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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Weil wir alle mal Fehler machen, es sich aber trotzdem zu fast jedem einzelnen irgendwer mal ausk...tzen muss... :biggrin:
Weil wir alle mal Fehler machen, ...
Ist absolut unstrittig!

:beer:

itspielen wird die Geschwindigkeit drastisch reduziert und das Reisezeitziel eben über Bord geworfen.

 

Das würde ich als "zügig" bezeichnen, und gegen so eine Fahrweise ist absolut nichts einzuwenden. (Das einzige, was mich daran hindert, es genauso zu machen, ist die Verbrauchsexplosion, sobald man einen Saab schneller als 120km/h bewegt in Verbindung mit meinen absurden Jahreskilometern und meinem beschränkten Einkommen.)

 

 

 

 

Das klingt ja echt spannend mit dem Tanken, wenn ich zügig Fahre schaffe ich gut 800km mit einer Tankfüllung (A6 3.0TDI). Leipzig Frankfurt in knapp unter 3 Stunden, schaffe ich hin und zurück mit einer Tankfüllung.

Da steht die Tachonadel auch gerne mal oberhalb der 220. Wenn ich das selbe mit meinem 9000 mache komme ich mit einer Tankfüllung nur hin vor der Rückfahrt muss ich nachtanken. Gilt aber halt für alle Benziner, die saufen unter Vollast hemmungslos. Habe mit einem A3 auf der Strecke Köln - Frankfurt (ca. 200km) 35 Liter Verbraucht, der Wagen hatte sparsame 105PS aus 1.2 Litern Hubraum + Turbo.

Du fährst ausschliesslich digital ...?

Würde ich nicht mal machen, falls mir ein Anderer den Sprit bezahlt.

Meinst du 1 und 0? Kommt auf die Verkehrslage drauf an.

Die ganzen Ost Autobahnen, die meistens leer sind bringe ich so schnell hinter mich.

In den ganzen Ballungsgebieten stelle ich den Tempomat auf 120 und lass die ACC die Arbeit machen.

Mit meinem 9000 mache ich so was nicht mehr, der darf nur noch an den schönen Tagen raus.

Heute auf der Fahrt von Ungarn über Österreich nach Bayern fiel mir ein Plakat entlang der österreichischen Autobahnen auf.

 

Darauf zwei imaginäre Kennzeichen: Zuerst ein österreichisches mit dem A unter den Europasternen und der rot-weiss-roten Umrandung mit der Aufschrift in der Buchstabenart der Kennzeichen: "Zu wenig"

 

Darunter ein deutsches Kennzeichen mit dem D unter den Europasternen, das dann in ein österreichisches Kennzeichen übergeht. Aufschrift: "Abstand"

 

Da frage ich mich schon, ob damit insgeheim den unbeliebten deutschen Nachbarn gesagt werden soll, dass sie notorische Abstandssünder sind?!?

 

Nur zur Klarstellung: Ich bin Österreich-Fan, mag das Land und die Menschen, meine Saab-Stammwerkstatt Nr. 1 ist auch in Österreich! :smile:

Heute auf der Fahrt von Ungarn über Österreich nach Bayern fiel mir ein Plakat entlang der österreichischen Autobahnen auf.

 

Darauf zwei imaginäre Kennzeichen: Zuerst ein österreichisches mit dem A unter den Europasternen und der rot-weiss-roten Umrandung mit der Aufschrift in der Buchstabenart der Kennzeichen: "Zu wenig"

 

Darunter ein deutsches Kennzeichen mit dem D unter den Europasternen, das dann in ein österreichisches Kennzeichen übergeht. Aufschrift: "Abstand"

 

Da frage ich mich schon, ob damit insgeheim den unbeliebten deutschen Nachbarn gesagt werden soll, dass sie notorische Abstandssünder sind?!?

 

Nur zur Klarstellung: Ich bin Österreich-Fan, mag das Land und die Menschen, meine Saab-Stammwerkstatt Nr. 1 ist auch in Österreich! :smile:

 

http://www.stroeer.de/typo3temp/pics/05286a9fff.jpg

 

Bei den Ösis scheinen wir keinen guten Ruf zu haben, gut das meine ACC immer für den passenden Abstand sorgt.

http://www.stroeer.de/typo3temp/pics/05286a9fff.jpg

 

Bei den Ösis scheinen wir keinen guten Ruf zu haben, gut das meine ACC immer für den passenden Abstand sorgt.

Ich lese immer ACC. Hatte der 9000 schon so etwas: Adaptive Cruise Control (Adaptive Geschwindigkeitsregelung)?

http://www.stroeer.de/typo3temp/pics/05286a9fff.jpg

 

Bei den Ösis scheinen wir keinen guten Ruf zu haben, gut das meine ACC immer für den passenden Abstand sorgt.

 

 

Genau, das ist es! Habe das Foto beim Googlen nicht finden können. Danke!

 

Ich lese immer ACC. Hatte der 9000 schon so etwas: Adaptive Cruise Control (Adaptive Geschwindigkeitsregelung)?

 

Nee, sowas gab es für den 9000 nicht. ACC beim 9000 steht nur für "Automatic Climate Control".

Ich denke das Plakat hat keinen feindlichen Hintergrund - lediglich den, dass es kein österr. Kennzeichen mit "A" und "B" am Anfang gibt. Daher ist man auf Deutsche Kennzeichen ausgewichen.

 

OK das B hätte man aus aus einem Bregenzer Kennzeichen basteln können...

Ich lese immer ACC. Hatte der 9000 schon so etwas: Adaptive Cruise Control (Adaptive Geschwindigkeitsregelung)?

Ne, aber es gibt ja auch noch andere Autos ;-)

Da frage ich mich schon, ob damit insgeheim den unbeliebten deutschen Nachbarn gesagt werden soll, dass sie notorische Abstandssünder sind?!?

 

Könnte man so verstehen. :biggrin:

 

Aktuelles Thema: Hier in D sollte viel mehr gegen die Irren unternommen werden, die ihre Smartphones beim Fahren nicht aus der Hand legen können. Telefonieren ist da noch das kleinere Übel. Viel schlimmer ist der Blindflug beim Tippen/Lesen von Nachrichten. Da werden die Autos immer sicherer und mit immer mehr Assistenzsystemen ausgerüstet und der Mensch am Steuer macht mit seinem Verhalten alle Bemühungen um mehr Sicherheit im Straßenverkehr doppelt und dreifach zunichte. :rolleyes:

 

ACC: Feine Sache. Hätte ich im Volvo auch gerne. Unterstützt entspanntes Reisen. Gab´s bei Saab erst im 9-5 II.

Aktuelles Thema: Hier in D sollte viel mehr gegen die Irren unternommen werden, die ihre Smartphones beim Fahren nicht aus der Hand legen können. Telefonieren ist da noch das kleinere Übel. Viel schlimmer ist der Blindflug beim Tippen/Lesen von Nachrichten.
In den Niederlanden gibt hierzu ein gutes Plakat.

http://santebrun2.blogs.com/.a/6a00d8341c897053ef019affd297d1970b-pi

Geldstrafen nützen nichts! 6 Monate Entzug der Fahrerlaubnis. Ich frage mich, ob SMS schreiben auf der Autobahn nicht eine größere Gefährdung der Allgemeinheit darstellt als das Überfahren einer roten Ampel.
...da werden die Autos immer sicherer und mit immer mehr Assistenzsystemen ausgerüstet ...

Aber leider auch mit immer komplexer zu bedienenden Entertainmentsystemen und Touchpanels zur Bedienung von Standartfunktionen. Dazu piepende, blinkende und sprechende Assistenzsysteme. Wenn dann noch das Smartphone dazukommt...

Die Zukunft: Vom Smartphone zum Smartcar asdf

 

Upps "Smart" .... gibt es ja schon.:marchmellow:

http://www.stroeer.de/typo3temp/pics/05286a9fff.jpg

 

Bei den Ösis scheinen wir keinen guten Ruf zu haben, gut das meine ACC immer für den passenden Abstand sorgt.

 

Aber da es ein deutsches Kennzeichen vom Heck ist (runde Plakette) ist wohl der Ösi der mit dem zu geringen Sicherheitsabstand. :-)

Aber leider auch mit immer komplexer zu bedienenden Entertainmentsystemen und Touchpanels zur Bedienung von Standartfunktionen. Dazu piepende, blinkende und sprechende Assistenzsysteme. Wenn dann noch das Smartphone dazukommt...

 

Auch mich stört diese Übertechnisierung moderner Autos. Letzten Sommer bekam ich für eine Woche im Rahmen einer Facebook-Aktion von Volvo einen V40 CC mit absoluter Vollausstattung gestellt. Das Teil war klasse und machte Spaß, aber diese irrsinnige Anzahl von Assistenten und Warneinrichtungen war mir zuviel. Sie demonstrieren das technisch Machbare und verhindern sicher auch den einen oder anderen Unfall, aber es war mir too much. Der Wagen konnte selbstständig seitwärts einparken, hat am Lenkrad gezupft, wenn man ohne Blinken die Fahrspur verlassen wollte oder über die Markierungen fuhr, hat mit Leuchtband und elektronischem Gehupe gewarnt, wenn man zu schnell und dicht auf ein Hindernis/Auto zufuhr und am Spiegelfuß geblinkt, wenn was im toten Winkel war. ACC war natürlich auch an Bord.

 

Ich würde von all dem Kram aus Komfortgründen auf meinen vielen Langstrecken nur gerne ACC haben und das BLIS (toter-Winkel-Warner) finde ich auch ganz nett. Ansonsten: Nee Danke. Wenn das so weitergeht wird in 5 Jahren auch die taube und blinde Oma Müller automobil sein.

... Wenn das so weitergeht wird in 5 Jahren auch die taube und blinde Oma Müller automobil sein...

 

Tatsache ist doch, sie ist es schon jetzt....:cool:

 

Die Zukunft liegt im autonomen Fahren - also Fahrzeugen, die untereinander kommunizieren und ohne einen menschlichen Fahrer von A nach B kommen.

Die Frage ist nicht ob es kommt, sondern wann. Die Frage ist auch nicht, ob uns das gefallen wird, sondern wie wir die ständig wachsenden Ströme an Waren und Berufspendlern künftig noch bewältigen wollen.

Fakt ist, die hauptsächliche Fehlerquelle und damit Unfallursache im Straßenverkehr ist der Mensch mit seinen Unzulänglichkeiten wie mangelndem Können, Unkonzentriertheit, Ungeduld, Risikobereitschaft usw. usf.

 

Und um auf den Anfangssatz zu kommen, tatsächlich wäre auch blinden und tauben Menschen die Mobilität erleichtert.

Natürlich ist es immer tragisch, wenn Unfälle passieren und dabei Menschen zu Schaden kommen oder gar sterben. Aber den genannten Überlegungen liegt das abstruse Konzept der "Null Risiko - Gesellschaft" zugrunde. Und das lehne ich ab. Leben beinhaltet nunmal Risiken - aber auch Chancen und Möglichkeiten. Und egal was der Mensch bislang als absolut fehlerfrei und völlig sicher auf die Beine gestellt hat - immer hat es Fehler und ( zu ) späte Erkenntnisse gegeben, die man im Vorfeld nicht berücksichtigt hat.
Natürlich ist es immer tragisch, wenn Unfälle passieren und dabei Menschen zu Schaden kommen oder gar sterben. Aber den genannten Überlegungen liegt das abstruse Konzept der "Null Risiko - Gesellschaft" zugrunde. Und das lehne ich ab. Leben beinhaltet nunmal Risiken - aber auch Chancen und Möglichkeiten. Und egal was der Mensch bislang als absolut fehlerfrei und völlig sicher auf die Beine gestellt hat - immer hat es Fehler und ( zu ) späte Erkenntnisse gegeben, die man im Vorfeld nicht berücksichtigt hat.

 

Zumal, wenn die Leute meinen, dass sie sich auf menschengemachte Technik und Sicherheitssyteme verlassen können. - Die Titanic dürfte an der Stelle das prominenteste Beispiel sein. Und wenn demnächst wieder Schnee fällt werden wir wieder die blindfliegenden 2-Tonn-SUVs auf der ungeräumten linken Spur sehen, die einen Allradantrieb und ESP zur Genausoschnellanhaltenwieauftrockenerpiste-Technik verklären.

Das autonome Fahren gibt es auch guten (nicht.technischen) Gründen noch nicht und eben diese Gründe werden das auch noch eine ganze Weile zu verhindern wissen.

Wenn man wie ich beruflich immer mit der neuesten Technik zu tun hat, ist das was ganz normales. Der Lenkassistent hält die Spur, der ACC regelt den Abstand, der BLIS/Side Assist warnt vor Autos im toten Winkel. Die 360° Kamera zeigt das Auto von oben aus der Vogelperspektive, das Soundsystem Streamt über Bluetooth Youtube Videos und das Navi informiert Online über Wetter und Parkplatzsituation vor Ort. Wer die Technik beherrscht wird stark entlastet. Wer nicht ist überfordert oder verlässt sich zu sehr auf die Technik und wird leichtsinnig.

Welch Wohltat ist es doch da in den 9000 zu steigen. Autofahren 1.0, so wie es unsere Kinder kaum noch erleben werden.

Fakt ist, die hauptsächliche Fehlerquelle und damit Unfallursache im Straßenverkehr ist der Mensch mit seinen Unzulänglichkeiten wie mangelndem Können, Unkonzentriertheit, Ungeduld, Risikobereitschaft usw. usf.

 

Da würde ich nur teilweise unterschreiben. Risikobereitschaft geht oft mit Imponiergehabe gegenüber Mitfahrern und Drogen- bzw. Alkoholeinfluss einher.

 

Die Flut von Elektronik dürfte einen großen Anteil am Unfallaufkommen haben. Heutzutage fährt man 200 km/h und mehr ohne jegliche Anspannung und Anstrengung. Aber all das Zeug im Auto lenkt ab. Dabei legt man in einer Sekunde einen Riesenweg zurück. Mal kurz auf irgendeine Anzeige schauen, kann schon zu viel sein. Ob dann der elektronische Helfer noch rechtzeitig warnt, ist auch fraglich.

 

Kleines Beispiel: Es gibt keine einfachen Autoradios mehr zu kaufen. Um den Hauptsteuerknopf sind ein Dutzend winziger Druckknöpfe angeordnet mit einer Beschriftung, die nur mit der Lupe und perfektem Licht zu entziffern sind. Ein altes Radio bedient man ohne hinzuschauen. In meinem letzten Auto auch noch mit Bedientasten im Lenkrad. Super. Dieses neue Sch...ding kann man nur im Stand mit Bed.anl. einstellen. Während der Fahrt unmöglich. Man drückt auf den Hauptdrehknopf und muss im Display lesen. Dann dreht man bis die gewünschte Funktion angezeigt wird. Dann wird wieder gedreht usw. Entweder man lernt den ganzen Mist auswendig (habe Besseres zu tun) oder man stellt den Hauptsender ein. Selbst das Ausschalten ist problematisch, weil der Knopf kaum größer als ein Stecknadelkopf ist und man mit dem Finger u.U. die daneben liegenden Knöpfe erwischt. Dann hat es womöglich sonstwas verstellt. Also nicht ausschalten, sondern Lautstärke auf Null. Kleiner Vorteil: Es zeigt die Uhrzeit an. Die fahrzeugseitige Uhr ist defekt. Bei Gelegenheit schmeiße ich das Ding raus und baue ein altes Stationstastenradio aus einem früheren Auto ein.

Welch Wohltat ist es doch da in den 9000 zu steigen.
Das glaube ich Dir gern.

Autofahren 1.0, so wie es unsere Kinder kaum noch erleben werden.
Na, das ist eher auch schon 5.0 und der 900er dann 4.0.
Da würde ich nur teilweise unterschreiben. Risikobereitschaft geht oft mit Imponiergehabe gegenüber Mitfahrern und Drogen- bzw. Alkoholeinfluss einher.

 

Die Flut von Elektronik dürfte einen großen Anteil am Unfallaufkommen haben. Heutzutage fährt man 200 km/h und mehr ohne jegliche Anspannung und Anstrengung. Aber all das Zeug im Auto lenkt ab. Dabei legt man in einer Sekunde einen Riesenweg zurück. Mal kurz auf irgendeine Anzeige schauen, kann schon zu viel sein. Ob dann der elektronische Helfer noch rechtzeitig warnt, ist auch fraglich.

 

Kleines Beispiel: Es gibt keine einfachen Autoradios mehr zu kaufen. Um den Hauptsteuerknopf sind ein Dutzend winziger Druckknöpfe angeordnet mit einer Beschriftung, die nur mit der Lupe und perfektem Licht zu entziffern sind. Ein altes Radio bedient man ohne hinzuschauen. In meinem letzten Auto auch noch mit Bedientasten im Lenkrad. Super. Dieses neue Sch...ding kann man nur im Stand mit Bed.anl. einstellen. Während der Fahrt unmöglich. Man drückt auf den Hauptdrehknopf und muss im Display lesen. Dann dreht man bis die gewünschte Funktion angezeigt wird. Dann wird wieder gedreht usw. Entweder man lernt den ganzen Mist auswendig (habe Besseres zu tun) oder man stellt den Hauptsender ein. Selbst das Ausschalten ist problematisch, weil der Knopf kaum größer als ein Stecknadelkopf ist und man mit dem Finger u.U. die daneben liegenden Knöpfe erwischt. Dann hat es womöglich sonstwas verstellt. Also nicht ausschalten, sondern Lautstärke auf Null. Kleiner Vorteil: Es zeigt die Uhrzeit an. Die fahrzeugseitige Uhr ist defekt. Bei Gelegenheit schmeiße ich das Ding raus und baue ein altes Stationstastenradio aus einem früheren Auto ein.

 

Ich habe in meinem 9000 ein Autoradio mit Bluetooth, damit Streame ich die Musik von meinem Handy. Es gibt eine Taste für vor und zurück dazu noch den Lautstärkeregler. Mehr braucht man nicht.

Falls du ein einfaches Radio möchtest, dann teste doch mal die aktuelleren Audis, das ist wirklich einfach zu bedienen!

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