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Plötzlicher massiver Ölverlust aus dem 5G-Getriebe beim 97er 9000 CSE 2.3, KM 132.xxx

Empfohlene Antworten

Hallo.

Gestern kurz vor München nach einer längeren Autobahnfahrt lief plötzlich erheblich Öl aus dem Getriebe. Das qualmte zunächst so sehr, daß ich fast die Feuerwehr gerufen hätte, legte sich dann aber mit der Abkühlung.

Im Stand läuft kein frisches Öl raus, alle Gänge lassen sich problemlos einlegen. Sobald man nur einen Meter aus eigener Kraft rangiert, tropft es deutlich. Ist aber jedenfalls sicher kein Hydrauliköl.

Also ADAC, inzwischen steht das Auto in LB bei Tziatzias. Der wird sich nächste Woche kümmern.

Bis dahin hätte ich gern eine Tendenz, wie umfangreich das wird. Ich hoffe noch, daß es beim Getriebe irgendwelche Dichtungen gibt, die die Autobahnfahrt nicht verkraftet haben. Welche könnte da anfällig sein? Habe per schneller Recherche nichts gefunden.

Kann das tatsächlich an einer dieser Dichtungen liegen, so klein und solch eine Wirkung?

https://www.skandix.de/de/fahrzeug-teile/kraftuebertragung/getriebe/schaltgetriebe/dichtungen/dichtung-schaltgetriebe/1053118/

https://www.skandix.de/de/fahrzeug-teile/kraftuebertragung/getriebe/schaltgetriebe/dichtungen/dichtring-schaltgestaenge/1045/

Danke und Grüße


Ralf

Bearbeitet von ra-sc91

Durch die Schaltstange behaupte ich mal, kann nicht so massiv viel raus kommen.

Man muss sehen, wo es raus kommt. Alles andere ist raten...

Schlimmstes Szenario:

Beim 9000 Aero eines Freundes trat Ähnliches vor ein paar Monaten auf, da gab es leider einen Riss im Getriebegehäuse, innerhalb der Kupplungsglocke, also von aussen nicht sofort ersichtlich.

Den Abend zuvor lief der Wagen mehrere hundert Kilometer ohne Probleme oder irgendwelche akustische Ungereimtheiten. Allerdings hatte das Räderwerk bereits ca. 470tkm gelaufen, mindestens 250tkm davon mit reichlich erhöhter Leistung.

Jedenfalls zog der Wagen am nächsten Morgen eine lange Ölspur hinter sich her und zwar ab dem Parkplatz auf dem er am Vorabend abgestellt worden war.

  • Autor
Am 7.3.2026 um 13:21, turbo9000 hat gesagt:

..........Man muss sehen, wo es raus kommt. Alles andere ist raten...

Stimmt natürlich, bin halt ein wenig erwartungsängstlich und ungeduldig.

Am 7.3.2026 um 13:34, klaus hat gesagt:

Schlimmstes Szenario:

Beim 9000 Aero eines Freundes trat Ähnliches vor ein paar Monaten auf, da gab es leider einen Riss im Getriebegehäuse, innerhalb der Kupplungsglocke, also von aussen nicht sofort ersichtlich................

Na prima.

Ich frage mich ein wenig, ob jemand kürzlich am Getriebe den Ölstand geprüft und den Peilstab nicht richtig positioniert hat.

Servus,

das 5G-Getriebe hat leider keinen Peilstab...

Viel Erfolg weiterhin

Wenn du nach der Diagnose und hoffentlich Reparatur Rückmeldung über die Ursache gibst, wäre das nett.

  • Autor
Am 7.3.2026 um 20:08, mike9000 hat gesagt:

S............das 5G-Getriebe hat leider keinen Peilstab.........

Danke für die Klarstellung. Ich war mir unsicher, weil auf den Anzeigenseiten Getriebe mit Peilstab angeboten sind, die angeblich bis MY 98 passen.

Am 8.3.2026 um 06:22, patapaya hat gesagt:

Wenn du nach der Diagnose und hoffentlich Reparatur Rückmeldung über die Ursache gibst, wäre das nett.

Auf Reparatur hoffe ich auch und selbstverständlich gebe ich eine Rückmeldung zum Fehler.

Am 8.3.2026 um 16:40, ra-sc91 hat gesagt:

Danke für die Klarstellung. Ich war mir unsicher, weil auf den Anzeigenseiten Getriebe mit Peilstab angeboten sind, die angeblich bis MY 98 passen.

Auf Reparatur hoffe ich auch und selbstverständlich gebe ich eine Rückmeldung zum Fehler.

Nee, Getriebe an 94 (für Trionic) haben keinen Peilstab

Am 8.3.2026 um 16:40, ra-sc91 hat gesagt:

... weil auf den Anzeigenseiten Getriebe mit Peilstab angeboten sind, die angeblich bis MY 98 passen.

Automaten? Da würde das passen.

  • Autor

Ist klar, meines hat keinen Meßstab. Wäre schön gewesen, wenn nur der Verlust desselben die Ursache gwesen wäre.

Die Angaben in der EbayAnzeige bezogen sich auf den 2.3-16 mit 146 PS, beim Baujahr waren die etwas großzügig, da stand 1989/09-1998/12

Am 8.3.2026 um 22:14, ra-sc91 hat gesagt:

... beim Baujahr waren die etwas großzügig, da stand 1989/09-1998/12

Im Gegensatz zur Motorisierung, wo es im Zweifel um die Übersetzung geht, gibt es meines WIssens ganz klar eine Grenze zw. MY '93 undf MY '94.

Wenn ich nicht ganz falsch liege, hat sich da zumindest die Glocke geändert.

  • Autor

Hallo Forum, Sache ist kompliziert.

Laut Tziatzias ist von aussen nichts zu sehen. Er vermutet, es gibt ein Loch im Bereich der Kupplung, jedenfalls kommt das Öl auch beim Schleppen raus, der Restölstand ist laut ihm 50 (ml?).

Blöd ist, er will das Ding erst ausbauen und genauer schauen, wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, wie das weitergeht. Er geht davon aus, ich brauche ein anderes Getriebe. Ansich nicht tragisch, aber mein Auto hat nur 132tkm, bin nicht begeistert ein gebrauchtes Getriebe mit unklarer Vergangeheit einzubauen.

Was meint ihr? Loch in der Getriebeglocke bedeutet Schrott?

Hat jemand zufällig ein Getriebe mit wenig Kilometern zu verkaufen? Und worauf muß ich achten, wenn ich ein gebrauchtes Getriebe kaufe? Übersetzung? Antriebswellen? Soweit ich recherchiert habe, ist das vom 2.3 LPT und FPT unterschiedlich.

Viele Grüße

Ralf

Bearbeitet von ra-sc91

Natürlich lassen sich hier nun die ganzen Infos zusamentragen, aber fand werkstattseits denn keine Beratung statt?

Und falls Dir Tziatzias keinen Ersatz anbieten bzw. beschaffen kann oder will, wird er Dir doch sicher benennen können, welches Getriebe für den Austausch benötigt wird.

Vorab:

Die Dimensionierung der Antriebswellen bzw. deren Töpfe am Getriebe ist völlig egal, denn letztere lassen sich problemlos vom defekten Getriebe übernehmen.

Bearbeitet von klaus

Könnte es nicht auch einfach nur den WeDi der Getriebeeingangswelle zerfleddert haben?

Am 11.3.2026 um 12:30, ra-sc91 hat gesagt:

Blöd ist, er will das Ding erst ausbauen und genauer schauen, wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, wie das weitergeht.

... mein Auto hat nur 132tkm ...

NaJa, aber damit ist doch erstmal schon klar, dass die Kiste wieder auf die Straße kommt. Bei der dreifachen Laufleistung könnte man das ja evtl. nochmal hinterfragen. Aber so eher nicht.

Könnte man nicht vorab mit einer Endoskop Kamera ins innere der Glocke einen Blick riskieren?

  • Autor
Am 11.3.2026 um 13:31, klaus hat gesagt:

Natürlich lassen sich hier nun die ganzen Infos zusamentragen, aber fand werkstattseits denn keine Beratung statt?

Und falls Dir Tziatzias keinen Ersatz anbieten bzw. beschaffen kann oder will, wird er Dir doch sicher benennen können, welches Getriebe für den Austausch benötigt wird.

Hallo Klaus,

sagen wir es mal so, auf die Aussage der Werkstatt allein mag ich mich nicht verlassen. Die Meinungen aus dem Forum sind mir schon wichtig.

Tziatzias bietet mir ein Getriebe an, das vielleicht 160tkm hat, ganz klar ist das nicht. Das wurde getauscht, weil das "Tachoritzel" im Getriebe defekt war. Das müßte man also umbauen. Warum man das damals bei dem Spender nicht gleich gemacht hat, ist mir unklar.

Welches Getriebe paßt habe ich mit Tziatzias bisher nicht besprochen. Mir ist erst jetzt bei der Suche nach einem guten Getriebe klar geworden, daß es da mehrere verschiedene gibt. Dachte bisher, 2.3 ab 1995 ist alles gleich.

Bin mit dem Problem nicht so vertraut, bei meinen anderen Autos war es in dem Fall so, Getriebe ausbauen, zerlegen und neu machen was defekt ist.

Ralf

  • Autor
Am 11.3.2026 um 13:39, René hat gesagt:

Könnte es nicht auch einfach nur den WeDi der Getriebeeingangswelle zerfleddert haben?

NaJa, aber damit ist doch erstmal schon klar, dass die Kiste wieder auf die Straße kommt. Bei der dreifachen Laufleistung könnte man das ja evtl. nochmal hinterfragen. Aber so eher nicht.

Zumal das Auto seit genau einer Woche TÜV hat, fast ohne Mängel. Wobei, kurz bin ich schon nachdenklich geworden.

Am 11.3.2026 um 14:11, scotty hat gesagt:

Könnte man nicht vorab mit einer Endoskop Kamera ins innere der Glocke einen Blick riskieren?

Wegen WeDi, Endoskop, Getriebenummer frag ich mal nach.

Am 11.3.2026 um 14:15, ra-sc91 hat gesagt:

Tziatzias bietet mir ein Getriebe an, das vielleicht 160tkm hat, ganz klar ist das nicht. Das wurde getauscht, weil das "Tachoritzel" im Getriebe defekt war. Das müßte man also umbauen.

Neues Ritzel (NOS) nehmen, nicht Dein altes. Ist leider eine bekannte Schwachstelle.

Am 11.3.2026 um 14:15, ra-sc91 hat gesagt:

Warum man das damals bei dem Spender nicht gleich gemacht hat, ist mir unklar.

Ist doch klar: Anderes Getriebe rein hängen ist einfacher, als auch noch das ausgebaute zu zerlegen.

Am 11.3.2026 um 14:15, ra-sc91 hat gesagt:

2.3 ab 1995 ist alles gleich.

Gibt zumindest "längere" und "kürzere". Und kann auch sein, dass der 2,3t die kleinen Töpfe hat.

Was ist denn verbaut (GetriebeNr)?

Am 11.3.2026 um 14:15, ra-sc91 hat gesagt:

Bin mit dem Problem nicht so vertraut, bei meinen anderen Autos war es in dem Fall so, Getriebe ausbauen, zerlegen und neu machen was defekt ist.

Klar, aber a) ist der griff nach einem Gebrauchtteil oft günstiger und b) scheidet die variante zumindest bei gerissenen Gehäuse ja erst einmal aus. So knapp, dass man da jetzt mit Schweiß-Experimenten anfängt, sind die Dinger ja nicht.

Am 11.3.2026 um 14:18, ra-sc91 hat gesagt:

Zumal das Auto seit genau einer Woche TÜV hat, fast ohne Mängel. Wobei, kurz bin ich schon nachdenklich geworden.

Nein, mit dem lächerlichen Tachostand ist das doch fast ein neuwagen.

Am 11.3.2026 um 14:18, ra-sc91 hat gesagt:

Wegen WeDi, Endoskop, Getriebenummer frag ich mal nach.

Nr. ist wichtig, ja. Aber Endoskop uws. halte ich für Unsinn. Raus muss der Brocken doch ohnehin. Was also helfen da zwischenzeitliche Erkenntnisse?

Am 11.3.2026 um 14:15, ra-sc91 hat gesagt:

Tziatzias bietet mir ein Getriebe an, das vielleicht 160tkm hat, ganz klar ist das nicht. Das wurde getauscht, weil das "Tachoritzel" im Getriebe defekt war. Das müßte man also umbauen. Warum man das damals bei dem Spender nicht gleich gemacht hat, ist mir unklar.

Der Austasch des mutmaßlich gerissenen Gehäuseteils oder des Antriebsrades vom Tachoantrieb ist vom Arbeitsaufwand her dasselbe

  • Autor

Erstmal danke an alle, ich kläre die offenen Fragen.

  • Autor

Kurz noch weitere Infos.

Getriebenummer ist FM57001. Wenn ich richtig sehe, Übersetzung 2.5. Paßt also zum B234E.

Die WeDi der Getriebeeingangswelle ist es laut Werkstatt nicht, Begründung war, wenn das Auto ohne eigenen Antrieb rollt, läuft Öl raus. Außerdem gibt es wohl Metall an der Ablaßschraube, also wohl schon innen ein größerer Schaden. Eine Vermutung ist, eine Kugel vom Schaltbock könnte sich gelöst haben. Ich denke, Endoskop allein wird nix nutzen.

Läuft darauf hinaus, daß ich ein Getriebe brauche. Das angebotene mit 160tkm wäre ja soweit okay, nur verunsichert mich der Schaden am Tachowellenritzel. Bedeutet ja, das Ersatzgetriebe muss auch erstmal zerlegt werden um das Ritzel neu zu machen. Die Werkstatt meinte, vielleicht genügt es, den äußeren Ring zu ersetzen, sehe ich aber bedenklich.

Ich denke eigentlich, wenn dann richtig.

Schwierige Sache, hätte lieber ein neues Getriebe.

Grüße

Ralf

Bearbeitet von ra-sc91

Da hat mal einer gesagt: "...hätte, hätte Fahradkette".

... klar hat man da ein ungutes Gefühl, kann ich nachempfinden.

Alternativ kannst Du dich halt weiter nach einem anderen Getriebe umschauen. Kostet halt Zeit und bedeutet Aufwand und ist letztendlich auch gebraucht ... also beleibt dann da auch ein unsicheres Gefühl.

Zuerst sollte man den Schaden an Deinem Getriebe einigermaßen eingrenzen. Dazu muß es wohl ausgebaut werden. Dann muß entschieden werden, welches man zur Reparatur nimmt. Das von Tsiatzias angebotene Getriebe zu machen, klingt ja zunächst mal nicht schlecht. Da ginge ich schon davon aus, dass er dafür auch eine Gewährleistung gibt. Einfach nur so ein Getriebe raus und ein anderes gebrauchtes rein kann ja im Prinzip jeder bessere Schrauber auch machen, dann natürlich ohne Gewährleistung.

Wenn alles erledigt ist, gilt auch so ein blöder Spruch: "hinterher ist man klüger".

Ich wünsch Dir einfach viel Erfolg.hello

Am 12.3.2026 um 12:14, ra-sc91 hat gesagt:

Bedeutet ja, das Ersatzgetriebe muss auch erstmal zerlegt werden um das Ritzel neu zu machen.

Ja.

Am 12.3.2026 um 12:14, ra-sc91 hat gesagt:

Die Werkstatt meinte, vielleicht genügt es, den äußeren Ring zu ersetzen, sehe ich aber bedenklich.

Was wollen die denn da ersetzen? Ich kenne es nur so, dass die "2" getauscht werden muss:

grafik.png

Am 12.3.2026 um 12:14, ra-sc91 hat gesagt:

Ich denke eigentlich, wenn dann richtig.

Sehe ich auch so. Alles andere erfordert immer wieder den kompletten Aus- und Einbau.

  • Autor
Am 12.3.2026 um 14:30, René hat gesagt:

Ja.

Was wollen die denn da ersetzen? Ich kenne es nur so, dass die "2" getauscht werden muss:

grafik.png

Sehe ich auch so. Alles andere erfordert immer wieder den kompletten Aus- und Einbau.

Eben, wenn dann richtig.

Und wenn ich das Reparturhandbuch und deine Rißzeichnung richtig interpretiere, dann muß doch für das Tachowellenritzel nur das Differential abgebaut und zerlegt werden, das Getriebe selbst nicht. Kann ja wohl nicht so schwer sein.

Sorry, wenn ich aufwendig frage, ich kenn mich mit solchen Reparaturen nicht aus, würde aber trotzdem das relativ junge Auto gern optimal erhalten.

Ralf

Am 12.3.2026 um 15:30, ra-sc91 hat gesagt:

Und wenn ich das Reparturhandbuch und deine Rißzeichnung richtig interpretiere, dann muß doch für das Tachowellenritzel nur das Differential abgebaut und zerlegt werden, das Getriebe selbst nicht.

Meines Wissens muss das Getriebegehäuse komplett geöffnet werden, da man das Diff nicht (wie beim alten 900) einzeln ausbauen kann.

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