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nitromethan

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  1. Hinterachse und hintere Bremsen sind fertig. Genug Verrenkungen und Schmutzarbeit auf dem Boden - jetzt gehts an Step 5: Motorraum und Motor. Wer mich kennt weiß, dass ich saubere Motorräume mag. Hochdruckreinigen geht ohne Zulassung nicht, deshalb manuell und das ist auch gründlicher. Zwei Mäusenester waren drin. Also erstmal Platz schaffen: Auspuff komplett ab, alle Turborohre, Luftfilterkasten und Ladeluftkühler, Expansinsbehälter und das lästige AGR Rohr raus, Platte unterm Ansaugkrümmer und Stopfen im Abgaskrümmer montiert. Der Turbolader hat kaum Spiel. Was in einem Satz geschrieben ist, dauert schon eine Weile und jetzt kommt man gut an alles ran. Es waren die Gummibuchsen der Lima ausgeschlagen, also auch die Lima ausbauen. Die obere Schraube des Sockels hat gefehlt, offensichtlich hatte der Motor mal eine Klima denn auch die Riemenscheibe ist dran. Da hat man wohl die obere Schraube vergessen... Und die untere Inbusschraube ist rund. Was tun? Keine Chance mit einem vernünftigen Werkzeug ranzukommen. So habe ich die Befestigungsschraube gelöst, bis zur Spritzwand rausgezogen und abgesägt, Der verbleibende Stummel und die Lima gingen damit raus. Nun war wenigstens Platz, einen Torx in die vermurkste Inbusschraube zu schlagen. Damit ließ sie sich lösen! Nicht schlecht für 4 Stunden Arbeit finde ich. Jetzt meine Frage an euch: Spricht etwas dagegen, bei der Montage des Limasockels 6-Kant Schrauben statt Inbus zu nehmen? Und wie bekommt man die Ablagerungen im Expansionsbehälter raus?
  2. nitromethan hat auf eric's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    die Spalte habe ich mal mit elastischem Vorlegeband kaschiert. Gibts in jedem Baumarkt in unterschiedlichen Stärken.
  3. nitromethan hat auf Jos08's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    So nebenbei als Hinweis: RAL 9005 ist nicht richtig tiefschwarz wie Saab 170.
  4. Das ist ein interessanter Hinweis, den ich mit nein beantworten kann. Ich bin schon immer Anhänger einer minimal-invasiven Restaurierung um so viel wie möglich Originalsubstanz zu erhalten. Alle vier Buchsen sind noch in hervorragendem Zustand. Daher gibt es keinen Anlass diese auszutauschen. Außerdem habe ich noch zwei neuwertige Zugstreben im Reserve. In die Haltbarkeit neuer Buchsen habe ich wenig Vertrauen. Immer wieder hört man von zweifelhafter Qualität neuer Gummiteile. Als Alternative werden oft PU-Buchsen genannt. Dazu gibt es in einem anderen Markenforum Berichte, dass diese schon nach kurzer Zeit zerbröckeln können und erneut ausgetauscht werden müssen. Offensichtlich geht nichts über gut erhaltene Originalteile. Das hat sich auch bei der Restaurierung meines schwarzen Scheunenfunds bestätigt, bei dem nach mehr als 10 Jahren und 50 000 km neben normaler Wartungsarbeiten bisher nur der Kupplungsgeber getauscht werden musste.
  5. Nicht immer läuft es wie geplant. Fotos habe ich heute nicht gemacht. Die Muttern zur Besfestigung der Achse ließen sich gut lösen, die Schrauben stecken allerdings absolut fest. Also bleibt die alte Achse drin, denn sie ist gar nicht so schlecht. Nach Entfernung des abgeblätterten Unterbodenschutzes zeigt sie kaum Rost. Schwierig ist es, die Verbindung zwischen Bremsleitungen und Bremsschläuchen zu lösen. Die Verbindung wird von einer Platte gehalten, die am Achsrohr befestigt ist. Die Leitungen selbst gingen ab aber der Stummel des Bremsschlauchs und die Flachmutter sind rund. Da kommt am Wochenende der Dremel zum Einsatz. Bei der Gelegenheit bot es sich an, den Benzinfilter zu wechseln. Jeder der das mal ohne Bühne gemacht hat weiß, was das heißt: Festsitzende Hohlschrauben und ohne Bühne schwer zugänglich. Der Ablauf ging gut ab, beim lösen des Zulaufs verformte sich trotz Gegenhalten der alte Filter. Das Blech war schon so dünn, dass der gesamte Anschluss ausriss. Der neue Filter von Skandix passt zwar von den Anschlüssen, ist aber im Durchmesser kleiner! Da braucht es eine gekürzte Halteschelle oder er muss unterfüttert werde.
  6. Vielen Dank für euren umfangreichen Input zum Thema Bremsen vorne! Inzwischen ist die Vorderachse mit Bremsen fertig. Ich habe die Bremsen für alte Achse unbelüftet eingebaut. Was die Teileverfügbarkeit angeht: Es gibt für beide Varianten momentan alles. Verfügbarkeit berücksichtigt für mich bei diesem Projekt auch, was im Keller noch lagert. Die alten Achsschenkel für belüftete Scheiben konnte ich nicht verwenden. Derart rostig und zum Auspressen der Radnaben feht mir die starke Presse. Die hebe ich mal auf. Also wurden aus meinem Bestand gute gebrauchte Achsschenkel, neuwertige Bremsscheiben, gute untere Querlenker und bereits überholte Bremssättel verwendet. Der Rest ist natürlich neu. Zur Belohnung verbrachten wir den Abend bei Thai. Damit ist Step 3 vorerst beendet und morgen gehts an Step 4: Hinterachse und hintere Bremsen. Eine sehr gute Hinterachse habe ich noch im Keller und die würde ich gerne einbauen - wenn sich die Verschraubungen an der alten lösen lassen. Ansonsten muss sie eingebaut bleiben und am Wagen aufbereitet werden. Schön, dass die originalen Sachs-Stoßdämpfer anscheinend noch gut sind. Bremsscheiben und Schläuche kommen neu, überholte Bremssättel und gute Schubstreben lagern im Keller. Drückt mir bitte die Daumen.
  7. 770 km von mir entfernt... vielleicht später mal aus einem anderen. Die rechte Seite bekomme ich heute fertig.
  8. Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das? KleinanzeigenSaab 900. ScheunenfundScheunenfund Saab 900 Steht seit 2001 in einer Scheune Als Teilespender zu...,Saab 900. Scheunenfund in Bayern - Schönbrunn1200 €, wer ist schnell genug?
  9. Schön, mal wieder von dir zu hören, Stephan. Alles okay bei dir? Wenn du Zeit und Lust hast, komm doch mal rüber!
  10. Natürlich hat der Umbau auf moderne Bremsen einige Vorteile. Da bin ich ganz bei euch. Allerdings hätte ich nichts davon da, müsste Radnaben, Bremssättel, Bremsscheiben, Handbremshebel, Handbremsseile und Felgen erst noch beschaffen. Und dann der Umbau, das ist mir einfach zu aufwendig weil ich die Teile von einem 85er habe. Leider gibt es heute keine attraktiven Schlachter dafür mehr zu beschaffen. Das war vor ein paar Jahren noch anders, als man ein Schlachtauto noch mit Kurzzeitkennzeichen ohne TÜV überführen konnte.
  11. Genau das wäre auch mein Problem gewesen...
  12. Er wurde heute um 12:00 an jemandem aus Frankfurt verkauft. Man kann es nicht oft genug sagen: bei solchen Gelegenheiten darf man nicht lange überlegen und muss sich sofort entscheiden.
  13. Kurzes Update Step 3: Vorderachse und vordere Bremsen Meine Befürchtung, die Kugelgelenke könnten extrem festgerostet sein hat sich nicht bestätigt. Der Achsschenkel mit Radnabe ist draußen - dank Boltex. In dem Tunnel war etwa 1 kg Sand und kaum Rost. Das kann so bleiben und wird konserviert. Jetzt überlege ich, die unteren Querlenker wegen der Anrostung gegen gute gebrauchte zu tauschen. In jedem Fall will ich die Bremsen mit anderen Achsschenkeln auf massiv umzubauen. Die Teileverfügbarkeit ist besser und passende Bremssättel und Scheiben habe ich. Ist allerdings nicht dem Baujahr entsprechend original da Stand 1985. In verschiedenen Fahrzeugen konnte ich über die Jahre keinen Unterschied in der Bremswirkung feststellen. Was meint ihr dazu?
  14. Ja, das freut mich auch! Er ist ungeschweißt und das wird auch so bleiben. Der Lack hat ein paar Beilen, Kratzer und Stellen die ausgebessert werden müssen. Er lässt sich komplett aufarbeiten. Ein Steili-Treffen, ja das wäre mal was! Für Veranstaltungen nehme ich aber in der Regel meinen schwarzen... Der Kopf ist wie du vermutest ein früher und neben den Ölleitungen hat er auch eine andere Einlass-Nockenwelle mit leicht gegeneinander versetzten Einlassnocken. Hat man wohl wegen des Strömungsverhaltens gemacht. Welche Laufleistung er hat ist unbekannt. Er ist von 1984 und wurde mal komplett mit seinem Getriebe eingebaut. Wegen des Anlassers unter dem Abgaskrümmer mussten die Anlasserkabel anders verlegt bzw. verlängert werden. Das Getriebe ist ein 45706, das es nur 1984 gab und das wurde mit großen Tripoidentöpfen versehen. Original hat der 1986er ein 45710 mit innenliegender Zentrierung. Übrigens läuft der Moter jetzt sauberer und dreht bereitwillig hoch: Der Luftmassenmasser war auf 0 Ohm statt 380 Ohm eingestellt und der wurde gegen einen aus meiner LMM-Sammlung getauscht. Damit ist Step 2 abgeschlossen.
  15. Erstmal vielen Dank für Eure Meinungen und Tipps! Den Tank habe ich nicht ausgebaut - ich sah keinen großen Vorteil, ihn auf der Werkbank statt im Fahrzeug auszuwischen. Also habe ich ihn mit einem satt benzingetränken weißen T-Shirt ausgewischt und das hat sich dabei nur leicht bräunlich verfärbt. Dann die Benzinpumpe geprüft und eingebaut. Am Motor wurden Öl-und Filterwechsel gemacht, Kühlwasser (das alte war klar und sauber) gewechselt. Alte Zündkerzen rausgedreht (2 x NGK, 2 x Bosch) und etwas Öl durch die Kerzenöffnungen eingefüllt. Zwei Umdrehungen von Hand gedreht, das ging ganz leicht. Batterie angeschlossen, den Motor mit Anlasser und deaktivierter Benzinpumpe so lange gedreht, bis Öldruck da war. 10 Liter Benzin eingefüllt, neue Kerzen rein und die Benzinpumpe bestromt. Es dauerte eine Weile bis ausreichend Druck aufgebaut war und das System durchgespült war, das hört man, wenn es soweit ist. Der große Moment, anlassen, aufregend. Nach 2 Sekunden traf der Motor die richtige Entscheidung: "Ich will wieder" und läuft! Ein Zischen aus dem Motorraum, also alle Unterdruckschläuche erneuert, hätte ich mir vorher denken können. Jetzt hat er einen stabilen, anfangs leicht erhöhten Leerlauf wie es sich für die frühe LH 2.2 mit Bimetall-Leerlaufregler gehört. Allerdings ist die CE-Leuchte an und er nimmt sehr schlecht Gas an. LLM, Drosselklappenschalter oder Temperatursensor? Die Kupplung kommt gut und alle Gänge lassen sich im Stand bei laufendem Motor gut schalten. Immerhin lässt er sich somit auch aus eigener Kraft bewegen, das war bis jetzt das Ziel. Bei der Gelegenheit bot es sich an, noch kurz die Elektrik zu prüfen. Selbst das Radio läuft mit elektischer Antenne, das Schiebedach geht und die Beleuchtung auch. Nur der rechte Fensterheber klemmt. Aber das hat alles Zeit. Als nächstes will ich mich um die Vorderachsaufhängung und Bremsen kümmern. Angst habe ich, dass die Befestigungsschrauben der oberen Gelenke am Querträger festgerostet sind und sich nicht herausdrehen lassen. Vorsorglich habe ich eine Dose Würth-Boltex besorgt, damit habe ich zusammen mit einem Freund sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist sauteuer doch hoffentlich hilfts.

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