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LCV

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Alle Beiträge von LCV

  1. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Merkwürdig, in Neuenburg ist die billigste 1.359 (Super 95).
  2. Eieiei, da kriegst Du die Pauschalisierungsgegner auf den Hals
  3. Ich kenne es von Frankreich, wo in jedem Dorf Radarfallen stehen, aber auch hinterm Baum der Flic mit der Laserpistole lauert. Die Lkw-Fahrer warnen sich gegenseitig per Funk und Lichtzeichen.
  4. Frau Merkel verkündete ja mal, dass nach 7-8 Jahren ein Auto ausgedient hätte. Momentan steigt aber das Durchschnittsalter des Fahrzeugbestand sogar an. Da bricht bei der Industrie bestimmt bald Panik aus. FCA und PSA praktizieren es ja schon seit einiger Zeit: Es gibt einfach keine Ersatzteile oder die werden sehr phantasievoll kalkuliert und mit Lieferzeiten von mehreren Monaten dem Kunden (diesem Idioten!) vermittelt, dass die alte Kiste in den Schrott gehört. Mein Lancia Zeta 2.0 Turbo war eigentlich eine geniale Konstruktion, geräumig, sparsam, schnell. Der Nachfolger konnte nicht mithalten. Aber da es drei fast baugleiche Brüder von Fiat, Citroen und Peugeot gibt, dachte ich, E-Teile wird man schon bekommen. Denkste! Alle 4 weigerten sich und gebraucht geht auch nichts, weil Spezialisten aus Litauen sich alle Rückläufer reservieren ließen. Wegen einer (fälschlicherweise) brennenden ABS-Warnlampe hätte ich ein Steuergerät gebraucht, lt. Händler EUR 1.100,-- plus Einbau plus MWSt., damit die Karre über den TÜV käme. O-Ton Händler: Mal schauen, ob irgendwo in Europa noch so ein Teil rumliegt. Extrakosten könnten auch noch für die Beschaffung hinzu kommen. Er wollte mir aber gleich noch den Freemont vorführen. Ich habe den Zeta an einen anderen Zeta-Fahrer als E-Teile-Lager abgegeben und mir einen SAAB gekauft. Wenn alle so konsequent wären ...
  5. LCV hat auf LCV's Thema geantwortet in Saab Gemeinschaften
    Ich wünsche allen SAAB-Freunden schöne Weihnachten und viel Glück für 2019. Nicht vergessen, am 4. Januar ist wieder Stammtisch angesagt. Ob ich teilnehmen kann, weiß ich noch nicht, da evtl. eine kleine Reise dazwischen kommt. Gruß Frank
  6. LCV hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    Liebe SAAB-Freunde, anbei meine Wünsche an alle. Leider habe ich kein SAAB-Modell, deshalb ein Auto, das immer ein Traum bleiben wird. Bei Preisen von knapp einer Million Euro für einen Einser sicher nachvollziehbar. Frank
  7. Es ist ein Teufelskreis: Über geschicktes Marketing wird Bedarf geweckt für Dinge, die man ja eigentlich nicht vermisst hat. Am Beispiel Pkw sieht man, dass unnötige Gimmicks so propagiert werden, dass unter den Herstellern ein Konkurrenzkampf entsteht. Jeder will den anderen übertrumpfen und es geht so weit, dass irgendeine EU-Kommission diesen Schwachsinn irgendwann zwingend vorschreibt. Vor allem, wenn das angeblich Leben retten könnte oder eben (auch angeblich) gut für Umwelt und Klima ist. Würde jeder Kunde das hinterfragen, könnte der Schwindel auffliegen. Dem Kunden nützt es eher nichts (außer den Nachbarn zu beeindrucken), aber einige dieser Gimmicks spülen mehr Geld in die Kassen der Hersteller durch Verteuerung der Produkte und helfen auch den Autohäusern, teure Reparaturen durchzuführen. Der Fiskus ist u.a. mit der MWSt. auch Nutznießer. Vergleiche ich ein Auto Bj. 2018 mit meinem aus Mitte der 90er, so vermisse ich absolut nichts. Und was nicht drin ist, kann nicht kaputt gehen. Damit bin ich in den Augen vieler ein "ewig Gestriger" und für die Hersteller ein elender Konsumverweigerer, den man in die Knie zwingen muss. Einige Konzerne bewirken das durch Extremverteuerung von E-Teilen oder Nichtverfügbarkeit. Auch der Staat hilft mit, indem Restriktionen, merkwürdige Steuereinstufungen usw. verhängt werden oder Bestechungsversuche über Abwrackprämien gefahren werden. Nachdem das alles nicht den gewünschten Erfolg zeitigte, bricht man Diskussionen vom Zaun, Autos mit Verbrennungsmotoren baldmöglich ganz abzuschaffen. Aber all das ist nur Kosmetik an den Systemfehlern und kann den Kollaps nur verzögern. Angenommen, die Autofahrer würden sich den Teufel um die Werbung scheren und sich im Kaufverhalten nicht beeinflussen lassen, sodass der Absatz in den Keller rauscht, könnte ein Umdenken bei Politik und Industrie erfolgen. Da dies aber reine Illusion ist, kann man diese Entwicklung wohl kaum aufhalten. Kommt der ganz große Zusammenbruch, dürfte es für neue Ideen zu spät sein. Damit will ich nicht abstreiten, dass es auch sinnvolle Entwicklungen gibt. Vieles ist aber verzichtbar und Einrichtungen für das Klima sind in der Gesamtbilanz von Herstellung bis Entsorgung oft eine Mogelpackung.
  8. Bevor Du Dich echauffierst, lies doch erst einmal, um was es geht! Ich habe auf die Aussage weiter oben Bezug genommen, wo ein Lkw in der Baustelle einen Pkw überholt, sonst nichts. Ich will überhaupt nichts rechtfertigen und Touareg & Co. dürfen auch nicht überholen, ganz klar. Aber Du unterstellst mir, dass ich etwas tue, was in keiner Weise in meine Aussage hineininterpretiert werden kann.
  9. Erinnere mich nicht, aber ist es in Österreich nicht auch so, dass in Baustellen Autos mit einer größeren Breite als 2 m, 2,10 m oder manchmal 2,30 m die linke Spur garnicht benutzen dürfen? Dabei werden im Gegensatz zu den Angaben in den Fahrzeugpapieren die Außenspiegel mitgerechnet, was ja auch logisch ist. Was hat dann der Lkw überhaupt zu überholen?
  10. Es ist kein Wirtschaftskreislauf, sondern eine sich immer schneller drehende Spirale, die stetiges Wachstum generieren soll. Daraus resultiert nämlich die ganze Misere. Würden Politik und Industrie ihr ganzes Handeln so ausrichten, dass man mit Nullwachstum oder auch mal kleinen Rückschlägen leben könnte, wäre auch alles solider. Vor allem die Politik lebt komplett auf Pump und gibt quasi das Geld aus, das nach irgendwelchen Berechnungen im nächsten Jahr hereinkommen müsste. Auch die Großindustrie kommt schon ins Schwitzen, wenn mal kein Wachstum möglich ist. Nur kleine und mittlere Betriebe können so nicht kalkulieren, denn denen hilft ja weder Bank noch Staat, wenn es schiefgeht. Im Gegenteil, es drohen womöglich sogar Strafen, während die "Großen" genau dasselbe in aber ganz anderen Dimensionen ungestraft tun können. Bestenfalls gibt es Bauernopfer, im Falle Politiker Zwangspensionierung mit hohen Bezügen fürs Nichtstun. Da schmeißt mal ein Minister ein paar hundert Millionen völlig sinnbefreit zum Fenster hinaus und was passiert? Der Bundesrechnungshof hebt den Zeigefinger, evtl. gibt es eine kleine Anhörung im Bundestag, kleine Parteien der Opposition regen sich kurz auf - fertig. 1 Woche später hat man ein anderes Thema. Würden alle etwas bescheidener sein, käme man auch ohne Zwangswachstum aus und trotzdem müsste keiner Not leiden. Es ist ja auch eine einfache Rechnung: Stetiges Wachstum hat Grenzen. In der Vergangenheit (1. und 2. Weltkrieg) haute man hin und wieder alles kurz und klein und es ging wieder von vorne los. Das kann und darf aber nicht die Lösung sein. Auch sollte man nicht gerade auf größere Naturkatastrophen hoffen. Also müsste man das System überdenken. Außerdem sollte man dringend etwas gegen die Bevölkerungsexplosion tun. Deshalb nicht auch noch Kondome verbieten! Wir geraten ja langsam an die Grenzen dessen, was die Erde verträgt und wieviele Menschen sie ernähren kann. Deshalb wird die Natur zerstört (Stichwort Regenwald in Brasilien usw.), was wiederum Klima und Wetterkapriolen beeinflusst. Die Menschheit sägt sozusagen an dem Ast, auf dem sie sitzt. Schon jetzt sind Millionen auf der Flucht, aber die wenigsten wegen Krieg und Verfolgung, sondern einfach nur aus Hunger. Ich bin ja zum Glück ziemlich immun gegen Werbung, da ich selbst in der Werbebranche tätig war. Mir kann man auch keinen neuen Handyvertrag verkaufen, denn "isch abe gar keine Ändy" und vermisse es nicht. Werbung zappe ich weg oder klicke sie weg und mein Briefkasten ist gegen diesen Papiermüll per Aufkleber geschützt. Ich brauche auch zum Einkaufen nur wenige Minuten, da der vorher geschriebene Einkaufszettel schnellstens abgearbeitet wird. Was nicht drauf steht, interessiert mich auch nicht. Mein Auto ist Bj. 94/95, das meiner Frau von 2000. Um dem Konsumterror zu unterliegen, braucht es immer zwei Somit bin ich ein ganz böser Bürger - oder?
  11. Wg. Schrauben im Blister: Unser Baumarkt bietet die auch lose an. Es gibt eine elektronische Waage und Papiertüten, wo die Art.Nr. und das Gewicht eingetragen wird. Eine gute Lösung, aber auch, weil man keine Übermenge kaufen muss, die dann nur herumliegt.
  12. Du hast die Kaffeemaschinen mit den Alukapseln vergessen. Es ist bestimmt über 30 Jahre her, da wurde mal berichtet, dass man in Brasilien aus Kaffee irgendeinen Kunststoffersatz entwickeln wollten. Wäre das nicht eine gute Idee, diese Kapseln aus einem voll abbaubaren Material herzustellen? Ich bin überzeugt, dass das möglich wäre. Aber auch hier müsste man Druck ausüben. Auf jede solche Maschine EUR 50,-- Sonderabgabe und nochmal 10 ct. auf jede Kapsel. Dann würde man ganz schnell Lösungen entwickeln.
  13. Das ist Politik! Für das Loch im Staudamm kann man nur ganz wenige Leute verantwortlich machen. Mittels des kleinen Lochs aber das ganze Volk, vor allem die Wähler. Schlechtes Gewissen einimpfen, vortäuschen, dass man gaaanz viel tut, die wahren Beweggründe geschickt verschleiern. So lenkt und schröpft man das Volk, so kassiert man ohne große Gegenproteste ab und fördert bei dem Ganzen auch noch die Industrie und damit die Steuereinnahmen.
  14. Man könnte ja auch noch ein Gewichtslimit einführen. Je dicker der Mensch, desto mehr CO2 keucht er heraus. Dann stellen sie an Fußgängerzonen Waagen auf. Wer mehr als 70 kg wiegt, bleibt draußen. :biggrin: Da könnte man gleich mal die meisten Politiker aussortieren. Da finden sich relativ wenige Schlanke.
  15. Im Pkw ja, selbst bei Kolonnenfahrt. Aber Lkw hinter Lkw ist anders. Eine große Wand vor einem und kaum Sicht auf den Verkehr davor. Nicht umsonst hat man hochgesetzte Bremsleuchten eingeführt, um den Ziehharmonikaeffekt abzuschwächen. Nur wenn weiter vorn ein Lkw plötzlich in die Eisen steigen muss, knallt es weiter hinten. Ist dann Überholen nicht möglich oder gar Überholverbot, dann schleicht eine größere Kolonne von Lkw vor sich hin. Die Reaktionszeit wird länger. In der Praxis habe ich das Gegenteil erfahren. Die Eintönigkeit führt zu Unaufmerksamkeit und der Gefahr des Sekundenschlafs. Fahre ich schneller, ist es abwechslungsreicher und es erhöht die Aufmerksamkeit. Möglicherweise mehr Adrenalin. Vor Jahren begründete das Regierungspräsidium die Einführung von 120 km/h auf der Strecke Freiburg Mitte bis kurz vor Basel damit, es seien sehr viele Wohnwagengespanne von der Straße abgekommen und in die Botanik gerauscht. Das war zwar bescheuert, weil die zu der Zeit nur 80 km/h fahren durften, aber es gab tatsächlich viele Unfälle. Meistens sind die einfach eingeschlafen, da man schon 600 oder mehr km am Stück gefahren war. Ich bin dagegen mit dem Pkw in 12 Stunden unter Einhaltung der Limits von Kopenhagen bis Freiburg gefahren (45 min. Fähre dabei) und war keineswegs müde. War aber kein Stau im Weg.
  16. Nein, in irgendeiner Publikation war die Rede davon, dass man eine drastische Reduzierung von CO2 mit höheren Werten anderer Schadstoffe erkauft. Da man fast täglich mit solchen Infos bombardiert wird, kann man sich kaum merken, wer das gesagt hat.
  17. Wie erwähnt, bin ich auch Lkw gefahren, zwar nur 7.5 to, aber Fahrtschreiber und 80 km/h galt auch hier. Das Schlimmste war für mich das als gemächlich empfundene Tempo und die Monotonie, womöglich über längere Zeit immer das gleiche Lkw-Heck vor der Nase. Das wirkte richtig einschläfernd. Ich war immer froh, wenn die Zwangspause kam. Ich bin oft kontrolliert worden, aber meine Scheiben wurden nie beanstandet.
  18. Ich habe meinen Führerschein schon seit 50 Jahren, aber dass Lkw auf Landstraßen nur 60 km/h fahren dürfen, hat man auch damals beim alten 3er gelernt, weil der bis 7.5 to galt. Aber offenbar hat sich das auch bei diversen Lkw-Fahrern noch nicht herumgesprochen. Die zur A5 parallel verlaufende B3 wurde bis vor kurzem bevorzugt von Mautprellern genutzt. Die fuhren mit über 80 km/h auf der B3 und bremsten bei den ganz kleinen Ortsdurchfahrten so gut wie garnicht ab. Zum Glück wird ja jetzt auch auf der Bundesstraße Maut berechnet, so lohnt es sich nicht mehr, von der Autobahn herunter zu gehen. Es ist für die nachfolgenden Pkw (überholen geht meist nicht) ja eher positiv, wenn der Verkehr nicht noch mehr verlangsamt wird, aber in den Ortsdurchfahrten ist es schon bedenklich, wenn eine solche Masse zu schnell ist. Ich fahre gezwungenermaßen 2-3 mal pro Woche abends zwischen 19 und 20 Uhr diesen Streckenabschnitt. Es kam so gut wie nie vor, dass kein Mautpreller über die B3 heizte. An den Kennzeichen konnte man auch erkennen, dass es keine Regionalfuhren sind. Momentan werden überall diese Messsäulen installiert und schon sind kaum noch Lkw unterwegs. Um neuen Diskussionen vorzubeugen: Nicht alle Lkw-Fahrer handeln so, aber hier gab es bisher eine auffällige Häufung. Grundsätzlich wäre es wohl besser, auch auf Landstraßen für Lkw 80 km/h zu erlauben, um weniger Schlangenbildung zu provozieren.
  19. Auch die Gemeinden sollten keine Tricks anwenden! Auch wenn es einige nicht glauben, ich bin sehr wohl der Ansicht, dass man etwas tun muss. Nur sind die Methoden fragwürdig und die Zuständigkeiten ohnehin. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass man mit derart drastischen CO2-Grenzwerten dem Klima keinen Gefallen tut. Der Anteil der Straßenverkehrs am Gesamtaufkommen von CO2 ist nicht so bedeutend, dass man quasi mit Kanonen auf Spatzen schießen muss. Aber CO2 ist so eine bequeme Größe, die sich hervorragend für politische Zwecke nutzen lässt. Ich habe aber auch vor ein paar Monaten gelesen, dass eine zu radikale Reduzierung von CO2 andere Probleme aufwirft. So soll sich dadurch NOx erhöhen. Ob das so stimmt oder eine Schutzbehauptung ist, kann ich nicht sagen. Ich habe weder Physik noch Chemie studiert, aber möglicherweise kennt sich hier jemand aus. Es geht aber auch um Verhältnismäßigkeit. Ein bereits produziertes und im Gebrauch befindliches Auto vorzeitig zu verschrotten oder in den Osten bzw. Afrika zu verschieben, kann doch nicht die Lösung sein, wenn dann mit hohem Aufwand an Energie, Ressourcen und einhergehendem Schadstoffausstoß eine neue Karre produziert werden muss. Was soll man aber kaufen, wenn der eben noch als Wunderwaffe propagierte EURO 6 - Diesel in Version ... schon morgen wieder "bäääh" ist? Was passiert dann, wenn das Feindbild Verbrennungsmotor ausgerottet wird, die Politiker etwas Neues brauchen, um von anderen Dingen abzulenken? Sagt man dann, ach das E-Auto ist eine Umweltsauerei, weg damit ?!
  20. Also ganz klar: Alle Mercedes-Fahrer sofort aus dem Verkehr ziehen!!! :biggrin:
  21. https://www.kfz-betrieb.vogel.de/duh-prueft-chancen-fuer-durchsetzung-von-tempolimit-120-a-785951/?cmp=nl-125&uuid=320A0AE2-EEF3-5D06-1C3B9A462DBE8D73
  22. Um das mal klar zu stellen: Natürlich war der Panzer symbolisch gemeint. Kein Mensch will, dass auf der Autobahn herumgeballert wird. Ich wollte damit nur sagen, dass man - wie auch bei der Absicherung gegen Terroranschläge - ein solches Fahrzeug um jeden Preis stoppen muss, bevor nichtsahnende Leute am Stauende getötet werden. Denn ein 40-Tonner, der mit 80 - 90 km/h auf eine stehende Kolonne knallt, verursacht nicht nur Blechschaden. Man sollte aber unbedingt ein System entwickeln, das es der Polizei erlaubt, einen Lkw von außen abzuschalten. Vielleicht würde es schon genügen, wenn diese vorhandenen Anti-Auffahrsysteme eben so verplombt sind, dass man sie nicht außer Betrieb setzen kann. Ohne solche Einrichtungen darf man nicht über die Grenze. Ganz einfach! Neulich bei dem selbstfahrenden Pkw mit dem schlafenden Fahrer hat es jedenfalls funktioniert. Der Polizeiwagen setzte sich davor und bremste das Auto einfach ab. Mit Überwachungsstaat hat es auch nichts zu tun, wenn der Lkw vom Mautsystem ohnehin überwacht wird und man das nur ergänzt auf die Einhaltung der Lenkzeiten. Der Fahrtschreiber ist ja leicht manipulierbar. Kennt man auch von Reisebussen. Was hat der Chef damit zu tun? Wer zwingt denn die Fahrer, sich an nichts zu halten? Es haben ja schon oft Fahrer im TV (verdeckt mit verzerrter Stimme) erzählt, dass sie den Job verlieren, wenn sie nicht spuren. Wenn dann die psychische Belastung zu groß wird (das ist keine Entschuldigung, aber nachvollziehbar), dann kommen Alkohol und Aufputschmittel ins Spiel. Also sehe ichbei einem Chef, der das von seinen Fahrern verlangt, eher noch größere Schuld. Aber der kommt einfach so davon. Wenn deutsche Speditionen involviert sind, müssen die Verantwortlichen selbstverständlich auch bestraft werden. Der TÜV an der Grenze ist durchaus angebracht. Die Lkw im Inland werden ja vom hiesigen TÜV geprüft. Aber je nach Herkunftsland wird da nicht geprüft. Wie sonst kann es sein, dass man Lkw erwischt hat, deren Reifen bis auf die Karkasse heruntergefahren sind, die zum Teil garkeine funktionierende Bremsen haben und nur mit dem Motor abbremsen und die auch mal um 50% überladen sind. Einen, bei dem alle drei Dinge zusammen kamen, hat man auf der A 5 kurz vor Basel aus dem Verkehr gezogen. Der hatte aber schon 800 km auf deutschen Autobahnen hinter sich. Echt ne tickende Zeitbombe. Dass so viele Parkplätze überfüllt sind, kann natürlich daran liegen, dass sich viele an Lenkzeiten halten. Aber es hängt auch damit zusammen, dass z.B. auf der A5 FFM Richtung Basel die Schweiz die Grenzen am Abend und am WE dicht macht. Grundsätzlich muss ein außer Kontrolle geratener Lkw um jeden Preis gestoppt werden, egal ob es sich um einen volltrunkenen Fahrer oder einen Terroristen handelt. Schließlich müssen Gesundheit und Leben völlig Unbeteiligter geschützt werden, ob nun auf dem Weihnachtsmarkt oder im Stau auf der Autobahn.
  23. Leider gibt es ja in solchen Fällen keinen schnell zur Verfügung stehenden Panzer, der das Gefährt einfach abschießt. So war das wohl die einzige Chance, den anderen Lkw zu opfern, um das Ungetüm zu stoppen. Dem Fahrer sollte lebenslang der Führerschein entzogen werden, Fahrzeuge dieser Spedition dürfen nicht mehr über die Grenze, sofern dies machbar ist und es sollte auch ein internationaler Haftbefehl gegen den Chef der Spedition erlassen werden. Ein paar Jahre Knast für Fahrer und Boss wären angebracht. Unabhängig davon sollte endlich dieser alltägliche Wahnsinn entschärft werden, indem eine Art TÜV an den Grenzen errichtet wird und jeder radikal zurückgeschickt wird, dessen Lkw Mängel aufweist. Gegen Überschreitung der Fahrtzeiten könnte man ja auch etwas tun. Da die Lkw wegen der Maut erfasst werden, könnte das System durch eine Überwachungssoftware ergänzt werden. Wer die zulässige Fahrtzeit um 15 min. überschreitet, hat sofort die Polizei am Hals. Wenn dann drastische Maßnahmen gegen die Spedition verhängt werden, hört das auf. Der Fahrer ist oft eine arme Sau und riskiert seinen Job, wenn er nicht spurt. Aber für den Profit hierzulande Todesopfer billigend in Kauf zu nehmen, ist nicht zu tolerieren. Ohne diese Machenschaften könnten die Speditionen aus dem Osten auch nicht die hiesigen Speditionen derart unterbieten.

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