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Saab 900 Vorderachse Rost

Empfohlene Antworten

Moin zusammen,


ich hatte mich letztes Jahr schon einmal hier im Forum gemeldet wegen Rost am Fahrwerk meines Saab.


In der Zwischenzeit habe ich mich um die Hinterachse gekümmert: ausgebaut, sandgestrahlt und neu beschichtet – das hat auch alles gut funktioniert. 👍


Jetzt steht die Vorderachse an, und da muss ich ehrlich sagen: Das traue ich mir allein nicht wirklich zu. Es geht um Rostbehandlung am Achswellentunnel sowie an den Querlenkern, dazu kommt noch das bekannte Problem mit einem festgegammelten/verrosteten Bolzen.

Das Ersatzteil mit den 3 Bolzen für die Anbindung der Querlenker gibt es nicht mehr bei Skandix. Was macht man in dem Fall?

Durchgerostet ist zum Glück nichts – es geht also um eine saubere Aufarbeitung und Konservierung.


Ich suche daher jemanden mit Erfahrung, der die Arbeiten im Idealfall übernehmen kann – ich würde aber sehr gerne mithelfen und dabei auch etwas lernen.


Hintergrund ist leider auch der Preis: Ich habe hier in Leipzig einen Kostenvoranschlag von rund 6000 € bekommen, was für mich aktuell einfach nicht machbar ist. Das Auto liegt mir aber sehr am Herzen, deshalb suche ich nach einer anderen Lösung.


Gibt es hier jemanden, der so etwas schon gemacht hat und sich vorstellen könnte, mich dabei zu unterstützen?


Ich komme aus der Gegend Leipzig.


Vielen Dank euch und viele Grüße


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Bearbeitet von Flo91

  • Flo91 hat den Titel geändert in Saab 900 Vorderachse Rost

Moin Flo,

mit Teilen könnte ich dir vielleicht aus Schlachtern helfen. Ich muss mal schauen was bei mir rumliegt.

Bei der Rostbeseitigung kann ich aus Zeitmangel leider nicht helfen, hätte aber eine Werkstatt im Ort (bei Bernburg) die das bei meinen Autos schon gemacht haben.

beste Grüße

Andreas

Kommt auch darauf an, mit welchem Anspruch die Rostbeseitigung erfolgen soll.

Für ganz gründlich muss natürlich alles auseinander - für eine "Unterhaltskonservierung" geht das aber auch noch ohne Demontage, wenn auch an manchen Stellen recht frickelig.

Bei meinem 901, dessen Zustand wohl vergleichbar war, hab ich das seinerzeit vor 10 Jahren mit Owatrol und Brantho Korrux 3in1 + Fluid Film gemacht, und das hält, mit regelmäßigem Nachkonservieren mit FF und ohne Winterbetrieb, bis heute besser als damals erwartet. Nur hin und wieder sind mal einzelne Stellen nachzuarbeiten - was bei BK ja kein Problem ist, zumal beginnender neuer Rost darunter nicht (wie bei UBS) lange unentdeckt bleibt.

Und wenn mal Teile sowieso ausgebaut werden müssen, werden sie und dabei erreichbare Stellen natürlich "ordentlich" aufgearbeitet.

Die Rostkapitel sind hier ab S. 2 zu sehen - vielleicht hilft der Vergleich für die Entscheidung zum Vorgehen:

https://saab-cars.de/topic/50498-so-nun-ich-mit-nr-3-auch-hier/page/18/

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  • Autor
Am 13.4.2026 um 11:54, patapaya hat gesagt:

Kommt auch darauf an, mit welchem Anspruch die Rostbeseitigung erfolgen soll.

Für ganz gründlich muss natürlich alles auseinander - für eine "Unterhaltskonservierung" geht das aber auch noch ohne Demontage, wenn auch an manchen Stellen recht frickelig.

Bei meinem 901, dessen Zustand wohl vergleichbar war, hab ich das seinerzeit vor 10 Jahren mit Owatrol und Brantho Korrux 3in1 + Fluid Film gemacht, und das hält, mit regelmäßigem Nachkonservieren mit FF und ohne Winterbetrieb, bis heute besser als damals erwartet. Nur hin und wieder sind mal einzelne Stellen nachzuarbeiten - was bei BK ja kein Problem ist, zumal beginnender neuer Rost darunter nicht (wie bei UBS) lange unentdeckt bleibt.

Und wenn mal Teile sowieso ausgebaut werden müssen, werden sie und dabei erreichbare Stellen natürlich "ordentlich" aufgearbeitet.

Die Rostkapitel sind hier ab S. 2 zu sehen - vielleicht hilft der Vergleich für die Entscheidung zum Vorgehen:

https://saab-cars.de/topic/50498-so-nun-ich-mit-nr-3-auch-hier/page/18/

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Hey,

wenn dann würde ich es schon vernünftig machen wollen. Alle ausbaubaren Komponenten Sandstrahlen und Pulverbeschichten (Querlenker Achsschenkel usw).

Das Problem sind dabei die Bolzen an der Anbindung der Querlenker. Sind die Bauteile welche die Bolzen beherbergen an der Karosserie angeschweißt? Ich kann es leider nicht richtig bei mir erkennen durch den Rost 😭😓.

Den AWS würde ich mit Owatrol tränken,dann nitrofester Lack drüber und danach nochmal mit brantho 3in1. Das hab ich so auch an der hinteren Karosserie gemacht als ich die Achse ausgebaut habe.

Lade mal ein paar Bilder hoch.

Bild 1 wären die Bauteile mit den Bolzen. Keine Ahnung wie die angebunden sind.

Die anderen Bilder zeigen das Ergebnis am Hinterbau.

Grüße

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  • Autor
Am 13.4.2026 um 07:22, MG8 hat gesagt:

Moin Flo,

mit Teilen könnte ich dir vielleicht aus Schlachtern helfen. Ich muss mal schauen was bei mir rumliegt.

Bei der Rostbeseitigung kann ich aus Zeitmangel leider nicht helfen, hätte aber eine Werkstatt im Ort (bei Bernburg) die das bei meinen Autos schon gemacht haben.

beste Grüße

Andreas

Hey,

wenn du mal schauen könntest wäre ich dir sehr verbunden. Allerdings versuche ich die Querlenker noch zu retten, die Buchsen kaufe ich neu.

Mich würden die Bauteile mit den Bolzen interessieren.

Welche Werkstatt meinst du genau ?

Vielleicht melde ich mich da mal.

Vielen Dank.

Im Anhang sind die Bauteile die ich bräuchte

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Diese Bleche mit den Haltebolzen sind schwierig zu tauschen, da sie teils von anderen Bauteilen verdeckt sind. Nach vorne hin sind da die eingeschweißten "Knautschbalken" im Weg wenn ich mich recht entsinne. Diese müßte man dazu also heraus trennen und hinterher wieder neu einschweißen.

Ich denke aber, daß die die Mutter dort herunter bekommst. Man sollte es halt nicht mit Gewalt heran gehen, so wie es da jetzt ist.

Erstmal das Gewinde mit Drahtbürste (bevorzugt rotierende in Bohrmaschine oder Flex) reinigen. Dann dürfte schon einiges an Rost verschwinden. Dann mit Rostlöser-Spray arbeiten und die Mutter vorsichtig lösen. Immer wieder Rostlöser, Mutter etwas weiter raus drehen und wieder zurück. Und so weiter arbeiten bis die Mutter herunter ist.


Dann kann man das Gewinde nochmal gründlicher reinigen und nachschneiden. Da wo die Mutter sitzt und trägt, dürfte es noch intakt sein und auch wieder nutzbar sein. Neue Muttern würden nicht schaden. Da weiß ich im Moment nicht, ob das metrisches Gewinde ist oder zöllig. Aber das bekommt man heraus - hier weiß es sicherlich sogar jemand aus dem Kopf.

Ansonsten wie von patapaya schon erklärt den Achswellentunnel entrosten und mit geeigneten Mitteln konservieren. Querlenker kann man sandstrahlen und neu lackieren. Ich persönlich habe mit der beliebten Pulverbeschichtung nur schlechte Erfahrungen gemacht und würde daher zum lackieren raten.

Alternativ gibt es die Querlenker auch als Neuteil zu kaufen.

  • Autor

@erik @patapaya

Falls ich das jetzt doch selbst machen muss.

Die Antriebswelle und das Axialgelenk sollten ja schon ausgebaut werden oder? Sonst kommt man an den besagten Stellen ja kaum ran.

Habt ihr dazu einige Tipps oder ist das überhaupt machbar als Laie ?

Bearbeitet von Flo91

Da ich deine Schrauberfähigkeiten nicht kenne, kann ich das nicht bewerten ob das für dich machbar ist.

Ja, wenn die Antriebswelle / Radträger als ganzes ausgebaut wird, hat man da den besten Zugriff. Man braucht mindestens das Unterlegwerkzeug für den oberen Querlenker, damit man das hinterher auch wieder zusammen gebaut bekommt.

Am 13.4.2026 um 15:08, erik hat gesagt:

Man braucht mindestens das Unterlegwerkzeug für den oberen Querlenker, damit man das hinterher auch wieder zusammen gebaut bekommt.

..oder man löst einfach den Stoßdämpfer

Wie in meinem Link gezeigt, hab ich die AWT ohne jede Demontage entrostet und konserviert. Macht keinen Spaß und freigebaut geht das zweifellos besser, aber mit einem ausreichenden Arsenal von verschieden geformten Spachteln, Kratzern und Bürsten geht das doch ganz leidlich.

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