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Mein erster nicht BMW đŸ€­ (Saab 900 S Turbo)

Empfohlene Antworten

Hallo zusammen,

 

in diesem Thread will ich Euch mit grĂ¶ĂŸeren Beitragen immer mal wieder teilhaben lassen, wie ich zu meinem Saab 900 Turbo kam und was ich so mit ihm vorhabe oder bereits schon erledigt hab.

 

Seit Februar diesen Jahres hab ich zum ersten Mal was anderes als einen BMW in der Garage stehen:

 

Als ich an einem Wochenende im Januar gelangweilt auf TikTok (đŸ€­) rumgeklickt hab, kam ein kurzer Beitrag eines Auto -Tiktokers ĂŒber den Saab 900 Turbo.

 

Ich fand das Fahrzeug schon immer interessant, da einfach anders und ungewöhnlich/ weit weg vom Mainstream als das was sonst so auf den Straßen bewegt wird. Also hab ich kurzerhand einfach mal auf Kleinanzeigen etwas Ausschau gehalten und siehe da 😂:

Keine 10km von mir entfernt stand gerade ein Saab 900 S Turbo zum Verkauf. Nach kurzem Check der Daten und Bilder hab ich mich dazu durchgerungen den Anbieter anzuschreiben. FĂŒr mich schon ziemlich ungewöhnlich so fix sich nach einem Auto umzusehen, aber mit der Einstellung "gucken kostet nichts" hab ich dann einfach den Anbieter am besagten Samstag mal angeschrieben.

 

Eine halbe Stunde spĂ€ter kam die Antwort, ob ich heute spontan Zeit hĂ€tte. Nach kurzem GrĂŒbeln hab ich mich zum Besuch eine Stunde spĂ€ter bei Ihm angemeldet 😁.

 

Der 900er stand unter einer Plane in einer beheizten Garage. Als erstes ĂŒberraschte mich die LĂ€nge des Fahrzeugs. Den 900 Turbo hatte ich irgendwie kĂŒrzer in Erinnerung.

 

Nach kurzem Plausch mit dem Anbieter, der das Fahrzeug im Auftrag verkaufte, hab ich mich natĂŒrlich auch mal vorne und hinten reingesetzt und das Aggregat unter der Motorhaube genauer inzpiziert. Die nach vorne öffnende Haube weckte direkt BMW E30/34 Nostalgie in mir, die ich aber schnell hinten anstellte, um mich auf etwaige Problemstellen zu konzentrieren.

Im Gegensatz zu meinen sonstigen Auto-Besichtigungen hatte ich von dem Motor wenig bis keine Ahnung. Allein schon die 180° gedrehte Motorkonstruktion ließ mich nicht schlecht staunen.

 

Einige kleinere Undichtigkeiten in Sachen KĂŒhlflĂŒssigkeit am Bypassventil der Heizung oder seitlich am Motor ließen mich erneut grĂŒbeln, ob ich das jetzt wirklich will 😂.

 

Ein Probefahrt spĂ€ter war der Fall aber dann klar: das Risiko gehe ich mal ein 😁.

 

Anbei noch ein paar EindrĂŒcke von meiner ersten Begegnung mit dem Fahrzeug mit dem ich mich nun seit knapp vier Monaten beschaftige :).

 

Weitere EintrĂ€ge werden folgen. Auch wenn mich manche noch anstehende Reparatur gedanklich ziemlich beschĂ€ftigt, habe ich es noch nicht bereut 😊👍.

 

Auch habe ich hier im Forum schon viel UnterstĂŒtzung bei verschiedenen Themen bekommen, wofĂŒr ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte 🙏.

 

Stay tuned 👍

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Ja, von BMW zu SAAB (und auch kurz mal wieder zurĂŒck), das kenne ich:

- E21 315

- E30 320i

=> SAAB 9000 CC 2,0i

- E32 525tds touring

(kurz mal Fremd-Fremdmarke: W124 320TE)

=> SAAB 9000 CS 2,3i

- BMW Z1 (da schon nur noch parallel zum 9k)

=> seit 2002 nur noch SAAB

  • Autor

Auch eine sehr coole Historie.

Ich bin vom E36 zum E39 530i und hab jetzt seit knapp drei Jahren einen E65 740i fĂŒr den Alltag. Der Saab ist das Projektfahrzeug und kann daher auch mal ne Weile einfach stehen bleiben :).

Tja, im Sommer E30 Cabrio, im Winter das heimelige eines 9-5. Und wenn die Diva mal lÀuft dann ein ein 9-3 III SC. Oder Töchterchens 902 Cabrio...

BMW und Saab sind manchmal gar nicht so weit auseinander. Man munkelt, dass der BMW M20 nicht so ganz unschuldig war, dass Saab den Turbo so wie er jetzt ist etabliert hat. Haubenöffnung nach vorne ist nur eines...

... einen E65 740i fĂŒr den Alltag

Habe gedanklich immer wieder mit seinem VorgĂ€nger, auch als 40er, gespielt. Als touring hĂ€tte er wahrscheinlich sogar gewonnen. Aber so blieb es immer wieder beim 9k. Auch wenn ich den E38, natĂŒrlich neben dem E30, fĂŒr den schönsten und zeitlosesten BMW ever halte.

Habe gedanklich immer wieder mit seinem VorgĂ€nger, auch als 40er, gespielt. Als touring hĂ€tte er wahrscheinlich sogar gewonnen. Aber so blieb es immer wieder beim 9k. Auch wenn ich den E38, natĂŒrlich neben dem E30, fĂŒr den schönsten und zeitlosesten BMW ever halte.

Das war mein letzter vor der anhaltenden Saab-Phase, 02er 740li Individual in cosmos met. ....ist auch zum Dönerspies geworden :smile:

GlĂŒckwunsch, hatte auch ĂŒberlegt den Wagen zurĂŒckzukaufen.

Ich hatte den Wagen von 2008-2020 mit viel Freude fast 100 tkm bewegt.

Gruß Jens

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  • Autor

Ich hatte den Wagen von 2008-2020 mit viel Freude fast 100 tkm bewegt.

Das ist ja lustig 😁, cool.

  • Autor

// 09.03.2024 - KM 314.754 - erste Reparaturarbeiten

 

Anfang MĂ€rz habe ich meine ersten Reparaturarbeiten am Saab vorgenommen.

Auf dem Programm stand die vordere Bremse (Scheiben und BelÀge) sowie ein Getriebeölwechsel des Schaltgetriebes und Einstellen der Scheinwerfer. Zuvor hatte ich schon ein paar kleinere Dinge erledigt wie die Wischer der Scheinwerfer und Scheiben getauscht oder die H4 Birnchen gewechselt.

 

Hintergrund des Getriebeölwechsels war, dass mir schon vor der Probefahrt das Fahrzeugs gesagt wurde, dass der erste Gang manchmal rausspringt. Dies ist dann auch auf der Probefahrt vorgekommen. Damals hatte ich im Anschluss an der Probefahrt nach Ursachen fĂŒr dieses Verhalten gegoogelt. Verschlissene Motorlager wurden sehr oft als mögliche Ursache fĂŒr dieses Problem benannt. Da der Schaltknauf wĂ€hrend der Fahrt auch deutlich vibrierte, hatte ich auch die Motorlager ziemlich schnell auf meiner Liste fĂŒr kommende Reparaturen.

Ich dachte mit einem Ölwechsel machst du erstmal nichts verkehrt und da ich sowieso in der Regel bei einem Gebrauchtwagenkauf alle FlĂŒssigkeiten wechsle, war der Schritt fĂŒr mich logisch. Zumal wusste ich auch nicht, welche Ölsorte im Getriebe eingefĂŒllt war.

Anbei ein paar Bilder aus dem Getriebe bei Kilometerstand 314.754km:

 

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Auch wenn sich am Magneten einige Metallpartikel befanden, machte das Öl einen sehr frischen Eindruck auf mich. Ich habe damals dann fĂŒr ein 75W-80 nach API GL3+ von Liqui Moly entschieden.

Auf das Schaltverhalten hatte der Ölwechsel keinen Einfluss, aber immerhin wusste ich nun was drin war.

 

Als nĂ€chster Eintrag wird dann die zweite Reparatursession folgen. Dort wird es dann inhaltlich um das KĂŒhlsystem und die Motorlager gehen.

  • 3 Wochen spĂ€ter...
  • Autor

// 04.04.2024 - KM 314.786 - Tausch Motorlager (2/3), KĂŒhlerwechsel inkl. SchlĂ€uche und neue Keilriemen

 

Tag 1

 

Anfang April habe ich mich intensiver mit dem KĂŒhlsystem meines 900 Turbo beschĂ€ftigt. Dabei war fĂŒr mich klar, dass ich wenn ich das Thema angehe, direkt alle Komponenten des KĂŒhlsystems tauschen möchte. Zumal fiel mir bei der Besichtigung des Fahrzeugs schon auf, dass das KĂŒhlsystem am Bypassventil der Heizung undicht war.

Als erstes machte ich mich auf die Suche nach einem passenden KĂŒhler. Der Do88-KĂŒhler gefiel mir natĂŒrlich am besten. Die Vernunft hatte aber nochmal gesiegt und ich habe mich fĂŒr einen Nissens 64059A entschieden:

 

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Ebenso wollte ich natĂŒrlich auch direkt alle SchlĂ€uche samt Schellen tauschen. Dort habe ich mich dann fĂŒr das Do88-Schlauchkit samt Schellen entschieden. Die Preise sind nicht ohne, aber die QualitĂ€t ĂŒber jeden Zweifel erhaben und nur zu empfehlen:

 

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Dazu kam dann noch eine Saleri Wasserpumpe und ein Behr Thermostat.

 

Nachdem alles bestellt und eingetroffen war, ließ ich als erstes das Wasser aus dem KĂŒhler, was mit etwas Geduld auch ganz gut funktionierte. Den KĂŒhler hatte ich dann auch relativ schnell draußen. Dabei fiel mir auf, dass der KĂŒhlerlĂŒfter am Motor total verrostet war und sich keinen Millimeter mehr drehen ließ:

 

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Der musste also auch ersetzt werden, was ich aber spÀter anging.

 

Im nĂ€chsten Schritt fing ich an die KĂŒhlerschlĂ€uche auszubauen. Die Arbeit hat mich die meisten Nerven gekostet, da die Schlauchschellen zum Teil stark verrostet waren und die Schlauche sehr fest auf den verschiedenen Anschlussstutzen am Block saßen:

 

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Durch vorsichtiges Einschneiden der SchlÀuche am Flansch habe ich aber den einen oder anderen bockigen Schlauch auch losbekommen.

 

Als alle SchlĂ€uche entfernt waren, fing ich an das Thermostat freizulegen. Dabei fiel mir allerdings auf, dass das von mir bestellte Thermostat geringfĂŒgig anders aussah als das im Motor verbaute. Deshalb ließ ich das verbaute Thermostat doch erstmal drin, da es weder undicht noch andere funktionelle AuffĂ€lligkeiten zeigte. Die beiden Riemen an der Wasserpumpe waren schnell gelöst, obwohl die Konstruktion schon spannend ist fĂŒr jemand der noch nie an einem "falschrum" eingebauten Motor gearbeitet hat. Die Schrauben der Wasserpumpe waren so fest, dass ich mich nicht getraut habe mehr Gewalt anzuwenden und ein Abriss der Schrauben zu riskieren. Leicht genervt blieben also Wasserpumpe und Thermostat erstmal drin.

Da am neuen KĂŒhler allerdings vorne ein extra Anschlussstutzen zum Ablassen des KĂŒhlerwassers ĂŒber einen Schlauch vorhanden war, dachte ich das Thema kannst Du nochmal angehen wenn Thermostat oder Wasserpumpe wirklich Probleme machen.

Demnach habe ich nur alle Riemen getauscht und ĂŒber den im Fall der Servopumpe recht abenteuerlichen Spannmechanismus wieder alle ordnungsgemĂ€ĂŸ gespannt.

Nun fand der Einbau der neuen Komponenten statt. Dies ging bis auf ein paar Ausnahmen, wie etwa das dĂŒnne Rohr unter der AnsaugbrĂŒcke, ziemlich problemlos. Gleichzeitig habe ich auch noch einige UnterdruckschlĂ€uche durch SchlĂ€uche aus Silikon ersetzt.

 

Tag 2

 

Da ich durch den noch fehlenden KĂŒhler, hielt ich es fĂŒr sinnvoll jetzt das vordere Motorlager anzugehen.

Ich wollte die Lager unbedingt wechseln, da ich immer noch die Hoffnung hatte mit dem Wechsel auch mein Problem mit dem ersten Gang lösen zu können.

Nach einiger Recherche im Netz stellte ich fest, dass fĂŒr mich nur der Wechsel von zwei der drei Lager in Betracht kommt. Das Lager auf der Fahrerseite war mir zu viel Aufwand bei dem begrenzten Werkzeug/Schraubererfahrung an dem Fahrzeug zu heikel.

So begann ich als erstes einen Wagenheber mit einem HolzstĂŒck unter das Getriebe/MotorgehĂ€use zu platzieren. Im Anschluss habe ich alle Schrauben gelöst und den Motor soweit angehoben, dass ich die Halteklammer und das alte Lager rausnehmen konnte.

Kurioserweise stellt sich heraus, dass die Halteklammer fĂŒr das Lager um 180° verdreht eingebaut war.

Das neue Lager war dann mit der Halteklammer (diesmal richtig rum) schnell wieder drin. Ich zog das Lager allerdings noch nicht fest, da ja jetzt noch das Lager auf der Beifahrerseite raus sollte. Die drei Schrauben zu lösen ging dabei besser als erwartet, aber der Platz um das Lager zu entfernen und das neue in den engen Raum zwischen Lageraufnahme und Motor zu schieben, hat mich ein paar KraftausdrĂŒcke gekostet :O.

Als es dann endlich drin war, habe ich das Lager seitlich sowie vorne nach Vorschrift mit Drehmoment angezogen.

 

Tag 3

 

Am nĂ€chsten Tag widmete ich mich dem Einbau des KĂŒhlers sowie dem anschließenden BefĂŒllen und EntlĂŒften des KĂŒhlkreislaufs.

Dies ging soweit alles recht problemlos ĂŒber die BĂŒhne. Lediglich am dĂŒnnen Schlauch vorne am KĂŒhler zum AusgleichsbehĂ€lter verlor er etwas KĂŒhlwasser. Mit ein paar Mal nachjustieren war dort aber dann auch alles dicht.

Ich ließ den Motor mit LĂŒftung auf heiß und Stufe 1 warmlaufen und entlĂŒftete das KĂŒhlsystem am Nippel des Thermostats.

Einigermaßen geschafft war ich froh die Aktion hinter mir zu haben:

 

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Der Wechsel der Motorlager konnte das Herausspringen des ersten Gangs leider nicht beheben, aber immerhin sind zwei von drei Motorlagern schonmal getauscht.

 

Der nĂ€chste Beitrag wird weniger eine Reparatur als eine NachrĂŒstung beinhalten: Einbau VDO-Zusatzinstrumente fĂŒr Spannung, Öltemperatur und Öldruck

 

Schönen Abend zusammen :)

Die Preisgestaltung von DO88 fĂŒr die SchlauchsĂ€tze empfinde ich mehr als fair, wobei die (Edelstahl-)Schlauchschellen zwar brauchbar sind, die der SerienausfĂŒhrung entsprechenden (verzinkten) ABA-Schellen sind allerdings empfehlenswerter.

Das EntlĂŒften kann man im Übrigen dem Motor ĂŒberlassen. Nach der ersten Probefahrt sollten aber allen Schlauchschellen etwas nachgezogen werden.

 

Ganz wichtig: Die auf dem Bild zu sehende Ölleitung zum Turbolader sollte umgehend ersetzt werden!

Bearbeitet von klaus

  • Autor

Guten Morgen Klaus,

 

welche Ölleitung meinst Du genau? Kannst Du die betreffende Leitung mal einkreisen oder so?

 

Danke.

  • Autor

Hab's fast vermutet. Ich habe das gute StĂŒck schon rausgesucht. Es sollte sich um die Teilenummer 7480759 (KĂŒhlmittelrohrleitung Zylinderkopf) handeln.

Kein SchnĂ€ppchen und wie man das gewechselt bekommt, ist mir auf den ersten Blick auch noch nicht ganz klar. Sieht so aus als ob dafĂŒr einiges abgebaut werden mĂŒsste.

Nein, das KĂŒhlmittelrohr ist das etwas dickere Rohr daneben.

 

Das Ölrohr ist die Nummer 8859480 - scheint nicht mehr neu lieferbar zu sein.

 

Es gibt aber Ersatzlösungen aus Stahlflex. Oder man findet eine besser erhaltene / weniger verrostete Gebrauchtleitung und lÀsst diese vor dem Einbau noch neu verzinken.

  • Autor

Ah, danke fĂŒr die AufklĂ€rung. Ist der Wechsel schwierig?

Ich nehm das Rohr mal mit auf die Liste der ausstehenden Wartungsarbeiten 😅.

Geht so. Unter dem Ansaugrohr kommt man halt schlecht dran. Ich war da immer nur dran wenn der Motor eh mal draußen war und auf dem Tisch stand. Kann sein daß das vorher von dir raus gesuchte Wasserrohr noch darĂŒber im Weg ist.
  • Autor

Hm ok. Mal schauen wann ich das Thema angehe.

Danke 👍

Ah, danke fĂŒr die AufklĂ€rung. Ist der Wechsel schwierig?

Ich nehm das Rohr mal mit auf die Liste der ausstehenden Wartungsarbeiten 😅.

Verschraubung am Motorblock mit SteckschlĂŒssel lösen (SW 19)

2 Schrauben an der anderen Seite am Lader rausdrehen (SW 12) und die rostige Klammer der AbstĂŒtzung abfummeln (SW 10).

Dann kann man das Rohr mit einigem Gedrehe unter der Ansaugspinne heraus ziehen.

Bei abgenommener Motorhaube tut man sich etwas leichter.

 

Die alternativ erhĂ€ltliche Stahlflexleitung (Made in Taiwan oder China) lĂ€sst sich zwar leichter montieren, allerdings kenne ich aktuell keinen link fĂŒr eine Bezugsquelle.

  • Autor

// 15.05.2024-18.06.2024 - KM 314.874 - NachrĂŒstung Voltmeter, Öltemperatur und Öldruck (VDO)

 

Im heutigen Beitrag geht es diesmal weniger um eine Reparatur als um eine NachrĂŒstung, die ich auch schon seit lĂ€ngerem ins Auge gefasst hatte:

 

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Auf dem Bild ist nur ein Teil des verwendeten Materials abgebildet.

Es ging los mit der Verlegung der Kabel fĂŒr die drei Zusatzinstrumente. Angefangen habe ich mit dem am einfachsten anzuschließenden Instrument, dem Voltmeter.

Dort habe ich das ZĂŒndungsplus vom Radio sowie von der Aschenbecherbeleuchtung den Strom fĂŒr die Beleuchtung des Instruments abgegriffen. Um es einigermaßen "professionell" zu bewerkstelligen, habe ich mir im Netz ordentliche Klemmen als Verbinder besorgt und entsprechend gecrimpt und verkabelt:

 

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Das Ergebnis sah dann fĂŒr das Voltmeter so aus:

 

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Um den Öldruck und die Öltemperatur anzeigen zu können, habe ich mir eine Sandwichplatte gekauft, welche zwischen Ölfilter und Motorflansch geschraubt wird:

 

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An diese Platte kamen dann die beiden Sensoren fĂŒr Druck und Temperatur, welche ich mit Teflonband in die Sandwichplatte eingeschraubt habe.

Dabei hat mich der Umstand fast in den Wahnsinn getrieben, dass der Ölfilter so fest auf dem Ölanschluss am Motorblock saß, dass ich auf Tipp eines Forumskollegen gleich den ganzen Ölfilterflansch vom Motorblock abgeschraubt habe. Anschließend konnte ich dann in einem Schraubstock Ölfilter und Flansch voneinander trennen. Den Flansch habe ich dann wieder mit einer neuen Papierdichtung an den Motorblock geschraubt und diesen dann anschließend an die oben abgebildete Sandwichplatte. Der Abstand/Platz reduziert sich durch die Platte nochmal ziemlich. Ein weiterer Tipp eines Forumsusers, den ich beim nĂ€chsten Ölwechsel umsetzen werde, war einen kĂŒrzeren Ölfilter (MANN W77) zu verbauen. Es passt auch der eigentlich vorgesehene Filter, aber es ist ziemlich eng.

Die Sensorkabel fĂŒr die beiden Sensoren habe ich anschließend erst vom Ölfilter Richtung KotflĂŒgel Fahrerseite unter dem KĂŒhlmittelausgleichsbehĂ€lter, dann nach hinten zur Spritzwand und von dort an der Spritzwand entlang zur Mitte durch eine der vorhandenen GummitĂŒllen in den Innenraum verlegt. Das hat alles ziemlich gut geklappt und das Ergebnis konnte sich sehen. Hier noch ein Bild der Instrumente bei noch recht kaltem Motor:

 

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Die Beleuchtung habe ich "saabkonform" mit grĂŒnen Kappen auf den GlĂŒhlĂ€mpchen der Instrumente versehen.

FĂŒr manche mag es vielleicht nur eine Spielerei sein, aber fĂŒr mich war es eine sinnvolle sowie optisch reizvolle NachrĂŒstung :).

 

Schönen Abend zusammen :)

  • Autor

Die alternativ erhĂ€ltliche Stahlflexleitung (Made in Taiwan oder China) lĂ€sst sich zwar leichter montieren, allerdings kenne ich aktuell keinen link fĂŒr eine Bezugsquelle.

Hallo Klaus,

 

ginge der Artikel hier? Scheint mir so eine Stahlflex-Lösung zu sein:

 

https://www.mambatek.com/en/products/turbo-oil-feed-supply-line-8189-saab-900-20l-classic-b201-b202-tb03-te05

 

Ich hatte vor kurzem schonmal so eine Stahlflex-Leitung gesehen, aber leider nicht mehr den Link. Wenn ich den Anbieter nochmal finde, reiche ich das hier nach.

Hallo Klaus,

 

ginge der Artikel hier? Scheint mir so eine Stahlflex-Lösung zu sein:

 

https://www.mambatek.com/en/products/turbo-oil-feed-supply-line-8189-saab-900-20l-classic-b201-b202-tb03-te05

 

Ich hatte vor kurzem schonmal so eine Stahlflex-Leitung gesehen, aber leider nicht mehr den Link. Wenn ich den Anbieter nochmal finde, reiche ich das hier nach.

Ja, an diese oder eine Àhnliche Lösung dachte ich.

Habe ich bereits mehrfach verbaut.

Das sieht so aus, zumindest sind die Formen der AnschlĂŒsse die richtigen, und auch die Form des offenbar dort zum Vergleich mit gezeigten Ölrohres stimmt mit dem Originalteil ĂŒberein. Dass die LĂ€nge dann auch stimmt, davon gehe ich mal aus - Mambatek ist ja immer wieder als guter Anbieter empfohlen.

 

Ich hab den Turbo bei meinem noch nicht raus gehabt - daher die Frage:

Diesen 2,5-mm-Resitriktor im Zulauf hat die originale Leitung auch...?

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Auf den Bildern z.B. hier sieht das nicht so aus.

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Empfehlenswerte Verbesserung...??

Empfehlenswerte Verbesserung...??

Davon habe ich noch nicht gehört, jedenfalls funktioniert z.B. der Lader in meinem 16S mit der Stahlflexleitung seit mehren 10t km.

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