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SAAB seit mehr als 35 Jahren - nun aber langsam Neuorientierung

Empfohlene Antworten

Liebe SAAB-Gemeinschaft,

viele von Euch hier im Forum werden mich kennen. Einige kennen mich sogar persönlich von so einigen SAABigen Veranstaltungen.

Zeitweise hatte ich unzählige Posts alleine an einem Tag - und das in verschiedensten Rubriken, da ich in der SAAB-Szene sehr aktiv war.

In den letzten Jahren habe ich meinen SAAB-Fuhrpark immer weiter reduziert: SAAB 96 und SAAB 95 mussten weichen, 901 Cabriolet und 901 Aero sind ebenfalls gegangen.

Im Moment, und das schon seit vielen Jahren, sind es nun noch meine Sonett III, mein 9-3 I und mein Dailydriver 9-3 Aero TTiD Hirsch von 2011. Meine SAAB-Website ist auch seit Jahren online.

Dem Einen oder Anderen wird aber auch aufgefallen sein, dass sich meine Beteiligung hier im Forum in letzter Zeit immer weiter reduziert, mittlerweile eigentlich nicht mehr existent ist.

Der Grund hierfür ist eine Verlagerung der Interessen!

Ich liebe SAAB noch immer! Das möchte ich mal betonen!

Aber ich werde mich wohl künftig auf die Sonett III beschränken.

Im Alltag wird SAAB-Fahren zunehmen teurer, schwieriger (Teile) und die Autos werden nun einmal immer älter - Nachschub ist bekanntlich nicht vorhanden.

Ja - ich habe lange gebraucht, um diese Gewissheit zu erlangen: Mein 2011er 9-3 TTiD4 (ein ganz Später!) ist mittlerweile 15 Jahre alt und hat 260.000km gelaufen.

Jeden Tag kommen ca. 50 km hinzu durch das Pendeln zur Arbeit. Exakt 10 Jahre darf ich noch arbeiten, so dass bei ca. 20.000km im Jahr nur durch das Pendeln noch 200.000km hinzukommen werden.

Somit spiele ich nun mit dem Gedanken, mich von SAAB im Alltag zu verabschieden und mich von meinem geliebten 9-3 Aero SportCombi zu trennen.

Noch 200.000km würde er nicht überstehen - nicht als Alltagsauto. Er ist sehr zuverlässig (regelmäßig gewartet), macht mächtig Spaß(TTiD, Aero, Hisch), ist praktisch (Kombi, AHK)! Ich liebe ihn! Aber ich habe halt auch andere Gedanken.....

Daher beginne ich nun, mich im Alltag neu zu orientieren! Da brauche ich einfach ein wirtschaftliches, zuverlässiges Auto für die nächsten Jahre! Auch ohne Bedenken, ob es irgendwelche Teile vielleicht nicht mehr gibt. Und da ich eine große PV-Anlage auf dem Dach habe, viel Strom-Überschuss produziere, das Haus mit einer Wärmepumpe beheize, werde ich da wohl auch einen weiteren wegweisenden Schritt in Sachen Antriebstechnologie machen: Es soll definitiv ein E-Auto werden!

Auch beruflich war ich schon 2012 Projektleiter für E-Mobilität, auch heute bewege ich beruflich E-Fahrzeuge, so dass das mein (neues) Thema ist!

Mittlerweile tummel ich mich in anderen Foren zu den Themen PV, SmartHome und E-Mobilität. Und meine SAABigen Aktivitäten werden sich nach einem Wechsel auf ein E-Auto dann vermutlich noch weiter reduzieren. Die Trennung von meinem SportCombi wird sicherlich nicht gleich morgen erfolgen, aber wahrscheinlich in den nächsten Monaten. Das wird mir nicht leicht fallen!

Wobei ich dann natürlich hoffe, dass dieser in gute Hände kommt - denn einen solchen SAAB wird es nicht wieder geben. (Nein das ist hier keine Verkaufsofferte, wenn aber jemand prinzipiell Interesse hätte, möge man mir eine PM schicken).

Mit einem E-Auto spare ich im Jahr ca. 1.900,- Euro jährliche Betriebskosten. Mindestens!

Hinzu kommt sorgloses Fahren durch Hersteller-Garantie und verfügbare Ersatzteile.

Ja, ich denke hier jetzt mal rational, ohne die rosa SAAB-Brille.

Und mal ganz ehrlich: Ein E-Auto reizt mich unheimlich! Fährt sich einfach klasse! Die Entscheidung, was es werden soll, ist auch schon gefallen...

Auch da bin ich im Markenforum bereits aktiv smile

So, liebe SAAB-Gemeinschaft. Das musste ich einfach mal loswerden! Danke fürs Lesen!

Ich werde hier immer mal wieder vorbeischauen, ich brauche sicherlich auch mal Hilfe bei meinen SAABs.

Aber häufig wird man mich hier (leider) nicht mehr antreffen.

VIELEN DANK!

SAABige Grüße, Thorsten (Ziehmy)

Bearbeitet von Ziehmy
Schreibfehler....

Thorsten,

ich wünsche dir für deinen zweiten Versuch in die E-Mobilität alles Gute und hoffentlich keine weitere unheimliche Begegnung mit einem Lkw.

Ich hoffe du bleibst uns hier im Forum und jeden Mai an der Oldie-Tanke erhalten.

Hallo Thorsten,

klingt doch nach eine runden Sache.

Wenn alles passt, ist das eine gute Entscheidung.

Ich fahr seit ca.1 Jahr beruflich diesen kleinen 100%igen E-Flitzer von Ford. Seitdem fühlt sich so ein Sternensprinter irgendwie wie Steinzeit an...

Als Hobby bleibt mein 8V turbo, fürs täglich reicht das E-Bike.

Gruß Martin

20241214_162252.jpg

P.S. welches "Markenforum"???

Bearbeitet von saapido

Ja Thorsten, ich verstehe Deinen Ansatz mit dem Wunsch nach "wartungs- und aufwandsarmer Mobilität".

Und mit dem 97 behältst Du ja einen sehr kultigen und skurilen SAAB.

Aber Deine folgende Feststellung kann ich so schwer einfach so stehen lassen:

Am 6.2.2026 um 21:52, Ziehmy hat gesagt:

Mit einem E-Auto spare ich im Jahr ca. 1.900,- Euro jährliche Betriebskosten. Mindestens!

Denn ich muss dem entgegen stellen, dass allein der Wertverlust dies weit mehr als auffressen wird.

Auch bei Versicherungseinstufungen wäre ich skeptisch.

Man kann immer diesen oder jenen Punkt betrachten, wenn man dies oder jenes favorisieren möchte. Aber die wirklichE Wahrheit erhält man halt nur bei summierter Gegenüberstellung aller Kosten.

Am 6.2.2026 um 21:52, Ziehmy hat gesagt:

Hinzu kommt sorgloses Fahren durch Hersteller-Garantie und verfügbare Ersatzteile.

Ja, wenn man den Spaß an alten Karren wirklich genießen will, muß man da schon eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen. Und dies beim DailyDriever halt auch im Alltag.

Insofern sehe ich dies im Gegensatz zu Deiner Kosten-Betrachtung als ganz klares und schlüssiges Argument.

Am 6.2.2026 um 21:52, Ziehmy hat gesagt:

Die Entscheidung, was es werden soll, ist auch schon gefallen...

Kann mich ja erinnern, dass Du schon mal einen Schritt in die E-Richtung gewagt hattest.

Also laß uns da doch nicht so lange zappeln. Was soll es denn dieses mal werden?

  • Autor

@René:

  1. Wertverlust: Ja, der Wertverlust bei einem Neuwagen ist heftig! Stimmt absolut! Da habe ich auch kaum ein sinnvolles Argument.....

    Ich denke halt so dass ich noch 10 Jahre arbeiten soll und alleine dadurch ca. 180.000km abreissen werde. Dann gehe ich in den Ruhestand, fahre weniger und habe immer noch ein gutes Auto, das dann gerade 10 Jahre alt ist und unter 200.000km gelaufen hat.

    Ein Gebrauchter ist deutlich günstiger, hat dann aber meist schon 80000-100000 gelaufen. Und dafür gibt es auch nicht die E-Auto-Förderung.
    Daher halt mein Gedanke, es in meinem Leben doch noch einmal mit einem Neuwagen zu versuchen. (Wäre dann der Fünfte: 2x Golf4 TDi, 1x SAAB 9-3 TiD, 1x AUDI A3 TDi)

  2. Meine Arbeitszeiten und mein Wohnort sind so ungünstig, dass ich ohne Auto nicht vernünftig zur Arbeit komme. Ich bauche ein zuverlässiges, wirtschaftliches Auto.

    Und ein wenig Fahrspaß soll auch dabei sein ;-)
    Leidensfähigkeit brauche ich alleine schon im Job, dann bitte nicht auch noch beim Selberfahren cool

  3. Ja, der Oppel Ampera war geil! Leider ha nicht 40-Tonner-resistent :-(

    Jetzt soll es ein TESLA werden. Da kann man über den CEO denken, was man will. Die Autos sind schon klasse. Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis und die funktionieren einfach!

    Wenn ich dagegen so die Aufpreisliste bei PfauWeh und Konsorten sehe, wird mir schlecht. Ein TESLA hat alles und im Vergleich sind die günstig!

    Ich beschäftige mich schon sehr lange mit der E-Mobilität, habe bei nahezu allen Herstellern geschaut. Ich lande aber immer wieder bei TESLA.

Stimmt, beim Ampera kreuzten sich schon mal thematisch unsere Wege...

Aber ob Tesla resistenter gegenüber LKWs ist... vroam

AllesGute in den (noch kalten) Norden

top

Wenn es heute noch einen Neuwagen mit der Ausstattung eines 9-5 von der Jahrtausendwende gäbe, würde ich den sofort kaufen (fast egal, von welchem Hersteller er käme), würde den bei Time Max maximal konservieren lassen und ihn als Daily fahren, bis er ebenfalls die halbe Million km erreicht, und so das Schrauben auf die echten Hobby-Autos konzentrieren zu können.

Da es das jedoch nicht gibt, werde ich weiter in die jährliche Konservierung meines 9-5-Kombis und seines Werkstattersatzwagens investieren und den Kampf gegen den Rost nicht so schnell aufgeben, um nicht genötigt zu sein, doch irgendwann in so eine rollende Elektronikbude mit Touchscreen, vollgestopft mit im besseren Fall unnützen, im schlechteren Fall nervtötenden, in jedem Fall aber unnötig teuren "Assistenten", umsteigen zu müssen.

Insofern kann ich deine Ambitionen überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich liebäugle aktuell damit einen R5 gegen Ende des Jahres zu kaufen. Aktuelles Angebot liegt bei unter 21k. Gefällt mir schon sehr für meine Pendelstrecke + PV.

Bearbeitet von Baastroll

Am 7.2.2026 um 17:30, Baastroll hat gesagt:

Ich liebäugle aktuell damit einen R5 gegen Ende des Jahres zu kaufen ...

für mich ein gelungenes Retro-Design

Am 7.2.2026 um 14:37, Ziehmy hat gesagt:

@René:

  1. Wertverlust: Ja, der Wertverlust bei einem Neuwagen ist heftig! Stimmt absolut! Da habe ich auch kaum ein sinnvolles Argument.....

    Ich denke halt so dass ich noch 10 Jahre arbeiten soll und alleine dadurch ca. 180.000km abreissen werde. Dann gehe ich in den Ruhestand, fahre weniger und habe immer noch ein gutes Auto, das dann gerade 10 Jahre alt ist und unter 200.000km gelaufen hat.

    Ein Gebrauchter ist deutlich günstiger, hat dann aber meist schon 80000-100000 gelaufen. Und dafür gibt es auch nicht die E-Auto-Förderung.
    Daher halt mein Gedanke, es in meinem Leben doch noch einmal mit einem Neuwagen zu versuchen. (Wäre dann der Fünfte: 2x Golf4 TDi, 1x SAAB 9-3 TiD, 1x AUDI A3 TDi).

Nicht falsch verstehen, aber ich kann dir VERSICHERN dass das „Neue“ Auto in 10 Jahren und 200.000km entweder fertig ist, unbezahlbar zu reparieren oder garnicht bis dahin kommen wird.

Die Zeiten von Langläufern sind vorbei, die ganzen Hersteller rechnen mit 3-5 Jahren Halbwertszeit und max. 150.000km … außer vielleicht die Japaner und selbst dort NICHT im E-Segment.

Wenn du wirklich was für deine Pension brauchst, kauf dir einen LandCruiser - 15 Jahre Garantie, bringt dich ans Ende der Welt und zurück und du musst nicht extra Abos bezahlen für Sitzheizungen oder volle Leistung ;-)

  • Autor

Hihihihi----- genau das habe ich erwartet, dass ich hier so eine Diskussion lostrete!

Warum soll so ein modernes Auto nicht 10 Jahre durchhalten und 200.000km erreichen?

Das TESLA Model S ist seit 2012 auf dem Markt. Und von dieser ersten Generation sind noch sehr viele unterwegs und werden auch im Netz angeboten.

Die Laufleistungen sind in einigen Fällen auch sehr hoch!

Das Model S wird bald nicht mehr gebaut. Die Geschichte wiederholt sich!

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Roboter sind laut Elon Musk die Zukunft, sollen bald den Großteil des Tesla-Umsatzes erwirtschaften. Zwei Modelle fallen dafür weg. Alle Infos!
Am 7.2.2026 um 19:23, Ziehmy hat gesagt:

Warum soll so ein modernes Auto nicht 10 Jahre durchhalten und 200.000km erreichen?

Was lang hält, bringtg kein Geld, ist doch klar.

Am 7.2.2026 um 19:02, 9000CD hat gesagt:

Die Zeiten von Langläufern sind vorbei, die ganzen Hersteller rechnen mit 3-5 Jahren Halbwertszeit und max. 150.000km … außer vielleicht die Japaner und selbst dort NICHT im E-Segment.

Wenn du wirklich was für deine Pension brauchst, kauf dir einen LandCruiser - 15 Jahre Garantie, bringt dich ans Ende der Welt und zurück und du musst nicht extra Abos bezahlen für Sitzheizungen oder volle Leistung ;-)

NaJa, bis zum Landy würde ich wahrscheinlich nicht gehen.

Wenn ich mir jetzt diesen Monat ein Auto für die nächsten 10 Jahre und 200 Mm suche müßte, würde ich mir einen B204 mit möglichst <150 Tkm auf der Uhr und möglichst rostarmer Karosse suchen. Dann Konservieren und alle 10 Mm das Öl wechseln. Bin mir sehr sicher, dass man damit dann in der zeit weniger Ärger damit hat, als mit welchem eAuto auch immer.

Abseits der SAAB-Welt würde ich aus rein pragmatischen Gründen wahrscheinlich zu einem E-Klasse T-Modell oder als Limo zu einer S-Klasse jeweils aus den letzten "updatefreien" Baureihen greifen und anfangen, mit passende Unterlagen und Diagnosekram zu besorgen.

Wenn es jedoch tatsächlich "Neuware" und "e" sein sollte, würde ich wahrscheinlich zu Toyota greifen. Zwar fand ich bei den Verbrennern die Front in den letzten weit über 10 Jahren regelmäßig zum Erbrechen. Aber zum einen teilen sich die eBüchsen, auch wenn "hübsch" für mich nach wie vor etwas ganz anderes ist) diesen Makel nicht alle sooo direkt mit ihren Geschwistern. Und zum anderen würde ich davon ausgehen, dass zwar auch dort meine eigenen Vorstellungen von Dauerhaltbarkeit nicht erfüllt werden, alles andere aber nur noch (teils deutlichst) schlechter sein dürfte.

Am 7.2.2026 um 19:23, Ziehmy hat gesagt:

Hihihihi----- genau das habe ich erwartet, dass ich hier so eine Diskussion lostrete!

Warum soll so ein modernes Auto nicht 10 Jahre durchhalten und 200.000km erreichen?

Das TESLA Model S ist seit 2012 auf dem Markt. Und von dieser ersten Generation sind noch sehr viele unterwegs und werden auch im Netz angeboten.

Die Laufleistungen sind in einigen Fällen auch sehr hoch!

Dann alles Gute und unfallfreie Fahrt :-)

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