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Der_Mannes

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  1. Bau den Motor der Zentralverriegelung aus und zerlege ihn. Das ist eine Alterserscheinung, die sich dahingehend äußert, dass die Kontakte von den Leiterbahnen abheben. Eine Reparatur ist mit etwas Geschick machbar. Das Automatikgetriebe muss nicht zerlegt werden. Bei dir sind die Solenoidventile der elektrohydraulischen Getriebesteuerung defekt, diese sind unter einer Abdeckung an der Seite des Getriebes monitiert. Diese können ohne viel Zerlegung einfach getauscht werden. Weiterfahren ist nicht ratsam, da die verlangsamte Ansteuerung der Bremsbänder zu enormem Verschleiß führt, was eine Totalrevision unumgänglich macht. Hier findest du, was du suchst. https://www.google.com/search?q=aisin+aw55-50%2F51sn+solenoid+replacement Das Getriebe ist ein Aisin AW55-51sn
  2. Verzeih, auf die Feinheiten der Arbeitsschritte hatte ich keine Rücksicht mehr genommen. Bei mir ist der Ablauf mittlerweile so konditioniert, dass ich in etwa 2 Stunden alles erledigt habe. Ich hatte vergessen, die (für mich selbstverständlichen) Abfolgen, wie die Schrauben im Motorlager und die ZR Abdeckung zu erwähnen. Trotzdem Respekt, dass du es hinbekommen hast.
  3. Der Koffer mit den Arretierwerkzeugen kostet 20-30 Euro, je nach Anbieter. Es geht auch ohne, da die meisten Riemen markiert sind, das ist dann praktisch selbsterklärend. Die Spannrolle lässt sich zur Not auch mit einem Montierhebel vorspannen, dabei drückt man aber auf den Riemen... Haube auf Luftfilterkasten raus. Auto vorne etwas hochbocken. Rad rechts vorne ab. Radhausschale raus. Untere Geräuschkapselung abbauen. Wagenheber unter Ölwanne (mit einem Brett dazwischen) Motorlager entfernen. (zwei Teile) Zahnriemenabdeckung oben entfernen. Rippenriemen raus. Rippenriemenspanner entfernen. Untere Riemenscheibe abbauen. Dann bist du schon drin. Dreh den Motor so hin, dass die Markierungen auf den Riemenscheiben an einer Stelle sind, wo der Riemen grade aufliegt. Spannrolle lösen. Riemen rausnehmen. Wasserpumpe wechseln. Riemen auflegen. Die Markierungen für Nockenwelle und Kurbelwelle sind wichtig. Hochdruckpumpe muss nicht auf Markierung stehen, damit er gut läuft. Gut wärs trotzdem. Riemen auf der Pumpe und der Nockenwelle mit Kabelbinder fixieren. Riemen muss auf der Kühlerseite (da wo zwischen NW und KW keine weitere Rolle ist), straff sein. Jetz wirds etwas tricky: die Spannrolle einsetzen. Das könnte ohne Absteckwerkzeug etwas zum Fluchen führen. Und dann soweit spannen, dass Anzeige in der Mitte des Fensters steht. Motor durchdrehen (zwei Umdrehungen). Wenn alles passt, zusammensetzen in umgekehrter Folge. Kühlmittel auffüllen nicht vergessen.
  4. An manchen Z19 wird die Ansaugbrücke vom Kühlwasser durchspült bzw. wird die ASB als Kühlwasserflansch benutzt. Wenn man eine neue Brücke von Pierburg kauft, muss man angeben, ob der Anschluss vorhanden ist, da dort entweder ein Schlauchstutzen oder ein Blindstopfen eingesetzt wird.
  5. Die Zeiten guter Auspuffanlagen sind lang vorbei, aber ich mag mich immer gern, grad bei BMW, an die guten Anlagen von Eberspächer und Boysen erinnern. An meinem ehemaligen zum Beispiel E39 (der jetzige Besitzer kommt zur Wartung zu mir) ist noch immer der originale Auspuff drunter.
  6. Ich hab am Z19 schon etliche Riemen getauscht. Bisher bin ich dabei immer so vorgegangen, dass ich den Motor zuerst in die markierte Position gedreht hab. Danach hab ich die Spannrolle entfernt und den Riemen abgenommen. Im Anschluss die Wasserpumpe getauscht. Weiters hab ich dann den Riemen an der Kurbelwelle eingeschoben und die Kurbelwelle blockiert. Dann den Rest der Feststellwerkzeuge montiert (Pumpe muss nicht zwingend arretiert werden). In weiterer Folge hab ich den Riemen mit den Markierungen an die vorgesehenen Stellen und auf die Zahnräder geschoben. Danach Spannrolle eingesetzt, vorgespannt und die Werkzeuge entfernt. Motor so lange durchgedreht, bis die Markierungen erneut fluchten, Spannrolle nachgesetzt und mit Drehmoment angezogen.
  7. Der_Mannes hat auf Opendriver's Thema geantwortet in 9-3 II
    Alu-Getränkedose aufschneiden, eine Hülse basteln, in den Schaltknauf schieben. Schaltknauf aufstecken, fertig. So geht er auch wieder ab, wenns sein muss
  8. Aisin JWS3309 oder AW1 Fluids
  9. Das kann nur die Wasserpumpe sein. Vermutlich wurde unsauber eingedichtet.
  10. Der_Mannes hat auf peper's Thema geantwortet in 9-5 I
    Ich habe mich mit dem Thema über Wochen auseinandergesetzt und es final nicht gemacht. Das hat mehrere Gründe: Umbau auf Schaltzug gestaltet sich schwierig, da das Zündschloss am 9-5 in die Schaltkulisse integriert ist. Du müsstest eine Halterung für den Zündanlassschalter bauen und diese am Mitteltunnel befestigen. Ebenso fehlen die Durchführungen für die Seile. Das Loch für die Schaltstange ist zu klein und falsch platziert. Du musst das hintere Getriebelager neu bauen. Es folgt einem speziellen Lochbild, das es nur am Differential des Fünfganggetriebes gibt. Das Sechsganggetriebe sieht an der Stelle vollkommen anders aus. Das Gleiche gilt für das Gummilager unter der Batterie. Es muss zumindest der getriebeseitige Flansch umkonstruiert oder adaptiert werden. Das Lochbild ist ein Anderes. Die Antriebswellen müssen adaptiert werden. Die Verzahnung passt, aber die Längen sind andere. Kupplung dürfte ohne Aufwand anzuschließen sein. Das alles ist auch der Grund, warum der 1,9TiD in der Chrombrille das viel zu kurze Fünfganggetriebe erhalten hat. Es war für die Saab Techniker wesentlich einfacher, eine andere Kupplungsglocke mit passendem Lochbild an den Fiat Motor zu entwerfen, als das Sechsganggetriebe an den Wagen zu adaptieren. Das gleiche gilt auch für das Automatikgetriebe. Es muss im 9-5 in Verbindung mit dem modernen Diesel mit der 5 Stufen Version von Aisin auskommen. Ich fahre dieses Modell. Eine Umrüstung auf die Sechsstufen-Automatik hab ich aber vor. Aber zuerst brauche ich Zeit. Und einen Zweitwagen.
  11. Weit über 100000km. Ist also wirklich nix, was mir noch Sorgen macht
  12. Oh ich habe Dinge getan. Ich bin noch nicht vollkommen sicher, wie das Langzeitergebnis aussehen wird, aber das wird die Zeit zeigen. Die stoffbespannten Teile habe ich mit Textilfarbe Anthrazit getränkt. Die Kunststoffteile hab ich mit Kunststoffgrundierung und Lack Anthrazit matt besprüht. Ja, es ist nicht ganz fehlerlos, an manchen Stellen fleckig und eine unfassbar kleinteilige Arbeit.
  13. Ich hab in meinem Dunstkreis 2 TTiD. Bei beiden hab ich die Dichtung des Ölschnorchels getauscht, bei einem war sie tatsächlich defekt, aber die Lagerschalen der Kurbelwelle wiesen keine Reibespuren auf. Nachdem bei beiden Wagen die Öldrucklampe nach der Reparatur sehr zeitnah wieder anging, hab ich bei erneuten Ölwechsel Liqui Moly Ceratec Additiv beigegeben. Die Wagen sind seither problemlos unterwegs, der eine hat schon 410000km drauf. Gelegentliches aufleuchten der Lampe nach Start wird noch berichtet, aber wir haben uns drauf geeinigt, dass nach dem Start 10 Sekunden Leerlauf eingehalten und dann losgefahren wird.
  14. Der_Mannes hat auf probdi's Thema geantwortet in 9-5 I
    Vom Radhaus richtung Dom. Ich würde testweise Öl sprühen
  15. Wenn du den Deckel zur Steuereinheit abnehmen willst, kann das Öl drin bleiben.

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