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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Borgward??? Her damit!!!

Nachdem es SAAB und Lancia nicht mehr gibt bzw. die in den letzten Zügen liegen, würde ich glatt dem Club eine Borgward-Abteilung hinzufügen. Es gibt da ja auch Parallelen. Damals tolle Autos, aber unfähiges Management. Das trifft auch auf Lancia zu. Bei SAAB waren es noch ein paar andere Einflüsse von jenseits des Atlantiks und die Super-Visionäre.

 

Borgward hatte qualitativ hochwertige Autos gebaut. Aber man hatte sich leider geschäftlich etwas verspekuliert. Ein Isabella Cabrio sieht auch heute noch gut aus. Und ein Fahrzeug in der Art dieser Zeichnung könnte gut gegen Jaguar antreten. Immerhin gehört ein Traditionsname mit gutem Ruf dazu. Hoffen wir das Beste.

Die Banken haben Carl Borgward plattgemacht. Hat damals schon gut funktioniert....

Das lag wohl weniger am Willen der Banken.

Da kam wohl von der Bremer Landesregierung bis hin zu einem süddeutschen Hersteller einiges an 'Gegenwind' zusammen.

 

sorry für ot!

Borgward kommt wieder!? Nach fuffzig Jahren? - Na, dann besteht ja noch Hoffnung für SAAB ...:redface:
Finanzielle Ahnungslosigkeit gab es im Bremer Senat häufiger - siehe "Spacepark"...

Ein chinesischer Hersteller mit knowhow in der Lizenzfertigung von LKWs entwickelt nun innovative PKWs und labelt diese als Borgward?

Warum nicht, man kann ja auch aktuelle chinesische Unterhaltungselektronik mit Labels deutscher Erfolgsmarken der 70er Jahre erwerben.:smile:

Bearbeitet von klaus

Da Geld offenbar keine Rolle spielt, wird man sich wohl die entsprechenden Fachleute ins Land holen. Wenn diese Firma so agiert wie Tata mit Jaguar, also finanziell absichert, aber nicht ins Handwerk pfuscht, könnte es klappen.
man kann ...

 

man muß aber nicht, schliesslich funktioniert das Zeug dieser alten Marken von den 70igern bis 90igern auch heute noch ganz prima :top:

Qualität war mal etwas ganz wunderbares, heute ist es leider wirklich nur noch, was der Kunde (ok ok, die meisten) will. :frown:

man muß aber nicht, schliesslich funktioniert das Zeug dieser alten Marken von den 70igern bis 90igern auch heute noch ganz prima :top:

Qualität war mal etwas ganz wunderbares, heute ist es leider wirklich nur noch, was der Kunde (ok ok, die meisten) will. :frown:

NunJa, also ich wäre heute nicht mehr so scharf auf Opas Nordmende-Fernseher aus den Siebzigern.

Damals war so ein Ding, mit Kabel-Fernbedienung, natürlich (vor allem hier in der SBZ) absolut top. Aber das was damals Qualität und schick war, taugt in dem Bereich heute noch bestenfalls für's Museum. Abgesehen davon waren die Röhrengeräte (womit ich jetzt nicht [nur] die Bildröhre meine!) schon rein technisch bedingt mit klarem 'Ablaufdatum' versehen. Da half auch bewußt gewollte Qualität nichts. Röhren arbeiten nun mal klar auf Verschleiss.

Ich weiß natürlich was du meinst, trotzdem: gut daß es nicht nur Röhrenfernseher im großen Rahmen der Unterhaltungselektronik gab ... :smile:

Z.B. sind einige prima HiFi-Anlagen aus der "guten alten Zeit" ™ heutzutage für kleines Geld gebraucht zu haben und funktionieren noch immer einwandfrei.

Und sicher gibt es noch einige Positivbeispiele mehr, nicht nur die mittlerweile durch echten Mehrwert überholten alten Flimmerkästen.

Bearbeitet von OSLer

Was soll sie auch Anderes sagen ?

 

Klar vermisst man keinen, der jahrelang nur Verluste eingefahren hat.

Andersherum, was soll ein börsennotiertes Unternehmen auch sonst sagen ?

Leider falsch - Qualität ist doch heute, wenn das Produkt die zwei Jahre Garantie/Gewährleistung respektive die 100tkm überlebt
Quali"t ist leider nur eine Seite der Medaille... Fortschritt die andere. (Rene). Leider geht beides nur noch selten heutzutage.
Leider falsch - Qualität ist doch heute, wenn das Produkt die zwei Jahre Garantie/Gewährleistung respektive die 100tkm überlebt
Ich habe vor wenigen Wochen den meinen Eltern Weihnachten '99 geschenkten Röhren-Sony entsorgt, da wir unseren TFT 'upgedated' und den Vorgänger meinen Eltern hingestellt haben.

Der Sony lief nach gut 15 Jahren absolut einwandfrei. Aber da immer mehr Sendungen in 16:9 kommen, waren die schwarzen Streifen oben und unten auf Dauer schon wirklich störend. Hier war eindeutig die eingeschränkte Funktionalität das Ausschlusskriterium, nicht die Haltbarkeit. Ist bei Rechentechnik ja meist ebenso. Meine alten Noti's laufen auch alle noch prima., erfüllen aber bei weitem nicht mehr meine aktuellen Anforderungen für den Alltagsbetrieb.

Da ist die echte Entwicklung im TV- und PC-Bereich halt sehr umsatzfördernd. Meine Audioanlage aus Anfang der Neunziger steht noch prima da, und ich würde dort in aktueller Technik keinen für mich relevanten Mehrwert entdecken können.

Formatänderungen, andere Technik, z.B. Schallplatte zu Musikkassette, CD usw. usf. bringen nicht immer wirklichen Fortschritt. Alte Platten auf einer hochwertigen Anlage haben einen besseren Sound als die digitalisierten Aufnahmen. Unser Röhren-Farb-TV hat damals über 20 Jahre gehalten, dann brach plötzlich das Bild bis auf eine Linie zusammen. Ein neues Bauteil hätte mehr gekostet als ein neuer Fernseher. Jener hielt aber nur knapp 3 Jahre, dann ging er auf die Deponie. Ein Ersatz-TV von Daewoo tut es heute noch, allerdings nur als Bildschirm für das Wii. Der Toshiba Plasma-TV macht es jetzt schon 6 oder 7 Jahre ohne Probleme. Ein zusätzlicher, noch größerer flacher von LG mit LED-Technik hat zwar gewisse Vorteile (man bekommt deutlich mehr Sender und man kann auf USB-Stick oder externe Festplatte aufnehmen), aber die Farben des Toshiba wirken irgendwie natürlicher. Trotz aller Einstellmöglichkeiten kommt der LED nicht an den Plasma heran. Aber Hintergrund des ganzen "Technikfortschritts" ist doch, dass die Leute immer das Neueste wollen, ob dann wirklich besser? Ich hatte ca. 200 VHS-Cassetten. Als das kombinierte Gerät für Cassette mit Festplatte und DVD-Laufwerk noch innerhalb der Garantie den Geist aufgab, konnte man keinen Ersatz mehr liefern. Zwei gebrauchte Geräte hatten ebenfalls Mängel. Letzten Endes flogen 200 Cassetten in den Müll. Das ist es, was die Industrie bezweckt. Die Preise sausen in den Keller und nur durch künstlich provoziertes Wachstum kommen die noch einigermaßen klar.

Als die Heizschlange unseres Miele-Geschirrspülers ersetzt werden musste, sagte der Elektrospezialist, dass wir dieses Gerät noch in 30 Jahren verwenden können und jede Reparatur lohnt. Solche Qualität gibt es nicht mehr. Alles Wegwerfartikel.

 

PC-Bereich: Canondrucker spinnt. Ein neuer Druckkopf kostet über EUR 160,--, Lieferzeit 4-6 Wochen. Ein neuer Drucker, das Nachfolgemodell kostet EUR 139,--, am Nachmittag bestellt, am nächsten Vormittag per Paketdienst geliefert. Das sagt doch alles. Aber, die Druckerpatronen des alten passen nicht mehr im neuen!

 

Gut ist alles ziemlich OT, aber die Arbeitsweise trifft auf fast alle Industriebereiche zu.

Qualität war mal etwas ganz wunderbares, heute ist es leider wirklich nur noch, was der Kunde (ok ok, die meisten) will. :frown:

Qualität war aber auch teuer. Omas erster Farbfernseher kostete damals mehrere Durchschnitts-Monatsgehälter.

Das will halt heute auch keiner mehr zahlen. Also sind nicht nur die bösen Firmen schuld...

Das will ich damit auch nicht gesagt haben.
Öhm machen wir einen neuen Fred auf zur Unterhaltungselektronik, oder kommt hier noch was zum Thema?
Wieso, ein modernes Auto ist doch ne rollende Infotainment-Dose. Mindestens haltbar siehe Bodenblech :vroam:

...zum Thema Qualität bitte dieses Buch lesen:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Zen_und_die_Kunst_ein_Motorrad_zu_warten

 

Der Ingenieur ist heutzutage leider nur noch das Kamel, auf dem der Banker reitet...

 

Ich nutze keine Propagandaschleuder mehr. Mein Wega 3030 und die Concept 51k verstauben.

 

Ich denke, für Dinge in der Art eines alten Saab's ist in dieser "Welt" einfach kein Platz mehr.

 

Ach ja, den hier solltet ihr bei Gelegenheit einmal anschauen:

 

"Geplante Obsoleszenz, oder Kaufen für die Müllhalde, ARTE Doku"

 

https://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA

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