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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

... Macht doch keinen Spaß, sich sein halbes Leben über irgendwas zu ärgern.

Danke.

Ich hatte letzten Sonntag auf der A3 Richtung Regensburg eine etwas prekäre und unschöne Begegnung mit der Oberpfälzer Tieferlegungsfraktion: 3 verspoilerte und auf Walzenreifen ohne Restfederweg dahinrollende Exemplare im Formationsflug nebeneinander auf der 2-spurigen Autobahn. Gott sei Dank fand ich eine passende Lücke und konnte vorbeiziehen (offenbar konnten die Fahrleistungen nicht mit der Optik mithalten). Da stellen sich einem schon die Nackenhaare auf....

Für solche Situationen wäre eine Dashcam hilfreich!

Wird nicht lange Dauern, und die Dashcam kann bei der Neuwagenbestellung gleich mitgeordert und dabei ordentlich angebracht werden... :smile: ebenso der Fahrprofillogger... da können zwar alle schreien, aber dann muss man nicht diskutieren sondern kann das Fahrverhalten im Zweifel analysieren und bestimmen, wer wann wie falsch reagiert hat... :smile:

Na, das mit dem Fahrverhalten wollen ja die Versicherungen gern nutzen (HUK Coburg und Allianz sind da dran), um angeblich dem defensiven Fahrer die Prämie zu verbilligen. Wer's glaubt! Denen geht es wohl eher darum, sie in möglichst vielen Fällen zu erhöhen. In einer ersten Stellungnahme wird ausgeführt, dass heftiges Beschleunigen und abruptes Bremsen auf einen risikoreichen Fahrstil schließen soll. Nun fahre ich z.B. ziemlich gleichmäßig, trete aber zum Überholen von Lkw voll drauf, was der Sicherheit dient, da der Überholvorgang sehr verkürzt wird. Und Vollbremsungen muss man ja nicht aus Jux und Dollerei vollführen, sondern weil einem jemand die Vorfahrt nimmt usw. Bin nur gespannt, wie das mit dem Gesetz vereinbar ist. Nur die allerneuesten Autos hätten ja diese Überwachungseinrichtung. Von Gleichbehandlung keine Spur.

Es könnte auch dazu führen, dass sich viele nicht mehr trauen, Lkw zu überholen und damit die Schlangenbildung bis zum Stau gefördert wird. Oder sie überholen langsamer (und damit gefährlicher).

Bedingung ist eine ordentliche Auswertung der Daten, z.B. auch im Zusammenhang mit anderen Verkehrsteilnehmern und nicht nur isoliert betrachtet. Ich fände es auch vollkommen korrekt, wenn manche höher versichert werden, und die Prämie der "guten" (was genau zu definieren wäre anhand der Daten) Autofahrer gleichbleibt. Ich mag auch nicht überwacht werden, aber ich mag auch nicht unfair behandelt werden im Falle eines Falles, und man kann sich nicht wehren, weil man sein Verhalten nicht verweisen kann... :rolleyes:
Noch mal zum Ausgangsbeitrag von Onkel Kopp:

 

Der beschriebene Vorgang, dass man nur geringfügig schneller als der andere fährt, ist auf mehrspurigen Straßen noch ok. Auf Landstraßen muss man zügig überholen, weil ja Gegenverkehr droht. Wenn derjenige 98 km/h fährt, wird zwar fast jeder überholen, der es eilig hat, aber er verstößt natürlich gegen das Tempolimit. Aber zurück zur Autobahn. Wer im Einzelfall der "Depp" ist, kann man nur aus der Gesamtsituation ersehen. Fahre ich z.B. rechts mit 140 km/h. Nun schiebt sich einer mit 142 km/h näher. Vor mir taucht ein Lkw auf. Ich setze den Blinker kurz rechts, um den anderen zu animieren, ein wenig Gas zu geben, weil ich sonst von 140 auf 80 km/h runterbremsen muss. Fast immer interessiert das den Überholenden nicht die Bohne. Ist mit seinen Gedanken ganz woanders. Warum blinkt der wohl nach rechts? Hier ist doch keine Ausfahrt. In solchen Fällen trete ich das Gas durch, schere noch rechtzeitig und ohne Behinderung aus, überhole den Lkw mit 180 km/h und lasse dann wieder auf 140 km/h absinken. Wenn der andere immer noch nicht kapiert hat, dass er nicht allein auf der Welt ist, kann so etwas mehrmals passieren. Ich will nicht Onkel Kopp unterstellen, dass er so fährt, nur darauf hinweisen, dass solche Situationen nicht immer die Schuld des zu Überholenden sind. Und dann eben dieser ungleichmäßig fährt und unnötig Benzin verbraucht, was auch der Fall ist, wenn er auf Lkw-Tempo abbremst und dann wieder beschleunigt.

Andererseits sehe ich, dass ich einen einklemme, wenn ich nicht etwas vom Gas gehe. Gebe ich mehr Gas, könnte ich zwar locker noch vorbei kommen, aber ungeübte Fahrer können vor allem auf der Autobahn Tempi und Abstände schlecht schätzen. Somit besteht die Gefahr, dass der mir knapp vor die Nase fährt. Also gehe ich etwas vom Gas, setze den Blinker rechts und ziehe halb nach rechts. Kapiert der das, schert aus, gehe ich gleich wieder hinter ihn. So ist für beide Beteiligten das Problem ganz gut gelöst. Leider sind auch hier einige sehr begriffsstutzig und bremsen, statt rauszufahren. Dann denkt man, beim nächsten Mal lasse ich das.

 

Ich bin ganz bei dir. Ich bin auch keinem böse der beschleunigt, um nicht vor dem LKW abbremsen zu müssen. Ich gehe in den Fällen mit nur geringem Geschwindigkeitsüberschuss auf der linken Spur auch vom Gas und lasse eine Lücke. Das checken bloß viele nicht, weil sie alle nur noch das brutale Zufahren von Lücken kennen, was mir auch tierisch auf den Sack geht. In meinem Beschwerde-Fall gab es auf den gesamten 500 km eines Wochenendes mit Sicherheit 25-30 Fälle, bei denen es überhaupt keinen Grund gab, das Tempo zu erhöhen.

 

Als Ingenieur habe ich immer kinetische Energie vor Augen und versuche daher meinen als auch den allgemeinen Verkehrsfluss möglichst am Laufen zu halten. Was da auf der Bahn aber dauernd an kinetischer Energie unnütz vernichtet wird ist erschreckend. Unwissenheit trifft auf Hektik trifft auf in Relation zum Wohlstand billige Energie.

Da gibt es Aufkleber fürs Auto...

[ATTACH=full]93942[/ATTACH]

 

Aus eigener Beobachtung kann ich sagen, dass ich einen Schwanzvergleich mit einem Esel klar verlieren würde :smile:

 

Ansonsten halte ich es wie Dein Avatar: "Keep calm and apply boost". Manchmal glaube ich, SAAB hat den Turbolader eingebaut, um sich möglichst zügig aus dem Dunstkreis der Idioten zu entfernen.

Für solche Situationen wäre eine Dashcam hilfreich!
Habe ich seit einiger Zeit in allen meinen Kisten verbaut.
.............. Manchmal glaube ich, SAAB hat den Turbolader eingebaut, um sich möglichst zügig aus dem Dunstkreis der Idioten zu entfernen.

 

Oder wenn es eben sonst noch nötig ist.

 

 

Ansonsten...............

 

Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben.

Kurt Tucholsky

 

 

Gute Fahrt->

 

Als Ingenieur habe ich immer kinetische Energie vor Augen und versuche daher meinen als auch den allgemeinen Verkehrsfluss möglichst am Laufen zu halten. Was da auf der Bahn aber dauernd an kinetischer Energie unnütz vernichtet wird ist erschreckend. Unwissenheit trifft auf Hektik trifft auf in Relation zum Wohlstand billige Energie.

 

Das trifft es.

Ansonsten halte ich es wie Dein Avatar: "Keep calm and apply boost". Manchmal glaube ich, SAAB hat den Turbolader eingebaut, um sich möglichst zügig aus dem Dunstkreis der Idioten zu entfernen.

Ist oft auch sehr hilfreich bei allzu aggressiven "Lichtsignaturen" mit 4 Ringen, die beim zurückschalten in den 5. Gang sehr schnell kleiner werden im Rückspiegel.:tongue:

Manchmal glaube ich, SAAB hat den Turbolader eingebaut, um sich möglichst zügig aus dem Dunstkreis der Idioten zu entfernen.

 

.... oder für manche auch, um sich in genau diesen zu begeben.....:eek:

 

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Ist oft auch sehr hilfreich bei allzu aggressiven "Lichtsignaturen" mit 4 Ringen, die beim zurückschalten in den 5. Gang sehr schnell kleiner werden im Rückspiegel.:tongue:

 

 

Wie jetzt.......... 6 Gang Getriebe ?

Wie jetzt.......... 6 Gang Getriebe ?

Ja - ist doch im 9-5 NG Standard

Ja - ist doch im 9-5 NG Standard

 

:top:

Thanks

LCV in Beitrag #788 volle Zustimmung!:top:

Es gab vorgestern Abend/frühen Donnerstagmorgen eine Sendung im Südwestfernsehen, "Als der Südwesten fahren lernte", in der schön nochmals zu sehen war, wie in der Anfangszeit auf der AB gefahren wurde.

Nicht nur weil es nur PKW gab, die nicht schnell waren. Ich glaube eher, die Leute waren damals damit zufrieden, wenigstens ein Auto zu haben, um von A nach B und wieder zurück zu kommen.

 

Was mir aber besonders auffiel war, dass die Unfälle auf den AB anstiegen, nachdem Leitplanken installiert waren. Bis ungefähr Anfang/Mitte der 60er, gab es keine Leitplanken....Zufall?

...

Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben.

Kurt Tucholsky

...

DER gefällt mir mal richtig gut. :top:

Von Gestern 10:30 Uhr bis heute früh 1:05 Uhr insgesamt 660 km auf der A6, A3 und A9 unterwegs.

Verdeck offen, Reisegeschwindigkeit 120-150kmh.

Kein Stress und keine besondernen Vorkommnisse.

Klaus, das muss an der Wagenfarbe liegen, die beruhigt... :-)

 

Neulich auch 250 km offen unterwegs, A7, A8, Sonntag nachmittag(!!). Tempo 110-120, rechte Spur.

Wenn dann einer auf der Mittelspur ankam und ich wegen Lkw rüberziehen wollte, habe ich entweder sanft beschleunigt und bin raus

oder hab kurz den Tempomaten ausge"bremst", den anderen vorbei gelassen und danach den Tempomat wieder aktiviert.

 

Nebeneffekt: rekordverdächtiger Verbrauch von 7,2L, jede Menge Nerven geschont (Stichwort Sonntag und Ulm), und die beste aller Beifahrerinnen hat geschlafen...

Bearbeitet von MartinSaab

Von Gestern 10:30 Uhr bis heute früh 1:05 Uhr insgesamt 660 km auf der A6, A3 und A9 unterwegs.

Verdeck offen, Reisegeschwindigkeit 120-150kmh.

Kein Stress und keine besondernen Vorkommnisse.

Und wie war es in Abensberg?:biggrin:

Der ganze Tag war schön, vorher haben wir noch einen Abstecher in die Sammlung Würth in Schwäbisch Hall gemacht,

anschliessend lecker gegessen und dann einen Abstecher zum Gerdschen workshop gemacht incl. weiterer Verköstigung

Zur Rückreise brauchte ich dann die frische Nachtluft:cool:

Von Gestern 10:30 Uhr bis heute früh 1:05 Uhr insgesamt 660 km auf der A6, A3 und A9 unterwegs.

Verdeck offen, Reisegeschwindigkeit 120-150kmh.

Kein Stress und keine besondernen Vorkommnisse.

 

Soll vorkommen. Ist mir auch manchmal gegönnt. :cool:

 

Zur Rückreise brauchte ich dann die frische Nachtluft:cool:

 

Es gibt automobil fast nichts schöneres als Cabriofahren in einer lauen und klaren Sommernacht. :top:

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