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josef_reich

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Alle Beiträge von josef_reich

  1. Eine Dose mischen lohnt sich meines Erachtens erst, wenn der gesamte Stoßfänger nachgespritzt werden soll. Natürlich ist Glasurit/Sikkens/Lesonal & Co. IMMER um Welten besser, als die Treibgas-Dosenjauche. Dann würde ich allerdings auch nicht versuchen mit der kleinen Brush und 0,3er-Nadel lokal beizuspritzen, sondern direkt die Jet oder GRZ mit 1,2er Weithornkopf auspacken... Und der Inhalt von *Sprühdosen* wird bei mir eh höchstens wegen des passenden Farbcodes bei Kleinstmengen verwendet. In einen Auffangbehälter gespritzt, Treibgase entweichen lassen, gefiltert, umgefüllt - und dann auch mit der Gun verarbeitet. Gerade bei Übergängen zu intaktem Lack bekommt man halt ohne DoubleAction, also Luftvorlauf überhaupt nichts gescheites zustande - und das können halt nur hochwertige Spritzpistolen. Ich HASSE diese Einweg-Tropfenfurzer an den Sprühdosen... Arbeiten fast immer entweder mit einen zu hohen Druck (Metalliclack wird zu *silbrig* weil die Effekt-Partikel schon halb getrocknet abprallen und aufschwimmen) oder es wird zu viel Substrat gefördert und die Übergänge sind körnig. Aber wer nur eine preisgünstige Garagen-Reparatur beabsichtigt, ... - na, ja - meinetwegen... Macht mal schön...
  2. Da hilft kein Beipolieren. Das ist durch bis auf den Grund. Glücklicherweise ein definitiv rostfreies Bauteil... Du wirst beim Beischleifen vermutlich die Ränder der Kratzer immer weiter aufreißen. Die Haltekräfte des Haftvermittlers sind wesentlich kleiner als man glaubt. Opas Schleifpapier reißt da immer weiter größere Macken. Wenn Du Dich trotzdem drantrauen willst, beginne mit Naßschleifpapier Körnung 200 und arbeite Dich in 200er-Schritten bis 600 vor. Dann sind die Ränder so glatt, daß sie nicht mehr weiter aufreißen sollten. GRÜNDLICH ENTFETTEN und mit Siliconentferner reinigen. Dann Haftvermittler, notfalls aus der Sprühdose, falls Du keinen Kopressor hast. Erst danach die tiefen Riefen gefühlvoll spachteln. Langsam vortasten - Lieber mehrere Arbeitsschritte als Hauruck. Erst wenn die Fläche *wirklich* so glatt ist, daß sie gegen Licht spiegelt kannst Du anfangen, über *Farbe* nachzudenken. Ansonsten wär's nämlich versch****** Zeit. Und vergiß das Fläschchen mit dem Pinsel. Damit bekommt man keinen ordentlichen Lackauftrag hin. Ich verwende diese Reparaturfarben nur stark verdünnt in der Spritzpistole, für so minimale Schäden, bei denen es sich nicht lohnt ein halbes Kilo nach Rezept anzurühren. Für Deine Zwecke ist nach vernünftiger Vorarbeit eine Sprühdose der bessere Behelf. Großzügig die Umgebund an den nächstbegrenzenden Kanten abkleben. Mit NICHT ZU KLEINEM Abstand (ca. 30-40 cm) mehrfach HAUCHdünne Farbschichten legen. Immer zwischen den einzelnen Lackgängen anziehen lassen. Zeitmaß: Etwa Zigarettenpause. Und wenn es tröstet - die Wahrscheinlichkeit, daß Du den Schaden im Wesentlichen unsichtbar beim ersten Versuch beheben kannst liegt etwa 1:50 GEGEN Dich... Wenn Du allerdings von Natur aus faul bist, oder nur geringe estethische Ansprüche hast, oder einfach nur *ungeschickt* - dann tupf besser doch einfach nur großzügig die Plörre aus dem Farbstift drauf - und vergiß, daß da ein Schaden war. Der nächste kommt nämlich bestimmt - vielleicht sogar mit Fremdverschulden - und dann zahlt die gegnerische Versicherung vielleicht eine professionelle Instandsetzung...
  3. "Schürfung" klingt für mich nach NICHT mit Hausmittelchen beseitigbarem Schaden. Wenn es nicht bis auf den Haftgrund durch ist - und Kosten wichtiger sind als perfektes Finish - kann Auspolieren mit einer Pigment-Politur ein brauchbarer Behelf sein. Unregelmäßige lange - und dabei sehr feine - Kratzer lassen sich mit dem dickflüssigen Lack eh nicht sonderlich gut behandeln. Selbst mit einem extrem feinen Marderpinsel bleiben sichtbare Spuren. Deshalb rate ich zu den Farbfläschchen auch nur dann, wenn ein Steinschlagkrater verfüllt werden soll. Wichtig ist bei flächigen Schäden auf jeden Fall, daß vor dem abschließenden Lackauftrag die Schadfläche egalisiert wird. Neuer Lack VERDECKT KEINE SCHÄDEN - sondern macht sie erst recht sichtbar. In Kurzfassung meine Behandlungsmethoden. (Allerdings stehen mir einige *Gerätschaften* zu Verfügung, die nicht jeder hat...) Steinschlag: Solange keine Rostgefahr besteht, mehrfach austupfen bis die Höhe des umgebenden Lacks wieder erreicht ist. Mit einer Schleifblüte egalisieren und dann polieren. Politurreste entfernen und entfetten. Hachdünn Klarlack. Nachpolieren. Kratzer: Kurze tiefe wie bei Steinschlag. Flächenschaden anschleifen, Feinspachtel in die Riefen, nochmal schleifen, füllern, nochmal schleifen... - Wie beim normalen Lackaufbau. Falls erforderlich grundieren - und - richtig geraten, nochmal schleifen. Basislack drauf, Übergänge beipolieren, dann Klarlack... Versucht es nicht ohne entsprechendes Werkzeug. Der Schaden wird eher nur größer. Sprühdosenorgien sind selten erfolgreich, insbesondere wenn der Untergrund durch die unbehandelten Krater und Kratzer noch uneben ist. Schaut Euch das Zeugs an, was *Lackdoktoren* so mit sich rumschleppen. Das hat schon seinen Grund - Das tun die nicht umsonst... Für flächige Ausbesserungen ist eine Airgun, wie sie Grafiker verwenden Mindestvoraussetzung. (Ich hab eine von Merker&Fischer und einen dazu passenden kleinen Hochleistungskompressor von Kaeser - ohne würde ich mich gar nicht an so etwas rangeben...)
  4. Eigentlich hängen im Motorraum ab Werk ziemlich wenig "Schildchen" rum... Tippe eher auf Gedankenstütze eines Mechs. Muß ja aber auch nicht immer eine Beschriftung in einem Wikinger-Dialekt sein. Wie wäre es - etwas Fantasie vorausgesetzt - mit einer Abkürzung für "Kaltstartregler" ? Manche Jungs kritzeln halt die komischten Sachen hin...
  5. josef_reich hat auf rakso's Thema geantwortet in 9000
    Ab 3cm würde ich erst anfangen, an einen Tausch zu denken. Ferrari-Start und Ampelrennen killen das Teil, zusammen mit Alterung des Gummis. Ich würde mir da noch keine großen Gedanken machen... Das "eingerissene" Teil nennt sich Gummikissen 75 76 333 Dann wetz mal los, einen besorgen. Besteht aus vier Teilen. Dichtstopfen 31 95 211 Dichtring 91 76 470 Befestigungsbügel 83 62 287 Schraube 91 66 323 Genau. Schau nach, ob die Ölspur mit dem fehlenden Deckel zusammenhängt, also von ganz oben, dem Zylinderkopfdeckel kommt - oder erst an der Flanke des Kurbelwellengehäuses beginnt. Dann reden wir weiter.
  6. josef_reich hat auf rakso's Thema geantwortet in 9000
    Meiner Ansicht nach kein Problem der Ölwanne. Das kommt von oben !
  7. josef_reich hat auf rakso's Thema geantwortet in 9000
    Zwar nicht schlimm, aber Öl gehört eigentlich IN den Motor... Oben am Zylinderkopf, also die Stelle, wo der bei den alten Modellen vor MJ93 der Zündverteiler festgeschraubt war, gehört ein Deckel drauf. Den habt Ihr wahrscheinlich weggebaut, um zu sehen wo die Plörre rausdrückt. Ich würd erstmal gründlich entfetten und dann versuchsweise den Deckel mit Hylomar einsetzen. Häufig ist es nämlich gar nicht die Dichtung der Zylinderkopfhaube, sondern nur der Ring an der Nockenwelle verschlissen. Ganz leichte Anrisse am Stützlager sind unkritisch. Solange Du den Motor mit aller Gewalt höchstens 5mm nach hinten kippen kannst, nehmen auch die unteren hydraulischen Lager und das Wellrohr keinen Schaden. Probiers halt aus. Stell Dich vor den Kühler, pack den Motor mittig oberhalb der Auspuffkrümmer und versuche, ihn mit beiden Händen und maximaler Kraft Richtung Fahrgastraum zu drücken. Das Teil am Scheinwerfer sieht so *frisch* aus - das kann definitiv nicht die letzten 270.000km an Deinem Auto verbracht haben - also gehört es auch nicht da hin. Erinnert mich zu 100% an ein Stück des Spannschlosses, wie es beim Befestigen von Ladegut auf Europaletten verwendet wird. Kneift man beim Abladen das Stahlband auf, fällt so ein Schließstück häufig mal runter. Wirst es wohl auf der Piste eingesammelt haben, nachdem es irgendwem von der Ladefläche gefallen ist. Ach ja, ich vergaß - die Jauche unten neben dem Getriebeflansch - was ist da los? Hat's Dir da die Dichtung am KW-Positionsgeber zerlegt? Würde ich an Deiner Stelle sofort tauschen lassen.
  8. josef_reich hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    Wenn du wüsstest, wieviele "Innovationen" der Automobilindustrie nicht auf ihrem eigenen Mist gewachsen sind... Die Angelegenheit hat übrigens Methode. Diese Sesselpupser hocken fast nur noch in ihren Besprechungsecken und quasseln Dünnschiß. Die Entwicklungsleistung kommt mittlerweile fast ausschließlich nur noch von den Systemlieferanten und Entwicklungspartnern. Gute Ideen von "Außerhalb" werden dann dankend registriert - und sobald die Patentrechte abgelaufen sind, als eigene Idee auf den Markt gebracht. Der Erfinder geht grundsätzlich leer aus. Ist aber nicht nur in der Automobilbranche so...
  9. Oder wir tracen einfach Grufti's Local-IP - irgendein Port wird doch wohl offen sein... *lol* @Grufti Laß Dich von den Zauberknechten hier blos nicht verarschen. Meine Mom hat auch erst Mitte-60 mit dem Rechnerdödel angefangen. Und sich richtig reingehängt. Demnächst bekommt sie dann von mir die erste Einführung in Shell-Scripte, weil "nur" KlickiBunti ihr mittlerweile zu langweilig geworden ist. Nimm Dir Zeit. Das kommt alles irgendwann...
  10. josef_reich hat auf ralftorsten's Thema geantwortet in 9000
    Klein, rund, niedlich - und fast immer durchgebrannt...
  11. josef_reich hat auf fortissimo's Thema geantwortet in 9000
    Also, Heilsaugen funktioniert wie Handauflegen nur selten. Das Prüfen des Ansaugschachtes ist aber eine Sache von maximal 15min. - deshalb hab ich's Dir als Erstes vorgeschlagen. Wenn Du da nichts spektakuläres finden solltest, weißt Du zumindest, daß es recht teuer und schraubtechnisch *geringfügigen* Mehraufwand erfordern wird... Selbstverständlich hindern wir Dich nicht daran, die Teile bei der örtlichen Saabotheke zu bestellen... Aber ich würde ehrlich gesagt erstmal die folgenden Adressen abklappern. http://www.saab-cars.de/showthread.php?t=17012
  12. josef_reich hat auf sling's Thema geantwortet in 9000
    Soll'n wir tauschen? Bei mir ist es die Fahrerseite. Dann sähen die Kisten wenigstens einheitlich aus. Müssen dann nur gruppendynamisch ausdiskutieren, wer die beiden hängenden behält... Nä, jetzt ohne Blödsinn... Die Drecksteile verrecken wie die Fliegen. Dann, wenn man sie einseitig aushängt und dann zur Seitenscheibe schwenkt. Sind deshalb ein sehr beliebtes Ersatzteil, weil fast immer defekt. Zumindest die beleuchteten der Fahrerseite - Du allerdings könntest da eher Glück haben.
  13. josef_reich hat auf fortissimo's Thema geantwortet in 9000
    So in etwa hätte dann mein nächstes Posting gelautet, wenn der Blick in den Ansaugkasten zu keinen auffallenden Befunden geführt hätte... Immer wenn ich in diesem Zusammenhang "Schaumstoff" höre, sträubt sich mein Nackenfell - aber ich hoffe dann als Erstes noch für den Betroffenen, daß verklumpter Blütenpollen fälschlicherweise als "Schaumstoff" identifiziert wurde... ...der - verursacht durch einen Riß des mürben Filters und dem damit spontan erhöhten Luftmassendurchsatz der Lüftung - auf einen Schlag auf die Reise in den Innenraum gegangen ist... Müsst Ihr dem armen Kerl denn sofort so einen Schrecken einjagen? Er wird noch früh genug merken, was möglicherweise auf ihn zukommt...
  14. josef_reich hat auf fortissimo's Thema geantwortet in 9000
    Nimm mal die Abdeckung vom Aquarium ab - und schau was vom Pollenfilter noch übrig ist. Schreibe gegebenenfalls allen Mäusen, Ratten und Mardern vorsorglich die Kündigung des bestehenden Mietverhältnisses... Nimm einen kräftigen Staubsauger und am besten einen Ersatzfilter mit auf die Forschungsreise. Entferne die Reste des alten Filters, soweit er Dir nicht schon in den Händen zerbröselt. Schiebe den Schlauch des Saugers vorsichtig in den Ansaugschacht des stehenden (!!!) Lüftermotors. GIB SAUG...!!! Vorher Demontage der Abdeckung Wischwasserschlauch lösen - und Schrauben nicht verwechseln, die sind nicht alle gleich.
  15. Yipp. Entschieden zu weit... Mir geht's ja gerade darum, einen zu finden der ohne ewige Reiserei zu erreichen ist.
  16. josef_reich hat auf ssason's Thema geantwortet in Technik Allgemein
    Das Kölbchen ist eher für Verkrustungen empfänglich. Was den Exitus tatsächlich beschleunigt, ist ein ständig offener und/oder geschossener Ölkühler. Entweder man hat im Winter ein Kurzstreckenproblem (Kaltläufer) oder im Sommer unter Last (Anhängerbetrieb) kaum noch thermische Reserven...
  17. Ärzteschwemme... Gibt's hier im Forum eigentlich auch saabfahrende Medizin-Orakel mit der Abkürzung dent. ? Möglichst im süddeutschen Raum - aktuell wäre gerade die Stuttgarter Gegend interessant für mich - traue nämlich keinem Zahnarzt der Benz fährt... Falls dann noch jemand dabei wäre, der ordentliche Fissurversiegelungen hinbekäme und wirklich haltbare Composites legen kann wäre es der Traum... *DasIstKeinJoke* Suche gerade WIRKLICH einen brauchbaren Dentisten !!!
  18. Klemme31 = "echte" Masse = ungeschaltetes Batterie-Minus Also diejenige - dank Korrosion mehr oder weniger vorhandene - direkte Verbindung über Schweißbolzen zur Karosserie, die unmittelbar anliegt, ohne zusätzlich zwischengeschaltete Baugruppen, und normalerweise bei *fast* allen Anzeigeleuchte den Stromkreis schließt... Wogegen der Regler für die Ladeleuchte nur zeitweise diese Funktion übernimmt. Also durchschaltet, allerdings mit variablem Spannungsabfall. Sonst würde sie ja auch ständig funzeln...
  19. josef_reich hat auf BTF-XY55's Thema geantwortet in 9000
    Bei meinen eigenen "Verdächtigen" ist gerade Getriebe-Ebbe. Aber ein gerade mal 10 Jahre alten Neuwagen - Da würde es sich eigentlich lohnen, das vorhandene komplett neu aufzubauen - möglichst die Teile für das verstärkte Gezähne verwenden, welche eigentlich für *geringfügig* optimierten Turbos gedacht sind... Aber frag mal rum - 2,3er mit Motorschaden gibts genug - da sollte doch wohl das eine oder andere Getriebe übrig sein... Gerade die unbeliebten CDs wurden fast alle mit 2,3 verkauft und sind häufig bei recht geringen Unfallschäden wegen wirtschaftlichem Totalschaden zur Schlachtplatte verdammt. In der Bucht sind ständig welche. http://cgi.ebay.de/Getriebe-Saab-9000-C-2-3l-200PS-Bj-1995_W0QQitemZ110133074422QQihZ001QQcategoryZ61169QQrdZ1QQssPageNameZWD1VQQcmdZViewItem Wär sogar vom gleichen Baujahr. Wenn Du kein Problem mit den 19% Wuchersteuer hast, kannst Du ja auch bei den gewerblichen rumhören. Der Tim http://schwedenteile.de hat meines Wissens nur welche für den CC. Aber die Holländer http://www.elferink.nl sind immer ganz ordentlich sortiert.
  20. Und das Tempolimit garantiert trockene Füße. Denn in Ost-West-Richtung bekäme man sonst wohl den Turbo nicht rechtzeitig vor der Küste angehalten, wenn man unmittelbar an der Grenze auf Pedal schlappt... Immer kritisch, wenn das Land kleiner ist als der Anhalteweg eines durchschnittlichen Kleinwagens.
  21. josef_reich hat auf erbas's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Der nackte Arsch von George W. - an dem sie sich eh schon mehrfach eine gefärbte Nase geholt hat - wäre passender. Erst Propaganda-Laberfasel in einer SED-Jugendorganistation, dann mit Überdosis Saumagen gewendet und nun dabei, mit aller Kraft die amerikanische Art des Gleichgewichtes zwischen Demokratie mit Sprengzündern und religiösem Fanatismus - durch ständige, ihr nicht zustehende Einmischung in das politische Weltgeschehen - auch nach Mitteleuropa zu holen... Und damit wir paritätisch bleiben, darf ihr Vorgänger auch für immer abtauchen. Entsprechend seinen politischen Leistungen: Mit einem Pressluft-Gazprom-Gemisch, 1:1
  22. Also, außer bei einer Batterie die so platt ist daß sie unter einen Teppich passt, ist die an den Batteriepolen abgreifbare Spannung bei laufendem Motor quasi identisch mit der Ladespannung, die von der Lima kommt - und somit im Wesentlichen unabhängig vom Ladezustand. Schwankt also zwischen 13,5 und 14,2 (14,4) Volt. (Ich vergesse jetzt einfach mal Übergangswiderstände und den sonstigen Spezialisten-Halligalli und halte auch keinen Grundsatzvortrag über U/I-Regelung) Nur bei eingeschalteter Zündung und stehendem Generator merkt man einen geringen Unterschied - da ist dann ausschließlich die Ruhespannung (normal etwa 12,6 - 12,7 Volt) des Akkus von Bedeutung. Da der Regler in diesem Augenblick "Masse" simuliert, kann eine recht schlappe Batterie logischerweise dazu führen, daß die Kontrolleuchte etwas schwächer funzelt. Das bewegt sich aber nur ein Bereich von ein paar zehntel Volt, ist fast nicht sichtbar - zudem einem in diesem Augenblick der direkte Vergleich fehlt, wie hell die Leuchte mit rappelvollem Akku wäre. Ist die Ruhespannung dagegen deutlich niedrigerer als oben angegeben, hat vermutlich mindestens eine Zelle aufgegeben. Das gesamte Cockpit wirkt dann illuminationstechnisch - insbesondere nachts - im Augenblick des Einschaltens der Zündung auffallend müde. Der darauffolgende Startversuch geht dann häufig ins Leere... Der Spannungsabfall im gesamten Bordkreis durch Betätigen des Anlassers lässt die Birnchenswirschaft auch bei intakter Batteriewirtschaft für einen kurzen Augenblick so gut wie komplett zusammenbrechen, so scheint es zumindest optisch... (Je nach Ladezustand der Batterie in Wirklichkeit nur auf etwa 8,5-10,5 Volt) Ach ja, ich vergaß... Wer mit eingeschaltetem Fahrlicht startet, also automatische Tagfahrbeleuchtung aktiviert hat, muß durch mehr oder weniger starke Spannungssprünge mit früherem Ausfall der Birnen rechnen. Denn auch ein Regler braucht einen kurzen Augenblick, um nach dem Quasikurzschluß, verursacht durch den Anlasserkreis, wieder die maximal zulässige Ladespannung einzustellen. Voltmeter sind fast immer zu träge, um dieses Phänomen zu registrieren. Aber die Wendel der Birnen vergessen dies auf Dauer nicht... Sorry, und jetzt hab ich keinen Bock mehr auf weiterführenden Vortrag. Schlaf bald im Sitzen ein - war ein langer Tag - vergebt mir...
  23. josef_reich hat auf c77's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    *schluchts* *snief* *heul* *jauuuul...* Das MUSS der Dienstwagen von Ray Charles gewesen sein... Hatte der sich denn nicht wenigestens einen Hund leisten können, der ihn warnt??
  24. Tjaaaa - nun, wer genau hinschaut hat - wie Du - geblickt, daß an besagter Leuchte weit und breit nichts von Klemme31 zu sehen ist. Genau das meinte ich mit "...die es interessiert dürften es dem Schaltplan entnommen haben..." Wobei ein Defekt im Regler durchaus zu einem "echten" Masseschluß der Leuchte führen kann... Viel häufiger ist dagegen eine mürbe Diode - oder ein sonstiger Schaden im Ladekreis, der das "Spannungsgleichgewicht" welches dazu führt, daß die Leuchte dauerhaft erlischt, massiv stören würde...
  25. josef_reich hat auf ssason's Thema geantwortet in Technik Allgemein
    Eben... Und wenn der dicht ist, geht der Rotz auf Wanderschaft. Aber auch nur dann, wenn der richtige Filter mit Ventil verbaut wurde. Damit dieses öffnet, muß der Filter allerdings schon *richtig* fertig sein. Weiter nach "oben" ist's ein weiter Weg. Also geht's die Strecke des geringsten Widerstandes entlang. Dahin, wo die Lagerschalen verzweifelt auf Nachschub warten... Das gröbere Sieb ist bei verrotzten Motoren, ... mit - ich sag mal "viel Span im Teer" - der letzte Weg, um überhaupt noch Öldruck aufzubauen. Wird die Ursache der Krümelwirtschaft nicht beseitigt, also der mechanische Schaden behoben, zusätzlich natürlich die Wanne geputzt - und vor allem die Ölkanäle auf bereits eingelagerten Schmand untersucht - ist die ganze Aktion nur ein Herauszögern des Zeitpunktes, zu dem der Totalausfall eintritt.

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