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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

@ Josef: Du musst nicht mehr hinein interpretieren als ich geschrieben habe. Natürlich gibt es auch 35-jährige, die Mist bauen. Ich wollte nur einen bestimmten Typus darstellen, sozusagen symbolisieren. Und Fehler kann jeder mal machen, aber gewisse Dinge sind Unvermögen oder Mutwilligkeit, und das ist nicht hinnehmbar. Wenn jemand schon mit voller Hose auf die Autobahn fährt, hat er dort nichts zu suchen.

 

Tempolimit auf der Autobahn ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wieviel Prozent (besser Promille?) des Straßennetzes sind NICHT limitiert? Selbst auf der Autobahn gibt es nur relativ wenige Abschnitte ohne Limit bzw. sind diese die meiste Zeit durch Baustellen oder dicken Verkehr blockiert. Fährst Du morgens von Basel nach Freiburg, ist am Anfang ein kleines Stück ohne Limit. Dann ein ziemlich langes bis fast FR Mitte mit 120. Auf diesem Teil kann man etwa Tacho 130 fahren, wer den Radar ignoriert auch mehr. Genau da, wo das Limit aufgehoben wird, verdichtet sich der Verkehr (warum auch immer) und man kann froh sein, wenn es noch mit 80 läuft. Das zieht sich dann weiter, bis es bei Baden-Baden 3-spurig wird. Indirektes Limit!

Abgesehen davon ist diese 130-Diskussion eine von grünen und sonstigen Fundamentalisten immer wieder angeheizte Geschichte, die jeder Grundlage entbehrt. Es passieren so gut wie keine Unfälle bei hohen Geschwindigkeiten oberhalb des angestrebten Limits. Die gibt es in Staus, Baustellen oder aber durch Geisterfahrer und Besoffene. Letztere sind ursächlich durch den Suff verunfallt, egal wie schnell. Ein Limit hilft nicht gegen Suff oder durch sonstiges enthemmte Leute. Die machen es ganz genauso, ob Limit oder nicht. Das Gesülze der Politiker kann sowieso keiner ernst nehmen, solange die sich für so wichtig halten, dass sie mit dem gepanzerten V12 durch die Lande reisen müssen.

Wer Zugriff dazu hat, kann ja mal die Verkehrstoten pro Land und Fahrzeugaufkommen auflisten. Man wird da Zahlen bekommen, die manchen überraschen werden.

Mal eine Frage, bis zu welcher Geschwindigkeit sind diese Dachboxen eigentlich verkehrssicher ? Ich bin heute auf der Autobahn von einem Vertreterkombi mit vier Kreisen im Kühler überholt worden, der geschätzte 200 km/h fuhr. Das ist doch nicht vertretbar, oder ? Ich habe den erst einmal ziehen lassen, bei der Geschwindigkeit wollte ich so etwas nicht direkt vor mir haben. Wie es der Zufall will, kommt just in diesem Augenblick eine Verkehrsmeldung auf HR3, dass auf der A8 eine Dachbox und mehrere Kleidungsstücke liegen... :mad:

 

Ich habe einmal so eine Dachbox ausprobiert, aus reiner Neugierde, fand den Mehrverbrauch aber exorbitant hoch und schneller als 140 wollte ich mit so einer Dachbox auch nicht fahren, da hatte ich irgendwie ein mulmiges Gefühl...

Manche sind da wohl schmerzfreier...

ich behaupte mal, dass es da keine generelle Begrenzung gibt. Wenn dann müsste der Hersteller der Box das limitieren. Ich hab keine längs Box. Kann also nicht in die Anleitung schauen.
Ich meine mich zu erinnern, dass die Hersteller früher oftmals max. 130 km/h empfohlen hätten. 200 km/h finde ich persönlich nicht vertretbar, was da für Kräfte wirken, wenn dann etwas abreisst und dem Hintermann in die Scheiben fliegt... :stupid:

Das gilt auch für Skiträger, Surfbretter, Kanus, Fahrräder usw.

Zumindest moderne Dachboxen sind so im Windkanal entwickelt, dass der Anpressdruck mit der Geschwindigkeit steigt. Sie würden sogar ohne Verschraubung liegen bleiben. Allerdings nur bis zu einer Bodenwelle, einer Seitenboe oder bei einer Vollbremsung und anderen Erschütterungen. Beim Auffahrunfall würde eine womöglich überladene Box abreißen. Ein Surfbrett richtig herum auf das Dach gelegt, bleibt unter Idealbedingungen liegen. Dreht man es um, reißt es den Träger aus der Verankerung. Da man nie davon ausgehen kann, dass die Leute alles vorschriftsmäßig montieren und beladen, bleibt immer ein mulmiges Gefühl. Mir sind mal auf der Autobahn 4 Rennräder entgegengehopst und zum Glück noch rechtzeitig seitwärts in die Botanik abgebogen. Ist ein blödes Gefühl. Es wird bei uns so vieles unnötigerweise reglementiert. Hier wäre es sinnvoll.

Mal eine Frage, bis zu welcher Geschwindigkeit sind diese Dachboxen eigentlich verkehrssicher ? Ich bin heute auf der Autobahn von einem Vertreterkombi mit vier Kreisen im Kühler überholt worden, der geschätzte 200 km/h fuhr. Das ist doch nicht vertretbar, oder ? Ich habe den erst einmal ziehen lassen, bei der Geschwindigkeit wollte ich so etwas nicht direkt vor mir haben. Wie es der Zufall will, kommt just in diesem Augenblick eine Verkehrsmeldung auf HR3, dass auf der A8 eine Dachbox und mehrere Kleidungsstücke liegen... :mad:

 

Ich habe einmal so eine Dachbox ausprobiert, aus reiner Neugierde, fand den Mehrverbrauch aber exorbitant hoch und schneller als 140 wollte ich mit so einer Dachbox auch nicht fahren, da hatte ich irgendwie ein mulmiges Gefühl...

Manche sind da wohl schmerzfreier...

Ich bekomme auch immer eine Gänsehaut, wenn so Vollpfosten mit einem Dach-Fahrradträger (oder AHK) mit 200 km/h an mir vorbei ziehen und die Fahrräder wie Lämmerschwänze wackeln. Wäre aber auch nicht das erste Mal, dass sich so ein Fahrrad verabschiedet.

 

Für so etwas sollte es definitiv eine Vmax geben.

Letzte Woche habe ich knapp 1000 km auf den überfüllten Urlauber-Autobahnen abgespult.

Weitgehend stressfrei, durchgehend geöffnet und ohne besondere Vorkommnisse.

 

Na gut, ein hoffentlich ausdrucksstarkes Foto mit gelbem CV erwarte ich noch von den freundlichen

MItarbeitern der Verkehrüberwachung Hockenheim.:redface:

Hatte ich schon sehr lange nicht mehr.

Ich hatte schon einmal das Vergnügen einem Fahrrad auszuweichen das von einem Fahrradträger runtergerissen wurde............das ist nicht lustig...........wir hatten Glück das Platz genug vorhanden war.............über den Rest möchte ich nicht weiter nachdenken...........
Um das mal zu relativieren:

 

Es gibt nun mal Autofahrer, die völlig atypisch reagieren, ob aus Unerfahrenheit, Senilität, Angst vor der eigenen Courage oder einfach, weil sie überfordert sind. Meistens sind es Leute, die nicht einsehen, dass es Zeit ist den Führerschein abzugeben. [...]

 

Vor allem wenn ganz klar ersichtlich ist, dass der Vorausfahrende, man selbst und mindestens noch einer ohne Behinderung hätten einfädeln könnten. Aber es gibt solche Hirnamputierte, die das Prinzip überhaupt nicht kennen, also völlig widersinnig und ohne zu schauen bis vor fahren und anhalten, dann schauen und womöglich doch noch einem vor die Nase fahren, da aus dem Stand. Dann gibt es noch die Träumer, die an alles denken, nur nicht an den Verkehr. Das sind die, die u.a. mit 80 über die Landstraße gurken, aber nicht merken, wenn eine Ortsdurchfahrt kommt, also gerade mit 80 weiter fahren.

 

Gestern hatte ich so einen Vollpfosten auf der B3 vor mir. Fuhr konsequent 70, inner - wie außerorts und provozierte damit einen kilometerlangen Stau (von der Gefährdung in den teilweise unübersichtlichen Orten mal ganz abgesehen). Einzige Ausnahme: wenn die Schlange an den wenigen möglichen Stellen zum überholen ansetzte hat er auch gemerkt, daß man hier schneller fahren kann und beschleunigt.

Nach 20 km war ich dann an der Reihe. Gerade Strecke, ausscheren - und der Typ latscht aufs Gas und die nächste Kurve kommt näher. Also wieder einreihen. Dann ein Kreisverkehr. 300 Meter vorher bremst er auf 30 ab (natürlich Gegenverkehr und keine Überholmöglichkeit...) , bei der Einfahrt in den Kreisel (alles frei!) bis zum Stillstand. Ich muß die erste Abfahrt raus, er/sie/es fährt zum Glück weiter. Bis er es sich plötzlich anders überlegt, eine Vollbremsung hinlegt und spitzwinklig (war schon an seiner Ausfahrt vorbei) doch noch rauszieht - in meine linke Seite. Zum Glück hatte ich den Fuß auf der Bremse und war durch seine vorherigen Blödheiten vorgewarnt...

An der nächsten Geraden kam ich dann mit viel Drehzahl (Ladedruck war ja bei dem Wetter nicht) endlich vorbei und habe zugesehen, daß ich Land gewinne.

Bei dem Typen war ich mir zum Schluß wirklich unsicher, ob der nicht mitkriegt, was er (oder sie oder es) macht, oder ob der bewußt so fährt um andere zu ärgern oder zu Fehlern zu provozieren.

 

 

Was mir am Wochenende noch so auffiel: Autobahnfahren macht in Südwestdeutschland (Konkret: Großraum Frankfurt bis Heidelberg) überhaupt keinen Spaß. Mit dem dichten Verkehr könnte man ja noch leben, wenn denn alle gleichmäßig, vorausschauend und entspannt führen, aber stattdessen wird ungeheur aggressiv gefahren, Sicherheitsabstände interessieren keine Sau, jede Lücke wird zubeschleunigt... von der Gefährung mal ganz abgesehen stört das auch den Verkehrsfluß massiv. Wenn da jeder einfach bei 120 den Tempomaten reinsetzen würde kämen alle flüssiger, entspannter und wahrscheinlich auch schneller ans Ziel...

Warum fahren die da alle so? (Hohe Verkehrsdichte kennen andere Gegenden Deutschlands ja auch, aber da ist das nicht stressig.) Sind die alle auf Koks?

Bearbeitet von aero84

Es ist die Hitze - auch wenn mittlerweile fast flächendeckend Klimaanlagen in den Kisten verbaut sind - jenseits von 30Grad ticken alle anders..

Was mir am Wochenende noch so auffiel: Autobahnfahren macht in Südwestdeutschland (Konkret: Großraum Frankfurt bis Heidelberg) überhaupt keinen Spaß. Mit dem dichten Verkehr könnte man ja noch leben, wenn denn alle gleichmäßig, vorausschauend und entspannt führen, aber stattdessen wird ungeheur aggressiv gefahren, Sicherheitsabstände interessieren keine Sau, jede Lücke wird zubeschleunigt... von der Gefährung mal ganz abgesehen stört das auch den Verkehrsfluß massiv. Wenn da jeder einfach bei 120 den Tempomaten reinsetzen würde kämen alle flüssiger, entspannter und wahrscheinlich auch schneller ans Ziel...

Warum fahren die da alle so? (Hohe Verkehrsdichte kennen andere Gegenden Deutschlands ja auch, aber da ist das nicht stressig.) Sind die alle auf Koks?

 

Das unterschreibe ich. Musste in den letzten 14 Tagen auch zweimal an Frankfurt vorbei, hinterher tat mir immer der Nacken vom Kopfschütteln weh...da scheint irgendwas im Leitungswasser zu sein...

Kann ich so nicht bestätigen. In jeder anderen Region Deutschlands begegne ich auf den Straßen der Republik unterm Strich genausovielen Spezialisten wie im Rhein-Main-Gebiet. Leitungswasser schließe ich daher aus.

 

:biggrin:

Also hier im Norden ist alles ruhig. Klar, ein paar verrückte Einzeller gibt es auch hier, sehe ich aber nicht täglich. Am auffälligsten sind die Dänen, die ohne Begrenzung mal so richtig die Sau rauslassen wollen, es aber mangels Übung nicht können … :mad: Lustiges Phänomen: In DK wird bei erlaubten 130 so ziemlich konstant 150 gefahren - auf allen Spuren… Dann kommt die Grenze zur A7… Limit aufgehoben, gleiche Anzahl von Spuren und … zack… auf allen Spuren nur noch max. 100… Also ich wäre für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der BAB :biggrin:
Kann ich so nicht bestätigen. In jeder anderen Region Deutschlands begegne ich auf den Straßen der Republik unterm Strich genausovielen Spezialisten wie im Rhein-Main-Gebiet. Leitungswasser schließe ich daher aus.

 

:biggrin:

Dito.

.....es ist halt grad fuer alle heiss, fuer die spezialisten, die schwererziehbaren und auch fuer die ``professionellen koenner``..............
Ein Super-Artikel. Ich sollte mir den ausdrucken und ins Handschuhfach legen. Ich neige immer noch dazu, zu hektisch zu fahren und mich zu sehr aufzuregen. Bringt alles nix. Wenn ich eine sehr entspannte Tagesform habe, dann passiert mir das nicht und das Fahren ist viel angenehmer. Tante Kopp und ich sind mal mit zwei Autos und ca. 15 Minuten Abstand in Aachen in Richtung Emsland aufgebrochen. Sie etwa 110 km/h, ich 140-150 km/h - sofern bei eher dichtem Verkehr überhaupt möglich. Ich hatte sie erst auf der A31 nach ungefähr 160 km eingeholt.
Ein Super-Artikel. Ich sollte mir den ausdrucken und ins Handschuhfach legen. Ich neige immer noch dazu, zu hektisch zu fahren und mich zu sehr aufzuregen. Bringt alles nix. Wenn ich eine sehr entspannte Tagesform habe, dann passiert mir das nicht und das Fahren ist viel angenehmer. Tante Kopp und ich sind mal mit zwei Autos und ca. 15 Minuten Abstand in Aachen in Richtung Emsland aufgebrochen. Sie etwa 110 km/h, ich 140-150 km/h - sofern bei eher dichtem Verkehr überhaupt möglich. Ich hatte sie erst auf der A31 nach ungefähr 160 km eingeholt.

Was meinst Du, warum ich (vor allem wenn ich etwas längere Strecken fahre) immer den Tempomaten einschalte zwischen 120 und 130 km/h. Damit ist meist das beste Vorankommen.

 

Das mache ich seitdem ich meinen ersten 9000er hatte (MY89), der schon einen erweiterten BC hatte, der die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt hat.

 

Als ich dann mal ein paar Refernzstrecken einmal gemütlich mit Tempomat und einmal (zumindest eingebildet) "schnell" gefahren bin und mir den Unterschied in dewr Durchschnittsgeschwindigkeit angesehen habe...:eek::confused:. War die Schlußfolgerung mehr als klar.

 

Mehr als 5 km/h im Schnitt hat man nicht rausholen können. Dafür aber deutlich mehr Streß, Gefahre, Verschleiß (Hallo Bremse) und Verbrauch....

 

Wozu der Sch....

 

Das hindert einen natürlich nicht, wenn mal die Bahn ganz frei ist, auch schonmal gerne auf den Pin zu treten. Aber jedes Mal, wenn ich die Gehirnamputierten Kerle sehe, die bei dichtem Verkehr mit Drängelei, Lichthupe und teilweise rechts überholen sich in der Reihe der Autos auf der linken Spur sich mühsam nur um ein Autolänge vorkämpfen.....frage ich mich, was bei denen eigentlich falsch läuft....:confused:. Denen mache ich sofort Platz und schaue mir lächelnd das Schauspiel von hinten an....

... Aber jedes Mal, wenn ich die Gehirnamputierten Kerle sehe, die bei dichtem Verkehr mit Drängelei, Lichthupe und teilweise rechts überholen sich in der Reihe der Autos auf der linken Spur sich mühsam nur um ein Autolänge vorkämpfen.....frage ich mich, was bei denen eigentlich falsch läuft....:confused:. Denen mache ich sofort Platz und schaue mir lächelnd das Schauspiel von hinten an....

 

Vielleicht sind ja einige davon nur gerade dabei, den Unterschied zwischen Tempomat und Messer-zwischen-den-Zähnen herauszufahren zwecks richtiger Schlussfolgerung - so wie wir halt vor langer Zeit ... :rolleyes: besser spät als nie.

 

Aber ich habe auch den Eindruck, die meisten Menschen spulen einfach nur Erlerntes (gut oder schlecht) reflektionsfrei ab, bis vielleicht mal was passiert... :redface:

Also mein bestes Entspannungsmittel auf dem Weg zur Arbeit ist die Anschaffung des 9k mit Opamatik gewesen :biggrin:. Schön morgens um kurz nach 5 auf die Bahn, den nächst besten LKW geschnappt, Tempomat rein und ab dafür.

Auf dem Heimweg sind A3/A2 eh so voll, dass ich da keinen Einfluss drauf habe wann ich zu hause bin, egal welche Gaspedalstellung...

 

Gleiches gilt aber übrigens auch für Emma (81er 8V turbo). Heute morgen schön mit 100 über die Bahn getuckert.

 

Der Zeitunterschied zwischen 130+ und dem oben genannten Szenario beträgt übrigens auf meiner morgentlichen Strecke ca. 3-6 Minuten.

 

Es darf aber nicht immer pauschal auf die "Schnellfahrer" gehauen werden. Heute morgen auch wieder erlebt, Smart mit knapp über 80 auf der rechten Spur, Bahn vor ihm komplett frei. Dahinter ein Corsa der dann in der erst besten Lücke zum überholen ausscherte, mit etwa 5 km/h Überschuss.... bis zu dem Zeitpunkt floss der Verkehr auf der mittleren und linken Spur relativ flüssig....:rolleyes:

Der Artikel ist gut, vor allem sich die Zeitersparnis des "Rasens" vor Augen zu führen. Für ein generelles Tempolimit bin ich trotzdem nicht. Könnte mir (wie es auf einigen Autobahnen schon gehandhabt wird) ein Tempolimit in Abhängikeit der Verkehrsbelastung vorstellen. Dann läuft der Berufsverkehr besser und nachts oder zu sonstigen verkehrsarmen Zeiten könnte man schneller fahren.

 

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist ein Verkehrspsychologe der kein Auto fährt. Das ist für mich wie ein übergewichtiger Ernährungsberater oder der vegane Metzger. Auch wenn man natürlich einwenden könnte, dass er nur aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung aufs Auto verzichtet. Für mich hat Autofahren auch immer etwas mit Emotion zu tun - ich fahre nicht nur um von A nach B zu kommen. Die Reduzierung auf Zeitersparnis und Kostenfaktor ist mir zu nüchtern.

Der Artikel ist gut, vor allem sich die Zeitersparnis des "Rasens" vor Augen zu führen. Für ein generelles Tempolimit bin ich trotzdem nicht. Könnte mir (wie es auf einigen Autobahnen schon gehandhabt wird) ein Tempolimit in Abhängikeit der Verkehrsbelastung vorstellen. Dann läuft der Berufsverkehr besser und nachts oder zu sonstigen verkehrsarmen Zeiten könnte man schneller fahren.

 

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist ein Verkehrspsychologe der kein Auto fährt. Das ist für mich wie ein übergewichtiger Ernährungsberater oder der vegane Metzger. Auch wenn man natürlich einwenden könnte, dass er nur aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung aufs Auto verzichtet. Für mich hat Autofahren auch immer etwas mit Emotion zu tun - ich fahre nicht nur um von A nach B zu kommen. Die Reduzierung auf Zeitersparnis und Kostenfaktor ist mir zu nüchtern.

 

Aber das ist der Unterschied zwischen "uns" und den "anderen". Die meisten von uns hier betreiben das Auto ja als Hobby und nicht nur als Transportmittel. Der überwiegende Teil meiner Arbeitskollegen fährt Leasing-Kisten über Firmen-Leasing, weil es sie einfach nicht interessiert. Dafür geh ich halt nicht "angeln/bowlen/häkeln/Fußball gucken"....

Bearbeitet von ssason

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