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Akzeptabler Ölverbrauch beim B202s

Empfohlene Antworten

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe mich mit der Suche bemüht, konnte aber nichts konkretes finden und der KI kann ich nicht so Recht trauen, daher wende ich mich an eurem Erfahrungsschatz.

Ich schaue mir demnächst ein 900er BJ 1992. 301.000KM mit dem B202S Motor mit 141PS an.

Der Besitzer meinte, dass das Auto seit einiger Zeit etwas Öl verbraucht. Er meinte das er pro Saison (5000km pro Halbjahr ) nicht ganz 1 Liter nachfüllen muss. Also gehe ich mal 0.7 bis 0.8L auf 5000km aus.

Meine Recherche ergibt, dass die Motoren quasi kein Öl verbrauchen und bis 0.2l pro 1000km noch in Ordnung sind.

Muss ich mir Gedanken machen?

Unter dem befinden sich hin und wieder Öltropfen am Boden, also ist er irgendwo undicht aber wohl nicht gravierend.

Darüber hinaus hat er auch etwas Kühlwasser am Boden und er muss auch gelegentlich Kühlwasser nachfüllen. Ist das auch ein B202s Eigenschaft, dass es irgendwo undicht wird?

Irgendwelche Tipps die ich vorort am Motor direkt ansehen kann? Aus das üblich mit Kühlwasserbehälter Check und Öl usw.

Herzlichen Dank und viele Grüße aus dem HTK

Ich kenne die KI-Ergebnisse zu SAABs und dem B202 TU nicht,

aber Undichtigkeiten bei Öl und Wasser sind nicht Ungewöhnliches bei einem 30+Jahre alten Kraftfahrzeug

und der 900 ist davon nicht ausgenommen.

Mit etwas Einsatz (persönlich und/oder finanziell ) lässt sich das aber in den Griff bekommen.

Natürlich sollten Öl und Kühlwasser ohne offensichtliche Befunde sein,aber ansonsten steht der Zustand der Karosserie bei einer Besichtigung im Vordergrund.

  • Autor

Karosserie wurde für 2800€ geschweißt bzw. Instandgesetzt.

Aber ich würde schon gerne wissen, ob dieser Ölverbrauch bereits eine Indikation auf Verschleiß oder schaden ist?

Das Auto hat alle 10.000km ein ölwechsel bekommen.

Wie ist denn bei euch der Ölverbrauch?

Danke und Gruß

Ölverbrauch ist quasi null.

Ölverbrauch und Ölverlust sind 2 Paar Schuhe

Am 28.9.2026 um 14:27, turbo9000 hat gesagt:

Ölverbrauch ist quasi null.

Ölverbrauch und Ölverlust sind 2 Paar Schuhe

… bei mir auch.

  • Autor

Was ist eigentlich ausdrücken wollte, ist dass der Ölverlust zu vernachlässigen ist und bei dem Auto der Verbrauch das Thema ist.

Also die Frage bleibt, ob dies bedenklich ist oder nicht ?

Am 28.9.2026 um 13:56, kevdiablo hat gesagt:

Aber ich würde schon gerne wissen, ob dieser Ölverbrauch bereits eine Indikation auf Verschleiß oder schaden ist?

...

Da der Motor ganz offensichtlich nicht dicht ist, kann die genannte Menge nicht als Verlust gerechnet werden, aber falls Du es Dir oder den Verkäufer zutraust,könnt Ihr ja mal das Kerzenbild anschauen. Das passende Werkzeug findet sich im Kofferraum unter der Ersatzrad-Abdeckung.

  • Autor

Also ich habe mal in anderen recherchiert u.a. auch in UK und USA Foren.

Da konnte ich gute Hinweise finden.

Die Wahrscheinlichkeit das es am Motor selbst liegt ist gering. Am wahrscheinlichsten ist es KGE oben am Ventildeckel, welches man mit einem Nitril Handschuh an der beim öleinfüllstutzen testen kann.

Ölkühlleitungen bzw. Am Anschluss entstehen, wo dann unter Druck feiner Nebel raus kommt.

Dies alles kann ich prüfen :-)

ich hoffe es hilft einigen weiter, die wie ich, vor dieser Situation stehen.

Am 30.9.2026 um 10:32, kevdiablo hat gesagt:

Also ich habe mal in anderen recherchiert u.a. auch in UK und USA Foren.

Da konnte ich gute Hinweise finden.

Die Wahrscheinlichkeit das es am Motor selbst liegt ist gering. Am wahrscheinlichsten ist es KGE oben am Ventildeckel, welches man mit einem Nitril Handschuh an der beim öleinfüllstutzen testen kann.

...

Lustig was man im Internet so Alles findet.smile

Im Ernst: Die Kurbelgehäuseentlüftung ist beim B202 sicherlich keine Problemstelle

Schaue Dir bei Sorge wegen des Ölverbrauchs wie o.g. das Kerzenbild an.

Perfekt ist Rehbraun und Trocken, Schwarz und ölig spricht für beginnende Probleme z.B. bei den Ventilschaftdichtungen.

Ansonsten gab es ja bereits die Hinweise zum Unterschied zwischen Ölverbrauch undf Ölverlust.

Bei den Ölkühlerleitungen musst Du nicht nach "Sprühöl" schauen, feuchte Leitungen sind auch bei Motorstillstand unübersehbar (Motorseite links vor dem Ölfilter)

Bearbeitet von klaus

Huhu.

Wenn laut Recherche bis 0,2l auf 1.000km in Ordnung sind, wieviel sind dann auf 5.000km in Ordnung? hmmmm

Wenn, das schrieben ja andere schon, die Verlustmenge nicht genau klar ist, ist die Verbrauchsmenge auch nicht klar.

Mich würde eine nötige Nachfüllmenge in der Größenordnung nicht beunruhigen (außer, ich stelle fest, dass das Auto an einer Stelle deutlichen Verlust hat oder aus dem Auspuff bläulich raucht).

Für mögliche Beruhigung und mehr Sicherheit, wenn die Dir bei der Besichtigung wichtig sind, kannst Du ja schreiben, wo Du den Wagen ansehen willst und fragen, ob sich wer mit mehr Erfahrung dazu bereiterklären will, Dich zu begleiten.

Viel Freude!

Thema Ölverbrauch: Wenn der Motor zu viel Öl verbraucht, dann sieht man das an den Kerzen. Siehe Antwort von Klaus.

Sehen die Kerzen ok aus, könnte theoretisch nur noch der Lader in Frage kommen. Da geht dann aber ganz schnell in eine andere Größenordnung und würde mich als externes Bauteil auch nicht Abschrecken.

Am 30.9.2026 um 16:40, StRudel hat gesagt:

Mich würde eine nötige Nachfüllmenge in der Größenordnung nicht beunruhigen

2 l nachfüllen zwischen zwei Ölwechseln?! Das halte ich absolut nicht für akzeptabel.

Am 30.9.2026 um 23:30, patapaya hat gesagt:

2 l nachfüllen zwischen zwei Ölwechseln?! Das halte ich absolut nicht für akzeptabel.

Definitiv deutlich zu viel.


Und wenn es kein Leck ist, würde ich mir ernsthafte Sorgen machen, wenn das alles durch den Motor verbrannt wird....und ein Leck müsste deutlich zu sehen sein, bei so einer Menge....

Am 1.10.2026 um 08:59, turbo9000 hat gesagt:

Und wenn es kein Leck ist, würde ich mir ernsthafte Sorgen machen, wenn das alles durch den Motor verbrannt wird....und ein Leck müsste deutlich zu sehen sein, bei so einer Menge....

NaJa, wir sehen das durch die SAAB-Brille. Von BMW kenne ich noch 1,0 l/1Tkm als Grenzwert, bis wohin der Ölverbrauch tollerabel ist. Das wären bei uns fette 10 l zwischen 2 Wechseln.

Die o.g. 0,2l /1Tkm würde also somit andere Leute mit anderen Motoren aus der gleichen Epoche eher als tollen Wert feiern,

Aber klar, ein B202 verbaucht quasi kein Öl. Wenn man da zwischen den Wechseln nachkippen muss, liegt irgend etwas schief.

Ich wäre auch zuerst für einen Blick auf die Kerzenbilder. Es könnte sich z.B. auch ein Satz Kolbenringe verabschiedet haben. Hatte ich an einem B204. Aber das war dann auch an der Auspufffahne gut sichtbar.

Davon ab wäre mir persönlich bei einen solchen Kauf die Blech-Substanz um ein vielfaches wichtiger, als eventueller Ölverbrauch.

Bearbeitet von René

Am 1.10.2026 um 10:46, René hat gesagt:

NaJa, wir sehen das durch die SAAB-Brille. Von BMW kenne ich noch 1,0 l/1Tkm als Grenzwert, bis wohin der Ölverbrauch tollerabel ist. Das wären bei uns fette 10 l zwischen 2 Wechseln.

Die o.g. 0,2l /1Tkm würde also somit andere Leute mit anderen Motoren aus der gleichen Epoche eher als tollen Wert feiern,

Aber klar, ein B202 verbaucht quasi kein Öl. Wenn man da zwischen den Wechseln nachkippen muss, liegt irgend etwas schief.

Ich wäre auch zuerst für einen Blick auf die Kerzenbilder. Es könnte sich z.B. auch ein Satz Kolbenringe verabschiedet haben. Hatte ich an einem B204. Aber das war dann auch an der Auspufffahne gut sichtbar.

Davon ab wäre mir persönlich bei einen sochen Kauf die Blech-Substanz um ein vielfaches wichtiger, als eventueller Ölverbrauch.

Schon klar, auch best. Audi und VW Motoren werden ab Werk mit 0,2 L/1000 km angegeben, manche sogra mehr.


Andere Marken waren hier ja jetzt nicht Thema.

Aber wenn ein B202 2 Liter auf 10tkm schluckt, hat der definitiv ein Problem. Das hat mein B202 nach 620tk nicht gemacht (keine 0,5 Liter auf 10.000km)....

Am 1.10.2026 um 11:16, turbo9000 hat gesagt:

Aber wenn ein B202 2 Liter auf 10tkm schluckt, hat der definitiv ein Problem.

Vollste Zustimmung.

Wäre für mich im Zweifel aber eher ein Preisargument, als ein Grund ein in der Blechsubstanz gesundes Auto deshalb nicht zu kaufen.

Am 1.10.2026 um 11:52, René hat gesagt:

Vollste Zustimmung.

Wäre für mich im Zweifel aber eher ein Preisargument, als ein Grund ein in der Blechsubstanz gesundes Auto deshalb nicht zu kaufen.

Das steht auf einem anderen Blatt...


Aber man sollte schon ergründen, was die Ursache ist. Turbo wäre einfacher (von der Arbeit her) aber auch nicht soo einfach einen neuen Turbolader zu bekommen.

Kompletter Motor ist schon eine andere Hausnummer....

Das hängt dann am Ende alles von gefragten Kaufpreis ab....

Bearbeitet von turbo9000

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