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Bei der Hauptuntersuchung -> Ölverlust als Hinderungsgrund

Empfohlene Antworten

So,

die Stine muss wieder eine neue Plakette haben - die Vollabnahme ist echt schon 24 Monate her - soweit so gut: Sie hat keine "Oh, da müssen Sie aber mal ran -Stellen an Karosserie und Fahrwerk, bremst auf allen Vieren richtig gut, sogar per Hand und hat auch bei 366.000 noch vernünftige Abgaswerte (Erkenntnisse aus dem heutigen Prüfstationsbesuch).

Leider ist die alte Dame etwas inkontinent (Deckeldichtung und ggf. Kopfdichtung), sie ölt. "Da müssen Sie aber doch mal ran - vor der Nachprüfung :-) "

Es tun sich zwei Probleme auf:

a) keine Tankstelle oder SB-Waschstation will eine Motorwäsche machen

b) der Ersatz der Deckeldichtung vor 1,5 Jahren war auch nicht 100% erfolgreich hinsichtlich Ölspuren

 

Zu a) hätte ich eine Lösung - welchen Reiniger soll ich nehmen um auch den alten Schmand zu entfernen

 

Zu b) bräuchte ich noch etwas Unterstützung durch Tipps und Ideen.

 

Ansonsten habe ich heute fast einen Sonnenbrand gefahren - extrem geiles Cabrio-Wetter, endlich!

 

Schönes Wochenende

heinzz

Zu b):

Markendichtung (Elring), Dichtung an neuralgischen Stellen nach Bedarf mit ganz wenig Dichtmittel in der Nut des Deckels fixieren, falls Öl als "Haftmittel" nicht überall ausreichen sollte, um sie beim Aufsetzen vor dem Herunterfallen zu hindern.

Anzug genau nach Vorschrift in vorgesehener Rehenfolge

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und mit dem korrekten Drehmoment von 15 Nm (das ist nur fingerfest).

Bearbeitet von patapaya

Pappe drunter, große Dose Bremsenreiniger und für Verkrustungen eine alte Zahnbürste. Und dann erstmal schauen wo es wirklich raus kommt. Dichtung selber, an den Knubbeln bzw. dem Stopfen in Verlängerung zu den Nockenwellen. Oder doch weiter unten die ZKD. Gerne genommen auch der Dichtring der Ölpumpe.

Mehr vorne oder hinten? Hinten noch Dichtungen von Öldruckschalter und Kettenspanner.

Hallo patapaya,

 

wo ist den Nr. 11?

 

Grüßle und schönen sonnigen Sonntag!

Coopereins

  • Autor

Danke, dann weiß ich, was ich an den nassen Tagen zu tun habe.

Aber heut´ scheint erstmal die Sonne.

Schöne Grüße

heinzz

wo ist den Nr. 11?
Oh sorry, da war der Ausschnitt wohl etwas sparsam. Habs mal nachgebessert, aber die Frage war ja dankenswerterweise schon beantwortet...
  • 3 Wochen später...
  • Autor

Tach zusammen,

Stine darf jetzt wieder bis Juni 2021 herumfahren und ist - lt. Bericht der HU - ohne erkennbare Mängel.

Die Nummer mit der Motorwäsche war nicht ganz so einfach, da alle Waschplatzbesitzer Schnappatmung beim Wort Motorwäsche bekommen haben.

Mit dem guten Sonax Kaltreiniger, Auffangbecken, alter Lappen, Katzenstreu und nem ollen Gartenkärcher ging es dann aber dann dem Ölschutz aus über 20 Jahren zu Leibe.

Zum Thema Ölverlust: Stine schwitzt/tropft noch in der Nähe des Zündverteilers. Das sieht aus, als ob es aus dem M6er Gewinde des Verteilerhalters käme.

Ist denn da eine Dichtung? Und wenn jemand noch einen planen Ventildeckel für einen B234i in gutem Zustand übrig hätte.... würde mich das sehr freuen.

Ansonsten bin ich für heute ersteinmal gut gelaunt und mein Schwedenmädel sowieso.

Ich wünsche euch was.

heinzz

Zum einen hat der Verteiler da am Schaft, wo er in den Kopf gesteckt wird, einen O-Ring. Zum anderen kann es gut sein, daß der Verteiler über die Welle wegen undichtem Simmerring (innen drin im Verteiler) Öl "fördert". Mach mal die Verteilerkappe ab und schau nach, ob da im Verteiler Öl ist.

Anleitung zur Reparatur gibt es hier im Forum irgendwo.

Und nein, die Schraube der Verteilerbefestigung geht (normalerweise :redface:) nicht durch bis innen, so dass da keine Abdichtung nötig ist und Öl wie von erik beschrieben an der Stelle nur außen oder innen am Verteiler austreten kann (wenn es nicht die Ecke der ZKD ist, die da schwitzt, aber das wäre eine Etage tiefer und sollte am frisch gereinigten Motor ja gut zu unterscheiden sein :rolleyes:).

Außen ist einfach und selbsterklärend und der passende O-Ring liegt z.B. bei Skandix im Regal - innen wäre mehr Aufwand, für den 901 hat z.B. [mention=585]bantansai[/mention] die Überholung hier mal beschrieben: https://www.saab-cars.de/threads/zerlegung-eines-verteilers-900-i-by-bantansai.51004/

  • Autor

Guten Morgen,

war gerade mit dem Hund unterwegs und konnte nicht anders, als mal die Verteilerkappe abklippsen: ist trocken drinnen, das freut mich.

Die Ecke ZKD ist es nicht, also werde ich den O-Ring am Verteiler erneuern. Das mache ich dann aber zusammen mit der Elring VDD, sobald ich hier einen anderen Ventildeckel habe, der auch den Test mit dem Haarlineal besteht.

Vielen Dank für eure Hilfe, das ist echt ein gutes Gefühl.

 

Schönen Feiertag noch.

heinzz

  • 6 Jahre später...

Hallo zusammen,

bei mir war bislang 2x Ölverlust ein Hinderungsgrund bei der Hauptuntersuchung.

War nie was Wildes, selbst der TÜV hat vorgeschlagen, lediglich durchzuwischen. Bei der letzten HU liefs halt auch so, laut Meister sollte man die Undichtigkeit ergründen.

Wo genau das Öl war kann ich leider nicht sagen. redface

Letztes Wochenende habe ich einen Ölwechsel selbst gemacht und auch die Zündkerzen geprüft.

Dabei ist mir Öl im Kerzenschacht und auch am von außen sichtbaren Bereich der Nockenwelle aufgefallen.

Ich habs eben nochmal fotografiert, Bilder siehe Anhang. Am WE kam mir das Öl am Boden in den Ecken um die Kerzen herum "flüssiger" vor.

Der Motor ist ein B205 2.0t mit 150PS.

KGE wurde vor vielen Jahren mal gemacht.

Wie seht ihr das?

Probleme mit der KGE/Schläuchen? Ventildeckeldichtung? Schrauben der Ventildeckels? Was anderes?

Danke schonmal für hilfreiche Antworten,

liebe Grüße,

Stephan

20260304_095134.jpg

20260304_100119.jpg

Ventildeckeldichtung, ist eine Sache von 30 min... oder prüfe mal ob die Schrauben wirklich fest sind

Der übliche undichte Verteiler-Anschluss halt. Der lässt sich leicht mit einem zusätzlichen Stopfen oder/und Dichtmasse von außen ohne weitere Demontage provisorisch, aber dauerhaft abdichten.

Innen an der VD kann ich im sichtbaren Bereich nichts Schlimmes sehen.

Am 4.3.2026 um 10:57, Opi900 hat gesagt:

... oder prüfe mal ob die Schrauben wirklich fest sind

D.h. in der Reihenfolge, die @patapaya zuvor gepostet hat mit dem DMS jeweils 15Nm draufgeben? Schaden kann das bestimmt nicht....

Am 4.3.2026 um 11:08, Sleipnir hat gesagt:

Die Ventildeckeldichtung zu machen sieht mir nicht nach 30 Minuten aus, oder verstehe ich etwas falsch?

https://www.michas-schrauberseite.de/saab/9-3/ventildeckeldichtung/

Die Schrauben raus, an der Seite ist glaube ich noch eine Führung, die abmontieren... dann den Deckel anheben, den alten raus, reinigen, den neuen rein, ich mache max. 5 Klebepunkte mit der Dichtung in den Rundungen und dann wieder drauf... ist wirklich kein Hexenwerk...

Am 4.3.2026 um 11:08, Sleipnir hat gesagt:

Die Ventildeckeldichtung zu machen sieht mir nicht nach 30 Minuten aus, oder verstehe ich etwas falsch?

https://www.michas-schrauberseite.de/saab/9-3/ventildeckeldichtung/

Hängt davon ab wie lange Du brauchst um die Ablagerungen im Deckel und die Dichtungsreste zu beseitigen.

Eine neue Anschlagschiene für die Steuerkette ggf. nicht vergessen.

Am 4.3.2026 um 11:24, Opi900 hat gesagt:

... dann den Deckel anheben, den alten raus, reinigen, den neuen rein, ...

Wie jetzt...einen neuen Deckel? Wozu das denn?

Am 4.3.2026 um 11:27, klaus hat gesagt:

Wie jetzt...einen neuen Deckel? Wozu das denn?

nicht den Deckel... die alte Dichtung!

Danke für alle Antworten!

Ich bin kein gelernter Mechaniker, mache jedoch nach und nach mehr Sachen selbst an meinem Saab.

Mich interessieren daher Dinge wie Ventildeckeldichtung. Falls die mal fällig sein sollte, möchte ich mir selbst helfen können.

Würde es Sinn machen, auf die 16 Schrauben von Patapyas Bild oben in der vorgeschriebenen Reihenfolge (weiß nicht, ob die beim Nachziehen so wichtig ist) 15Nm auf jede Schraube zu geben?

Kann man mal probieren, ja. Ich hatte tatsächlich den Fall vor einer Weile, daß sich die Schrauben gelockert haben - das Öl lief dann in größerer Menge im Fahrbetrieb aus dem Ventildeckel heraus. Ich konnte das Problem tatsächlich durch festziehen der Schrauben dauerhaft lösen.

Sonst hätte ich halt eine neue Ventildeckeldichtung spendiert. Kosten und Aufwand sind ja überschaubar.

Aus dem Grund meinte ich, einfach prüfen, ob sie sich gelockert haben... hatte ich auch schon... laut WIS 15 NM ...

Und wenn dich Deckeldichtung neu muss und der Deckel eh runter ist, dann dichte ich den Verteilerblindstopfen gleich neu ein. Der Bügel darüber hat meine ich TX45, also Sicherheits-Torx. Und versuch nicht den Pin in der Schraube weg zu brechen wenn du nur T45 hast. Das geht bei TX20, bei dem keine so gute Idee. Abdichten mache ich dann mit dem Loctite 518 das ja auch an anderen Dichtflächen am Motor zum Einsatz kommt.

Danke für die Tipps, @Flemming

Mein Steckschlüsselsatz ist guut ausgestattet, auch mit Sicherheitstorx, bis größe 70. Die heißen bei KS Tools so wie ich das sehe TH anstelle von TX.

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