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Eber

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Alle Beiträge von Eber

  1. Eber hat auf Eber's Thema geantwortet in Hallo !
    Rational kann ich das nicht begründen. Deine Argumente sind alle richtig. Aber ich bin Hardcore-Originalo, für mich sind auch Zubehör-Radios oder Aftermarket-Felgen rote Tücher. Kann da nicht aus meiner Haut, Gasanlagen finde ich gruselig. Würde ich sofort ausbauen (lassen), wenn ein ansonsten reizvolles Fahrzeug eine verbaut hätte.
  2. Kleinkram kriegt man ja schon seit Jahren nur noch übers Internet (Forum, eBay, etc.). Nerviger ist es, wenn selbst Verschleißteile nicht mehr in ordentlicher Qualität verfügbar sind. Das scheint sich aber leider in diese Richtung zu entwickeln.
  3. Eber hat auf Eber's Thema geantwortet in Hallo !
    Keine Sorge, Gasanlagen, noch dazu in Young-/Oldtimern, lehne ich kategorisch ab. Beim ersten Nachtanken lag ich rechnerisch bei glatt 13 l/100km, damit habe ich auch mindestens gerechnet. Das mit den Standplatten war nur beim ersten Baujahr so, mit der Einführung der u. g. Dimension als Serienstandard (angeblich) behoben. Das Problem ist eher, daß es 235/60/16 nur noch als Offroad-Reifen mit Vmax 180 oder als Uralt-Profile gibt. Ich habe leider echt keine große Auswahl und mich jetzt für einen Hankook mit dem (nötigen) Geschwindigkeitsindex W entschieden. Mercedes selbst liefert die C-Klasse inzwischen auf Hankook aus. Alternativen waren nur Kumho-Billig(er)reifen oder ein Conti-Profil aus den Neunzigern. Die Velours-/Leder-Geschichte ist übrigens eine urbane Legende. Leder war über 1.000,- Mark teurer (als Velours) und Velours ab dem 500er Serie. Ab dem 600er jedoch Leder. Das Gute ist, daß der geschmackssichere Vorbesitzer seit day one auf Lammfell gefahren ist und sich das Auto innen wirklich im Jahreswagenzustand befindet. Doof war nur, die ganzen Fussel rauszukriegen. Smart casual ist völlig ausreichend. ;-) Aber Du sprichst einen Punkt an, über den ich bereits nachgedacht habe. Erstaunlich, was kindliche Prägung und Image alles ausmachen. Man nähert sich dem Wagen zunächst durchaus mit Respekt, obwohl das realistisch betrachtet eine (sehr) billige, alte Karre ist. Die bescheuerte Farbkombination erzeugt dann wieder ein Augenzwinkern, aber irgendwie strahlt der Kasten durchaus eine gewisse Gravitas aus.
  4. Eber hat auf Eber's Thema geantwortet in Hallo !
    So, vom eigentlichen Auto gibt es momentan nichts neues, aber um den Hobel im Winter zu schonen, habe ich ein dekadentes Winterauto angeschafft. Zum Erzeugen einer farblichen Harmonie war natürlich ein bronzefarbener Lack und ein braunes Interieur unerläßlich. Diese Eigenschaften vereinte dieser Untertürkheimer Apparat aufs vortrefflichste: http://i.imgur.com/PaRTFtr.jpg Das ist ein rauchsilberner 400 SE. Die Farbe ist je nach Licht ein helles Bronze, weniger Goldanteil als beim Sedan. Bei kaltem Licht fast silber. Innen brauner Stoff. Ja, Stoff. Nicht mal Velours. Witzigerweise hat Mercedes alles farblich abgestimmt. Selbst das Lenkrad ist braun. Fußmatten. Teppich. Wählhebel. Und der Himmel! Es ist wie im Schokobrunnen! Das Auto hat gerade mal drei Extras. Pneumatische Multikonturlehne, Klimaautomatik und ein Becker Grand Prix 2000. Absoluter Opabenz, zehn Jahre (in beheizter Garage) stillgelegt, sehr billig geschossen, TÜV mängelfrei bestanden. Wunderbarer Entschleuniger. Hat zwar fast 300 PS, wiegt aber vollgetankt über zwei Tonnen. Läßt sich mit der Agilität eines schwangeren Walrosses mit drei Beinen bewegen. Absolute Antithese zum 900. Isolation. Doppelglas. Entspannt beim Fahren sehr, tolles Alltags-Pendelgerät. Majestätisches Anlaßgeräusch. Warte jetzt auf den ersten teuren Defekt (und neue Reifen, 235/60ZR16 ist eine tolle Dimension ) und der Sedan hat bald Winterpause. Heitere Kommentare erwünscht; bei Interesse kann ich mal bessere Bilder machen.
  5. Eber hat auf aero84's Thema geantwortet in Hallo !
    Ich fürchte nicht...
  6. Ein schöner Artikel von Dirk Müller (von dem man halten darf, was man mag): http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mr-Dax-VW-Skandal-ist-gar-keiner-article16002516.html Ein Satz von vielen, der zum Nachdenken anregt: Cui bono. Das ist wohl der Schlüssel.
  7. Das sage ich doch die ganze Zeit - natürlich haben alle beschissen. Es ist nur die Frage, wer der nächste ist. Mercedes? Oder ein Koreaner? Ich nehme noch Wetten an. ;-)
  8. War damals Gesetz, um größere Akzeptanz für das Tempolimit zu erzeugen. Ist aber (natürlich) gefloppt und damit eine charmante Schrulle aus einer kurzen Periode; besonders bei Ferraris sieht das richtig "speziell" aus: http://i.imgur.com/3L4m5Hg.jpg Hier noch die Erklärung auf Wiki: https://en.wikipedia.org/wiki/National_Maximum_Speed_Law#Speedometers
  9. Gut, hierzu dann nur noch soviel: Ich mag VW nicht besonders und bin seit früher Kindheit eingefleischter BMW-Aficionado. Wer aber weiterhin glauben mag, daß ein Hersteller vom Kaliber Volkswagens Betrugssoftware für das Herbeiführen eines Betriebszustandes braucht, den ein anderer Motorenhersteller bei technisch gleichen Rahmendaten alleine durch Entwicklungsarbeit aus dem Ärmel zu schütteln vermag, der kann das gerne tun. ;-) Obwohl ich das Ganze für ein übles Schmierentheater halte, finde ich es sehr gut, daß man den Dieselmotor endlich mit kritischeren Augen sieht. Dieses klöternde, rumpelnde, stinkende Behelfsaggregat ist eben nicht der große Wurf, für den man es gerne verkaufen möchte. Und hier schließt sich der Kreis: Hätte man in der Automobilindustrie schon früher ein vernünftiges Downsizingkonzept eingesetzt - wie es Saab schon vor 30 Jahren tat - wäre uns die massenhafte Verbreitung des Dieselmotors als PKW-Antrieb evtl. erspart geblieben.
  10. Ja, ich habe aber auch bereits geschrieben, daß ich es für extrem blauäugig halte, zu glauben, daß ein Hersteller einen um einen solchen Faktor besseren Motor baut als die gesamte Konkurrenz. Bestenfalls kann BMW einen zwei- oder dreimal saubereren Motor bauen, aber nicht einen 15-mal so sauberen. Das ist einfach unrealistisch. Diese Schwankungen sind nur mit unterschiedlichen Softwarequalitäten plausibel zu erklären.
  11. Eber hat auf Metalldetektor's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Gerade im Netz: Not funny, Zürich Versicherung. http://i.imgur.com/Up1bYx4.jpg
  12. Die anderen Hersteller erfüllen den WLTP doch auch nicht. Alle tricksen! Bekannt ist das Ganze auch schon lange. Die Frage muß also lauten: Warum jetzt? Und warum VW? Im Netz gibt es ja genug Verschwörungstheorien dazu.
  13. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht ein Test, dessen Resultate im September veröffentlicht wurden (Link unten, vom 04.09. wohlgemerkt!). Man hat 30 Fahrzeuge im NEFZ- und (neuen) WLTP-Zyklus gefahren. Während alle 30 Fahrzeuge den NEFZ bestanden haben, schafften nur acht (!) den WLTP, obwohl sich die Zyklen nur marginal unterscheiden. Volvo war z. B. 15x schlechter als erlaubt, Renault 9x, Opel 3x, Mercedes mal besser und mal schlechter, BMW schaffte beide. Welche Interpretation ist nun realistisch? Kann BMW tatsächlich 15x bessere Motoren bauen als Volvo? Oder arbeitet vielleicht doch jeder Hersteller mit einer mehr oder weniger adäquaten Software-"Anpassung"? VW ist sicher momentan das Bauernopfer, aber zu glauben, das hätten nicht alle so gemacht, ist schon extrem blauäugig. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgastest-wltp-die-dreckige-wahrheit-ueber-dieselautos-a-1051073.html
  14. Ja, sowieso unfaßbar, warum überhaupt ein Amerikaner so einen Rumpel-Düsel-Müll kaufen mag, wenn er für lächerliche Spritkosten einen V8 fahren kann. Aber VW-Diesel genießen auch in weiten Teilen der USA Kultstatus. Eine gewisse Marktdurchdringung kann man VW auch nicht absprechen, wenn auch die absoluten Zahlen in der Zulassungsstatistik auf den amerikanischen Gesamtmarkt bezogen eher klein sind.
  15. Naja, es gibt ja schon Sammelklagen von Auktionären gegen VW, was auch sonst. Der US-Prüfzyklus, um den es hier geht, schreibt einen sehr niedrigen Stickoxid-Grenzwert (NOx) vor. Das ist ein Problem für extreme Downsizing-Aggregate und v. a. Dieselmotoren. Der V8-Pickup schafft diesen Grenzwert witzigerweise relativ problemlos. Es gibt keine getrennten Prüfzyklen für Benziner und Diesel. VW bietet in den USA aber primär Downsizing-Benziner und Diesel an und hat somit ein Flottenproblem.
  16. BMW baut zwar heutzutage viel Scheiße, aber Gott sei Dank immer noch keinen V6.
  17. Eber hat auf aero84's Thema geantwortet in Hallo !
    Am Wochenende habe ich ca. 800 Kilometer in einem Golf TDI Bluemotion DSG abgerissen, und, durch relativ passives Rumgondeln in einem tempolimitierten Land, einen Durchschnitt von 4,7 l/100 km erreicht. Das fand ich recht ok. Dann habe ich aber gesehen, daß die Karre mit 3,9 angegeben ist und das ist einfach grotesk. Ein Einsparpotential von fast einem weiteren Liter kann ich "in the real world" nicht erkennen.
  18. Ja, das ist inzwischen echt nicht einfach, wenn man so ein Freakmobil will. ;-) Aber ganz ehrlich: Bei einem absoluten Nischenfahrzeug wie dem Saab 9000 ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, daß eines in Deiner unmittelbaren Umgebung auftauchen wird. Da muß man in den sauren Apfel beißen und u. U. weit fahren. Sicher ist jemand im Forum bereit, ein Fahrzeug in seiner Nähe für Dich zu besichtigen. Umgekehrt findet man im 9000er-Besichtigungsthread oft wertvolle Zusatzinfos zu aktuellen Inseraten. Alternativ kann es schlau sein, einen (ggf. auch ehemaligen) Saabhändler in der Nähe auf Kundenfahrzeuge anzusprechen. Oftmals werden gut gepflegte Fahrzeuge an einen Fähnchenhändler oder in den Export weitergereicht, weil natürlich niemand auf ein zwanzig Jahre altes Auto Gewährleistung geben will und kann. Wenn man da die Fühler rechtzeitig (und gefühlvoll) ausstreckt, kann man da evtl. richtig gute Autos an Land ziehen. Natürlich ist das keine Taktik, die schnell zum Erfolg führt - man braucht schon Zeit. Meinen 900er habe ich übrigens durch Hinterlassen eines Ankaufgesuchs unter dem Scheibenwischer aufgetan. ;-)
  19. Ja, den Thread hatte ich ebenfalls durchsucht. Danke für das wertvolle Teilen Deiner Erfahrungen, aber ohne Nennung des Anbieters waren sie (meiner bescheidenen Ansicht nach) lediglich anekdotisch. Mit Werbung hat das überhaupt nichts zu tun. Sonst müßte man jegliche Kommentare über Nutzung von Waren oder Dienstleistern in diesem Forum anonymisieren.
  20. Habe ich den Namen überlesen oder willst Du die Versicherung nicht nennen?
  21. Eber hat auf EastClintwood's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Die Moderation hat sich für gar nichts zu rechtfertigen, sie hat hier das Hausrecht. Solche Threads wie dieser hier sind aber sehr wohl sinnvoll, um die Lage auszuloten resp. die Stimmung im Forum wahrzunehmen. Was ich ganz und gar bodenlos und indiskutabel finde, ist, ehemaligen Usern hier hinterherzutreten.
  22. Eber hat auf kratzecke's Thema geantwortet in Hallo !
    Der LT ist schon ein geiles Trumm. Durfte ihn ja mal sehen, beim nächsten Mal möchte ich ihn fahren! ;-)
  23. Wenn man bei einem 9000er in der üblichen Preis- und Nutzungsklasse anfängt, die vorhandenen Mängel aufzuzählen, dann ruft keine Sau mehr an. ;-) Natürlich sollten gravierende Defekte und Unfallschäden angegeben sein, das setze ich voraus. Viele Fahrzeuge haben nach ~20 Jahren mehrere kleinere Mängel und das Gesamtbild stimmt trotzdem. Hier gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein durchgebranntes Birnchen und eine durchgelatschte Fußmatte machen einen schlechten Eindruck bei der Probefahrt, sind aber billig und einfach zu ersetzen. Wichtiger ist, daß sicherheitsrelevante Bauteile und der Antriebsstrang in Ordnung sind. Was leider oft nicht so einfach zu erkennen ist wie ein kosmetischer Mangel. Im Zweifel würde ich das Auto vor dem Kauf bei einer Prüfstelle vorfahren; zumindest die gröbsten Gurken kriegst Du da schon raussortiert.
  24. Dann sollte man sich aber auch nicht in Neuntrangigkeiten verlieren. Lackglanz ist Ornat und verzichtbar. Bei einem Wagen der 2.000-Euro-Klasse sollte man sein oberstes Augenmerk auf zuletzt dokumentierte Wartung legen. Wenn der Wagen regelmäßig frisches Öl und vielleicht sogar noch Inspektionen gesehen hat, dann ist das schon die halbe Miete. Jede dokumentierte Wartung und Ersatz von Verschleißmaterial sind ein Pluspunkt, mehr noch nachweislich getauschte Teile. Die Laufleistung tritt in dieser Preisklasse in den Hintergrund. Egal, ob der Ofen nun 2.000,- oder 5.000,- Euro kostet, wir reden hier über mindestens 17 Jahre alte Autos. Da kann von heute auf morgen ein massiver Defekt eintreten, der auch bei bester Expertise beim Kauf nicht absehbar war. Als ultima ratio würde ich nun zumindest zwei oder drei 9000er probefahren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ein solches Fahrzeug grob in Ordnung ist oder nicht. Dann würde ich das Fahrzeug nehmen, in das nachweislich zuletzt am sinnvollsten investiert wurde.
  25. Eber hat auf René's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Die Siemens-Spülmaschine meiner Mutter läuft seit dem Hausbau 1980 ohne jegliche Wartung. Meine Siemens war nach zwei Jahren kaputt (bekannter Fehler lt. Monteur, alle gehen kaputt, gibt ein extra Kit dafür). Man macht natürlich keinen Rückruf, sondern hofft, daß die Kunden sich erst nach Ablauf der Werksgarantie melden (müssen). Die These, daß alles schlechter (geplante Obsoleszenz) wird, ist sicher nicht falsch. Nach den Erfahrungen im Bekanntenkreis und eigenen Erfahrungen mit Geräten im Gewerbebereich würde ich aber inzwischen privat nur noch Miele kaufen.

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