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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Wie immer: BILD war dabei :biggrin:

Dann ist ja meine Frage #2048 beantwortet und das Blatt hat sich gewendet ...

Wie immer: BILD war dabei :biggrin:

Dann ist ja meine Frage #2048 beantwortet und das Blatt hat sich gewendet ...

 

Boah Mann, Du machst es einem nicht leicht. Da muss man schon einiges zurückblättern, um Deinen Beitrag zu finden, obwohl erst ein paar Tage alt.

 

:rolleyes::biggrin:

 

Naja, Bild. OK, ist halt Bild. Für sehr viele Menschen in D eine relevante Informations- und Meinungsbildungsquelle.

*Sarkasmus on* Dann kann man ja die Suche nach Nummer 3 einstellen und alles ist gut.

*Sarkasmus off*

[mention=3327]saabracadabra75[/mention]: #2048

 

1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

 

Bitteschön, gerne geschehen.:rolleyes:

 

:top: Danke! Und hiermit ein weiterer Beitrag von meiner Seite, dass sich dieser Thread etwas in die Läääääääänge zieht...

:top: Danke! Und hiermit ein weiterer Beitrag von meiner Seite, dass sich dieser Thread etwas in die Läääääääänge zieht...

Na ja, bei über 13000 km Autobahnlänge:rolleyes:

Geflüchtet und untergetaucht ist der wohl nur wegen seines Selbsterhaltungstriebes .... ist ja weiter nix schlimmes passiert.

 

Was jetzt kommt in der weiteren Fallaufklärung ist das typische Verhalten von zuständigen Stellen, staatliche wie private. Staatsanwalte, Rechtsanwälte, Versicherungen etc. ..... da geb ich nix drauf.

 

Das zufällig gefilmte Video reicht mir völlig um mich zu empören. Im übrigen nicht nur über diese "Raser" sondern auch über die Politik, die noch immer unbegrenzte Autobahnabschnitte ermöglicht.

....auf dem Video, welches kurz vor dem Unglück entstanden ist, sieht man nur 2 Autos relativ flott auf der linken Spur, aber die fahren in dem Fall im Verkehr mit. Man hört, daß das Gaspedal auch immer wieder gelupft wird. Nur der weiße Lambo zieht vorschriftswidrig über den Standstreifen rechts vorbei. ....

Gibt es einen Link zu diesem Video?

Das ist auf so ziemlich jeder Nachrichtenseite, die darüber berichtet, zu finden. Auch auf Youtube, wenn man danach sucht.

Den bekannten Schnipsel kenne ich

Ich nahm an Du würdest von einen neuerem sprechen, weil das bekannte bei mir einen nicht so harmlosen Eindruck wie bei erzeugt. Aber Du hast schon recht, anhand dieser Momentaufnahme könnte man nur den Fahrer des weissen Lambo belasten.

Genau.

 

Durch die Schlagzeile "Totraser" und "illegales Autorennen" geht man aber ggf. auch unbewusst mit einer gewissen Erwartungshaltung heran. Objektiv betrachtet ist in dem kurzen, bekannten Ausschnitt nur der weiße Lambo wirklich auffällig mit dem rechts überholen auf dem Standstreifen. Wir wissen halt sonst nichts, was davor und danach passiert ist, ob wirklich wie wild die Spuren gewechselt wurden usw.

 

Man wird wohl einfach abwarten müssen, was die Ermittlungen ergeben. Bis dahin können wir hier halt nur Spekulationen anstellen.

Die Sprache in etlichen Medien soll Stimmung machen, davon kann man ausgehen. Das bringt halt Leser bzw. Zuschauer. Allerdings weiß ich nicht, wie man die auf dem kurzen Video zu sehende Fahrweise anders als Rennen bezeichnen kann. Dass man mehr als die kurzen Videosequenzen für ein späteres Urteil kennen und bewerten muss ist klar, "kein illegales Autorennen" ist aber ebenso falsch wie "eindeutig Mord".

 

 

Gruß Michael

Genau.

 

Durch die Schlagzeile "Totraser" und "illegales Autorennen" geht man aber ggf. auch unbewusst mit einer gewissen Erwartungshaltung heran. Objektiv betrachtet ist in dem kurzen, bekannten Ausschnitt nur der weiße Lambo wirklich auffällig mit dem rechts überholen auf dem Standstreifen. Wir wissen halt sonst nichts, was davor und danach passiert ist, ob wirklich wie wild die Spuren gewechselt wurden usw.

 

Man wird wohl einfach abwarten müssen, was die Ermittlungen ergeben. Bis dahin können wir hier halt nur Spekulationen anstellen.

Ja. :top:

Genau.

 

Durch die Schlagzeile "Totraser" und "illegales Autorennen" geht man aber ggf. auch unbewusst mit einer gewissen Erwartungshaltung heran. Objektiv betrachtet ist in dem kurzen, bekannten Ausschnitt nur der weiße Lambo wirklich auffällig mit dem rechts überholen auf dem Standstreifen. Wir wissen halt sonst nichts, was davor und danach passiert ist, ob wirklich wie wild die Spuren gewechselt wurden usw.

 

Man wird wohl einfach abwarten müssen, was die Ermittlungen ergeben. Bis dahin können wir hier halt nur Spekulationen anstellen.

 

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https://www.hessenschau.de/panorama/raser-auf-freiem-fuss-toedlicher-a66-unfall-offenbar-von-anderem-fahrer-verursacht,unfall-autorennen-hofheim-100.html

Ich zitiere auch mal aus derselben Berichterstattung, damit es nicht zu einseitig wird:

 

.... Auslöser des tödlichen Unfalls ist demnach vermutlich der Spurwechsel eines unbeteiligten Wagens gewesen. Einer der Sportwagenfahrer, die bei dem Rennen mitgemacht haben sollen, habe bei hoher Geschwindigkeit wohl ausweichen müssen und die Kontrolle verloren, teilte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag mit. ....

 

OK kein Mord, darum geht es mir auch nicht, sondern ein unnötiger Verkehrstoter. Bei normalen und vor allem angepassten Geschwindigkeiten wäre das wohl nicht passiert. Meine Rede, es wird generell zu schnell gefahren und wenn man sich dem Verkehr nicht anpasst (das kann man auf dem Video auch sehen) dann passiert halt so etwas. Die Raser werden dennoch ein gerüttelt Maß an Mitschuld haben.

  • 1 Monat später...
Zitat meines damaligen Physikprofessors...........

"Meine Herren, Sie können Ihre Eltern oder Ihre Lehrer bescheißen, aber niemals die Physik, diese ist absolut unbestechlich und gilt für jeden, ausnahmslos..........."

Gruß, Thomas

Noch einer aus der Physik: Gerthsen, Kneser, Vogel Physik 13. Auflage, Kapitel 1.8.2: "Die Entlarvung der Kraft als eine Scheinkraft ändert allerdings nichts an ihren oft katastrophalen Folgen". Gemeint mit der Kraft war die Trägheitskraft, der Satz gilt aber auch für die Fliehkraft. Diese Kräfte kann man durch Änderung des Bezugssystems wegtransformieren.

  • 2 Monate später...
Noch einer aus der Physik: Gerthsen, Kneser, Vogel Physik 13. Auflage, Kapitel 1.8.2: "Die Entlarvung der Kraft als eine Scheinkraft ändert allerdings nichts an ihren oft katastrophalen Folgen". Gemeint mit der Kraft war die Trägheitskraft, der Satz gilt aber auch für die Fliehkraft. Diese Kräfte kann man durch Änderung des Bezugssystems wegtransformieren.

Ich verstehe schon was Du sagen willst. :eek:

 

Es gibt auch eine andere Betrachtungsweise in der Physik, bei der dann nichts wegtransformiert werden kann:

"Das Gewicht eines Körpers ist die Summe aller auf seine Masse wirkenden Kräfte"

 

So steigert sich z.B. bei einem Verkehrsunfall das Gewicht damit auf ein Vielfaches seines "normalen" irdischen Zustandes.:cool:

...

So steigert sich z.B. bei einem Verkehrsunfall das Gewicht damit auf ein Vielfaches seines "normalen" irdischen Zustandes.:cool:

MMhhh, sagen wir es mal so: Das Gewicht selber ändert sich nicht. Das Gewicht ist die Kraft, die auf einen Körper der Masse m bei gegebener Gravitation g wirkt. Gravitation wirkt auf eine Masse genauso, als würde man die Masse konstant beschleunigen. Wärst du in einem geschlossenen Kasten, könntest du nicht bestimmen, ob du konstant beschleunigst oder ob unter dir eine andere Masse ist, die dich anzieht. Zu dieser Gewichtskraft kommt aber noch die Kraft, die entsteht, wenn dieselbe Masse eine weitere Beschleunigung erfährt. Wenn diese Beschleunigung dann auch noch vektoriell in dieselbe Richtung geht wie die Gravitation, wenn man also vom Himmel fällt, kann das schon mal unangenehm enden. Möllemann könnte dazu was sagen.

Beim Autofahren allerdings wirkt die Gewichtskraft meistens senkrecht zu der zusätzlichen Kraft, die beispielsweise beim radikalen Abbremsen (= negative Beschleunigung) an einer Wand oder einem Baum auftritt. Die an der Masse m wirkende Gesamtkraft wäre dann die vektorielle Addition beider Kräfte. Wir reden also von einem Vielfachen der Kraft, nicht von einem Vielfachen des Gewichtes. Richtig wäre also die Aussage "die bei einem Verkehrsunfall auftretende Gesamtkraft könnte ein Vielfaches der normalen Gewichtskraft betragen".

Das hat aber jetzt nichts mit dem Wegtransformieren von Kräften zu tun. Dazu müsste man das Bezugssystem wechseln, was wir hier aber gar nicht getan haben.

Mach es nicht so kompliziert. Ich denke, Du verstehst schon die von mir zitierten Definition (es ist nicht meine "Erfindung"). Es ist eben nicht mehr und nicht weniger als eine mögliche Definition von Gewicht. Deshalb gibt es ja die "Schwerelosigkeit" (also Gewicht=0) in einer Umlaufbahn, deshalb hast Du ja am Nordpol ein höheres Gewicht als am Äquator bzw. auf dem Mond oder im Wasser ein geringeres Gewicht. Stell Dir vor, wie hoch den Gewicht wäre, wenn jede Zelle Deines Körpers magnetisch wäre und Du in ein entsprechendes Magnetfeld kämest. Nicht von ungefähr spricht man bei Beschleunigungen von einem x-fachen von g, der Erdbeschleunigung .... das gilt selbstverständlich auch bei negativen Beschleunigungen, also Abbremsmanövern oder einem Aufprall.

 

Zum Autofahren: Stell Dir vor, Du stürzt eine Brücke hinab (schrecklich). Zunächst bist Du schwerelos (freier Fall) also Gewicht ist gleich null obwohl die Schwerkraft wirkt. Doch irgendwann kommt der Aufprall, also eine sehr hohe negative Beschleunigung ....

 

Ich finde, das ist eine sehr anschauliche Definition des Gewichts. Ist es doch das, was wir mit unserm Körper jederzeit spüren können. Wenn Du dem nicht folgen kannst oder willst, macht das aber (mir) überhaupt nichts aus.:smile:

Um nochmal auf das Thema Raserei zurückzukommen : Saab Fahrer haben wenig Grund zu rasen ,die Karre ist ja eh nicht vollgasfest . Aber es ist eh egal was man fährt, es gibt immer einen, der schneller ist , also warum sollte man seine Nerven nicht lieber schonen und gelassen seine Strecke fahren .Im Straßenverkehr gibt es keine Rennstrecke , das sage ich als ehemaliger aktiver Motorsportfahrer . Abgesehen davon , wenn es geradeaus geht , kann jeder Trottel schnell fahren, aber wenn es kurvig wird , sind die Möchtegernrennfahrer gleich mal am Ende mit ihrem Können , da nützen selbst 1000 PS nichts .

In den letzten Jahren hat das Verkehrsaufkommen ja auch drastisch zugelegt , da bringt die ganze Überholerei nichts . Wenn man Glück hat , ist man eine Wagenlänge früher am Ziel , ja und, deshalb soll ich das Leben anderer und von mir auch aufs Spiel setzten ? Da steh ich drüber , ich muss mich ja nicht beweisen, also was solls .

Von mir aus dürfte ein Tempolimit gerne kommen , aber ich frage mich , weshalb muss man Autos bauen die solch hohe PS Zahlen haben , wo ja Richtgeschwindigkeit sprich 130 k/mh bei uns herrschen ? Ist man schneller unterwegs und es knallt , dann hat man mindestens eine Teilschuld und den Ärger mit der Versicherung an der Backe .

Genauso unsinnig sind doch diese Knatterauspuffanlagen , dass heut zu Tage sowas überhaupt erlaubt ist, wo doch die Jugend so Greta Fans sind und gegen jeden Mist eine Demo organisieren . Lärmschutz kennen diese Leute wohl noch nicht .

Wer unbedingt rasen will , kann ja in einen Motorsportclub eintreten und sich dort auf abgesperrten Rennstrecken austoben und sein Können unter Beweis stellen - wobei keine 5 % davon wirklich brauchbar sein werden . Aber auf unseren Straßen , wo auch ganze Familien auf Reisen unterwegs sind , sollte man sich so verhalten, dass andere nicht zu Schaden kommen .

Mach es nicht so kompliziert. ...

Sorry, da ist der Versuch, zwischen Gewicht und sonstiger Kraft genau zu differenzieren, offensichtlich nicht so gut angekommen, da schalte ich dann wohl den Besserwissermodus schnell wieder aus ;-)

Nix für ungut...

Sorry, da ist der Versuch, zwischen Gewicht und sonstiger Kraft genau zu differenzieren, offensichtlich nicht so gut angekommen, da schalte ich dann wohl den Besserwissermodus schnell wieder aus ;-)

Nix für ungut...

:five: .... das mit dem Gewicht ist halt so eine Sache :tongue: :biggrin: ....:hello:

:five: .... das mit dem Gewicht ist halt so eine Sache :tongue: :biggrin: ....:hello:

Jaa, das habe ich auch seit ca. 15 Jahren bemerkt. Inflationär!!

Um nochmal auf das Thema Raserei zurückzukommen : Saab Fahrer haben wenig Grund zu rasen ,die Karre ist ja eh nicht vollgasfest . Aber es ist eh egal was man fährt, es gibt immer einen, der schneller ist , also warum sollte man seine Nerven nicht lieber schonen und gelassen seine Strecke fahren .Im Straßenverkehr gibt es keine Rennstrecke , das sage ich als ehemaliger aktiver Motorsportfahrer . Abgesehen davon , wenn es geradeaus geht , kann jeder Trottel schnell fahren, aber wenn es kurvig wird , sind die Möchtegernrennfahrer gleich mal am Ende mit ihrem Können , da nützen selbst 1000 PS nichts .

In den letzten Jahren hat das Verkehrsaufkommen ja auch drastisch zugelegt , da bringt die ganze Überholerei nichts . Wenn man Glück hat , ist man eine Wagenlänge früher am Ziel , ja und, deshalb soll ich das Leben anderer und von mir auch aufs Spiel setzten ? Da steh ich drüber , ich muss mich ja nicht beweisen, also was solls .

Von mir aus dürfte ein Tempolimit gerne kommen , aber ich frage mich , weshalb muss man Autos bauen die solch hohe PS Zahlen haben , wo ja Richtgeschwindigkeit sprich 130 k/mh bei uns herrschen ? Ist man schneller unterwegs und es knallt , dann hat man mindestens eine Teilschuld und den Ärger mit der Versicherung an der Backe .

Genauso unsinnig sind doch diese Knatterauspuffanlagen , dass heut zu Tage sowas überhaupt erlaubt ist, wo doch die Jugend so Greta Fans sind und gegen jeden Mist eine Demo organisieren . Lärmschutz kennen diese Leute wohl noch nicht .

Wer unbedingt rasen will , kann ja in einen Motorsportclub eintreten und sich dort auf abgesperrten Rennstrecken austoben und sein Können unter Beweis stellen - wobei keine 5 % davon wirklich brauchbar sein werden . Aber auf unseren Straßen , wo auch ganze Familien auf Reisen unterwegs sind , sollte man sich so verhalten, dass andere nicht zu Schaden kommen .

Danke und Zustimm... :congrats::congrats::congrats::congrats:

Schon wo anders geschrieben: Tausche allgemeines Tempolimit auf der AB gegen soviele öffentlich zugängliche Rennstrecken mit min. 5km Streckenlänge und ausreichenden Auslaufzonen, so dass von jedem Ort in der Republik eine in 30 km Luftlinie zu erreichen ist. Geltung des Limits ab dem Tag, an dem die letzte Strecke fertig gebaut und dem Betrieb übergeben ist.

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