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LCV

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  1. Ich meinte eher die Interessengruppen, die Aufklärung verhindern und damit das Elend zum eigenen Nutzen vergrößern. Allen voran weltfremde religiöse Eiferer.
  2. Gestern war der Tag, an dem die der Bevölkerung dieser Erde zustehenden Ressourcen rein rechnerisch für 2013 aufgebraucht waren. Den Rest des Jahres lebt man sozusagen auf Pump. Dieser Stichtag verschiebt sich jedes Jahr um ca. 2 Tage nach früher. Es ist aber müßig darüber nachzudenken, ob man mit 1 Stück Fleisch pro Woche auskommen kann oder mit der Bahn statt mit dem Auto zu fahren. Dies funktionierte nur, wenn es zu einer Massenbewegung würde. Wobei das mit dem Fleisch nachvollziehbar ist, aber ob Bahnverkehr wirklich die Umwelt wesentlich entlastet, halte ich für fraglich. Angesichts riesiger Energieverschwendung und Umweltverschmutzung in den großen Industriestaaten, wobei die jetzt nachrückenden Nationen wie Indien, China, Brasilien usw. gerade beim Umweltschutz noch extrem hinterher hinken, sind Einzelbemühungen noch viel weniger als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Die Hauptursache ist und bleibt die Bevölkerungsexplosion. Jedes Jahr nimmt die Weltbevölkerung etwa um 80 Mio. zu, was der Bevölkerung Deutschlands entspricht. Solange man hier kein Mittel findet, um das zu stoppen und langfristig zu reduzieren, gegen wir mit großen Schritten auf den Supergau zu. Die auf ständiges Wachstum ausgerichtete Industrie wird nicht daran interessiert sein, dass die Bevölkerung schrumpft. Und Religionen, die gerade in Ländern mit miserablem Bildungsstand im Trüben fischen und jegliche Verhütung verteufeln, tragen auch nicht dazu bei. Ich wollte das nur mal in den Raum stellen, da dieses Video ja solche Fragen aufwirft. Ansonsten ist das schon sehr OT und ich möchte hier keinen Politikthread provozieren, der am Ende geschlossen werden muss. Zurück zum Thema des Threads: Gestern (oder vorgestern?) hatte man genau diese Geschichte mit identischem Titel in den Nachrichten bei (???) aufgegriffen. Wahrscheinlich als Sommerlochfüller.
  3. LCV hat auf Jon's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Unsere erste AEG-Waschmaschine Bj. 1970 hielt 30 Jahre. Nach etwa 20 Jahren ging mal etwas kaputt, aber die NL hatte auch dafür noch sämtliche Ersatzteile. Allerdings war das Teil 2 1/2 Zentner schwer und beim Umzug immer ein Horror. Wir kauften wieder eine AEG (um 2000) und bis jetzt macht sie keinerlei Probleme. Leider weiß man inzwischen nicht mehr, ob sich hinter großen Namen irgendwelche Billighersteller aus Fernost verstecken. Mit Miele haben wir beste Erfahrungen - Geschirrspüler. Ist inzwischen auch ca. 20 Jahre alt. Vor ein paar Jahren war die Heizschlange fällig. Ich fragte den Küchengeräte-Spezialisten, ob sich der Austausch lohnt. Er: Bei anderen Marken würde er zur Neuanschaffung raten, bei Miele auch bei ziemlich alten Geräten immer zur Reparatur.
  4. LCV hat auf zweiundvierzig's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Das sind Pauschalurteile. Ich hatte in Bella Italia noch nie Probleme. Da ich aber den Stiefel bis Napoli so ziemlich genau kenne und inzwischen in Italien die Preise explodiert sind, fahre ich nun lieber nach Spanien und Portugal, weitab vom Tourismus. Trotz weiter Anfahrt sehr sehr preiswert. Wer nach Marbella fährt ist selber schuld. Im Landesinneren gibt es unglaublich viel zu entdecken und wegen der fast quadratischen Form der Halbinsel kennt kaum jemand das Hinterland. In Italien ist man ja ruckzuck von der Adria an die Riviera gefahren und kennt dadurch fast alles. In Spanien sind das immer gleich mehrere 100 km. Und in diesen Regionen gibt es auch noch die echte Gastfeundschaft. Vor allem, wenn man sich nicht wie mancher deutsche Tourist aufführt.
  5. Das ist richtig. Nur sind Landkarten eher geeignet, um auf der Motorhaube ausgebreitet zu werden. Sollte ich mal nicht weiter wissen, dann fahre ich den nächsten Parkplatz an und studiere die Karten. Kommt aber selten vor. Habe die 6000 km - Tour Südbaden - Südfrankreich - Pamplona - Extremadura - Jerez - Tarifa - Ronda - Málaga - Granada - Tortosa - Avignon - Südbaden gemacht und nicht einmal eine Karte angeschaut. Aber daheim alles geplant. Die Teilnehmer hatten ein Roadbook, das der Beifahrer in der Hand hatte. Wenn man das aber haarklein ausarbeitet, braucht man es nicht mehr. Eine kleine Spitze kann ich mir nicht verkneifen: Im Alter von 10- 14 haben wir Pfadfinder gespielt. Heutige Kids sitzen vor Computerspielen.
  6. Als 70-jähriger Rentner werde ich (später) - 0 sec. für die Naviprogrammierung brauchen, da mir kein Navi ins Auto kommt (ich informiere mich vor einer Fahrt, das reicht. Zur Not hat man Landkarten und weiß, wie man die Himmelsrichtung bestimmt). - 0 sec. für Temperaturregelung (die Klimaautomatik wird einmal eingestellt - fertig) - 0 sec. für Licht, Blinker, Wischer etc., da man diese Schalter bedient, ohne den Blick von der Straße zu nehmen - 0 sec. für Radio (FB im Lenkrad, aber das Radio ist ohnehin fast nie an). - 1 sec. hin und wieder für einen Blick auf Öl- und Wassertemperatur (muss man ja nicht gerade machen, wenn die Situation auf der Straße volle Konzentration erfordert). Kein Telefon im Auto. Bin ich unterwegs, bin ich eben nicht zu sprechen - basta. Selbst wenn mir jemand schlechte Nachrichten übermitteln will, die erfahre ich früh genug und werde nicht am Ende durch solche beim Autofahren beeinträchtigt. Es gibt einen Trend, dass Leute im Rentenalter vermehrt auf Oldtimer zurückgreifen. Da der Berufsstress wegfällt, kann man alles viel gelassener angehen.
  7. Na und? Wer es braucht, bestellt es. Wer gar kein Handy haben will, muss dann auch nicht für etwas zahlen, das er nicht braucht.
  8. Ich will ja nicht behaupten, die Deutschen samt angrenzenden Staaten hätten die besten Autofahrer. Aber immerhin gibt es hier (noch) einige Strecken ohne Tempolimit. Also können Autofahrer, die oft auf unseren Autobahnen unterwegs sind, mit hohen Geschwindigkeiten umgehen. Das gibt auch Sicherheit. Die Statistik besagt ja auch, dass auf den Autobahnen die wenigsten Unfälle passieren. Weiter stellt man fest, dass sich Autobahnunfälle fast nur in Baustellen oder im zähflüssigen Verkehr bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten ereignen. Ich hatte mal Freunde aus den USA vom Airport abgeholt. Bei Frankfurt war die 4-spurige Autobahn (nachts) ganz leer. Ich fuhr "nur" 190 und die Jungs bekamen schon die Flatter. In Amerika kommt erschwerend hinzu, dass die Autos teilweise billig gebaut sind, da ja Tempolimit, aber auch bei niedrigem Tempo Grenzbereiche überschritten werden können. Und die Vans und Pick-ups haben einen hohen Schwerpunkt, fallen also eher um. Die Mentalität amerikanischer "Kindsköpfe" haben wir bei gemeinsamen Manövern in der Bundeswehrzeit kennengelernt. Da gab es bei einigen Manövern Tote. Zum Beispiel will so ein Idiot seinen Kollegen erschrecken und fährt mit dem Jeep auf ihn zu, verfehlt das Bremspedal und zerquetscht ihn an einer Hauswand. Wer so viel Sch... im Kopf hat, sollte nicht am öffentlichen Verkehr teilnehmen dürfen. Die brauchen gar kein Handy, um Unfälle zu bauen.
  9. Isch 'abe gar kein 'ändy! Warnwesten schon, in der Schublade unter'm Fahrersitz. Unter'm Beifahrersitz sind Verbandskasten und Warndreieck. Der Witz ist doch, dass man immer dann kein Netz hat, wenn es wirklich mal klemmt. Und wenn ich sehe, dass manche 10 SMS hin und her schicken, während sie in 5 sec. am Telefon alles hätten klären können ... Ok, allein irgendwo im Wald und Fuß verstaucht. Dann ist es schon gut, vorausgesetzt man hat Netz. Hier direkt an der frz. Grenze ist es ohnehin Mist. Je nach Wetter senden die Franzosen so stark, dass andere Netze in den Hintergrund gedrängt werden. Das H. meiner Frau meldet sich ständig: Herzlich willkommen beim Anbieter X Y. Nicht auf einer Reise, wo es normal wäre, sondern hier zu Hause. Deutsche und französische Anbieter wechseln sich ab. Vielleicht kann man da ja bei den Einstellungen etwas machen. Aber die Betriebsanleitung, offenbar durch 30 Sprachen immer weiter übersetzt, ist etwa so aufschlussreich wie das Kinderspiel "Flüsterpost".
  10. Viele Unfälle passieren wegen solcher Dinge. Vor mir telefoniert einer verbotenerweise. Er wird immer langsamer und fährt leichte Schlangenlinien (wie besoffen). Wenn jetzt ein Kind auf die Straße rennt ... SMS ist ja noch gefährlicher als nur telefonieren. Auf der Autobahn legt man bei hoher Geschwindigkeit in 1 sec. einen ziemlichen Weg zurück. Die sec. kann einem durchaus am Bremsweg fehlen. Ein sehr einschneidendes Erlebnis: Ich hielt an einem nur durch Andreaskreuz und Blinklampe mit Warnton gesicherten Bahnübergang. Damals gab es noch nicht diese Halbschranken. Zwei junge Frauen kamen in einem Karmann Ghia Cabrio entgegen, quatschten und lachten und sahen sich dabei an, nicht auf die Straße. Rauschten voll über den Bahnübergang und der Triebwagen verfehlte das Auto nur um Zentimeter. Ob die kapiert haben, dass sie dem Tod gerade von der Schippe gesprungen sind? - Damals gab es weder Handy noch SMS, aber auch ein Beifahrer reicht schon. Ich frage mich, warum muss man im Auto den Beifahrer anschauen, wenn man sich unterhält?
  11. Wenn die Dachpfannen erst mal drauf sind, ist es immer noch fraglich, ob eine Behörde diese Wärmedämmung einfordert. Bei der Riesenmenge von Schäden verlieren die ohnehin den überblick.
  12. Vorschlag: AHK dran und kleinen geschlossenen Anhänger mitnehmen. Wem es zu zugig ist, der kommt hinten in den Hänger! Ich schätze, der Hinweis genügt schon.
  13. Probiere doch mal, die HWK einzuschalten. Oder eine Firma in Polen? Dank Umrechnungskurs günstig und sauber arbeiten können die auch.
  14. LCV hat auf baaas's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Hallo Uhren-Freunde, anlässlich eines Herbsttreffens in Altkirch / Sundgau (zw. Basel und Belfort) machten wir eine Ausfahrt nach Porrentruy zum dortigen sehr großen Lamborghini-Stützpunkt, wo wir sogar die Privatsammlung besichtigen konnten. Weiter ging es dann nach La Chaux-de-Fonds (etwas westlich von Neuchâtel) in das imposanteste Uhrenmuseum der Schweiz. Ich kann nur jedem empfehlen, dieses zu besuchen, wenn man zufällig in der Nähe ist. http://www.neuchateltourisme.ch/de/entdeckungen/museen/uhrenmuseum-lanbspchaux-de-fonds.1500.html Ich könnte mir auch vorstellen, eine Tour nach La Chaux zu organisieren, wenn sich ein paar Interessenten melden. Man könnte in Neuenburg am Rhein in unserem Partnerhotel übernachten und nach Neuchâtel (= Neuenburg/CH) fahren, am Bieler und Neuenburger See entlang, dann nach La Chaux und über Belfort und Mulhouse zurück. Ein schöner Tagesausflug. Also, falls das interessant wäre, könnten wir uns sicher auf einen Termin verständigen und ich kümmere mich um die Planung. Da aber für viele schon Südbaden weit weg ist, müsste man bereits freitags anreisen, am Samstag nach La Chaux fahren, am Sonntag hier noch in der Region etwas anschauen (z.B. Automuseum Mulhouse = Schlumpf Collection) und am Montag wieder heimfahren. Sonst würde es zu stressig. Gruß Frank
  15. Für ein Familienmitglied, ja selbst für meine Katze (ist auch Familienmitglied), würde ich ein Risiko eingehen. Aber für ein Auto, das man ersetzen bzw. reparieren kann, im wahrsten Sinn des Wortes den Kopf hinhalten? Wenn so ein tennisballgroßer Brocken trifft, ist die Birne Matsch!
  16. Das Schlimme ist, dass ein solches Unwetter oft so schnell und heftig losschlägt, dass für Schutzmaßnahmen keine Zeit ist. Damals in Bayern wurde nur der Himmel schwefelgelb. Keine tiefschwarzen Wolken. Ich holte schnell die Kamera aus der Wohnung, aber da pfiff ein tennisballgroßer Brocken knapp an mir vorbei. Ich sprang in den Hauseingang und schon ging es richtig los. Irgendetwas auf das Auto zu drapieren wäre lebensgefährlich gewesen. Und wenn es mitten in der Nacht hagelt? Vorbeugend jeden Abend mit Unwetterwarnung das Auto einpacken? Zu 99% für die Katz, da das Unwetter im Nachbardorf gewütet hat. Diese Hagelschläge sind regional sehr eng begrenzt.
  17. ... zumal vor Häusern geparkte Autos mit Querschlägern rechnen müssen.
  18. Plane: Sinn würde nur eine selbstaufblasbare Plane machen, um einerseits Platz zu sparen, andererseits dem Hagel keine Chance zu geben, bis auf das Blech durchzuschlagen.
  19. Hi Ralf, die Anfragen betrafen nicht nur Oldtimer. Z.B. hatte jemand einen ordnungsgemäß geparkten Lancia Integrale gerammt. Damit war der Gutachter offensichtlich überfordert. Hätte er zur Classic Data Organisation gehört, hätte er Zugriff auf alle Daten gehabt. Da er aber nicht die Konkurrenz befragen wollte/konnte/durfte, fragte er mich. Ich habe natürlich darauf hingewiesen, dass ich nur meine Meinung und Erfahrung als Clubchef wiedergeben kann und KEIN Gutachter bin. Die haben mir sogar meinen Aufwand vergütet. Es geht ja darum, dass wohl Autos in einen Topf geworfen werden, aber selbst Autos einer Baureihe völlig unterschiedlich bewertet werden müssen. Beim Unfall meines Zeta wollten die auch den Wert danach bemessen, dass es ja Peugeot 806, Citroen Evasion und Fiat Ulysse gibt. Aber es gibt kaum Zeta im vergleichbaren Zustand. Während der Citroen hier im Ort erhältlich gewesen wäre, musste der Zeta schließlich aus einem fast 750 km entfernten Ort geholt werden. Was für die baugleich ist, steht für mich nicht zur Debatte, da ich als Clubchef schon auf die Marke schauen muss. Das haben die auch kapiert. Trotzdem ist die Regulierung bei solchen Autos, die noch nicht mal Youngtimer sind, immer heikel. Als Clubchef hat man aber gewisse Vorteile. Vor Jahren demolierte ein volltrunkender Weinfestbesucher rückwärtsfahrend eine ganze Reihe geparkter Autos, darunter meinen Thema 3.0 V6 mit 220.000 km und den Toyota Carina SW meiner Frau mit 200.000 km. Den Schaden am Thema haben die ohne Murren abgerechnet, obwohl es rein rechnerisch auch ein wirtschaftlicher Totalschaden war, der Toyota wurde richtig mies behandelt und nur durch den Verkauf nach Afrika konnte man den Schaden in Grenzen halten. Also Liebhaberfahrzeug gegen reinen Gebrauchsgegenstand. Man kann schwer vermitteln, dass der Toyota ein Liebhaberauto ist. Der war praktisch, zuverlässig, günstig im Unterhalt - fertig. Nix Emotionen. Beim Thema war das einfacher. Der Sachbearbeiter kannte die Marke nur von seinen Tabellen. Dein Auto ist ja nicht einfach ein VW-Bus, sondern ein ziemlich seltenes Sondermodell. Ich würde z.B. darauf hinweisen, dass Du damit an Treffen teilnehmen möchtest und mit einer solchen Rarität hochwillkommen bist. Gruß Frank
  20. So um 1973 wohnte ich in Lenggries/Isar. Da wurde am Nachmittag der Himmel plötzlich schwefelgelb und schon sausten tennisballgroße Eisbrocken herunter. Ich konnte mich gerade noch ins Haus retten. Die Dinger hätten einem den Schädel eingeschlagen. Mein Auto hatte 3 Einschläge, die allesamt Abpraller vom Hausdach waren, aber trotzdem noch ausreichend Gewalt hatten, um sogar die Dachkante über der Tür einzudellen. Am nächsten Tag stand in der Zeitung, dass diese Geschosse aus 14 km Höhe herunter gekommen sind. Ob da eine Plane noch hilft? Im Nachbartal, am Tegernsee, waren die Eisbrocken nur walnussgroß, aber so dicht, dass in einer Minute das Eis einige Zentimeter hoch auf der Straße lag und bei Bad Wiessee nicht mehr erkennbar war, wo die Straße aufhört und der See anfängt. Die Autos hat es viel schlimmer erwischt. Eine Delle neben der anderen. Ich glaube nicht, dass solche Unwetter direkt auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Es gab schon immer Hitzeperioden und wenn es mal für einige Tage sehr heiß war und in großer Höhe bestimmte Luftmassen zusammentreffen, gibt es eben Gewitter mit Hagel. Wir hatten in Südbaden vor einigen Jahren auch mitten in der Nacht einen extremen Hagelsturm. Merkwürdigerweise waren die Eisbrocken nicht rund, sondern sahen etwa so aus wie Bergkristall, länglich, zerklüftet und mit Spitzen und Zacken. Die haben die Karosserie nicht nur zerdellt, sondern teilweise den Lack aufgerissen. Ich hatte ein paar der Brocken ins Tiefkühlfach gelegt. Die waren bis zu 8 cm lang und hatten etwa 4 cm Durchmesser.
  21. Hallo, da ich ja einen Club leite, kommt es hin und wieder vor, dass ein Gutachter hier anruft und Auskünfte über bestimmte Autos haben möchte. Ich würde vorbeugend jetzt schon einen Club ansprechen, der sich mit genau diesem Auto auskennt und dem Gutachter den Kontakt vermitteln. Darüber hinaus kann man auf Classic Data verweisen. Wenn das Gutachten sehr schlecht ausfällt, steht einem frei, ein Gegengutachten erstellen zu lassen. Hat man eine Rechtsschutzversicherung, ist das Risiko kleiner, dass man auf den Kosten sitzen bleibt. Ich kann mir gut vorstellen (ein RA wird es genau wissen), dass nur bei erheblicher Abweichung und nach einem Gerichtsurteil das Gutachten bezahlt wird. Man muss also abwägen, was das kostet (sicher mindestens EUR 350,--) und ob man durch dieses Gutachten sehr viel mehr gewinnt oder unter'm Strich sogar verliert.
  22. Zu den Schäden am Haus sagten die im TV, man dürfe nicht anfangen zu reparieren, bevor der Gutachter da war. Unabhängig davon würde ich fotografieren, was das Zeug hält.
  23. Man muss Prioritäten setzen. SAAB-fahren ist nicht billig. Für Schuhe reicht es dann oft nicht mehr ;-) Das "andere" Kleid in der Mitte der Sequenz war ja vielleicht eine Leihgabe.
  24. Vor einigen Jahren lohnte es sich wirklich, da der Euro gegenüber dem Franken sehr gut dastand. Wenn man dann noch wusste, wie man bei Autos, die in der EU oder EFTA produziert wurden, den Zoll sparen konnte, kam man trotz EUSt und der notwendigen Vollabnahme sehr günstig an gute Autos. Dazu kam, dass in der Schweiz nicht diese GeIdentwertung statt fand wie im Euroland. Inzwischen lohnt es sich zumindest finanziell nicht mehr so, da der Euro schwach ist und selbst hervorragende CH-Autos mit frischer MFK immer noch der Willkür des TÜV ausgeliefert sind. Bei der Vollabnahme gibt es auch keine Konkurrenz, da je nach Bundesland nur der TÜV oder nur die DEKRA diese machen dürfen. Bezüglich Holland erinnere ich mich, dass mir vor ca. 20 Jahren ein Holländer erzählte, dass die Kfz-Steuerpflicht schon nach 12 Jahren endete. Aber seit die Staatshaushalte in der EU unter Geldmangel leiden, werden solche Vergünstigungen immer mehr abgebaut. Da in NL abgesehen von Daf und später den kleinen Volvos (bzw. Exoten wie Spyker) keine nennenswerte Automobilindustrie vorhanden ist, gibt es auch mehr exotischere Autos. Montagewerke von Opel, Ford & Co. veranlassen kaum zu "nationalem" Kaufverhalten.
  25. Es gibt da irgendeine Art Rivalität zwischen den Pkw-Fahrern und Radfahrern, Motorradfahrern, Lkw-Fahrern. Die wird provoziert durch das Fehlverhalten einiger weniger. Wie eben auch einige wenige den Staat provozieren, die Bußgelder immer weiter zu erhöhen oder neue Restriktionen zu erfinden. Interessant ist aber, dass ein Mensch mit Führerschein für Motorrad, Auto oder Lkw sich oft sehr verkehrswidrig verhält, sobald er auf einem Fahrrad sitzt. Gerade gestern erlebt: Eine Fußgängerampel schaltet auf rot. Der Radfahrer vor mir sieht das sehr wohl, ignoriert aber die Ampel und quetscht sich zwischen zwei Fußgängern durch. Solche Typen heizen dann die Stimmung der Autofahrer gegen Radfahrer auf. In Großstädten geht es manchmal zu, als seien Radfahrer unverwundbar. Ein Wunder, dass nicht viel mehr passiert. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, ist mir bewusst, dass meine Knochen ohne Airbag, Knautschzonen usw. direkt in Gefahr sind. Also fahre ich so, dass das Risiko gering ist, respektiere aber Verkehrsregeln genauso wie im Pkw. Kommen Motorräder von hinten, gebe ich bei entsprechender Möglichkeit Blinker rechts und fahre ganz rechts, damit die schnell überholen können. Ob die dabei weit mehr als 100 km/h fahren, ist mir egal, da ja nicht ich geblitzt werde. Wenn ich aber auf der Autobahn mit über 200 km/h gerade einen Lkw überholen will und so ein Spinner mit einem Motorrad noch rechts vorbei geht und sich zwischen mir und dem Lkw durchquetscht, dass ich voll in die Eisen muss, um diesen Idioten nicht umzubringen, fehlt mir jedes Verständnis. Zumal der 5 km weiter auf dem Parkplatz steht und erst mal eine rauchen muss. Ich mache gern Platz, wenn einer unbedingt schneller fahren will, aber ich bremse nicht hinter einem Lkw ab, damit irgendwer 1 min. früher ans Ziel kommt. Einige Lkw-Fahrer machen sich durch Elefantenrennen oder brutales Ausscheren unbeliebt. Ich verstehe es nicht. Musste auch hin und wieder mal in der Firma einspringen, wenn unser Fahrer krank war. Man gewinnt durch solche Aktionen so gut wie nichts, hat aber einen Riesenärger und Zeitverlust, wenn es mal daneben geht. Ganz schlimm sind auch die "Aktivisten" für was auch immer. Tempolimit 120 km/h auf der ziemlich leeren Autobahn. Da fährt man stur mit nur 100 km/h links, weil ja jeder, der schneller fährt, in deren Augen kriminell ist. Reißt dann einem der Geduldsfaden und überholt rechts, ist man womöglich dran, der Provokateur wird aber nicht bestraft. Es müsste sich jeder Verkehrsteilnehmer darauf besinnen, dass man partnerschaftlich miteinander umgeht. Vor allem sollte man sich mal vor Augen halten, dass durch rücksichtsloses Fahren erreichte lächerliche Vorteile oft durch Gefährdung von Gesundheit und Leben anderer billigend in Kauf genommen wird. Ob es nun um Rettungsgassen geht oder den ganz normalen Verkehr, man sollte schon in der Fahrschule eindringlich auf diese Dinge hingewiesen werden. Und die Gesetzgebung könnte regulierend und entschärfend wirken. Der Bußgeldkatalog ist wohl eher danach ausgerichtet, möglichst viel Geld in die Kassen zu spülen. Deshalb gibt es Radarfallen und Tempolimits meist dort,wo keinerlei Gefahren bestehen. Aggressionen durch notorische Linksfahrer kann man ganz einfach lösen. Außerorts die gleichen Regeln wie in der Stadt. In jeder Spur darf die erlaubte Geschwindigkeit gefahren werden, also auch rechts schneller als links, und bei Spurwechsel muss man eben auf den Verkehr in der anderen Spur achten. Ist ja egal, ob ich links oder rechts aufpasse. Dann spielt auch eine andere Unart keine Rolle mehr, die sture Nutzung der mittleren Spur bei dreispurigen Autobahnen. Wofür hat man 3 Spuren, wenn alle links fahren? Leider wird es wohl nie richtig funktionieren. Man kann nur für sich selbst entscheiden, ob man sich vernünftig verhält oder lieber Verkehrsrowdie sein möchte. Dabei halte ich eine Geschwindigkeitsübertretung nachts auf total leerer Landstraße für harmlos, während ein mit 80 km/h auf der Landstraße vor sich hinträumender Typ viel gefährlicher ist, wenn er am Ortsschild genau mit 80 km/h weiterfährt.

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