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Scheinwerfer Aufbereitung: Bedampfen und Lackieren?

Empfohlene Antworten

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Es sind Hubbel, Erhebungen, wird also wohl doch Dreckeinschluss aus der Luft sein. Vielleicht kann man die mit einem Lackmesser entfernen, bevor es ans Polieren geht.

Am 28.10.2026 um 11:17, patapaya hat gesagt:

Ändert nichts daran, dass man damit sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Wie gesagt, sicherheitsrelevantes Bauteil...Ich kann meinen Airbag auch selbst zusammenfriemeln, sodass er funktionstüchtig ist.

Legal ists trotzdem nicht.

Hat schon seinen Grund warum es Fachpersonal und es für den Laien so viele Verbote gibt.

Ich würd jetzt auch nicht auf die Idee kommen, jemandem am offenen Herzen herumzuschnibbeln, dafür gibts Fachleute wie dich.

  • Autor

Lackierer dürfen doch auch keine Scheinwerfer lackieren oder haben die dazu einen Spezialschein?

Am 28.10.2026 um 16:37, phil23 hat gesagt:

Lackierer dürfen doch auch keine Scheinwerfer lackieren oder haben die dazu einen Spezialschein?

Nein dürfen sie nicht...aber immerhin lackieren die Meißten davon professionell in einer Kabine in der Staubeinschlüsse oder Lackierfehler nahezu ausgeschlossen sind oder entsprechend professionell nachgearbeitet werden können.

Korrekt wäre entweder ein neuer Scheinwerfer oder professionelle Anbieter wie die Reflektorklinik oder 7-lights.

Am 27.10.2026 um 20:52, phil23 hat gesagt:

Kann jemand mit mehr Lackiererfahrung sagen, was hier schief gelaufen ist:
Produkt: KWASNY SprayMax 2K 2in1 Scheinwerferklarlack 250ml 684068 (ein Dose sollte locker für 4 Scheinwerfer reichen)

vorher bis 800 trocken geschliffen, dann noch mit Abranet 1000 und 2000 nass.

Silikonentferner (mit oder ohne Aqua Basis macht keinen Unterschied)

Antistatikpistole

Staubbindetuch

Oberfläche sieht mit Taschenlampe von der Seite betrachtet sauber aus, daher eher keine Staubeinschlüsse.

Es bilden sich Hubbel/Blasen??, die nicht zerlaufen. (Würde ich mehr Lack auftragen, bilden sich Tropfnasen, auch leider schon ausprobiert).

Lack ca. 20-30°C, kein Unterschied feststellbar.

Scheinwerfer 15-30°, auch kein Unterschied.

Ist natürlich keine Lackierkabine, sondern die Werkstatt, in der vorher auch die Scheinwerfer geschliffen wurden (aber mit Absaugung). Wenn es Staubeinschlüsse sein sollten, müssten die aus der Luft mitgesogen werden.

20261027_175442.jpggrafik.png

Bzgl. Haltbarkeit: jetzt erst festgestellt, dass der gebrauchte, noch einigermaßen ok aussehende Scheinwerfer, schonmal nachlackiert wurde (sie hatten es aber ohne Einschlüsse geschafft). Ich habe die ca. 6 Jahre/60tkm gefahren und der war eher nicht gerade neu lackiert. Scheint also auch haltbare Lösungen zu geben.

So in etwa, wie auf dem Foto unten, wird die Umgebungsluft in deiner Werkstatt sein, könnten aber auch ein Paar Steinschläge dazwischen sein.

Am besten den Staub kreisförmig mit P1500 und anschließend P3000, ggf. P5000 schleifen und aufpolieren

IMG_8955.webp

Am 28.10.2026 um 13:56, Urbaner hat gesagt:

Wie gesagt, sicherheitsrelevantes Bauteil...

Meine Antwort war auch nicht speziell für Scheinwerfer gedacht, sondern sollte der allgemeinen Kritik an der Funktion von Spraydosen widersprechen. Das kam vielleicht nicht so rüber, wo es in diesem Thread ja speziell um Scheinwerfer geht.

Allerdings sehe ich das nicht so rigoros wie du. Gerade, wenn irgendwann keine neuen oder neuwertigen Scheinwerfer mehr verfügbar sind, wird wohl kaum ein Weg daran vorbeiführen, die alten irgendwie wieder in einen tauglichen Zustand zu versetzen, wenn man nicht deswegen die Autos reihenweise verschrotten will.

Grundsätzlich gebe ich dir natürlich auch Recht darin, dass das einem Profi i.d.R. besser gelingen wird als einem Laien, der daran seine ersten Lackierübungen vornimmt. Andererseits weiß ich, dass auch Laien mit einiger Übung passable Ergebnisse erzielen können, die denen von Laien Profis zumindest nahekommen und sehe das daher nicht so pauschal wie du.

Und wenn es dann an solche Teile wie die Schenwerfer geht, die offiziell gar nicht behandelt werden dürfen, frage ich mich, ob sich denn überhaupt ein Profi findet, der das zwar fachgerecht erledigen könnte, aber nicht darf - oder ob die Autos dann doch verschrottet werden...?

Bearbeitet von patapaya
Korrektur

Zumal mir jetzt schon mehrfach Prüfer den Hinweis gegeben haben Scheinwerfer doch aufzuarbeiten. Auf meinen fragenden Blick gab es dann die Antwort, dass für sie das Leuchtbild im Tester relevant wäre. Saubere hell-dunkel-Grenze und wenig Streulicht. Egal ob an einem Scheinwerfer etwas gemacht wurde oder nicht.

Für Deutschland warte ich nur darauf, dass die Prüfstellen geeichte elektronische Geräte einführen müssen cool

In Deutschland und Österreich sind Regelungen in dieser Hinsicht leider so sinnlos streng, dass auch bei technisch einwandfreier Durchführung viele Dinge nicht legal sind. Diese Aussage bezieht sich leider auf viele Vorschriften beim KFZ. Wenn Bürokraten anstatt Ingenieure das Sagen haben :(

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