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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Ich denke, es kommt sehr stark auf die Strecke, das Verkehrsaufkommen, Witterungseinflüsse und auch das gewählte Auto an.

So ist es. :top:

 

Und es kommt natürlich auch maßgeblich darauf an, was man die 12 Stunden vor der Fahrt gemacht hat. Rückblickend war es an manchen Tagen geradezu unverantwortlich, nach einem 24-Stunden-Dienst von Augsburg nach Hause nach München zu fahren.

Ich denke, es kommt sehr stark auf (...) das gewählte Auto an.

 

Signed. 9k, und er schaukelt dich nach hause, tiefenentspannt. ( Das meine ich ernst. Kein anderes Auto hat je so entspannend auf mich gewirkt)

Aber, mit 350 NM am 'Verkehrsgeschehen lebhaft teilzunehmen' macht durchaus auch mal munter, derweil Zurückhaltung gen Sekundenschlaf neigt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich hab in fast 40 Jahren trotz großer Freude am richtig schnell Fahren noch keinen Unfall dadurch verursacht. Und wenns nicht ging oder angemessen war, binnich halt auch nich schnell gefahren.

 

Dennoch: Es macht mir schomn nen Heidenspass, an einem der super Turbodiesel oder was für Motoren die heutzutage alle fahren, die einen vor der Geschwindigkeitsaufhebung nervös anblinken und einem bei 120 auf den ersten Metern off limit 2 Fahrzeuglängen abnehmen (solang ich nicht in den vierten schalte) so etwa mit 180 sowas von entspannt vorbeizuziehen, die Turbomatnadel meines 9-5 satt in der Mitte des roten Bereichs...

 

Ich weiss, dass das nicht gesellschaftsfähig ist. :redface:

Bearbeitet von klawitter

....Aber nochmal, warum haben andere Länder das Problem mit der Triebabfuhr durch Vmax auf ihren Straßen nicht?
Mich treibt diese Frage auch um.

Liegts an der inneren Größe? Die man nicht nach außen tragen muß?

Scheinbar bewohnen wir ein einzigartiges Land.

In anderen Ländern wiederum kann man sich nicht vorstellen ohne Schießprügel rumzulaufen, falls dieser Vergleich gestattet sei.

Gewohnheiten, unreflektierte?

Das Problem haben andere Länder kaum .... aber Bürger von anderen Ländern schon .... wenn sie nach Deutschland kommen. Habe ich selbst erlebt auf der Rückfahrt von Schweden durch Dänemark und danach in Deutschland. Die Schweizer kommen auch nicht selten zum Schnellfahren nach Deutschland. Soll mir keiner sagen die anderen seien bessere, verantwortungsvollere Menschen respektive bessere Autofahrer.

Korrekt. Die Deutschen haben eine Autoindustrie, die allerdings ein Tempolimit unterbindet :biggrin:.

Autoverrückte Dänen, die ich kenne, fahren auch zum „Ausfahren“ ihrer Fahrzeuge auf die deutsche Autobahn.

Bei mir in der Nähe (in Frankreich) ist der Anneau du Rhin. Diese Rennstrecke kann man

mieten, wobei auch Sicherheit geboten wird (Löschfahrzeug, Notarzt usw.). Als Club kann

man solche Veranstaltungen anbieten, wobei ich dies für uns selbst aber strikt ablehne.

Ich sehe nicht ein, dass wir mühsam aufgebaute Autos evtl. zerstören sollen. Fatal wäre

es, wenn durch einen Möchtegern-Rennfahrer andere zu Schaden kämen. Das ist es nun

wirklich nicht wert.

 

Falls man so etwas tatsächlich machen möchte, sollte man eine Extraversicherung abschließen.

Die Teilnahme an Rennen wird im normalen Versicherungsvertrag ausgeschlossen.

 

***

 

Was die schnellere Fahrt über Autobahnen angeht, so muss man zwischen Schnellfahren

und Rasen unterscheiden. 80 km/h bei Glatteis und Nebel kann Rasen sein, 200 km/h auf

einer leeren Autobahn bei trockener Fahrbahn und Windstille ist nur Schnellfahren.

Dass man nicht vollkommen übermüdet über die Autobahn heizt, ist schon klar. Aber wenn

man mit zu geringer Geschwindigkeit so vor sich hin schleicht, hat das zumindest auf

mich einen einschläfernden Effekt. In Deutschland kommt wenigstens noch Abwechslung

durch unterschiedlich schnell fahrende Autos dazu. Auch im Elsass, da sich dort auf der

Autobahn kaum einer an das Limit hält. Sehr ermüdend aber in der Schweiz. Wegen drastischer

Strafen wagt kaum einer die 120 zu überschreiten. Das heißt, nicht nur Monotonie durch

gleiches Tempo, auch die Autos um einen herum sind fast immer die selben. Das ermüdet

viel stärker als die etwas schnellere Gangart. Zumal man ja auch länger unterwegs ist.

Das ist meine Erfahrung als ehemaliger Vielfahrer mit bis 100t km p.a. Wer fast nie auf

der Autobahn fährt, fühlt sich vielleich etwas überfordert.

 

Inzwischen fahre ich nur noch max. 10t km p.a. und so gut wie nie über die Autobahn.

100 km/h auf Landstraßen sind wieder etwas ganz anderes.

 

Das Mieten solcher Strecken wie Du es geschildert hast , ist aber für die Rambos der AB nichts , was man z,B. am Nürburgring ja gut beobachten kann . Dort fliegen diese Kandidaten ja reihenweise von der Piste , weil sie eben ihr Fahrzeug überhaupt nicht beherrschen .

Wer Motorsport betreiben möchte , kann vom ADAC Clubsport auf abgesperrten Strecken bei verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen . Dort ist auch eine technische Fahrzeugabnahme vor Beginn immer Vorschrift und eine Streckensicherung ist auch vorhanden . Von den erfahrenen Fahrern können sie auch gleichzeitig Tipps bekommen und somit auch etwas lernen . Ich kenne viele , die so Freude am Clubsport gefunden haben und das nun auch schon lange machen . Fahrsicherheitstraining und ein langsamer Einstieg in den Clubsport finde ich viel sinnvoller , als jemanden einfach mal so auf dem Ring der Kiste die Kante geben lassen .

Für mich sind die Leute die auf der AB z.B. mit ihrem Auto 200 km/h fahren jetzt nicht unbedingt die Raser schlechthin , nein , aber die Brüder die auf der Landstraße in unübersichtlichen Kurven noch unbedingt überholen müssen und die man dann 2 Minuten später vorm Spielcasino , oder MC Doof stehen sieht . Die Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit auf Landstraßen enden sehr oft dramatisch und unschuldige Autofahrer sind dann auch noch die Leidtragenden wenns kracht .

Man macht ja nicht wirklich Zeit gut auf diesen kurzen Strecken auf Landstraßen , wenn man dort so rast , bei der ersten roten Ampel steht man meist wieder direkt hinter solch einem Kandidaten . Noch dümmer finde ich es, sie überholen Dich im Überholverbot bei Gegenverkehr und bei der nächsten Möglichkeit biegen sie rechts ab asdf .

Besonders in Asien, aber auch in den USA sind spezielle Auslandsreisen beliebt: Mit dem Flieger nach Deutschland, wo der Mietwagen und die german Autobahn bereits warten.

 

 

Gruß Michael

Das ist aber gefühlte Lichtjahre her, momentan wird ja nicht gereist, und von außerhalb Europas schon lange nicht.

Trotzdem ist das Geschäftsmodell zu überdenken bezüglich des Gefahrenpotentials.

Ich fahre regelmäßig schnell. Da bleibe ich in Übung :rolleyes:
Das ist aber gefühlte Lichtjahre her, momentan wird ja nicht gereist, und von außerhalb Europas schon lange nicht.

Stimmt, das war vor Corona, zur Zeit dürfte das nicht stark nachgefragt sein...

 

 

Gruß Michael

Wer extra aus Amerika zum Schnellfahren kommt, ist eine Gefahr

für alle. Da fehlt einfach die Übung. Ich erinnere mich, dass Anfang

der 70er Geschäftspartner aus den USA bei uns waren und ich die

zur IAA nach Frankfurt mitnehmen sollte. Ich bin da eher moderat

gefahren, aber die hatten schon bei 150 km/h Angst. Wenn die sich

dann selbst ans Steuer setzten, wären sie überfordert. Natürlich gibt

es in den USA Rennfahrer, die auch bei uns kein Problem hätten.

Die physikalischen Bedingungen sind für alle Fahrer dieselben. Ich behaupte, dass nur sehr wenige Fahrer ihr Auto bei Geschwindigkeiten im Bereich von 130 aufwärts im Extremfall unter voller Kontrolle haben. Jenseits der 160 wird die Luft noch dünner.

Wer einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen hat, wird wahrscheinlich festgestellt haben, dass man seine eigenen Reaktionsfähigkeiten gerne stark überschätzt und die Kräfte, die schon bei 70 und etwas darüber wirken, unterschätzt.

Hinzu kommt, dass moderne Autos ein extrem sicheres Gefühl vermitteln. Natürlich hat die Sicherheit von Autos in den letzten 20, erst recht 40 Jahren, sehr zugenommen, aber die Physik hat sich nicht verändert.

Bremswege sind kürzer geworden, Fahrwerke sicherer, Reifen besser, Elektronik kann Fahrfehler bzw. Reaktionsfehler bis zu einer gewissen Grenze ausgleichen bzw. abmildern. Im Falle eines Unfalls sind die Folgen meist weniger schwerwiegend geworden.

Aber Physik bleibt Physik. Und menschliche Physis bleibt menschliche Physis.

Sicher sind dt. Autobahnen ein verhältnismäßig sicherer Ort und wahrscheinlich sind die Landstrassen der gefährlichere Ort.

Dennoch sollte man sich meiner Meinung nach nicht von der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten - die man erst einschätzen kann, wenn man sie eingesetzt hat, was wahrscheinlich 90% bisher nie wirklich mussten - täuschen lassen. Aber auch nicht vom Sicherheitsgefühl und der tatsächlich gestiegenen Sicherheit moderner Autos.

Mein Eindruck ist, dass das einige tun.

Bei manchen brennen aber auch einfach die Synapsen durch.

Anders kann ich mir Erlebnisse wie Rechtsüberholvorgänge bei Tempo 180 und höher, Einscheren zwischen PKW und LKW und Abfahren ca. 600m später, nicht erklären.

Hier sind glücklicherweise nur wirkliche Könner am Lenkrad vertreten.
Hier sind glücklicherweise nur wirkliche Könner am Lenkrad vertreten.

 

Schön kommentiert!

Die physikalischen Bedingungen sind für alle Fahrer dieselben. Ich behaupte, dass nur sehr wenige Fahrer ihr Auto bei Geschwindigkeiten im Bereich von 130 aufwärts im Extremfall unter voller Kontrolle haben. Jenseits der 160 wird die Luft noch dünner.

Wer einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen hat, wird wahrscheinlich festgestellt haben, dass man seine eigenen Reaktionsfähigkeiten gerne stark überschätzt und die Kräfte, die schon bei 70 und etwas darüber wirken, unterschätzt.

Hinzu kommt, dass moderne Autos ein extrem sicheres Gefühl vermitteln. Natürlich hat die Sicherheit von Autos in den letzten 20, erst recht 40 Jahren, sehr zugenommen, aber die Physik hat sich nicht verändert.

Bremswege sind kürzer geworden, Fahrwerke sicherer, Reifen besser, Elektronik kann Fahrfehler bzw. Reaktionsfehler bis zu einer gewissen Grenze ausgleichen bzw. abmildern. Im Falle eines Unfalls sind die Folgen meist weniger schwerwiegend geworden.

Aber Physik bleibt Physik. Und menschliche Physis bleibt menschliche Physis.

Sicher sind dt. Autobahnen ein verhältnismäßig sicherer Ort und wahrscheinlich sind die Landstrassen der gefährlichere Ort.

Dennoch sollte man sich meiner Meinung nach nicht von der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten - die man erst einschätzen kann, wenn man sie eingesetzt hat, was wahrscheinlich 90% bisher nie wirklich mussten - täuschen lassen. Aber auch nicht vom Sicherheitsgefühl und der tatsächlich gestiegenen Sicherheit moderner Autos.

Mein Eindruck ist, dass das einige tun.

Bei manchen brennen aber auch einfach die Synapsen durch.

Anders kann ich mir Erlebnisse wie Rechtsüberholvorgänge bei Tempo 180 und höher, Einscheren zwischen PKW und LKW und Abfahren ca. 600m später, nicht erklären.

 

Ja, diese Selbstüberschätzung...

Hast du gut zusammengefasst.

Die physikalischen Bedingungen sind für alle Fahrer dieselben. Ich behaupte, dass nur sehr wenige Fahrer ihr Auto bei Geschwindigkeiten im Bereich von 130 aufwärts im Extremfall unter voller Kontrolle haben. Jenseits der 160 wird die Luft noch dünner.

Wer einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen hat, wird wahrscheinlich festgestellt haben, dass man seine eigenen Reaktionsfähigkeiten gerne stark überschätzt und die Kräfte, die schon bei 70 und etwas darüber wirken, unterschätzt.

Hinzu kommt, dass moderne Autos ein extrem sicheres Gefühl vermitteln. Natürlich hat die Sicherheit von Autos in den letzten 20, erst recht 40 Jahren, sehr zugenommen, aber die Physik hat sich nicht verändert.

Bremswege sind kürzer geworden, Fahrwerke sicherer, Reifen besser, Elektronik kann Fahrfehler bzw. Reaktionsfehler bis zu einer gewissen Grenze ausgleichen bzw. abmildern. Im Falle eines Unfalls sind die Folgen meist weniger schwerwiegend geworden.

Aber Physik bleibt Physik. Und menschliche Physis bleibt menschliche Physis.

Sicher sind dt. Autobahnen ein verhältnismäßig sicherer Ort und wahrscheinlich sind die Landstrassen der gefährlichere Ort.

Dennoch sollte man sich meiner Meinung nach nicht von der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten - die man erst einschätzen kann, wenn man sie eingesetzt hat, was wahrscheinlich 90% bisher nie wirklich mussten - täuschen lassen. Aber auch nicht vom Sicherheitsgefühl und der tatsächlich gestiegenen Sicherheit moderner Autos.

Mein Eindruck ist, dass das einige tun.

Bei manchen brennen aber auch einfach die Synapsen durch.

Anders kann ich mir Erlebnisse wie Rechtsüberholvorgänge bei Tempo 180 und höher, Einscheren zwischen PKW und LKW und Abfahren ca. 600m später, nicht erklären.

Autofahren fängt im Kopf an und hört im rechten Fuß auf, dazwischen soll es aber hier und da mal Störungen geben..........:rolleyes:..........

 

Gruß, Thomas

manchmal fehlt der “danke” button im stammtisch sehr.
Hier sind glücklicherweise nur wirkliche Könner am Lenkrad vertreten.

 

SAAB fahren ist eh nur für Profis :biggrin:

manchmal fehlt der “danke” button im stammtisch sehr.

 

Find ich auch, sehr misslich!

Stimmt, das war vor Corona, zur Zeit dürfte das nicht stark nachgefragt sein...

 

 

Gruß Michael

 

Lohnt sich ja auch nicht - sind ja kaum Vertreterkombis unterwegs, die man ärgern kann :girl:

Lohnt sich ja auch nicht - sind ja kaum Vertreterkombis unterwegs, die man ärgern kann :girl:

 

Mehr freie Bahn für mich :driver: :rolleyes:

Ich glaub das angesprochene "ermüdende" fahren auf CH Autobahnen bezieht sich eher darauf, dass der menschliche Geist, wenn er nicht gefordert wird sich eine Beschäftigung sucht. Hatte selbst mal das Vergnügen Zürich - Basel bei gar nicht mal so geringem Verkehrsaufkommen absolvieren zu dürfen. Wenn das Hirn nicht durch äussere Reize gefordert wird, dann sucht es sich eben andere.. Diese Fahrt bei konstant 120 und exakt 0 Überholvorgängen war aber sowas von einschläfernd... Man ertappt sich dann beim tieferen Durchforsten der Menüstruktur des Entertainmentsystems etc ... Hoppla da ist man wieder munter.

Ähnliches passiert einem eher nicht, wenn sich rundum was "tut" - sprich man wechselt die Spur, weil mal wieder einer am Mittelstreifen mit 105 schnarcht, oder es einer besonders eilig hat. bzw. mal einen LKW überholen, dann wieder selber überholt zu werden. Dabei der Versuch die optimale Reisegeschwindigkeit zu finden, mit der die wenigsten Spurwechsel nötig sind, weil man großteils mitschwimmt.. da bleibt man (zumindest ist dies meine Wahrnehmung) eher bei der Sache.

 

Ob der deutsche Ansatz mit ohne Tempolimit der Heilsgral ist... Puh dazu bin ich zu selten auf dt. Autobahnen unterwegs...

Ich bin immer so derartig eins mit der Maschine Auto, ich brauch keine weitere Ablenkung ;-)

Meine Frau wundert sich manchmal, daß ich nicht antworte...

Ein Freund aus der Nachbarschaft hat sich aus 250 km/h in eine Baustelle ausrollen lassen. Restgeschwindigkei an der schlecht sichtbaren Kontrollstelle war wohl 146...

Manchmal nützt das hohe Tempo auch nicht der Aufmerksamkeit.

Meine Frau wundert sich manchmal, daß ich nicht antworte...

 

Die Ausrede muss ich mir merken. ;)

Ich glaub das angesprochene "ermüdende" fahren auf CH Autobahnen bezieht sich eher darauf, dass der menschliche Geist, wenn er nicht gefordert wird sich eine Beschäftigung sucht. Hatte selbst mal das Vergnügen Zürich - Basel bei gar nicht mal so geringem Verkehrsaufkommen absolvieren zu dürfen. Wenn das Hirn nicht durch äussere Reize gefordert wird, dann sucht es sich eben andere.. Diese Fahrt bei konstant 120 und exakt 0 Überholvorgängen war aber sowas von einschläfernd... Man ertappt sich dann beim tieferen Durchforsten der Menüstruktur des Entertainmentsystems etc ... Hoppla da ist man wieder munter.

Ähnliches passiert einem eher nicht, wenn sich rundum was "tut" - sprich man wechselt die Spur, weil mal wieder einer am Mittelstreifen mit 105 schnarcht, oder es einer besonders eilig hat. bzw. mal einen LKW überholen, dann wieder selber überholt zu werden. Dabei der Versuch die optimale Reisegeschwindigkeit zu finden, mit der die wenigsten Spurwechsel nötig sind, weil man großteils mitschwimmt.. da bleibt man (zumindest ist dies meine Wahrnehmung) eher bei der Sache.

 

Ob der deutsche Ansatz mit ohne Tempolimit der Heilsgral ist... Puh dazu bin ich zu selten auf dt. Autobahnen unterwegs...

 

Wenn alle gleich schnell fahren, hat man eine gleichbleibende Konstellation

um sich herum und nur die Landschaft saust vorbei. Ähnlicher Effekt wie beim

Zugfahren. Das hat auf mich fast so etwas wie einen Hypnoseeffekt.

In der Schweiz halte ich mich durch ständige Kontrolle der Geschwindigkeit

wach, da Überschreitungen extrem bestraft werden. In dieser Hinsicht sind große

und schnelle Autos besonders gefährlich, weil man es kaum fühlt, wenn man

etwas schneller wird. Wer mit einem Kleinstwagen mit 100 unterwegs ist, spürt

das Tempo viel stärker.

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