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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Nun, GM hat jahrelang immer wieder dreistellige Millionenwerte versenkt.

 

Hast Du da eine Quelle, wo man das mal nachlesen kann?

 

Nun, für ein "...hätte-könnte-täte-würde..." - Dafür ist's jetzt definitiv zu spät. Da *IST-NICHTS-MEHR-ÜBRIG* an restverbliebener Substanz, auf welche in irgendeiner Weise aufgesetzt werden könnte. Aktuell geht es lediglich noch darum, die restlichen Krümel irgendwie an irgendwen zu verscheuern, um wenigstens einen Teil der offenen Forderungen zu bedienen. Die Chinesen sind ja offenbar schon mit ihrem Tischstaubsauger angereist, um das, was noch nicht verzockt wurde, für eigene Zwecke einzusammeln. Ob ihre "Krümel-Ernte" allerdings dazu ausreichen wird, auch nur einen einzigen Glückskeks zusammenzupuzzeln, das wage ich zu bezweifeln.

 

Stimmt. 'Hätte' ist im Klo und die Chinesen sind alle doof. Aber was ist mit den übrigen Interessenten wie Brightwell und den Indern? Warum haben die so ein starkes Interesse an den SAAB-Krümeln? - Ich stelle mir gerade vor, dass Brightwell sich tatsächlich mit GM einigt und der 9-5 II wieder gebaut wird. Dann gäbe es sogar wieder Ersatzteile. Ist doch grauenhaft - oder?

Ich stelle mir gerade vor, dass Brightwell sich tatsächlich mit GM einigt und der 9-5 II wieder gebaut wird.

 

Einfach widerlich, der Gedanke, sich mit Millionen von Plebejern ein bisher auf 10.000 Einheiten limitertes Exklusivfahrzeug teilen zu müssen:mad:

Keine Panik - das wird sicher nicht passieren. :biggrin:
Einfach widerlich, der Gedanke, sich mit Millionen von Plebejern ein bisher auf 10.000 Einheiten limitertes Exklusivfahrzeug teilen zu müssen:mad:

Würde der Plebs zum SAAB greifen können, wäre der Plebs dann aber nicht mehr der gleiche. Da das Fahrzeug eine starke, sinnliche Einwirkung auf seine Insassen hat, ticken die gleichen Insassen anders, je nachdem ob sie in einem verrohenden, so genannten Volksauto sitzen oder einem SAAB

Auch das wird nicht passieren.... :biggrin:

Auch wenn es einige nicht glauben können, unser Josef hat vollkommen Recht .

Es wurde auch schon öfters hier erwähnt, die eigentlichen Probleme liegen schon weit zurück , wobei GM und der VM auch nicht unschuldig waren . Es ist zwar schade, jedoch nicht zu ändern .

 

Michel

 

Einzig alleine die schwedische Regierung hat - wenn auch nicht im Interesse der Beteiligten - so doch aber im Interesse ihrer Pflicht, Steuergelder treuhänderisch und verantwortungsbewusst einzusetzen, fast immer die richtige Entscheidung getroffen und offenbar schon frühzeitig die Situation richtig eingeschätzt. Warum ich zu diesem Schluß komme - und warum Staatsgelder zu keiner Zeit weitergeholfen hätten, wollt Ihr wissen...? Nun, GM hat jahrelang immer wieder dreistellige Millionenwerte versenkt. Wieso hätte also dann, kurz vor dem finalen Zusammenbruch, ausgerechnet eine staatliche Intervention in Form einer Rettungsaktion das Ruder rumreißen sollen...?!?

 

 

Wie immer gebe ich dir rechte, ABER

 

es könnte ja auch sein dass GM 20 Jahre lang seine verluste durch die us-sparte mit Saab

und Opel gedeckt hat und dass dann so verkauft, hat als wie wenn Saab der Verlustbringer wäre!

Dazu müsste man aber deren Steuererklärungen aus den staaten sowie die Schwedischen der

vergangen Jahre haben. Würde mich mal interessieren wer den ganzen bockmist wirklich

verursacht hat.

Ich denke entweder Brightwell oder Youngman werden den zuschlag erhalten. Es wird spannend!

Ich denke entweder Brightwell oder Youngman werden den zuschlag erhalten. Es wird spannend!

 

Das spannendste ist eigentlich nicht wer, sondern für was

Würde der Plebs zum SAAB greifen können, wäre der Plebs dann aber nicht mehr der gleiche. Da das Fahrzeug eine starke, sinnliche Einwirkung auf seine Insassen hat, ticken die gleichen Insassen anders, je nachdem ob sie in einem verrohenden, so genannten Volksauto sitzen oder einem SAAB

 

Der war gut!

es könnte ja auch sein dass GM 20 Jahre lang seine verluste durch die us-sparte mit Saab und Opel gedeckt hat und dass dann so verkauft, hat als wie wenn Saab der Verlustbringer wäre!

 

Das könnte nicht nur, das war sicher so!

Genau. Weil die Autos sich nämlich so wahnsinnig gut verkaufen, ist Saab pleite und wird abgewickelt.

 

GM hat Saab auch nur verkauft, weil die Gewinne zu beängstigend waren und man das eigene Defizit nicht mit den operativen Gewinnen aus Schweden ausgleichen wollte.

Wie immer gebe ich dir rechte, ABER

 

es könnte ja auch sein dass GM 20 Jahre lang seine verluste durch die us-sparte mit Saab

und Opel gedeckt hat und dass dann so verkauft, hat als wie wenn Saab der Verlustbringer wäre!

Dazu müsste man aber deren Steuererklärungen aus den staaten sowie die Schwedischen der

vergangen Jahre haben. Würde mich mal interessieren wer den ganzen bockmist wirklich

verursacht hat.

Ich denke entweder Brightwell oder Youngman werden den zuschlag erhalten. Es wird spannend!

 

In der Tat wird es spannend. Spannend finde ich, wie lange es noch dauert, bis jedem dämmert, dass Saab, ein Autohersteller, dessen Produkte in den letzten 15 Jahren eine immer geringere Zahl von Kunden haben wollte und der sich damit als in keiner Weise konkurrenzfähig herausgestellt hat, mausetot ist. Auch wenn man immer mal wieder in der Presse positive Quasi-Nachrufe und Nachrufe liest, ändert das nichts daran, dass kaum noch jemand in den letzten Jahren einen Saab gekauft hat, jedenfalls nicht in einen für den Hersteller überlebensfähigen Zahl. Aber ich weiß, wer das in diesem Forum ausspricht, wird sogleich als Anhänger der Bielefeld-Verschwörung enttarnt.:frown:

Wie immer gebe ich dir rechte, ABER

Würde mich mal interessieren wer den ganzen bockmist wirklich

verursacht hat.

 

Es war die Konkurrenz, die bessere, pfiffigere und pfiffiger diversifizierte Modelle bot. So einfach ist das.

Saab-Käufer wechselten zu anderen Marken, weil diese reizvollere Autos anboten.

Es war die Konkurrenz, die bessere, pfiffigere und pfiffiger diversifizierte Modelle bot. So einfach ist das.

Saab-Käufer wechselten zu anderen Marken, weil diese reizvollere Autos anboten.

 

2007 wollte ich ein 4sitziges cabrio kaufen, in meine Auswahl kamen damals A4, BMW3er, Saab 9-3.

hatte mich für den Saab entschieden weil der mir am besten gefiel und mir nach 4 Jahren Bauzeit ausgereift schien.

heute 2012 würde ich mich auch für eine andere Marke entscheiden und zwar den A5, da der jetzige 9-3 heute einfach veraltet ist.

so und jetzt teert und federt mich :smile:

so und jetzt teert und federt mich :smile:

 

Wie wäre es mit Steinigung:confused::confused::confused::confused:

:biggrin::biggrin::biggrin::biggrin::biggrin::biggrin:

Dass ein weltweit agierender Konzern Gewinne und Verluste so verteilt, dass möglichst wenig Steuern bezahlt werden müssen, bestreitet keiner. Aber zum Zeitpunkt der SAAB-Übernahme war SAAB quasi schon im Eimer und wäre ohne den Einstieg eines Autoriesen damals schon am Ende gewesen. Also hat wohl GM SAAB eher genutzt, um mit dessen Verlusten eigene Gewinne etwas abzusenken. Die weitere Entwicklung zeigte dann, dass dieses Aufkaufen kleinerer Firmen und Fusionen nur selten zu vernünftigen Ergebnissen führte. Ford schnappte sich Mazda, Jaguar, LandRover, Aston Martin und Volvo und musste alles wieder abstoßen. GM versuchte es auch mit Fiat und fiel auf den Bauch. BMW mit Rover ging daneben, wobei Rolls Royce und Mini funktionieren. Mercedes hat mit Chrysler, Mitsubishi etc. Milliardenverluste verursacht, mit denen man halb Griechenland sanieren könnte.

 

Die gesamte Automobilindustrie war voll auf Wachstumskurs um jeden Preis, wobei das schon langfristig gesehen ein Systemfehler ist. Als dann ein paar Krisen (Immobilien, Banken) dazu kamen, musste es einen größeren Zusammenbruch geben. Einige haben sich daraus wieder schnell heraus gearbeitet, andere eben nicht. Wobei auch der jetzige Boom mir eher wie eine Seifenblase vorkommt. Vor allem das viel zu schnelle Wachstum in China könnte plötzlich zum Supercrash führen und uns eine Weltwirtschaftskrise bescheren, wie sie noch nie dagewesen ist.

 

Für die Berufsoptimisten hätte ich dann eine Idee: noch vorhandene SAAB 9-5 II auf eine rosa Colorverglasung umrüsten. Da können sie im Spezialambiente des 9-5 weiter träumen.

Für die Berufsoptimisten hätte ich dann eine Idee: noch vorhandene SAAB 9-5 II auf eine rosa Colorverglasung umrüsten. Da können sie im Spezialambiente des 9-5 weiter träumen.

 

Gute Idee: Als SAAB 9-5 PWI (Pink Window Edition) :tongue:

heute 2012 würde ich mich auch für eine andere Marke entscheiden und zwar den A5, da der jetzige 9-3 heute einfach veraltet ist.

so und jetzt teert und federt mich :smile:

 

Audi-Sympathie...?

Deswegen einfach nur Teeren und Federn...?!?

Nein, nein... - Viel zu harmlos.

 

Die gerechte Strafe ist:

 

Du wirst statt dessen mittels vier Ringen an der Garagendecke angebunden - und musst zusätzlich einen Nachmittag ununterbrochen ein lustiges Liedchen mit dem Refrain "A1 - A2 - A3 - A4 - A5 - A6 - A7 - A8" singen. Wenn Du dann am Abend nicht innerhalb einer Minute hundertmal die Worte "Quattro" und "ProConTen" aufsagen kannst, wird die Strafe am Folgetag wiederholt.

In der Tat wird es spannend. Spannend finde ich, wie lange es noch dauert, bis jedem dämmert, dass Saab, ein Autohersteller, dessen Produkte in den letzten 15 Jahren eine immer geringere Zahl von Kunden haben wollte und der sich damit als in keiner Weise konkurrenzfähig herausgestellt hat, mausetot ist. Auch wenn man immer mal wieder in der Presse positive Quasi-Nachrufe und Nachrufe liest, ändert das nichts daran, dass kaum noch jemand in den letzten Jahren einen Saab gekauft hat, jedenfalls nicht in einen für den Hersteller überlebensfähigen Zahl. Aber ich weiß, wer das in diesem Forum ausspricht, wird sogleich als Anhänger der Bielefeld-Verschwörung enttarnt.:frown:

Das ist sicher richtig. Trotzdem denke ich, daß es eigentlich noch Verwendung für die Marke Saab geben müßte, wenn man mal außen vor läßt, daß die Situation momentan womöglich aufgrund rechtlicher und sonstiger Probleme unrettbar ist.

Für den europäischen Hochpreismarkt braucht man eine Traditionsmarke. Toyota versucht seit über 20 Jahren hier Nexus einzuführen, schieben Kohle ohne Ende in dieses Projekt, und der Erfolg ist gleich 0. Genauso wird es auch Nissan mit Infiniti gehen, wo man für das rausgeschmissene Fernsehwerbegeld auch Saab hätte retten können.

Damit ist in keinster Weise gesagt, daß so ein Projekt gelingen würde. Man bräuchte auf jeden Fall einen sehr langen Atem und einen Haufen Kohle. Aber wenn vor 20 Jahren Toyota statt GM Saab gekauft hätte, würden sie heute mit Sicherheit mehr Oberklasse-Autos in Europa verkaufen. Es gibt nicht viele Marken, die das theoretische(!) Potential haben mit BMW, Audi, etc. gleichzuziehen. Lancia würde ich noch dazuzählen, Geely hat mit Volvo einen guten Fang gemacht, aber dann hört es neben Saab auch schon auf.

Es war die Konkurrenz, die bessere, pfiffigere und pfiffiger diversifizierte Modelle bot. So einfach ist das.

Saab-Käufer wechselten zu anderen Marken, weil diese reizvollere Autos anboten.

 

Diversifizierte Modelle? Manchmal frage ich mich, was der ganze Sch__ss soll. Bei den Modellpaletten der Hersteller blickt doch bald kein Schw__n mehr durch.

 

Nur mal ein Beispiel: Ein Golf mit Stufenheck hieß mal Jetta. Dann wurde das Kind zuerst in Vento und dann in Bora umbenannt. Im Prinzip war es aber immer ein Golf mit Stufenheck. Den Golf gab es irgendwann als Kombi. Welche Daseinsberechtigung hatte aber ein Bora Kombi? Warum braucht jedes Auto mindestens einmal jährlich eine Modellpflege in Form eines Facelifts, neuer Scheinwerfer oder neuer Rückleuchten? Warum ist ein Auto nach vier Jahren veraltet? Wieso macht der Kunde diesen Irrsinn mit?

 

Auf Arte lief gestern eine Dokumentation mit dem Titel "Kaufen für die Müllhalde", in der es u.a. um die geplante Obsoleszenz von Produkten ging. Heute morgen lief auf 3Sat der Film "Der Mann im weißen Anzug", in dem ein Chemiker eine unzerstörbare Kunstfaser erfindet und deshalb von der Textilindustrie verteufelt wird, weil die Menschen, wenn sie einmal Kleidung aus dieser Kunstfaser besitzen, keine neue Kleidung mehr kaufen würden.

 

Um noch einmal auf den ersten Beitrag dieses Threads zurückzukommen: SAABs konnten nie unmodern werden, weil sie niemals modern waren und zu allem Übel hielten die Autos auch noch eine gefühlte Ewigkeit. Ich habe mal mit meinem 900 beim Rangieren die Stoßstange eines Audi A6 touchiert. Schaden am Audi: knapp 1000 Euro, Schaden am 900: 0 Euro. Was für eine kranke Welt.

Hier nun mal ein praktisches Beispiel der ach so gelobten Qualitäten moderner deutscher Ingenieurskunst; gestern Abend meinem Sohn in Schönbrunn reingekracht: [ATTACH]60662.vB[/ATTACH][ATTACH]60663.vB[/ATTACH][ATTACH]60664.vB[/ATTACH]

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... Für den europäischen Hochpreismarkt braucht man eine Traditionsmarke. Toyota versucht seit über 20 Jahren hier Nexus einzuführen, schieben Kohle ohne Ende in dieses Projekt, und der Erfolg ist gleich 0. Genauso wird es auch Nissan mit Infiniti gehen, wo man für das rausgeschmissene Fernsehwerbegeld auch Saab hätte retten können.

 

Also Du meinst Lexus. Aber bei einem Global Player wie Toyota ist es zu kurzsichtig, den lokalen Erfolg in einer Region als Maßstab zu nehmen. Lexus hat auf anderen Märkten Absatzzahlen von denen Daimler & Co. nur träumen können. Das wird vielleicht irgendwann auch Infinity schaffen. Man darf nicht die Situation in Deutschland und Schweiz auf den Rest der Welt übertragen. In anderen Ländern sind Statussymbole weniger gefragt bzw. werden reiche Russen und Chinesen einen Lexus nicht als minderwertig gegenüber ABM betrachten. Dann wird man wohl eher in Richtung Rolls Royce, Bentley schielen, wenn man den Superreichen raushängen lassen will.

 

Und Hochpreismarkt? Diesbezüglich gehört wohl SAAB nicht gerade in die absolute Luxusklasse. Ich würde SAAB, wenn es nach Wunsch gelaufen wäre, in Bezug auf Opel als eine Art Premiumversion sehen - mehr nicht. Ein SAAB 9-5 II ist vielleicht auf Augenhöhe mit dem BMW 5er, E-Klasse, Audi A6 mit mittlerer Motorisierung. Aber von einem 7-er wäre man noch meilenweit entfernt.

Hier nun mal ein praktisches Beispiel der ach so gelobten Qualitäten moderner deutscher Ingenieurskunst; gestern Abend meinem Sohn in Schönbrunn reingekracht: [ATTACH=CONFIG]88462[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]88463[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]88464[/ATTACH]

 

Ich fürchte... - Das, was man beim Unfallgegener offenbar sieht - und beim 9-3 erst dann, wenn die Heckschürze mal komplett abgenommen wurde - nun, das wird dann etwas sein, was Du vermutlich gar nicht sehen willst. Schau *ganz-genau* hin - oder noch besser - laß von einem fähigen Sachverständigen hinschauen. Investiere nach der Instandsetzung, vor dem eigentlichen Zusammenbau mit den zu tauschenden Anbauteilen, auf jeden Fall - auch wenn es nicht von der gegnerischen Versicherung erstattet wird - in eine gründliche Versieglung aller Feindichtnähte des Fahrzeughecks. Einfach deshalb, weil der Umfang der versteckten und nicht unmittelbar nachweisbaren Schäden nach recht kurzer Zeit zu ansonsten nicht mehr in den Griff zu bekommenden Korrosionsschäden führen wird.

Danke, keine Sorge - bin da in besten Händen!

 

P.S.: Meinem alten Herrn ist im Herbst auch so ein Baby-Benz hinten in den 900I rein, waren lediglich die Däpfer innen im Stoßfänger auszutauschen.

Also Du meinst Lexus. Aber bei einem Global Player wie Toyota ist es zu kurzsichtig, den lokalen Erfolg in einer Region als Maßstab zu nehmen. Lexus hat auf anderen Märkten Absatzzahlen von denen Daimler & Co. nur träumen können. Das wird vielleicht irgendwann auch Infinity schaffen. Man darf nicht die Situation in Deutschland und Schweiz auf den Rest der Welt übertragen. In anderen Ländern sind Statussymbole weniger gefragt bzw. werden reiche Russen und Chinesen einen Lexus nicht als minderwertig gegenüber ABM betrachten. Dann wird man wohl eher in Richtung Rolls Royce, Bentley schielen, wenn man den Superreichen raushängen lassen will.

 

Und Hochpreismarkt? Diesbezüglich gehört wohl SAAB nicht gerade in die absolute Luxusklasse. Ich würde SAAB, wenn es nach Wunsch gelaufen wäre, in Bezug auf Opel als eine Art Premiumversion sehen - mehr nicht. Ein SAAB 9-5 II ist vielleicht auf Augenhöhe mit dem BMW 5er, E-Klasse, Audi A6 mit mittlerer Motorisierung. Aber von einem 7-er wäre man noch meilenweit entfernt.

Hochpreis für meine Verhältnisse. ;-) Und ich weiß auch nicht, wo da das N hergekommen ist.

Ich rede auch nur vom Potential, nicht von den realen Verhältnissen. Nur rein theoretisch, wenn man Saab, Lexus und Infiniti theoretisch 10 Jahre weiterlaufen läßt und durch ein Wunder sind alle drei dann dazu in der Lage ein gleichwertiges Auto zu bauen, das auf Augenhöhe mit einem 7er ist. Ich behaupte, zumindest in Mitteleuropa ließe sich der Saab erheblich besser verkaufen. Es mag natürlich durchaus so sein, dass das nicht ausreichend ist.

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