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nitromethan

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Alle Beiträge von nitromethan

  1. Genau so wird es gemacht! Mir ist aufgefallen dass die letzten 10 bis 15 cm noch einmal etwas abgewinkelt sind. Ist das bei den neuen runden Endrohren auch so?
  2. Jetzt habe ich aber wirklich genug Gammelbilder gezeigt. Er fährt, bremst und lenkt. Das ist schon ein großer Fortschritt seit Anfang August. Auch neue Reifen und bessere Felgen wurden montiert um ihn beweglich zu halten, die alten Reifen hielten keine Luft mehr.
  3. Das ist ein interessantes Thema. Ja, es scheint noch das originale Endrohr gewesen zu sein. Das hebe ich in jedem Fall auf, nur der Anschluss zum Topf ist weggegammelt und mit Schweißpunkten versehen. Nach allem was ich bisher ausprobiert habe, scheint der Sound und die Lautstärke in erster Linie von der Länge des Endrohrs abhängig zu sein. Schon wenige Zentimeter Unterschied verändern den Klang und die Lautstärke deutlich. Mein erster Turbo den ich in den 80er Jahren hatte, hatte ein etwas kürzeres Doppelendrohr. Tierisch laut aber der Klang war gut. Erst nach dem Einbau eines originalen Endrohrs war ich zufrieden. Foto mache ich morgen.
  4. Mal eben den Auspuff wechseln, schön wärs gewesen. Die alte Anlage war an allen Verbindungsstellen grob zusammengeschweißt. Das habe ich schon öfter gesehen und es ist ein Rätsel, warum jemand sowas macht. Also musste wieder die Elektrosäge ihren Dienst tun. Zwei Schnitte, Rohr jedes Mal durch in weniger als 10 Sekunden. Dann ein Problem, dass sicher nicht unbekannt ist: Die Gewinde zur Aufnahme der Stütze am Getriebe waren defekt, da steckten die Schrauben nur lose drin. Zu fest angedreht. Das kann nicht halten. Normalerweise kann man mit Helicoil oder ähnlichem neue Gewindeeinsätze einbringen. Nur, wie die Bohrung für den Gewindeschneider vornehmen, wenn für eine Bohrmaschine kein Platz ist? Das ist so eng dort, man kommt damit weder von oben noch von unten heran. Dafür gibt es Winkelbohrfutter, kein hochwertiges Werkzeug aber schon 2 Mal im Einsatz. Und den Bohrer wurde noch um einige cm gekürzt, dann passt es. Man muss aufpassen, nicht zu tief zu bohren, so etwa 15mm sonst landet man im Inneren des Getriebes und das Öl läuft aus der Bohrung aus. Mal eben den Auspuff wechseln, hat immerhin 2 1/2 Stunden gedauert. Ist jetzt fest, passt und alles gut!
  5. nitromethan hat auf rdele's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Könnte man vielleicht die bei skandix erhältlichen günstigen Gummipuffer für hinten mit Spacer für vorne verwenden? Ich glaube, die sind kürzer. Verschraubung mit Spacer aus Metall oder aus Gummi. Eine Bohrung dafür ist im Metallteil ja vorhanden. Das ist nur so eine Idee...
  6. So eine schlimme Wasserpumpe habe ich bei all meinen Schlachtungen noch nie gesehen, danke für den Tipp. Da kann man sich vorstellen, wie bei deinem das übrige Kühlsystem aussah. Ich kenne sonst nur Wasserpumpen, die nach langer Standzeit undicht werden Mit der Reinigung des Motorraums bin ich heute fertig geworden. Eine neue Wasserpumpe habe ich noch und die wird natürlich eingebaut. Und die Stahlflexleitung für die Kupplung ist heute angekommen. So leicht wie jetzt kommt man da sonst selten wieder dran. Die Karosserie im Motorraum sieht erstaunlich gut aus. Nur ein paar kleine Roststellen im Umfeld der Batterie und unter dem Expansionsbehälter, die sich leicht ausbessern lassen. Nächste Woche mache ich weiter, baue die neuen und überarbeiteten Teile wieder ein und darauf freue mich jetzt schon.
  7. Hinterachse und hintere Bremsen sind fertig. Genug Verrenkungen und Schmutzarbeit auf dem Boden - jetzt gehts an Step 5: Motorraum und Motor. Wer mich kennt weiß, dass ich saubere Motorräume mag. Hochdruckreinigen geht ohne Zulassung nicht, deshalb manuell und das ist auch gründlicher. Zwei Mäusenester waren drin. Also erstmal Platz schaffen: Auspuff komplett ab, alle Turborohre, Luftfilterkasten und Ladeluftkühler, Expansinsbehälter und das lästige AGR Rohr raus, Platte unterm Ansaugkrümmer und Stopfen im Abgaskrümmer montiert. Der Turbolader hat kaum Spiel. Was in einem Satz geschrieben ist, dauert schon eine Weile und jetzt kommt man gut an alles ran. Es waren die Gummibuchsen der Lima ausgeschlagen, also auch die Lima ausbauen. Die obere Schraube des Sockels hat gefehlt, offensichtlich hatte der Motor mal eine Klima denn auch die Riemenscheibe ist dran. Da hat man wohl die obere Schraube vergessen... Und die untere Inbusschraube ist rund. Was tun? Keine Chance mit einem vernünftigen Werkzeug ranzukommen. So habe ich die Befestigungsschraube gelöst, bis zur Spritzwand rausgezogen und abgesägt, Der verbleibende Stummel und die Lima gingen damit raus. Nun war wenigstens Platz, einen Torx in die vermurkste Inbusschraube zu schlagen. Damit ließ sie sich lösen! Nicht schlecht für 4 Stunden Arbeit finde ich. Jetzt meine Frage an euch: Spricht etwas dagegen, bei der Montage des Limasockels 6-Kant Schrauben statt Inbus zu nehmen? Und wie bekommt man die Ablagerungen im Expansionsbehälter raus?
  8. nitromethan hat auf eric's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    die Spalte habe ich mal mit elastischem Vorlegeband kaschiert. Gibts in jedem Baumarkt in unterschiedlichen Stärken.
  9. nitromethan hat auf Jos08's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    So nebenbei als Hinweis: RAL 9005 ist nicht richtig tiefschwarz wie Saab 170.
  10. Das ist ein interessanter Hinweis, den ich mit nein beantworten kann. Ich bin schon immer Anhänger einer minimal-invasiven Restaurierung um so viel wie möglich Originalsubstanz zu erhalten. Alle vier Buchsen sind noch in hervorragendem Zustand. Daher gibt es keinen Anlass diese auszutauschen. Außerdem habe ich noch zwei neuwertige Zugstreben im Reserve. In die Haltbarkeit neuer Buchsen habe ich wenig Vertrauen. Immer wieder hört man von zweifelhafter Qualität neuer Gummiteile. Als Alternative werden oft PU-Buchsen genannt. Dazu gibt es in einem anderen Markenforum Berichte, dass diese schon nach kurzer Zeit zerbröckeln können und erneut ausgetauscht werden müssen. Offensichtlich geht nichts über gut erhaltene Originalteile. Das hat sich auch bei der Restaurierung meines schwarzen Scheunenfunds bestätigt, bei dem nach mehr als 10 Jahren und 50 000 km neben normaler Wartungsarbeiten bisher nur der Kupplungsgeber getauscht werden musste.
  11. Nicht immer läuft es wie geplant. Fotos habe ich heute nicht gemacht. Die Muttern zur Besfestigung der Achse ließen sich gut lösen, die Schrauben stecken allerdings absolut fest. Also bleibt die alte Achse drin, denn sie ist gar nicht so schlecht. Nach Entfernung des abgeblätterten Unterbodenschutzes zeigt sie kaum Rost. Schwierig ist es, die Verbindung zwischen Bremsleitungen und Bremsschläuchen zu lösen. Die Verbindung wird von einer Platte gehalten, die am Achsrohr befestigt ist. Die Leitungen selbst gingen ab aber der Stummel des Bremsschlauchs und die Flachmutter sind rund. Da kommt am Wochenende der Dremel zum Einsatz. Bei der Gelegenheit bot es sich an, den Benzinfilter zu wechseln. Jeder der das mal ohne Bühne gemacht hat weiß, was das heißt: Festsitzende Hohlschrauben und ohne Bühne schwer zugänglich. Der Ablauf ging gut ab, beim lösen des Zulaufs verformte sich trotz Gegenhalten der alte Filter. Das Blech war schon so dünn, dass der gesamte Anschluss ausriss. Der neue Filter von Skandix passt zwar von den Anschlüssen, ist aber im Durchmesser kleiner! Da braucht es eine gekürzte Halteschelle oder er muss unterfüttert werde.
  12. Vielen Dank für euren umfangreichen Input zum Thema Bremsen vorne! Inzwischen ist die Vorderachse mit Bremsen fertig. Ich habe die Bremsen für alte Achse unbelüftet eingebaut. Was die Teileverfügbarkeit angeht: Es gibt für beide Varianten momentan alles. Verfügbarkeit berücksichtigt für mich bei diesem Projekt auch, was im Keller noch lagert. Die alten Achsschenkel für belüftete Scheiben konnte ich nicht verwenden. Derart rostig und zum Auspressen der Radnaben feht mir die starke Presse. Die hebe ich mal auf. Also wurden aus meinem Bestand gute gebrauchte Achsschenkel, neuwertige Bremsscheiben, gute untere Querlenker und bereits überholte Bremssättel verwendet. Der Rest ist natürlich neu. Zur Belohnung verbrachten wir den Abend bei Thai. Damit ist Step 3 vorerst beendet und morgen gehts an Step 4: Hinterachse und hintere Bremsen. Eine sehr gute Hinterachse habe ich noch im Keller und die würde ich gerne einbauen - wenn sich die Verschraubungen an der alten lösen lassen. Ansonsten muss sie eingebaut bleiben und am Wagen aufbereitet werden. Schön, dass die originalen Sachs-Stoßdämpfer anscheinend noch gut sind. Bremsscheiben und Schläuche kommen neu, überholte Bremssättel und gute Schubstreben lagern im Keller. Drückt mir bitte die Daumen.
  13. 770 km von mir entfernt... vielleicht später mal aus einem anderen. Die rechte Seite bekomme ich heute fertig.
  14. Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das? KleinanzeigenSaab 900. ScheunenfundScheunenfund Saab 900 Steht seit 2001 in einer Scheune Als Teilespender zu...,Saab 900. Scheunenfund in Bayern - Schönbrunn1200 €, wer ist schnell genug?
  15. Schön, mal wieder von dir zu hören, Stephan. Alles okay bei dir? Wenn du Zeit und Lust hast, komm doch mal rüber!
  16. Natürlich hat der Umbau auf moderne Bremsen einige Vorteile. Da bin ich ganz bei euch. Allerdings hätte ich nichts davon da, müsste Radnaben, Bremssättel, Bremsscheiben, Handbremshebel, Handbremsseile und Felgen erst noch beschaffen. Und dann der Umbau, das ist mir einfach zu aufwendig weil ich die Teile von einem 85er habe. Leider gibt es heute keine attraktiven Schlachter dafür mehr zu beschaffen. Das war vor ein paar Jahren noch anders, als man ein Schlachtauto noch mit Kurzzeitkennzeichen ohne TÜV überführen konnte.
  17. Genau das wäre auch mein Problem gewesen...
  18. Er wurde heute um 12:00 an jemandem aus Frankfurt verkauft. Man kann es nicht oft genug sagen: bei solchen Gelegenheiten darf man nicht lange überlegen und muss sich sofort entscheiden.
  19. Kurzes Update Step 3: Vorderachse und vordere Bremsen Meine Befürchtung, die Kugelgelenke könnten extrem festgerostet sein hat sich nicht bestätigt. Der Achsschenkel mit Radnabe ist draußen - dank Boltex. In dem Tunnel war etwa 1 kg Sand und kaum Rost. Das kann so bleiben und wird konserviert. Jetzt überlege ich, die unteren Querlenker wegen der Anrostung gegen gute gebrauchte zu tauschen. In jedem Fall will ich die Bremsen mit anderen Achsschenkeln auf massiv umzubauen. Die Teileverfügbarkeit ist besser und passende Bremssättel und Scheiben habe ich. Ist allerdings nicht dem Baujahr entsprechend original da Stand 1985. In verschiedenen Fahrzeugen konnte ich über die Jahre keinen Unterschied in der Bremswirkung feststellen. Was meint ihr dazu?
  20. Ja, das freut mich auch! Er ist ungeschweißt und das wird auch so bleiben. Der Lack hat ein paar Beilen, Kratzer und Stellen die ausgebessert werden müssen. Er lässt sich komplett aufarbeiten. Ein Steili-Treffen, ja das wäre mal was! Für Veranstaltungen nehme ich aber in der Regel meinen schwarzen... Der Kopf ist wie du vermutest ein früher und neben den Ölleitungen hat er auch eine andere Einlass-Nockenwelle mit leicht gegeneinander versetzten Einlassnocken. Hat man wohl wegen des Strömungsverhaltens gemacht. Welche Laufleistung er hat ist unbekannt. Er ist von 1984 und wurde mal komplett mit seinem Getriebe eingebaut. Wegen des Anlassers unter dem Abgaskrümmer mussten die Anlasserkabel anders verlegt bzw. verlängert werden. Das Getriebe ist ein 45706, das es nur 1984 gab und das wurde mit großen Tripoidentöpfen versehen. Original hat der 1986er ein 45710 mit innenliegender Zentrierung. Übrigens läuft der Moter jetzt sauberer und dreht bereitwillig hoch: Der Luftmassenmasser war auf 0 Ohm statt 380 Ohm eingestellt und der wurde gegen einen aus meiner LMM-Sammlung getauscht. Damit ist Step 2 abgeschlossen.
  21. Erstmal vielen Dank für Eure Meinungen und Tipps! Den Tank habe ich nicht ausgebaut - ich sah keinen großen Vorteil, ihn auf der Werkbank statt im Fahrzeug auszuwischen. Also habe ich ihn mit einem satt benzingetränken weißen T-Shirt ausgewischt und das hat sich dabei nur leicht bräunlich verfärbt. Dann die Benzinpumpe geprüft und eingebaut. Am Motor wurden Öl-und Filterwechsel gemacht, Kühlwasser (das alte war klar und sauber) gewechselt. Alte Zündkerzen rausgedreht (2 x NGK, 2 x Bosch) und etwas Öl durch die Kerzenöffnungen eingefüllt. Zwei Umdrehungen von Hand gedreht, das ging ganz leicht. Batterie angeschlossen, den Motor mit Anlasser und deaktivierter Benzinpumpe so lange gedreht, bis Öldruck da war. 10 Liter Benzin eingefüllt, neue Kerzen rein und die Benzinpumpe bestromt. Es dauerte eine Weile bis ausreichend Druck aufgebaut war und das System durchgespült war, das hört man, wenn es soweit ist. Der große Moment, anlassen, aufregend. Nach 2 Sekunden traf der Motor die richtige Entscheidung: "Ich will wieder" und läuft! Ein Zischen aus dem Motorraum, also alle Unterdruckschläuche erneuert, hätte ich mir vorher denken können. Jetzt hat er einen stabilen, anfangs leicht erhöhten Leerlauf wie es sich für die frühe LH 2.2 mit Bimetall-Leerlaufregler gehört. Allerdings ist die CE-Leuchte an und er nimmt sehr schlecht Gas an. LLM, Drosselklappenschalter oder Temperatursensor? Die Kupplung kommt gut und alle Gänge lassen sich im Stand bei laufendem Motor gut schalten. Immerhin lässt er sich somit auch aus eigener Kraft bewegen, das war bis jetzt das Ziel. Bei der Gelegenheit bot es sich an, noch kurz die Elektrik zu prüfen. Selbst das Radio läuft mit elektischer Antenne, das Schiebedach geht und die Beleuchtung auch. Nur der rechte Fensterheber klemmt. Aber das hat alles Zeit. Als nächstes will ich mich um die Vorderachsaufhängung und Bremsen kümmern. Angst habe ich, dass die Befestigungsschrauben der oberen Gelenke am Querträger festgerostet sind und sich nicht herausdrehen lassen. Vorsorglich habe ich eine Dose Würth-Boltex besorgt, damit habe ich zusammen mit einem Freund sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist sauteuer doch hoffentlich hilfts.
  22. Auf den schwarzen hat mich ein Freund aufmerksam gemacht, der im ehemaligen Saabzentrum arbeitet. "Da hat ein Kunde noch einen in der Scheune stehen und will ihn loswerden. Hast du Interesse daran?" Klar doch! Das ist jetzt 14 Jahre her. In den letzten Jahren habe ich aktiv gesucht das heißt täglich, oder besser noch mehrmals täglich in den Angeboten von Kleinanzeigen, ebay, im Forum und mobile zu suchen. Und Suchanzeigen aufgeben. Vor zwei Jahren habe ich einen verpasst. Da war ich zu spät. Der aktuelle war seit einer Stunde bei Kleinanzeigen inseriert und hatte am frühen Nachmittag schon fast 100 Beobachter. Da muss man sehr schnell sein, es geht nicht um Tage sondern um Stunden und man muss sich sofort entscheiden.
  23. Der Wagen rollt wieder und der Ausbau des zweiten Bremssattels ging deutlich schneller. Damit will ich zum nächsten Step übergehen. Step 2: Motor laufen lassen. Bevor die Vorderachsauhängung erneuert wird macht das als nächstes Sinn - sollte der Motor nicht brauchbar sein, müsste ich die Vorderachsaufhängung für einen Motortausch erneut teilweise zerlegen. Ein überholter passenden Motor liegt noch in der Garage. Es ist ein früher 84er Turbomotor mit Anlasser unter dem Abgaskrümmer verbaut, Keine Ahnung wann und warum aber egal. Meint Ihr, ich soll es wagen den Mortor zu starten? Nach 22 Jahren Stand ist das Vorhaben schon mit einigen Vorbereitungen verbunden. Öl- und Filterwechsel, neues Kühlwasser und Kerzenwechsel sind klar. Auch das Innere des Verteilers werde ich mir anschauen. Am meisten Sorge hat mir das alte Benzin im Tank bereitet. Benzin verändert sich in diesem Zeitraum chemisch und es entsteht eine ölige stinkende Flüssigkeit, die den Gummipömpel der Benzinpumpe in eine wabbelige Masse verwandelt. Einen anderen Tank und eine Benzinpumpe habe ich noch in Reserve aber eigentlich keine Lust, den Tank zu wechseln, das mache ich nicht gerne. Deshalb der Gedanke: Benzinpumpe raus, altes "Benzin" absaugen, den Tank innen reinigen, andere Bezinpumpe einbauen und das System mit ein paar Litern frischem Benzin vor dem Start spülen. Weil die Temperatur heute Mittag noch erträglich war, nahm ich die Benzinpumpe raus. Was da zum Vorschein kam, hätte ich nie erwartet: Der Pömpel ist wie neu und der Tank leer, trocken und sauber! Genug für heute. Mit diesem Erlebnis freue ich mich auf einen Kabeljau-Auflauf mit Tomaten und Mozarella.
  24. Gut, dass er keine Klima hat. Darum wollte ich mich letztlich nicht auch noch kümmern müssen aber sonst hat er alles. Die Verkäufer haben mir übrigens tatsächlich noch 30% des Kaufpreises wegen der falsch angegebenen km-Leistung erstattet! Heute Step 1: rollfähig machen. Ach wie naiv zu denken, Bremsbeläge rausziehen und dann gehts weiter. Die Bremssättel sind komplett fest und alles ist wie verbacken, keine Chance, die Beläge zu ziehen. Also den rechten Sattel gelöst und mit zwei Brechstangen gegen die Bremsscheibe abgehebelt. Zum Glück gibts die speziellen Sättel der 86er/87er turbos wieder neu. Der linke Sattel kommt morgen ab, heute wars mir dann zu heiß. Bei der Gelegenheit auch die Achswellentunnel inspiziert, den abgeblätterten Unterbodenschutz entfernt und große Freude: beide sind gut und müssen nicht geschweißt werden!

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