Alle Beiträge von Eber
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Saab-Einsteiger möchte 9000er als Daily-Driver
Ehrlicherweise würde ich so eine Raucherbude (gerade mit Stoffsitzen) auch nicht nehmen. Kriegt man nie wieder raus den Muff. Aber was will man von einem Youngtimer erwarten, der zu einem Preis angeboten wird, der noch weit unter der Abwrackprämie liegt? Hier sollte man evtl. mit realistischen Vorgaben an die Sache herangehen. Kleinere Mängel sind da sicher en masse zu finden, aber für das Gesamtbild unerheblich. Technisch brauchbarer Zustand (ein Jahr TÜV) und eine funktionierende Klima sind für diesen Preis schon sehr ordentlich.
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Mobile- und Autoscout-Kuriositäten
Das ist schon sehr weit über dem Marktwert. Aber er kann es verlangen, warum nicht. Einen vergleichbaren zu finden, kann Jahre dauern, wenn es überhaupt gelingt.
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Ich lerne es einfach nie...
Wo liegen überhaupt Vorteile eines 5W30 gegenüber einem 0W40? Mir ist irgendwie suspekt, daß der 9-3 bei den Inspektionen bei Saab immer 5W30 kriegt. Bei meinen anderen Karren befülle ich in der Regel mit 0W40.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Die ams hat in den Neunzigern mal einen BMW 520i und einen M5 von Hamburg nach Garmisch gescheucht (oder umgekehrt, müßte das Heft jetzt suchen). Der Zeitvorteil des M5 war marginal (es mögen evtl. 30 Minuten gewesen sein, ich muß das Heft echt mal suchen). Jedenfalls ging die Überlegenheit des schnelleren Fahrzeugs in Tankstopps, Verkehr und anderen Alltagsunwägbarkeiten unter. Genauso erlebe ich oft, daß unbeeinflußbare Faktoren (Ampelschaltungen, unvorhergesehene Verkehrsstörungen, i. e. Peugeot vor mir auf einspuriger Strecke etc.) die Ankunftszeit wesentlich stärker beeinflussen als die Gaspedalstellung.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Das ist ein wirklich gutes Resümee, leider ist das wohl zu selten möglich. Man läßt sich in eine Verkehrsarchitektur zwingen, die einem nicht liegt, wird unzufrieden und ggf. sogar aggressiv. Oft sollte man sich mehr vom äußeren Geschehen distanzieren als es im täglichen Pendelwahnsinn glückt.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Eterna, Olymp und modisch in einem Satz! Ich geh kaputt!
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Saab-Einsteiger möchte 9000er als Daily-Driver
Der 2,6l-V6 ist ein schöner Kompromiß. Er vereint die mittelmäßigen Fahrleistungen des 2,3l-R5 mit dem hohen Verbrauch des 2,8l-V6. ;-) Wenn V6 im Audi 100/A6, dann gleich den großen. Aber doch lieber den R5! Der C4 ist in der Tat ein sehr gutes Auto, neben dem Audi 80 B3 sicher der letzte Langzeit-Audi. Zurück zum 9000. Beim blauen Sauger aus Hannover muß man doch nicht nachdenken. Der kostet ja nichts! Den kauft man einfach, wechselt alle Flüssigkeiten und Verschleißteile (sofern erforderlich), und fährt dann erstmal. Billiger kann man sich doch nur auf dem Fahrrad fortbewegen. Wenn nach einem Jahr nichts wesentliches kaputtgeht, macht man sich nach und nach an werterhaltende Maßnahmen (wie bereits beschrieben). Wenn ein kapitaler Defekt eintreten sollte, verkauft man das Wrack auf eBay und hat für den Preis weniger Leasingraten eines aktuellen Mittelklassewagens ein stilvolles Fortbewegungsmittel genossen.
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Sedanretter vor ...
Jetzt möchte ich aber nie wieder etwas über die Firma Heuschmid lesen.
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Bin neu hier und mein erster saab steht in der Garage
Herzlich willkommen! Komme ursprünglich auch aus WUG (Treuchtlingen). So ein Saab ist dort durchaus was besonderes. ;-)
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Genau das beobachte ich auch. Analog habe ich auch gerne einen Seat Leon o. ä. mit audiesker Lichtorgel an der hinteren Stoßstange kleben. VAG-Konzernzugehörigkeit reicht offenbar inzwischen, um den verkehrstechnischen Phänotypen des großen Bruders zu mimikrieren...
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Wo sind sie, die frühen Turbos?
1980: 170B Black
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Polemik und Verzerrung war weder Absicht, noch ist sie beim besten Willen aus meinem Beitrag herauszulesen. Diese Unterstellung ist äußerst unpassend. Ich ging davon aus, daß es grundsätzlich um Autobahnen geht. Wenn das nicht ausreichend herausgearbeitet war, dann füge ich es hier eben noch an. Daß eine ohnehin tempolimitierte Land- oder Bundesstraße nicht gemeint sein kann (und war) sollte eigentlich klar sein. Mir geht es (hier) nicht einmal um die Senkung der Unfallzahlen. Das kann ein Tempolimit vermutlich nicht leisten. Es geht darum, daß ich durch Beobachtung des täglichen Wahnsinns im Pendel- und Stoßverkehr zu der Erkenntnis gelange, daß der Durchschnittsautofahrer evtl. mit einem Tempolimit besser bedient wäre, weil viele nicht in der Lage sind, den Verkehr als Gesamtes zu sehen. Es geht nur darum, drei Meter weiter vorne als "der andere" zu fahren (oder stehen). Nichts finde ich toller als einen freigegebenen Streckenabschnitt nachts um drei. Das ist großartig und weltweit ziemlich einzigartig. Aber im Alltag erscheint mir eine Beeinflussung von Verkehrsströmen inzwischen opportun, da es einfach zu viele Rechthaber gibt - und zu wenige, die auch einmal auf Ihr Recht verzichten, um den Verkehr fließen zu lassen.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Dazu hätte ich gerne mal eine Quelle. Etwa ein Drittel der BAB ist tempolimitiert, 70% der Unfälle mit Todesfolge ereignen sich auf Streckenabschnitten ohne Tempolimit. Schreibt die SZ hier. Vermutlich sind die Daten selektiert, um den Tenor des Artikels zu unterstützen. Wenn man länger sucht, findet man sicher mehr und neutraler aufbereitete Zahlen. Clarkson hat einmal eine Mindestgeschwindigkeit von 160 km/h gefordert. Das würde evtl. auch funktionieren.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Genau so ist es. Das wird z. B. am Münchner Autobahnring bereits relativ gut umgesetzt, nachts ist da auch frei schießen. Natürlich geht es um die Verringerung der Geschwindigkeitsdifferenzen zu Stoßzeiten, da aus diesen fast alle heiklen Situationen resultieren. Homogene Verkehrsströme sind der Schlüssel. Panta rhei, wie der Lateiner sagt.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Keine halbe Stunde einfach, fürchte ich. Zumindest nicht tagsüber im Alltagsverkehr. Und schon gar nicht auf der A9. Nachts kann man da natürlich schön entlangnageln, aber dann wird er vermutlich nicht fahren, da die Pendelei wohl beruflich bedingt ist. Es wäre schön, wenn man nach dem Überholen wieder rechts einscheren würde. Es wäre schön, wenn Beschleunigungsstreifen ausgenutzt werden würden. Es wäre schön, wenn Fahrtrichtungsanzeiger verwendet werden würden. Nachdem all das (und mehr) zunehmend in Vergessenheit gerät oder gar aktiv verweigert wird, neige ich inzwischen zu der Ansicht, daß man in 95% aller Fälle mit einem Tempolimit besser fahren würde.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Derartiges erlebt man ja prinzipiell auch ohne alten LT nach Passieren der deutsch-österreichischen Grenze. Nach stundenlangem, flottem, streßfreiem Tempomatieren in Österreich geht direkt nach Kufstein die Scheiße los. Straßenzustand, Verkehrsdichte und Spurenanzahl bleibt gleich, aber sofort Rüpelei und Streß, Messer zwischen den Zähnen. Inzwischen bin ich nahe, zu glauben, daß diesem Land ein Tempolimit gut täte. Die Ansicht, daß einem die Genitalien abfallen, sobald man nur noch (z. B.) 130 km/h fahren darf, ist vermutlich falsch. Nach zwei Wochen intensivem Roadtripping in einem Land mit sehr restriktiven Tempolimits und ultraentspanntem Verkehr glaube ich das umso mehr.
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Ich lerne es einfach nie...
Einen gewissen Reiz erkenne ich schon darin, effizient und dennoch flott unterwegs zu sein. Auf der täglichen Pendelstrecke kann ich auch mit Bleifuß keine nennenswerte Zeitersparnis herausfahren. Andererseits geht mir jeden Tag doch irgendwer auf den Sack und dann tret ich wieder auf den Pinsel...
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Hm, so sind die Geschmäcker verschieden. Der Ur-SLK ist meiner Ansicht nach einer der ganz wenigen Wagen mit Blech-Klappdach, wo sich das Ding harmonisch in die Linienführung einfügt. Ganz schlimm ist das Blechverdeck bei Viersitzern.
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SLK und Hardtop? Der hat doch ein Blech-Klappdach!
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Eintragung Euro2 9000CS Bj 95
... wenn der Wagen die ganze Zeit den Halter nicht gewechselt hat und dieser die Umschlüsselung vornimmt.
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Grrr...
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Von einem anderen Stern...
Die Legende vom überlegenen Mercedes-Automaten rührt (no pun intended) m. E. daher, daß die Schaltboxen umso grausamer waren. Daß dem W124 lange der Bonanza-Effekt nicht auszutreiben war, tat noch sein übriges dazu. Gerade in den Neunzigern war die Mercedes-Viergang-Ruckomatik einer Fünfgang-5HP18 (oder gar 5HP30) der Münchner Konkurrenz (made by ZF) um Welten unterlegen. Dem V8 reichen die vier Gänge wohl, sind ja auch fein abgestimmt. Aber die besseren Automaten wurden (gerade in den Neunzigern) woanders gebaut...
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Ich lerne es einfach nie...
Hmm... noch beeindruckender finde ich, daß Du vermutlich den Tageskilometerzähler beim Volltanken genullt hast...
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Ein Traum wird wahr... Albtraum... wahr
Aaah, Du Sack! Wenn man mal ein paar Wochen nicht sucht, ist auf einmal eins drin! Well played, herzlichen Glückwunsch zum guten (und günstigen) Fang!
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In hellelfenbein?