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erik

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Alle Beiträge von erik

  1. Jetzt nochmal genau gelesen, wo der Schuh drückt. Bei den beschriebenen Symptomen ist eine Unwucht der Räder der mit Abstand heißeste Kandidat. Habt ihr euch mal den Felgen-Rundlauf angeschaut? Wenn die auch schon so viele Kilometer runter haben... Es kann aber auch anteilig vom Fahrwerk und vom Antriebsstrang her kommen. Da wären dann auch die Mitnehmer am Getriebe, wo die Antriebswelle eingesteckt wird, verdächtig. Das ist ja beim 901 ein bekanntes Thema. Wenn dein Getriebe auch schon so viele Kilometer runter hat, wäre es möglich daß dort die Anlagefläche der Tripoden der Antriebswelle am Mitnehmer schon etwas eingelaufen sein könnten. Also auch da erstmal genau nachschauen. Da würde ich tatsächlich auf die Achse tippen, also Querlenker und Gummis, aber auch der Hilfsrahmen. Bekanntlich lutschen sich da ja auch schonmal die Montage-Löcher aus und insbesondere die wo der Stützarm montiert wird. Bei den Powerflex-Buchsen hinten am Stützarm bin ich ja auch noch am Rätseln, ob die fehlenden Hülsen da für ungemach sorgen... Das könnte von den Domlagern und/oder den Traggelenken am unteren Querlenker kommen. Oder halt ein allgemeines Knarzen im Gebälk als Kombination diverser Verschleißerscheinungen.
  2. Okay, wenn die Vorderachs-Komponenten schon 250.000km drauf haben würde ich es für zielführend erachten, da jetzt nicht zu viel Zeit und Geld in den Austausch eines Einzelteils zu stecken. Erfahrungsgemäß ist das schon eine Laufleistung, wo insb. Teile aus dem Aftermarket-Sortiment am Ende sind (und dafür sogar lange gehalten haben). Mit konsequentem erneuern der Vorderachs-Komponenten sollte es da wieder Ruhe geben und du mußt nicht in ein paar Wochen wieder ran. Nimm wieder gute Teile (Meyle HD Querlenker usw.), dann bist du auf der sicheren Seite.
  3. Ja, stimmt, geht mir auch so mit Blaupunkt. Ab ca. 2000 wirds gefühlt schlechter, sowohl optisch als auch von der Bedienbarkeit her. Und heutzutage gibt es nur noch bunt blinkende Mäusekinos bei denen die Bedienung möglichst kompliziert und möglichst nicht-intuitiv angelegt wird...
  4. Klar, warum denn nicht?
  5. Ich persönlich habe leider nur schlechte Langzeiterfahrung mit gepulverten Felgen gemacht. Ich würde nur noch Lackieren. Wenn Felgen ab Hersteller gepulvert sind, ist das eine andere Sache. Habe mehrere Firmen / Felgenaufbereiter durch, die eigentlich einen guten Ruf haben. Aber bei keinem wurde das dann so gut ausgeführt, daß es länger wie 2-3 Jahre hält. Insbesondere Winter scheinen die Felgen dann trotz aller Beteuerungen, wie gut pulvern wäre, nicht zu vertragen...
  6. erik hat auf LarsenDX's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Geht so. Heute wird im Automobilbau ständig versucht mechanische Unzulänglichkeiten via Software zu "fixen" anstatt das eigentlich Problem durch gescheite Ausführung zu optimieren. Weil Software ganz einfach billiger ist. Aber leider nicht immer besser.
  7. Andere Streckgrenze, spröder, reißt bei Belastung dann auch mit weniger Überlast plötzlicher ab.
  8. erik hat auf LarsenDX's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Ja, das was man heute über eine Software-Anpassung macht, hat man damals eben per Hardware gemacht.
  9. erik hat auf Leon96's Thema geantwortet in Hallo !
    Geile Sache! Schon krass wie weit man kommen kann, wenn die Bedingungen günstig sind und man konsequent entspannt "rollen" lässt.
  10. Regulär wäre das min. 8.8. Müßte mal schauen, ob man auf den original verbauten noch was erkennen kann.
  11. Edelstahl hat an Fahrwerksteilen nichts zu suchen! Du solltest da eine reguläre, selbstsichernde (verzinkte) Mutter verbauen, wie es ab Werk der Fall ist.
  12. Ja, so in etwa habe ich das auch in Erinnerung. Die Platte die man bei Saab mit dazu bekam beim Kauf des Vergasers hatte jedenfalls nicht mehr 2 separate Löcher, sondern ein großes Langloch.
  13. Vorhin hatte er den Link hier drin:
  14. erik hat auf wolf9-5's Thema geantwortet in 9-5 I
    Nein. Wenn nur die Lagerschalen getauscht werden, muss man keinen zeitnahen Ölwechsel einlegen. Im Gegensatz zu einem neu gehonten Motor (Kolbenringe vs. Zylinderlaufbahn) muß da nichts aufeinander einlaufen.
  15. Edelstahl ist da ein schlechte Idee - mag die Hitze nicht und ist weniger elastisch als die dort sonst verwendeten Stehbolzen und Muttern. Aufgrund der Hitze und daraus resultierenden Ausdehnung ist Edelstahl dort fehl am Platz.
  16. erik hat auf Sven's Thema geantwortet in 9-5 I
    Mit Kühlen war ja auch nicht ein Schock-Abkühlen gemeint. Aber man sollte halt vermeiden, daß Temperaturspitzen ins Blech kommen, da dieses sonst im Bereich der Naht versprödet. Ein plötzliches Abkühlen, Schwamm auf die noch heiße / glühende Naht, ist natürlich auch zu vermeiden, weil es ähnliche Effekte hat.
  17. erik hat auf Sven's Thema geantwortet in 9-5 I
    Grundsätzlich ist an tragenden Teilen durchschweißen nicht erlaubt. Dabei kommt es zu einem großen Hitzeeintrag ins Blech, und noch schlimmer, einer Versprödung des Materials. Daher ist es offiziell nicht erlaubt und wird vom TÜV nicht akzeptiert. Allerdings muß der TÜV-Mann das erstmal spitzkriegen, wo und wie geschweißt wurde... Was wohl geht und akzeptiert wird, allerdings eher so als Grau-Zone, ist schweißen auf Stoß im sog. Pilgerschritt. Das heißt. man schweißt die Bleche auf Stoß, aber eben nicht mit durchgezogener Naht. Sondern immer nur einen Schweißpunkt, dann geht man ans andere Ende der Stoßstelle, setzt wieder einen Punkt, geht wieder weit weg an eine andere Stelle, setzt einen Punkt usw. .... Das entscheidende ist dabei, daß man immer nur einen Punkt setzt und das Blech abkühlen läßt und ggf. auch kühlt. Und das dann langsam Schritt für Schritt, bis die Naht vollkommen geschlossen ist. Alles andere wie kleben, nieten usw. ist einfach nur Müll und alles andere als fachgerecht oder sinnvoll.
  18. erik hat auf nphil65's Thema geantwortet in 900 II - 9-3 I
    Da fehlt nur die über die Jahre bröckelig gewordene Ummantelung der Kabel. Nach 20 Jahren kommt das schonmal vor. Kann man mit Marderschutz-Wellrohr o.ä. neu machen. Viggen, welches Baujahr? Was war bisher drin? Bis MY 2000 kommt blaues G48 rein. Ab 2001 ab Werk dann das rötliche G30 (was soweit ich weiß G12+ entspricht). Schau was drin ist und füll damit auf.
  19. erik hat auf Sven's Thema geantwortet in 9-5 I
    Kleben halte ich am Schweller nicht für die richtige Lösung. Da ein neues Blech einzuschweißen ist für jemand, der mit Blech und Schweißgerät umgehen kann, eine einfache Sache. Zumal es auch nicht zwingend Schönheitswettbewerbe gewinnen muß, da hinter der Schwellerverkleidung versteckt. Wie schnell das da drunter rosten kann, ist echt überraschend. Ich hatte etwa die gleiche Stelle (vergleichbarer Aufbau von der Struktur) an meinem 9-3 Viggen 2018 in einer Werkstatt schweißen lassen. Die haben da ein Blech "drüber" gebraten. Das ist nicht unbedingt schön, aber soweit völlig okay. Allerdings ist es nach 2 Jahren schon wieder mit Oberflächen-Rost gesegnet. Wahrscheinlich schlecht grundiert / lackiert. Das entroste ich nochmal und kümmere mich gewissenhafter um die Versiegelung. Dann gehe ich davon aus, daß das auch langfristig hält, zumal Winterbetrieb in Zukunft eher die Ausnahme sein wird...
  20. Der Vorteil der Föhn-Methode ist, daß es zerstörungsfrei funktioniert. Man kann die Plastikmuttern danach problemlos wiederverwenden.
  21. erik hat auf Sven's Thema geantwortet in 9-5 I
    Kenne ich vom 9-3 die Stelle - dort auch immer schön unter der Schwellerverkleidung versteckt...
  22. Eine bessere Lösung zum aufdrehen der besagten Plastikmuttern ist, diese vorher mit einem Heißluftföhn aufzuwärmen. Dann reißt nix ab. Rostlöser klappt selten und deutlich weniger zuverlässig.
  23. Ah, die Schraube vorne inkl. der Unterlegscheibe überdeckt die Stelle ja auch komplett. Dann ist das für die Abdichtung auch noch in Betracht zu ziehen, stimmt.

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