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9-5, kurze Fragen.

Empfohlene Antworten

Die Konstruktion ist wie beim 9-3 I. Nur 4 Bolzen an der Radnabe. Muttern runter, dann hält ggf. noch der Rost. Hatte ich neulich als ich die Hinterachse von Bruders 9-3 zerlegt habe zur Aufarbeitung.

Da hatte ich die Einheit von der Achse bekommen, aber die Ankerplatte wollte sich dann zunächst nicht vom Radlager trennen. Eine Nacht Rostlöser plus dicker Fäustel haben da dann die Trennung herbei geführt.

Ich denke da hilft nur Geduld, guter(!) Rostlöser und dann noch mechanischer "Nachdruck".

Wenn sich das bis jetzt schon so gewehrt hat, kann man den kompletten Radträger ausbauen und so hinstellen, das der Rostlöser von oben in den Flansch und in die 4 Bolzen per Schwerkraft rein laufen kann?

  • Autor
Am 2.5.2026 um 08:28, erik hat gesagt:

Die Konstruktion ist wie beim 9-3 I. Nur 4 Bolzen an der Radnabe. Muttern runter, dann hält ggf. noch der Rost. Hatte ich neulich als ich die Hinterachse von Bruders 9-3 zerlegt habe zur Aufarbeitung.

Da hatte ich die Einheit von der Achse bekommen, aber die Ankerplatte wollte sich dann zunächst nicht vom Radlager trennen. Eine Nacht Rostlöser plus dicker Fäustel haben da dann die Trennung herbei geführt.

Ich denke da hilft nur Geduld, guter(!) Rostlöser und dann noch mechanischer "Nachdruck".

Wenn sich das bis jetzt schon so gewehrt hat, kann man den kompletten Radträger ausbauen und so hinstellen, das der Rostlöser von oben in den Flansch und in die 4 Bolzen per Schwerkraft rein laufen kann?

Mit nur vier Befestigungspunkten sehe ich auch so.Aber noch mehr was auszubauen,macht mir zu viel Arbeit.Ich versuche noch so.Ich fahre jetzt zum Baumarkt.Ich habe eine Idee…

Am 2.5.2026 um 08:02, storchhund hat gesagt:

Hallo Alex,

ersten nichts mit Gewalt versuchen, daß macht meist mehr Schaden als andere.

Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass es an dieser Stelle von der Radnabe verdeckte oder versteckte Mutter gibt. Man denkt es ist lose weil man die 4 Stück gelöst bekommen hat. Aber irgendwo sind da noch welche versteckt. Hatte ich beim Einsetzen von Shims.

VG Christian

Das stimmt, irgendwas war da. Gab es da nicht eine oder mehrere Bolzen, auf dem/denen eine 2. Mutter sitzt?

Auch wenn ich am 9-5 bisher kaum was gemacht habe. Der Aufbau der Radnabe hinten ist praktisch identisch mit dem 9-3 I. Auch eben nochmal im WIS und EPC geschaut. Da sind nur die 4 Stehbolzen mit Mutter, die die Radnabe-Radlager Einheit durch die Ankerplatte in den Achsträger verschraubt. Wenn die 4 Muttern weg sind, ist es theoretisch frei. Außer jemand hat da mal ne 2. Mutter drauf gedreht, aber das sieht man ja.

Vermutlich ist einfach der Rost über die Jahre so weit gekommen, daß das alles korrosiv zusammen hält. Da hilft dann nur Geduld, Rostlöser und immer wieder mechanisch Druck machen.

Als ich neulich das Radlager von der Ankerplatte trennen wollte und das auch erstmal bombenfest zusammen hing, da halfen Rostlöser und das Radlager dann seitlich links und rechts mit dem Hammer "streicheln"... wink

Dann bewegt sich das irgendwann an einer Stelle ein wenig, dann wieder Rostlöser und wieder zurück und geduldig weiter.

das Radlager ist mit 6 Muttern gesichert, weil die ersten beiden Muttern nur das Halteblech für das ABS Sensorkabel festhalten.

Auf zwei Stehbolzen sind also jeweils 2 Muttern.

Aber das Radlager ist doch jetzt schon draußen, oder doch nicht?

Vielleicht würde eine Bild vom aktuellen Zustand helfen, die Bilder von neuen Teilen auf einem Haufen helfen wenig bis gar nicht.

Bearbeitet von phil23

Hat du die Schrauben schon heiß gemacht? Brenner oder induktiv von der Kopfseite.

  • Autor

Also,mit dem ist es jetzt erledigt.Ich muss nur Handbremsen einstellen.Das mache ich,wenn ich mit anderem Rad fertig bin.Als ich alles versucht habe und keine Ergebnisse bekommen,dachte ich,bleibt nichts anderes übrig,als das abzuschneiden.Ich habe schon Flex mitgebracht.Aber,weil Radlager noch mir im Weg war,habe ich noch mal versucht das Teil runter zu kriegen.Es ging gar nicht.Dann denke,schaue ich noch mal alles genauer,und wirklich,der Blechwinkel sitzt auf zwei weitere Mutter.Mit großen Mühen habe ich noch die zwei abgeschraubt.Winkelschlagschrauber von Makita hat mir dabei gut geholfen.Aber was mich bei der Geschichte ärgert,jetzt erinnere ich mich.Als ich im letzten Jahr das alles vom Schrotthändler auseinander gebaut habe,war es genau so,wie jetzt.Ich habe sogar einen Winkel bei mir liegen.Mit den zwei Mutter war es genauso.Ich habe das einfach vergessen.Als ich die letzten Mutter abgeschraubt habe,ist das alles mir fast auf Füße gefallen.Auf Kontaktfläche ist kein Rost gewesen.

IMG_4274.jpeg

  • Autor
Am 2.5.2026 um 16:19, Flemming hat gesagt:

Hat du die Schrauben schon heiß gemacht? Brenner oder induktiv von der Kopfseite.

Mit offenem Feuer zu spielen,halte Ich für nicht so gute Idee 😊.Ich nehme lieber Kältespray.

wenn da Shims drunter waren, sollten die in der richtigen Position wieder eingebaut werden. Wenn alles runterfällt, könnte es sein, dass man das nicht mehr so leicht nachträglich herausfindet, was wo war.

Am 2.5.2026 um 17:54, 9-5alex hat gesagt:

Mit offenem Feuer zu spielen,halte Ich für nicht so gute Idee 😊.Ich nehme lieber Kältespray.

Kälte kann leider nur begrenzten Temperaturunterschied erzeugen.

Wenn Kälte nicht mehr hilft, kann Wärme evtl. doch noch etwas mehr beim Lösen helfen.

Wurde hier aber zum Glück nicht benötigt, Problem wurde anders gelöst.

  • Autor
Am 2.5.2026 um 18:05, phil23 hat gesagt:

wenn da Shims drunter waren, sollten die in der richtigen Position wieder eingebaut werden. Wenn alles runterfällt, könnte es sein, dass man das nicht mehr so leicht nachträglich herausfindet, was wo war.

Kälte kann leider nur begrenzten Temperaturunterschied erzeugen.

Wenn Kälte nicht mehr hilft, kann Wärme evtl. doch noch etwas mehr beim Lösen helfen.

Wurde hier aber zum Glück nicht benötigt, Problem wurde anders gelöst.

Was meinst Du mit der Position?Was ist das-Shims?

@9-5alex

Da kannst du ja froh sein hier im Forum zu sein und Leute hast die den ganzen Scheiss schonmal gemacht haben und sich dunkel an verzwickte Sachen erinnern können.

Ich klopf mir mal selbst auf die Schulter 🤗🤗🤗, weil das war der Lösungsansatz zu deinem Problem.

VG Christian und jederzeit gern wieder. 😂

Am 2.5.2026 um 11:22, 9-5alex hat gesagt:

Was meinst Du mit der Position?Was ist das-Shims?

Na die Bleche zum Sturz einstellen. Aber da die unten und oben unterschiedlich sind sollte das kein Problem sein. Bisher hab ich auch nur welche oben gesehen um bei Tieferlegung den Sturz zu reduzieren.

  • Autor
Am 2.5.2026 um 22:18, Flemming hat gesagt:

Na die Bleche zum Sturz einstellen. Aber da die unten und oben unterschiedlich sind sollte das kein Problem sein. Bisher hab ich auch nur welche oben gesehen um bei Tieferlegung den Sturz zu reduzieren.

Ehrlich gesagt,verstehe ich gar nicht.Was für Bleche?

Ich denke das hier ist gemeint:

grafik.png

Bearbeitet von erik

Am 2.5.2026 um 15:53, 9-5alex hat gesagt:

Ehrlich gesagt,verstehe ich gar nicht.Was für Bleche?

Die, die standardmäßig nicht vorhanden sind und nur eingebaut werden wenn der Sturz korrigiert werden soll.

  • Autor
Am 2.5.2026 um 23:02, erik hat gesagt:

Ich denke das hier ist gemeint:

grafik.png

Alles klar.Die Teile sind im meinen nicht verbaut.

  • Autor

Aber,ich habe noch eine Frage zur Geschichte.Ich habe die Ankerplatten von Schrotthändler gekauft und entsprechend in Ordnung gebracht(entrostet,lackiert),weil neue nicht lieferbar sind.Man kann zur Zeit nur die Spritzbleche kaufen.Das war gute Idee das alles auf Wohnzimmertisch zusammen zubauen.Ich hatte aber das Problem.Spritzschutzblech sollte einfach in Ankerplatte eingepresst werden.(irgendwo habe ich das gelesen)Aber,wie genau soll das funktionieren?Ich habe das probiert,geht aber so einfach nicht.Dann habe ich mit einer Schraubzwinge und Holzzulagen das Blech rein gedrückt.Zwinge ausgespannt,das Blech geht wieder ab.Dann wieder muss ich improvisieren.Ich habe Hochtemperatursilikon aufgetragen,mit der Schraubzwinge eingespannt und für eine Nacht hatte ich das liegen lassen. Meine Frage: ist das ok,und wie genau sollte es normalerweise mit dem einpressen laufen?

,

Normalerweise sitzt das von selbst. Sofern die Ankerplatte aber vorher schon ziemlich verrostet war und danach entrostet wurde, ist der Sitz fürs Schutzblech ggf. 1-2 Zehntel Milimeter kleiner und das Blech klemmt dann ggf. nicht von selbst. Ich habe auch schon Toleranzen bei den neuen Aftermarket-Schutzblechen festgestellt. Mal klemmt es super, mal nicht.

Ich habe die Bleche immer von Hand angesetzt und dann mit Hammer, breitem Schraubendreher, Durchschlag, was eben passt, Stück für Stück drauf gehämmert. In 2 Fällen saß das Blech aber zu locker. Da mußte ich den Kranz vom Schutzblech Richtung Ankerplatte mit Durchschlag "treiben". Also schon mit Nachdruck in Richtung Mitte klopfen. Dann hält das.

  • Autor
Am 3.5.2026 um 18:06, erik hat gesagt:

Normalerweise sitzt das von selbst. Sofern die Ankerplatte aber vorher schon ziemlich verrostet war und danach entrostet wurde, ist der Sitz fürs Schutzblech ggf. 1-2 Zehntel Milimeter kleiner und das Blech klemmt dann ggf. nicht von selbst. Ich habe auch schon Toleranzen bei den neuen Aftermarket-Schutzblechen festgestellt. Mal klemmt es super, mal nicht.

Ich habe die Bleche immer von Hand angesetzt und dann mit Hammer, breitem Schraubendreher, Durchschlag, was eben passt, Stück für Stück drauf gehämmert. In 2 Fällen saß das Blech aber zu locker. Da mußte ich den Kranz vom Schutzblech Richtung Ankerplatte mit Durchschlag "treiben". Also schon mit Nachdruck in Richtung Mitte klopfen. Dann hält das.

Am Anfang habe ich auch so mit Hammer Stück für Stück probiert.Es hat immer wieder nach oben abgerutscht.Es war mir technisch zu sehen sowieso nicht sicher.Ich denke,mit dem Silikon war es gute Idee.Ich muss hier immer was nacharbeitensmile

Das sollte am besten schon mechanisch klemmen. Mit etwas mechanischer Nacharbeit funktioniert das schon zuverlässig. Kleben würde ich das nicht. Aber viele Wege führen nach Rom. smile

Hast du es demontiert und dann nachgearbeitet oder im lockeren Zustand, aber schon montiert, bearbeitet?

Nacharbeit: aus dem Zylinder dann einen Kegel gedengelt oder wie ist das zu verstehen?

Das Schutzblech hat innen einen Ring, der ist quasi ein u-förmiges Profil. Die innere Wand, also der eine Schenkel vom U, wo es an der Ankerplatte klemmen soll, halt Richtung Ankerplatte-Anlagefläche gedengelt. Schutzblech dazu auf die Ankerplatte, und dann rund herum alle paar Zentimeter mit Hammer und großem Schlitz-Schraubendreher (mit Schlagkappe) dann kräftig schlagen. Dann bekommt man den Klemmsitz hin.

  • Autor

Ich frage mich gerade.Wenn das Blech beim Fahren abgeht?

Kann ja nicht groß weg. Im schlechtesten Fall rappelt es dann halt da hinten ein wenig herum und/oder schleift ein wenig an der Bremsscheibe.

  • Autor

Na ja,für mich sieht es nicht so ganz perfekt aussmile

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