehen, wenn es nur kurz halten soll....

Beim Dach, wo man selten (ohne Gerüst) dran kommt, sollte man nachdenken.

Relius, Brillux, Caparol... egal einfach Handwerkerqualität kaufen.

(Haus von 1937)

Bearbeitet von Carsten9001

Am 29.6.2026 um 20:12, bantansai hat gesagt:

Im August lasse ich das Dach neu decken.

Aufdachdämmung will ich nicht, sieht scheiße aus, mein Empfinden.

Kann ich verstehen. 300mm oben drauf eek

Am 29.6.2026 um 20:12, bantansai hat gesagt:

Mein Gedanke der Dachdecker rackt das Dach und die Lattung ab ich stopf eben Wolle Maßlich zu den Sparren passend rein WGL 32 dann macht der eine Unterspannbahn Sd 0,05 drauf, bisher hat das Dach sowas nicht, ohne geht ja leider nicht mehr.

Warum nicht eine Kombi? Wolle zwischen die Sparren und dann Holzfaserdämmplatten mit Unterspannbahn noch oben drauf. Finde die Type gerade nicht. Gibt das als Verbund mit Fahne für die Überlappverklebung. Wobei zumindest vor einer Weile ab einer bestimmten Dachneigung auf die Unterspannbahn auf Holzfaser verzichtet werden konnte, das galt die Holzfaserplatte als ausreichend. Keine Ahnung ob sich da was geändert hat.

Denn

Am 29.6.2026 um 20:12, bantansai hat gesagt:

Klar förderfähing ist das nicht, Förderung brauchen andere, ich bezahl das lieber selbst.

Allen Berechnungen nach sollte das Richtung Tauwasser passen, Kondensation immer über der Folie?!

Das Kondensat außen ist kein Problem, dafür kommt ja heute unter die Latten eine Konterlattung.

Das Problem ist die Diffusion von innen nach außen. Daher müssen die Folien von innen nach außen immer diffusionsoffener sein. Also innen hast du vermutlich keine, da müsste eine recht dichte rein. Die Unterspannbahn soll nur Regen als 2. Ebene ableiten, aber diffusionsoffen sein. Bei meinen Eltern (nachträglich von außen) haben wir als erste 40mm (oder waren es 60mm) Dämmung zwischen die Sparren gelegt. Als Nagelschutz. Dann die innere Folie über die Sparren sozusagen in Schlaufen. Rest mit Dämmwolle aufgefüllt. Und dann heute Holzfaser nach Wunsch mit Unterspannbahn drauf.

Nach derzeitigem Stand kann ich einer Kombination aus Zwischensparrendämmung und Aufdachdämmung nichts Negatives abgewinnen.

Von innen nach außen:

  • Dampfbremse

  • 22cm Zwischensparrendämmung (Holzfaser)

  • 8cm Aufdachdämmung Holzfaserplatten im Verbund

Von einer 2. Dampfbremse außen (also quasi die Zwischensparrendämmung im Sandwich) wurde uns auf Grund der Kondensation dringend abgeraten.

Bis jetzt fahren wir damit Sommers (viel weniger Hitze im DG) sowie Winters (enorm gesunkene Heizkosten trotz Wohnflächengewinn) sehr gut.

Ich mache auch viel bis nahezu alles selbst, würde aber gerade was Taupunkt, Dämmung, Abdichtung etc. immer den Energieberater / Dachdecker des Vertrauens mit einbeziehen…

Habe zu viele Hütten gesehen, die auf das heutig machbare „geupdatet“ wurden und im Nachgang nur Schimmel im Haus vorhanden ist….

  • Autor

ich will sicher nicht an das machbare gehen, jetzt ist nix drin, ich mag nachbessern. 120+mm Holzfaserdämmung, der Dachdecker ist angehalten eine Folie SD0,05 als Unterspannbahn zu installieren.

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