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Hardy

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Alle Beiträge von Hardy

  1. Umrüsten auf die innenbelüfteten Bremsen kannst Du Dir übrigens sparen, wenn es Dir nur um die BremsWIRKUNG geht. AFAIK sind die Beläge nämlich die gleichen und am Bremssattel ist nur das Joch breiter. D.h. Du merkst beim Bremsen keinen Unterschied. Die innenbelüfteten Scheiben bieten nur dann Vorteile wenn Du die Standardbremse dauernd ins Fading treibst (hohe Geschwindigkeiten mit hoher Zuladung, Wohnanhänger im Gebirge) - dann haben die innenbelüfteten Dinger Reserven. Aber wie schon geschrieben: Die Standardbremse reicht in 99,98 % aller Fälle locker aus. Durch die großen 15 Zoll Räder konnte Saab damals halt schon sehr große Bremsen mit guter Belüftung unterbringen. Vergleich das mal mit einem Passat mit seinen 13 Zoll Kinderwagenrädle. Grüße Hardy
  2. Hardy hat auf aero84's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    äh, ja ... also nochmal zum Thema: Das mineralische Motoröl 10W40 ist auf jeden Fall korrekt - zumindest wird das von Saab empfohlen - und es ist doch nichts schöner als eine Werksfreigabe - die zudem eine preiswerte Lösung darstellt. Wer will, kann dem Saab-Getriebe was Gutes tun und ein Getriebeöl einfüllen. Allerdings betone ich ja notorisch, daß die Viskosität nur EINER der technischen Parameter von Öl ist und sicher nicht der wichtigste. Also mit Getriebeöl 75W90 ist es nicht getan, es muß auch der richtigen Spezifikation entsprechen. Speziell beim Getriebeöl gibt es ziemlich unterschiedliche Qualitäten, die sich NICHT austauschen lassen - weil sie für unterschiedliche Anforderungen konzipiert und optimiert wurden. Ein Differenzial kann z.B. ein anderes Öl brauchen als ein Schaltgetriebe. API-GL 5 wäre z.B. ziemlich verkehrt für's Saab-Getriebe. Und hier kommt meine Empfehlung vom Anfang des Threads ins Spiel: Auf dem Fläschchen Castrol SMX-S steht nämlich ausdrücklich: "Vollsynthetisches Getriebeöl nach API-GL 3/4 ... und für Fahrzeuge, für deren Getriebe Motoröle vorgeschrieben sind." Na bingo: Das ist doch genau das was auf den Saab zutrifft ! Also Jungs: reingeschüttet ! Grüße Hardy
  3. Hardy hat auf KGB's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Nachtrag: Standardisiert sind nur die RAL-Farben, die im Fahrzeugbau nur an Transportern und LKW Verwendung finden. Grüße Hardy
  4. Hardy hat auf KGB's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    @ Farbmischen: "158" ist die Farbnummer, "B" verschlüsselt der Lackhersteller. Autolacke sind Fahrzeughersteller-spezifisch, auch wenn man manchmal meint zwei unterschiedliche Hersteller hätten dieselbe Farbe im Programm, das ist dann halt aktuell Mode ... die genaue Nuance wird aber ans jeweilige Auto angepaßt. Nur bei schwarz, weiß und silber mag es Farben geben, die so dicht beieinander liegen, daß man sie bei einer Reparaturlackierung bei unterschiedlichen Fahrzeugherstellern verwenden kann. Den 158 odoardograu-Farbton kann jeder halbwegs professionelle Lackierer und jede Autolack-Verkaufsbude nachmischen. Selber hat man etwa gleich viel Chancen als ob man ohne jede Ahnung versucht einen Kampfjet zu fliegen => don't even think about it. Die Profis machen das mit Tabellen und Rezepturen der Lackhersteller und passen das Ergebnis dann dem jeweiligen Fahrzeug an (wegen verbleichen, mangelnder Glanzgrad etc.). Natürlich hat jeder Lackhersteller andere Grundlacke (so ähnlich wie im Wasserfarbkasten), und daher auch andere Rezepturen. Saab-schwarz besteht dann z.B. beim einen Lackhersteller aus 99,8 % Grundlack schwarz, 2 Tropfen weiß und 1 Tropfen rot. Beim anderen Lackhersteller dann aus 99,6 % Grundlack schwarz, 5 Tropfen weiß und 3 Tropfen blau oder so ähnlich. Das Ergebnis sollte beide Male das gleiche sein ... die Unterschiede entstehen durch die unterschiedlichen Grundfarben. Wobei schwarz noch das einfachste ist, aber probier' mal sowas wie VW-viperngrün-metallic aus den 70er Jahren oder das metallic-braun von Saab Anfang der 80er sauber nachzumischen und ans Auto anzupassen ... viel Spaß. Ein Tropfen zuviel von der falschen Grundfarbe und Du kannst alles wegschmeißen. Aber bei Autolacken kommt es ja auch ganz extrem drauf an daß die Farbe paßt, insofern werden die Rezepturen auch ganz genau aufgeschrieben und ggfs. angepaßt. Günstig ist für uns "Konsumenten", daß man mit der Farbnummer einfach den richtigen Farbton nachkaufen kann. Grüße Hardy
  5. Hardy hat auf turbo9000's Thema geantwortet in 9000
    Postversand: Geht auch als "Warensendung", viel billiger ! Allerdings muß man einen Umschlag verwenden, sich öffnen läßt. Grüße Hardy
  6. Hardy hat auf miki's Thema geantwortet in 95, 96, Sonett
    Bilder einstellen geht per "Attachment hinzufügen" unterhalb der Eingabebox des Texteingabefensters. Bitte keine allzugroßen Bilder, ggfs. vorher etwas verkleinern. Wichtig wäre mir die Innenausstattung (Sitze, Türpappen, Armaturenbrett ...) und der allgemeine Zustand und die Vollständigkeit von Zier- und Anbauteilen und ggfs. Extras. Gerne auch per PN oder email an ladedruck ÄT gmx.de Grüße Hardy
  7. Hardy hat auf KGB's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    @ Erik: Genau ! Das Buch isses ! Hab' ich leider nicht :-( Aber wenn Du das hast: Welche Farben gab es denn im Modelljahr 1973 ? Grüße Hardy P:S: Übrigens scheinen im Modelljahr immer alle Modelle mit den gleichen Farben bemalt worden zu sein, also 96, 99, 900 .. soweit ich das verstanden habe - es gab also keine modellspezifischen Farben.
  8. Hardy hat auf KGB's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    .. na da hast Du Dir aber was vorgenommen ! Zu den frühen Autos von 1947 bis 1984 gibt es übrigens ein dünnes braunes Büchlein, in dem die Farben modelljahrabhängig drin sind. Leider weiß ich Autor / Titel nicht mehr genau. Grüße Hardy
  9. Der Kühlerrahmen (der oben auch die Motorhaube trägt) ist bei Saab anscheinend nicht mehr lieferbar - so der Schrauber meines Vertrauens. Grüße Hardy
  10. Hardy hat auf miki's Thema geantwortet in 95, 96, Sonett
    Bilder ? Was soll das Wrack kosten ? Standort ? Grüße Hardy
  11. @ Bandwurm: Kerles, schdudier schneller und glotz net nach Audos im iiihbäi oder mobile oder sonschtwo. A Semeschder frieher ferdig = halbs Jahresgehalt meh. Da kannscht' der locker an nagelneie Saab na'stelle ... ond koi so a ausglottlde Rübemühl uff Peschoo 205-Felga. Griaß Hardy P.S. ... oder vielleicht doch besser 'n Daimler, so als Schwob.
  12. Hardy hat auf targa's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Genau ! Luftfilter -> Luftmassenmesser -> Turbo -> Ladeluftkühler -> Drosseklappe -> Einlassventile ! Serienmäßig nicht, aber wird gerne nachgerüstet :D Grüße Hardy
  13. Hardy hat auf targa's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    ... und zum Kompressor: Der funktioniert eigentlich genauso, außer daß statt dem Windrädchen im Auspuff ein anderer Antrieb genommen wird: ein Antrieb von der Kurbelwelle mittels Keil- oder Zahnriemen (oder wie bei Vorkriegs-Rennwagen direkt vor den Motor gesetzt und per Kupplung zugeschaltet). Denkbar sind auch elektrische Antriebe des Ladegebläses ... wegen der hohen benötigten Antriebsleistung im Auto aber nicht sinnvoll. Vorteil Kompressor: der dreht sich proportional zur Kurbelwelle und damit auch in untersten Drehzahlbereichen - Aufladung findet also immer statt, solange der Motor sich überhaupt dreht -> kein "Turboloch". Gleichzeitig ist das auch der Nachteil: Die Reibungsverluste sind halt auch immer da und treiben den Verbrauch nach oben. Vorteil Turbo: der schiebt eigentlich erst dann richtig an, wenn das Abgas auch mit Schmackes aus dem Motor gepufft wird - also dann wenn der Motor richtig was leisten muß und die Aufladung auch gebraucht wird. Das ist natürlich auch der Nachteil: Im unteren Drehzahlbereich ist "tote Hose", das schon erwähnte Turboloch. Grüße Hardy
  14. Hardy hat auf targa's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    > Ich hab zwar ne ungefähre Vorstellung wie ein Turbo funktioniert, > aber ich hab praktisch garkeine Ahnung davon. Aber vor dem > Kabelbaum hätte ich am wenigsten Angst. Aber so ein Kabelbaum beißt doch gar nicht. Der wuchert halt durch die ganze Karosse, aber ist eigentlich genügsam und pflegeleicht. > Jetzt mal zur Verständnis. Ein Turbo komprimiert die (Saug-)Luft, > d.h. es ist ja dann keine Saugluft mehr. Dazu wird mehr Kraftstoff > eingespritzt, so dass die Verbrennung mehr kinetische Energie > freisetzt, oder ? Na hier sind ja Experten am Werk :-)) Also ich versuch's mal zu erklären: Also: Der Turbo besteht aus zwei Schaufelrädern, die über eine Stange verbunden sind. Das eine Schaufelrad ist im Auspuff eingebaut und dreht sich, weil das Abgas dran vorbeiströmt. Genauso wie beim Kinder-Windrad. Über die Stange wird das andere Schaufelrad angetrieben, das dreht sich also mit. Mit diesem Schaufelrad wird Luft in den Motor reingeblasen. Damit braucht der Motor sich nicht mehr so anstrengen und die Luft reinsaugen, sondern er kriegt sie quasi reingeschoben. Die Motorleistung steigt, weil mehr Luft und damit auch mehr Kraftstoff (in Summe: mehr Gemisch) in den Motor kommt und dort verbrannt werden kann. > ein Turbo wird irgendwo am Einlaß angesetzt ? Wo genau ? Wie oben: und am Auslaß ! Schau Dir das Bildchen vom APC von Fritz Lupus / Gerd B. / Till E. an, da ist das eigentlich ganz gut drauf. Grüße Hardy
  15. Hardy hat auf fortissimo's Thema geantwortet in 9000
    AFAIK ist der V6 im 9000er doch genau die gleiche Maschine wie die im Omega MV6. Gerne reißende Zahnriemen, recht hoher Verbrauch und ansonsten natürlich lahmer als ein Turbo. Naja, wer sechs Töpfe braucht ... Aber immerhin: Mit Schaltgetriebe Euro 4 ! Grüße Hardy
  16. Hardy hat auf Hardy's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    ... sooo, hab' ich mir angeguckt. Ist nett, wirklich amüsant. Vor allem, wenn man in ähnlichem Alter ist und ebenfalls einen Kumpel hat, der so ein richtiger "Weinzahn" ist ... Nur das Cabrio ... ohahauerha ... da war ja nix mehr so wie es sein soll. Wenn man sich sowas als "rust free california car" auf den Hof stellt hat man ein fettes Problem. Grüße Hardy
  17. Hardy hat auf René's Thema geantwortet in 95, 96, Sonett
    Kenne ich, das Problem. Sand- oder Glasperlenstrahlen gibt zwar eine wunderschön "fabrikneue" Oberfläche, aber die ist (weil Alu) eben wieder völlig ungeschützt und oxidiert um so schneller vor sich hin. Außerdem hat man natürlich ein Riesenproblem mit dem Strahlgut - das setzt sich überall hin, ist unglaublich schwierig zu entfernen und gefährlich für alle Lager und Simmerringe. Gewinde, bearbeitete Flächen oder Paßsitze müssen peinlich exakt verklebt werden, sonst sind die hinterher nicht mehr zu gebrauchen. -> Wenn man sowas vorhat sollte man das am komplett zerlegten Getriebe machen lassen und hinterher zur Galvanobude und das Gehäuse silbern eloxieren lassen (wobei ich nicht weiß ob das a) bei einem Gußteil so einfach geht und b) ob die Getriebegehäuselegierung dafür geeignet ist) In Summe aber: Das ist eher was für die Ferrari-Restauration. Mein Tipp: Mit dicken Nitrilhandschuhen (wegen Dreck und Verletzungen) das ganze Getriebegehäuse mit Edelstahlwolle und Bremsenreiniger abschrubbeln. Wenn man das geduldig genug macht sieht es wieder ordentlich aus. Außerdem ist es ungefährlich, selbst wenn ein Edelstahlwollfädchen irgendwo hängen bleibt. Es gibt aber auch Stimmen, die sagen daß durch den Abrieb der Stahlwolle in den winzigen Poren des Gußes neue Korrosionsnester gleich wieder mit eingebaut werden. Das konnte ich bisher aber noch nicht beobachten. Wenn Du auf "Optik" wirklich Wert legst empfehle ich, die Schrauben und die aus Blech gefertigten Getriebedeckel (welche das sind ist abhängig vom Baujahr) verzinken und gelb chromatieren zu lassen. Das ist superbillig (ich zahlte 35 Euro für 13 kg angeliefertes Zeug) und sieht spitze aus, wie neu ab Werk. (Gelbe Seiten -> Metallveredelung oder Galvanik) Und wenn der Effekt länger halten soll empfiehlt sich eine Lackierung - die "Werksaustausch"-Aggregate anderer Hersteller (Bosch, VW ...) sind in der Regel auch lackiert, schwarz oder silber. Ich würde Felgensilber aus der Sprühdose nehmen, das hat hohen Aluflockenanteil und nur wenig Bindemittel und ist sehr abriebfest, außerdem ist die Optik dann wieder halbwegs "original", zumindest wenn die gelb chromatierten Deckel abgeklebt oder hinterher montiert werden. Selbige würde ich klar lackieren, ebenfalls aus der Sprühdose, weil die Verzinkung nur schützt, aber selbst auch schnell unansehnlich wird. Grüße Hardy
  18. Hardy hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    ... kenne ich am ehesten von Rallyes. Aber in dem Kinofilm muß ein mir nicht ganz unbekanntes Auto auftauchen.
  19. Hardy hat auf tapeworm's Thema geantwortet in 9000
    Wer lesen kann ist im Vorteil ... Abrollumfang klar, bloß FREIGÄNGIGKEIT NICHT. Sagt Saab, nicht ich. Montier's, schlag die Lenkung ein und guck. Da die 195/65 R 15 schmäler sind und auf schmäleren Felgen montiert, kann die Angabe von Saab schon hinhauen, daß die 195er nicht streifen, die 205/55 R 16 jedoch sehr wohl. Ansonsten gilt das oben geschriebene: Wirtschaftlich uninteressant. Ja, aber auf dem CS ! Der CS hat übrigens eine komplett andere Fahrzeug-ABE als CC/CD und gilt quasi als ganz anderes Auto. So wie Golf II und Golf III. Wer's nicht glaubt sollte in seinen Fahrzeugbrief schauen (wenn's noch der originale ist). Ansonsten ging's bei der "Normfelge" um die pure Felgenbreite, auf die die Reifen konstruiert und ausgelegt wurden und werden - ganz unabhängig von Saab, Opel, Toyota oder Zastava. Grüße Hardy
  20. Was habt Ihr gegen Subaru ? Brauchbare Autos, gute Motoren (werden sogar umgebaut zu "Aero-Engines" -> für Kleinflugzeuge), gute Qualität ... aber ein Markenimage irgendwo zwischen Daihatsu und Lada. Vasteh ich nich ... Grüße Hardy P.S. Und als ob Saab so toll gewesen sei in der Vergangenheit ... Dreizylinder-Zweitakter wie im Trabbi und als Ersatz 'nen Fuck V4. Danach eine englische Krankheit und nach 25 Jahren die erste halbwegs eigene Motorkonstruktion, pffff ...
  21. Hardy hat auf tapeworm's Thema geantwortet in 9000
    Genau. Und beim CC ist 205/55 R 16 NICHT enthalten. Da hab ich nämlich schon nachgefragt, als ich noch einen 9000 hatte und da wird nix dazugekommen sein. 4% stimmt übers ganze: Der Reifen darf um bis zu 2,5 % kleiner und maximal 1,5% größer sein im Abrollumfang. Und genau damit gibt's Probleme mit den 205/55 R 16. Natürlich kann man das nacharbeiten (Radhausschale kürzen, ausschneiden, ausbeulen, verbiegen ..) aber weil es keine Werksfreigabe gibt ist es dann eine Einzelabnahme. Die kostet kräftig (> 100 €) und damit wird das ganze unwirtschaftlich ... da kann man nämlich gleich die passenden Reifen kaufen. Zurück zum eigentlichen Thema: Was auch noch eine Rolle spielt ist die Tragfähigkeit. In der Regel beim PKW kein Problem, aber bei manchen Reifen mit niedrigem Querschnitt und "noch normaler" Breite, z.B. bei den 215/45 R 17, kann es auf einigen Autos schon Probleme geben. Dann haben Reifen eine bestimmte "Normfelge", d.h. auf der werden die Dimensionen gemessen und für diese Breite sind sie konstruiert. Zwar kann man von der Normfelge auch abweichen, aber in der Regel ist das mit Nachteilen auf irgendeinem Gebiet zu erkaufen. Saab hat fast immer auf die Normfelge montiert. Die Normfelge für 205/50 R 16 ist 6,5-Zoll breit. Für die 225/45 R 16 steht 7,5 Zoll Breite in den Büchern. Klar kriegt man die 225er auch auf eine 6,5-Zollfelge drauf, aber der eine Zoll (2,54 cm) Unterschied ist nicht ohne. Die Reifenflanken werden stark ballonig, die effektive Lauffläche schmäler und tendenziell "durchgebogen". Das wird sich im Fahrverhalten eher negativ auswirken, schlechte Lenkreaktion und natürlich stärkeres Aquaplaning. Was hier überhaupt nicht berücksichtigt wurde ist die Qualität der Reifen. Was nutzen 225er, wenn es billige Baumarktreifen sind ? Da addieren sich die Nachteile der großen Breite zu den Nachteilen der Billigproduktion. Kannste mit Türkischmanns 3er um die Wette rutschen, geil. Grüße Hardy
  22. @ Klaus: Sorry, wollte Dir nicht auf die Füße treten (abersobinichhalt *schelmischgrins*) Also 35 kEuro für ein neues 900/I Cabrio ist schon o.k., wieviele offene Viersitzer gab's denn schon ? Was ich meinte war eher die gleiche Summe, die Saab 1990 für einen 9000 turbo 16 "S" haben wollte. Nicht daß der 9000 ein schlechtes Auto wäre, aber halt doch auch etwas langweilig. Man verglich sich vielleicht zu sehr mit MB und BMW ... dabei sah die neuwagenkaufende Kundschaft das Auto eher auf Augenhöhe mit R25, Lancia Thema und Alfa 164. Wäre so im Rückblick meine Analyse. Grüße Hardy
  23. Vielleicht war das ein "Prohibitivpreis": So teuer daß jeder normale Mensch davon von selbst Abstand nimmt. Aber wer Saab neu kaufte war wahrscheinlich sowieso nicht mehr normal lacher Grüße Hardy
  24. Hardy hat auf tapeworm's Thema geantwortet in 9000
    Gaaanz einfach: - Erlaubt zu fahren mit dem konkreten Auto ist nur das, was in Fahrzeugbrief / -schein drinsteht. - Will man was anderes, muß man eintragen lassen, dann steht's drin. - für "nur andere Reifen" auf Serienfelgen braucht man eine Freigabe-Bescheinigung vom Fahrzeughersteller, es hilft nix daß der Nachbar das eingetragen hat. Auch mitführen irgendwelcher Papierchen ist im Zeitalter von Scanner und Photoshop nicht mehr ausreichend. Alternativ kann man eine Einzelabnahme machen lassen, aber das kostet ... - für "andere Reifen auf anderen Felgen" braucht man eine ABE (vom Felgenhersteller, -importeur oder Tuner), ein Anbau-Gutachten (dito) oder wenigstens eine Festigkeitsbescheinigung der Felge vom Felgenhersteller (dann wird das Eintragen halt teurer, halt wieder eine Einzelabnahme). Speziell: Beim 9000 CC und CD sind einige Reifen NICHT zugelassen, die beim CS und CD ab neuer Front (MJ 92) sehr wohl zugelassen sind, z.B. 205/60 R 15 und 205/55 R 16. Hintergrund sind geänderte Radhausschalen im CS-Modell (sagt Saab Deutschland) und vermutlich die Tatsache, daß der Abrollumfang dieser Reifen größer ist als die ursprünglichen Serienbereifungen von CC und CD-Modell. Die größeren Räder hat man erst beim CS-Modell in die Fahrzeug-ABE "eingearbeitet". Das ist ein beliebter Trick bei weiterentwickelten Modellen - wenn die Motorpalette stärker wird können die Ausführungen mit stärkeren Motoren bei gleichen Drehzahlen höhere Geschwindigkeiten erreichen ohne daß man die Getriebeübersetzungen ändern muß. Grüße Hardy
  25. @ Mobylette: Hmm, immer wenn's um Elektrik geht im Auto wird die Zahl der Mitredner schlagartig gezehntelt ... aber bei einem "mehr Leistung"-Thread weiß auch Nachbars Hund noch was dazu. :-) @hft: Bentley ist sowas wie ein amerikanischer "Korp" oder "Etzold" ... also ein Autor zahlloser Reparaturhandbücher für den Privatmann. Im Falle des Bands für Saab 900 aber kein Vergleich zu den deutschen Gegenstücken sondern quasi eine auf vier Zentimeter Buchdicke eingedampfte Version der Werkstatt-Handbücher, wie sie von Saab selbst an die Werkstätten abgegeben wurden. Viele Bilder und Schaltpläne sind 100%ig gleich wie in Deinen vier oder fünf Ordnern. Das Ding ist zwar auf englisch aber sozusagen die Bibel für den ambitionierten Saab-Selbst-Schrauber. Soweit ich weiß hatte Saab USA den Bentley sogar mit einer Teilenummer im Zubehörprogramm. Grüße Hardy P.S. Habe den Schaltplan nochmal durchgesehen: Jepp, ist so wie ich schrieb. Wenn man das weiße Kabel der Box erstmal nicht anschließt hat man halt nicht die Funktion des Runterregelns auf GLD beim Bremsen aber sonst alle anderen APC-Features.

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