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LCV

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  1. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    In der Stadt fahre ich weder 9k noch Thema, sondern Y. Und das auch nur, wenn es unbedingt mal sein muss. Thema, 9k und auch den Zeta habe/hatte ich nur auf sehr großen Strecken im Einsatz. Also unsere Touren nach Spanien/Portugal oder eben in einem Stück nach Wien. Auf meiner Route ist fast überall 120 bzw. 100 auf der Landstraße. Da ich aber nicht da fahre, wo die Touristen unterwegs sind, kann ich ziemlich flüssig und gleichmäßig rollen. Der Rekord war mit dem älteren Zeta 2.0 Turbo Benziner, 80 l - Tank, bei 1160 km knapp 79 l hineinbekommen. Aber das ist auch der Idealfall. Muss auch nur 1 x warm werden. Ein Bekannter, der sogar einen Freund im übernächsten Haus per Auto besucht, kommt auf 14 - 14.5 l ! Gerade wenn man genügend Leistung hat, verführt es, an Steigungen nicht zurückzuschalten. Für diesen Streckenabschnitt braucht dann der Wagen im 4. Gang nur halb so viel oder noch weniger als im 5. Genauso kostet es unnötig Sprit, vor Ortsschildern Gang um Gang herunter zu schalten. Ich gehe etwas früher vom Gas und schalte vom 5. direkt in den 2., erst wenn ich wieder aufs Gas gehe. Bei älteren Autos bewirkt das sehr viel. Bei jüngeren spielt die Elektronik noch mit und gleicht da einiges aus. Im Kurzstreckenbetrieb verwende ich den aktuellen 9k nur, wenn etwas Schweres oder Sperriges transportiert werden muss. Aber abgesehen davon, ich hatte zwar noch keine große Gelegenheit den 9k 2.3 mit 147 PS auf Langstrecke zu testen, trotzdem scheint der mehr zu brauchen als der Turbo mit 194 PS (trotz Automatik).
  2. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Hallo Ralf, mit dem Turbo 194 PS bin ich von Lenggries über Landstraßen heimgefahren. Den Schnitt habe ich nicht beachtet. Schließlich ging es durch viele Ortsdurchfahrten. Aber ich hatte in Bayern vollgetankt und zu Hause wieder, um den Verbrauch nicht zu verfälschen. 8.4 l waren es. Dabei habe ich jeweils bis an die Kante Tankstutzen gefüllt und den Tages-km-Zähler auf 0 gestellt. Irgendwelchen BC-Angaben traue ich nicht. Da der Turbo Automatik hatte, wäre ich mit 5-Gang-Schaltung höchstwahrscheinlich auf 8 l oder knapp darunter gekommen. Aber mit dem Thema 3.0 V6 habe ich sogar nur 7.2 l geschafft. Auto gut beladen, Mix aus Landstraße und Autobahn mit 120er Tempolimit. Die identische Strecke mit Zeta 2.0 Turbo (vor dem Facelift) konnte man sogar unter 7 l machen. Mit dem nach dem Facelift war es nicht möglich. Bis zu 3 l mehr im Direktvergleich! Da ich diese Tour von Müllheim nach Wien öfters unter identischen Bedingungen mache, kann ich gut vergleichen. Es ist aber richtig, dass korrekter Reifenluftdruck, kein Dachaufbau, sauberer Luftfilter usw. den Verbrauch beeinflussen. Deshalb kontrolliere ich immer beim Tanken. Gibt es eine Abweichung, muss man schauen, was evtl. daran schuld ist. Außerdem schalte ich etwas anders. Da kann man auch deutlich sparen. Gruß Frank
  3. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ist denn in Österreich Super 95 E0 ? Das würde nämlich erklären, warum ich auf der Tour von südl. von Freiburg - Bregenz etwa 0.5 l mehr brauche als dann von Bregenz (wo ich volltanke) nach Wien. Das fällt vor allem auf, wenn in Bregenz der Tank fast leer ist, also zu 90 - 95% neuer Sprit getankt wird. Da ich über die Autobahn in der Schweiz fahre, ist das Fahrprofil mehr oder weniger identisch. Demnach ist der Sprit nicht nur billiger, sondern auch ergiebiger.
  4. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Diese Diskussion hat doch nichts mit den Fakten zu tun. Ob da mal einer kurzzeitig etwas mehr Gas gibt, ist irrelevant. Habe gerade nachgeschaut: Super 95 wird hier ganz aktuell an den nächsten 10 Tankstellen zwischen 1.569 und 1.599 / Liter verkauft. Vor genau 3 Jahren kostete es hier im günstigsten Fall 1.279. Kurz gedacht freut sich der Fiskus, denn Mineralölsteuer und MWSt. obendrauf sprudeln geradezu. Allerdings fahren ja die wenigsten Leute nur noch aus Jux und Dollerei den Tank leer, sondern müssen zur Arbeit und wieder heim, wobei ja auch die Arbeitswege deutlich länger wurden. Als es gerade nicht so toll boomte, musste man auch Entfernungen um 70 km (140/Tag) in Kauf nehmen, wenn dort ein Job greifbar war. Jetzt, wo es besser läuft, kann man ja auch nicht mal eben wechseln. Also reißen die aktuellen Preise ein viel größeres Loch in die Haushaltskasse. Deshalb fehlt wiederum Geld für nicht ganz so notwendige Anschaffungen oder mal einen Restaurantbesuch. Am Ende verliert der Fiskus an anderer Stelle, wenn dort die Umsätze zurückgehen. Gibt es gar bei kleinen Betrieben Pleiten, so entstehen weitere Ausfälle (Lohnsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Umsatzsteuer) und u.U. Kosten bei anderen "Abteilungen" wegen Arbeitslosigkeit. Ich vertrete die Ansicht, dass jeder Euro, der in der freien Wirtschaft ausgegeben wird, viel wirksamer ist als wenn er dem Staat "in die Hände fällt". Da wird zwar auch einiges mit den Steuergeldern bewirkt, aber es werden auch Steuergelder in riesigen Dimensionen quasi verbrannt. Vor diesem Hintergrund ist ein zu hoher Preis für Energie schlecht für unsere Wirtschaft. Nur die Grünen freuen sich darüber. Mitte August war ich in Österreich. Als ich losfuhr lag der Preis bei uns bei 1.499 (also noch fast 10 ct. niedriger als jetzt). In Bregenz habe ich für 1.274 getankt, wobei ich mit dem Sprit immer deutlich günstiger fahre (muss an der Qualität liegen). Im Einkauf dürfte es für Österreich und Deutschland wohl keine Unterschiede geben.
  5. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    E10 lehne ich schon aus Umweltgründen ab, da mitverantwortlich für die Zerstörung des Regenwaldes und die drastischen Preissteigerungen der Weltmarktpreise im Nahrungsmittelbereich. Das ist für uns in Europa kaum spürbar, aber in der Dritten Welt sehr wohl. Abgesehen von möglichen schädlichen Auswirkungen auf den Motor (das einzige Argument, das bei Leuten zieht, die sich keine Gedanken machen), gaukelt E10 einen Preisvorteil vor, erhöht aber den Verbrauch. Somit ist das eine Mogelpackung. Hier bei uns bietet eine freie Tankstelle aber Super 95 und E10 zum gleichen Preis an. Das wird nur von Touristen "automatisch" genommen, die sich daran gewöhnt haben, immer E10 zu tanken. Man sollte aber endlich zugeben, dass E10 ein Flop ist und es wieder abschaffen. Statt dessen könnte man die Tanks für neue Entwicklungen nutzen. Da man das CO2 so verteufelt, wäre künstlicher Sprit auf CO2-Basis interessant und würde außerdem etwas unabhängiger von den Förderländern und Ölmultis machen. CO2 kann man kostenlos beziehen.
  6. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Zunächst: Ich schätze ihn nicht! Überschätzen im Sinne von Fähigkeit schon garnicht. Aber das macht die Sache ja gefährlich. Zumal die gewissen Gegenspieler ja auch zweifelhaft sind.
  7. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Die aktuelle Benzinpreisexplosion haben wir einem überseeischen Politiker mit gewöhnungsbedürftiger Frisur zu verdanken.
  8. Ok, Satire. Steht aber so weit unten, dass man wohl kaum diesen Quatsch bis zum Ende liest. Es gibt aber so viele Spinner, dass es durchaus auch keine Satire sein könnte.
  9. Was sind denn das für Spinner? Die Kröten nehmen Schaden, wenn sie ihre Rolex nicht mehr umstellen müssen? Wenn Kühe wegen der Menschen andere Zeiten zum Melken bekommen, verstehe ich das noch. Aber Amphibien, Rehe, Hasen, Igel?
  10. Na ja, für notorische 5x-Rückversicherer und Angsthasen ist doch am besten das Taxi angesagt. Ich fahre seit Ende der 60-er Auto, habe weit über 2 Mio. km gemacht, hatte Dutzende von Autos, davon 2 Neuwagen, der Rest oft mit über 200.000 km gekauft und bin trotzdem so gut wie nie liegen geblieben. Bei großen Fahrten habe ich nichts vorbereitet, aber natürlich im täglichen Gebrauch kleine Sachen festgestellt und behoben. Es gab einige, die 3 Wochen vorher schon das Auto "runderneuert" hatten und wer blieb dann mit einer Panne liegen ?
  11. Das praktizieren wir im LCV schon seit 6 Jahren. Inzwischen gibt es einige Mitglieder, die SAAB und Lancia in ihrem Fuhrpark haben. Bei unseren Treffen werden auch andere Marken toleriert. Es ist auch nett, hin und wieder mal ein älteres Auto zu sehen oder sogar mitzufahren, das schon lange aus dem Straßenbild verschwunden ist.
  12. LCV hat auf Ziehmy's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Der "Verräter" war sicher nur spaßig gemeint. Smiley vergessen? Ich bin sehr für Toleranz und auch wenn für mein Fahrprofil das nicht passt, ist es doch für die Großstadt eine Lösung. Zumal gegenüber einem Diesel. Ein Bekannter hat einen i3 der ersten Generation. Der ist gelinde gesagt MIST! Es funktioniert im Kurzstreckenbereich, aber etwas längere Strecken bringen den Nervenkitzel der anderen Art. Vor allem auf der Autobahn mit etwas höherer Geschwindigkeit muss man Angst haben, dass man nicht bis zur nächsten Ladestation kommt. Echt blöd, wenn man tatsächlich liegen bleibt. Beim Verbrenner kann man immer noch einen 5-l-Kanister mitführen.
  13. LCV hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Fehlt noch eine Comiczeichnung - ääh Bauanleitung.
  14. Der Altersdurchschnitt bei den SAAB-Fahrern liegt schon sehr hoch, sicher auf Mercedes-Niveau. Das erklärt aber auch die niedrigen Versicherungsprämien, denn Golf und kleinere werden zum Teil von Fahranfängern mit hoher Unfallhäufigkeit gefahren.
  15. Eine Community muss ja in unserem Fall nicht gleichbedeutend mit Sekte, Ökobauernhof o.ä. sein. Es sind einfach Leute, die ein gemeinsames Hobby haben und dies dadurch dokumentieren, dass sie in einem Forum, Stammtisch oder Club sind. Sinn und Zweck sind doch der Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Hilfe. Damit kann man Neueinsteigern doch etwas Unterstützung anbieten.
  16. @ Kurti: Dieser Thread geht doch darum, dass man die Marke SAAB nicht vergessen soll und dass man möglichst auch neue Freunde findet. Was jemandem gefällt, ist das eine. Zumal, wenn es ein "alter Hase" und Selbstschrauber ist. Was aber der Sache dient, ist das andere. Deshalb habe ich ausgeführt, dass die älteren SAAB nicht gerade als Einstieg geeignet sind, sehr wohl aber der 9k. Das hat sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun.
  17. Es geht nicht darum, was Dir persönlich gefällt. Der Ansatz ist ein anderer. Ich behaupte mal, dass der 9k am besten geeignet ist, um neue SAAB-Liebhaber zu finden. Wer bisher noch nichts mit SAAB zu tun hatte, wird wohl kaum mit einem 96 anfangen und auch 99, 90, 900 sind inzwischen schon sehr selten und technisch auch nichts für Anfänger. Dabei meine ich Anfänger in Bezug auf SAAB, nicht generell. Wenn dann erst einmal ein SAAB 9000 im Haus ist, könnten durchaus weitere (auch andere) folgen. Gern dann auch ein Cabrio. Ich hatte einen 99 Turbo. Der Wagen hat mir einerseits viel Freude bereitet, war aber finanziell gesehen ein Fass ohne Boden. Zuerst ging die Wasserpumpe kaputt. Der Flügel wird ja über eine Art Schnecke angetrieben, die sich irgendwie selbst zerlegt hat. Um das zu reparieren, musste der Motor heraus, bei der Gelegenheit Kette und Kettenspanner erneuert. Kostete um 1985 satte DM 2.500,--. Ich dachte, nun ist alles gut, weshalb ich wieder ca. DM 2.000,-- für eine Komplettlackierung investierte. Die Vorarbeiten hatte ich selbst erledigt. Meine Zeit also nicht gerechnet. Kaum war ich fertig, gab die Ölpumpe auf. Jetzt hatte ich die Nase voll von Reparaturversuchen und kaufte einen Wagen mit demolierter Karosserie, aber gutem Motor in der Schweiz. Umgerechnet DM 500,-- incl. Transport. Der Motortausch beim SAAB-Händler kostete abermals DM 2.000,--. Der wegen des Turbo montierte Frontspoiler für Ölkühler und Kühlung der Batterie war auf der linken Seite offenbar schlampig montiert. Die Schraube hat an der Bohrung gerieben, sodass die Stelle fast handtellergroß zerbröselte, was aber hinter dem Spoiler nicht zu sehen war. Was der neue Kotflügel kostete, habe ich vergessen, war aber teuer und musste per Bahnexpress von sonstwo geliefert werden. Dann verabschiedete sich der vordere lange Auspufftopf. Nicht auf Lager, nur für 900, der aber nicht passte. Der Händler sagte, der müsse direkt in Schweden bestellt werden, aber das dauert und kostet. Anmerkung: Mein 99 TU war der letzte im Landkreis. Das war mir zu umständlich, weil ich auch zum TÜV musste. Habe ein dickes Edelstahlrohr einschweißen lassen, was der TÜV-Mann so kommentierte: "Super, neuer Auspuff!". Es gab dann noch ein paar kleinere Probleme, die ich aber selbst beheben konnte. Das Gehäuse um den Lüfter riss und der Ventilator streifte. Höllenlärm. Neues Gehäuse in ZH gefunden. Der eingeklebte Stutzen mit einem Unterdruckschlauch löste sich und ich stand mitten auf der Autobahn. Konnte mit LocTite richtig eingeklebt werden. Also, bei aller Freude, die mir das Auto bereitete, waren auch viel Ärger und Kosten dabei. Deshalb halte ich solche Autos nicht für geeignet, neue SAAB-Freunde zu gewinnen. Kaum einer hat so viel Geduld wie ich. Und weil Du immer auf BMW schimpfst: Ich hatte ca. 20 BMW vom 1967er 1600-2 bis zum 633 CSi. Alle zusammen hatten weniger Defekte und kosteten weniger im Unterhalt als der 99 TU. Damit will ich den um Himmels Willen nicht schlecht machen, aber es ist ein Auto für "Angefressene", wie man hier sagt. Als der Wagen verkauft werden sollte (Platzmangel), wollte ihn keiner haben. Am Ende musste ich ihn notgedrungen verschenken!!! Ein Autocross-Freak hat einen Rennwagen daraus gemacht.
  18. Kann aber sein, dass ein 9k dann immer noch läuft, die neueren schon längst beim Verwerter sind. Die Entwicklung geht doch dahin, dass Autos spätestens nach 8 - 10 Jahren am Ende sein sollen, damit die Industrie weiterhin neue Autos verkaufen kann. Ich halte den 9k für solider und auch leichter zu erhalten als den 9.5. Könnte nur passieren, dass man das H-Kennzeichen abschafft oder die Altersgrenze deutlich hochsetzt. Wer weiß schon, was denen noch einfällt? Ein vielleicht jetzt noch den Jungen als langweilig erscheinendes Auto könnte in ein paar Jahren anders betrachtet werden. Es gibt ja auch inzwischen vor allem junge Leute, die mit dem Ford Taunus oder Granada herumfahren. @ René: Mit Einstieg meine ich nicht, dass ein total unerfahrener Nicht-Schrauber ausgerechnet mit dem 9000 loslegt. Eher, dass man Leute von anderen Youngtimern auf etwas Hochwertigeres bringt. Wer z.B. mit /8 oder W123 herumgurkt, wäre überrascht, wie super sich ein 9k anfühlt. Trotzdem ist der 9k auch eine Rarität.
  19. Oder unser Jüngster mit knapp 3 Jahren. Der steht auf Opas SAAB-Auto und redet jetzt schon davon, bald damit fahren zu können. Wenn er 18 ist, brauche ich vielleicht einen Chauffeur, falls ich noch lebe.
  20. Ich glaube, hier laufen zweierlei Intentionen parallel. Einfach den Namen SAAB im Bewusstsein der Leute zu er-(be-)halten, ist das eine, aber ohne großen Nutzwert. Das ist schön, aber hilft wenig, bestimmte Probleme zu entschärfen. Viel wichtiger ist es, die schon vorhandene Community zu stärken, neue Leute zu gewinnen, damit sich eben nicht das alles in ein paar Jahren von selbst erledigt. Es ist doch (fast) jeder auch auf eine gewisse Hilfe von anderen angewiesen. Deshalb sollten wir neue SAAB-Freunde gewinnen, die auch ihren Beitrag zum Fortbestand der Autos und der Community leisten. Das umso mehr, als es ja keinerlei Unterstützung eines Herstellers mehr gibt. Da man nichts auf die lange Bank schieben sollte, habe ich heute mal den Redakteur angeschrieben, der 2012 unsere 6-seitige Thema-Story produziert hat. Auch wenn einige die Meinung vertreten, Gedrucktes sei out, Filme müssten unbedingt her, so sind doch immer noch Leser/Abonnenten dieser Magazine vorhanden. Es kann ja nicht schaden, wenn ein Artikel über diese Baureihe erscheint. Solange es Zeitschriften gibt, werden die sich wohl auch noch irgendwie rechnen. Wir können dann dieses Medium auch nutzen. Das schließt ja nicht aus, auch Filme zu drehen. Mir ist es auch völlig egal, was andere über mich und meine Autos denken. Wer aber grundsätzlich mit dem Gedanken spielt, sich einen Youngtimer zu kaufen, den könnte man ja für einen SAAB begeistern. Die aktuelle Situation mit Umweltzonen, Fahrverboten usw. könnte auch ganz neue Interessenten bringen, die Autos mit H-Kennzeichen oder kurz davor kaufen würden.
  21. Mit Spekulanten habe ich nichts am Hut. Wir sind aber doch zum großen Teil Idealisten, die in den Augen anderer als "leicht bekloppt" gelten. Das liegt aber oft an deren Ahnungslosigkeit. Sicher kostet es Geld, ein älteres Auto zu erhalten. Aber der notorische Neuwagenkäufer verlocht sehr viel mehr durch den Wertverlust und erzwungene Inspektionen (wegen der Garantie). Ganz besonders sollte man die unterstützen, die ein Auto mit extrem geringem Marktwert wieder aufbauen. Damit werden doch Autos zumindest in kleiner Zahl erhalten, die sonst alle im Schrott landen würden. Ein quasi unverkäufliches Auto zu restaurieren, ist der wahre Idealismus, da das Auto auch nach der Restaurierung unverkäuflich bleibt. Sollte sich ein Käufer finden, bekommt man vielleicht 10% der Kosten, wobei die eigenen Arbeitsstunden noch nicht gerechnet sind. Immerhin können wir immer mehr auf neue Technik hoffen. 3-D-Drucker können jetzt schon preiswert Teile in kleinen Stückzahlen herstellen. Noch vor 10 Jahren war es schwierig, eine Nachfertigung anzuleiern. Ein Anbieter im Schwarzwald hat ein galvanisches Verfahren zur Herstellung von Nickel-Teilen entwickelt. Ich habe Muster gesehen. Z.B. die sehr komplizierte Zentralmutter für die Speichenräder des Lancia Lambda kostet um EUR 60,-- einmalig für die Form und auch etwa EUR 60,-- pro Stück. Man kann 1 St. bestellen (einwandfreies Muster vorausgesetzt) oder auch 10. Das Verfahren ist optimal für Kleinstmengen. Mehr als 10 St. macht der Anbieter nur ungern. Für große Mengen muss man auf altbekannte Verfahren zurückgreifen. Man kann aber auch einen Kühlergrill, ein Spiegelgehäuse usw. in einer perfekten Qualität bekommen, was dann ohne teure Vorarbeiten verchromt werden kann. Es ist nicht alles so schlimm, wie es scheinen mag. Es ist eher eine Frage der Organisation und der Kooperation. Wenn natürlich die leider verbreitete "Geiz ist geil - Mentalität" auch hier Einzug hält, kann man gleich alles vergessen. Jede Nachfertigung erfordert etwas Einsatz der Community.
  22. Mir persönlich geht es nicht darum, dass Hinz und Kunz mit dem Namen SAAB konfrontiert werden oder die Autos anschauen können. Vor 20 Jahren hatte ich bei unseren Treffen auch eingeplant, die Teilnehmerautos z.B. auf dem Marktplatz für 1-2 Stunden auszustellen. Da muss man aber wiederum mit der Stadtverwaltung um Genehmigungen verhandeln, zumal ein geeigneter Platz oft in der Fußgängerzone liegt. Leider sind die Verwaltungen größerer Städte inzwischen nicht mehr so kooperativ - vermutlich wegen der ganzen politischen Situation. In kleinen Orten ist es wiederum fraglich, ob überhaupt jemand kommt und wir dann für nichts und wieder nichts herumstehen. Deshalb lasse ich das und gebe auch nicht mehr öffentlich bekannt, wo wir sind. Es genügt ja, ein Event z.B. mit "Treffen in Coburg" zu bewerben. Wer sich interessiert, kann dann Teilnahmeunterlagen bekommen. Diese Volksfesttreffen meiden wir. Ich bekomme pro Woche mindestens 2-3 Einladungen aus Dörfern, wo die freiwillige Feuerwehr oder der Sportverein irgendetwas veranstaltet, oft verbunden mit einem Flohmarkt, womöglich Blasmusik (brrrrrr) und einer Hüpfburg für die Kinder. Mit Oldtimern und vor allem Traktoren will man die Sache aufpeppen. Dann sind fast alle so genial, erst eine Woche vor dem Fest diverse Clubs anzuschreiben: "Am Sonntag findet unser .... statt. Sie sind herzlich eingeladen". Klar, ich stehe ja schon in den Startlöchern, Koffer ist gepackt und warte nur auf derartige Angebote. Dabei liegt der Fehler schon im Sonntag. Für die Leute im Umkreis von 10 km ist das ok, aber wer weiter weg wohnt, will am Freitag anreisen, am Samstag Programm haben, am Sonntag nach dem Frühstück wieder heim fahren. Am Montag ist ja wieder Arbeit angesagt. Man fährt auch nicht ein paar hundert km, um dann auf der Wiese herum zu stehen. Wenn ich etwas für die Marke SAAB tun möchte, dann Leute dafür zu begeistern, sich einen zu kaufen. Wenn man 10 Menschen überzeugen kann, sind schon mal 10 Autos weiter im Gebrauch. Oft kommen ja noch weitere dazu. Wenn dann der nicht mehr vorhandene Service durch unsere Hilfe ersetzt wird, ist es auch für den neuen SAAB-Fahrer machbar. Schließlich gibt es jede Menge Liebhaber anderer Fahrzeuge, wo auch der Hersteller nicht mehr existiert, zum Teil schon seit Jahrzehnten. In unserer Kleinstadt gibt es einmal pro Jahr eine Autoausstellung. Die Autohäuser im Ort stellen Neufahrzeuge aus, auf die Stadt verteilt, auch in der Fußgängerzone. Der hiesige Opel-Händler hat vor ein paar Jahren SAAB hinzu genommen. Das SAAB-Logo ist immer noch am Gebäude. Ich könnte den Chef mal fragen, ob wir uns anschließen dürfen. Wenn wir mit 2 Autos und etwas vorbereitetem Prospektmaterial anwesend sind, können wir sicher mehr erreichen als bei einem Dorffest. Abgesehen davon halte ich einen größeren Bericht in einem Youngtimer-Magazin durchaus für hilfreich. Wer liest das? Natürlich Leute, die Youngtimer fahren oder sich einen zulegen möchten. Wie schon erwähnt, bei der Thema-Story hatten wir auch eine gute Resonanz. Manchmal melden sich Leute, die richtigerweise VOR DEM KAUF ein paar Infos bei mir einholen. Wenn es gerade passte, so nahmen solche Interessenten mit ihrem aktuellen Alltagsauto an einem Treffen teil und bekamen die Gelegenheit, mit dem Wunschauto mitzufahren und Tipps zu bekommen. Es ist nämlich wichtig, dass der Neuling vor Fehlkäufen bewahrt wird. Leider melden sich viele erst, nachdem das Kind im Brunnen liegt. Ideal ist, wenn ein Experte mit zur Fahrzeugbesichtigung geht. Lieber mal ein paar 100 km nur als netten Ausflug abschreiben, als tausende von Euro in den Sand zu setzen. Fehlkäufe sind kontraproduktiv. Das Auto landet dann oft im Schrott und der enttäuschte Fahrer macht womöglich Negativwerbung.
  23. Wie erwähnt, unsere Kleinstadt hat ca. 20.000 Ew. Ich kann sehr viel zu Fuß erledigen. Das Auto nehme ich nur, wenn ich den Einkauf für die ganze Woche mache oder wenn es gerade in Strömen regnet. Nach Freiburg muss ich nicht hinein, weil es auch nicht mehr bietet als die Kleinstadt. Ansonsten, schlecht für die Geschäfte, meide ich alles, wo ich viel Zeit mit Parkplatzsuche vergeude. Das Problem hat man nicht bei einem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese mit riesigen Parkplätzen. Und sperrige oder schwere Sachen bestelle ich online und bekomme sie direkt vor die Tür gebracht. Deshalb macht der ÖPNV hier wenig Sinn.
  24. Richtig! Ein Magazin muss sich verkaufen lassen, muss möglichst einen festen Abo-Stamm haben, sonst geht es pleite. Deshalb kann man die Häufigkeit von Artikeln auch anders ableiten: Von der Zahl der interessierten Leser. Nur als Beispiel: Wenn in unserem Club jemand seinen Lancia verkaufen will, inseriert er im Newsletter. Die Zielgruppe besteht zu 100% aus Leuten, die sich für die Marke interessieren. Zudem lesen die Empfänger des NL normalerweise die Clubnews von vorn bis hinten. Damit erreicht man auch solche Leute, die gerade nicht nach einem Auto suchen, aber hier über eine Gelegenheit stolpern. Schau Dir dagegen den Anzeigenteil von Oldtimer Markt an. Das liest niemand von A - Z. Evtl. schaut man in die Rubrik, die einen markentechnisch interessiert. Oder wenn man tatsächlich gerade etwas gezielt sucht. Aber viele Autos werden innerhalb des Clubs vermittelt und kommen weder in die einschlägigen Zeitschriften noch zu mobile & Co. Mit Lancia läuft es sehr gut, bei SAAB ist das Potenzial noch ein wenig zu gering, aber das wird auch besser. Wenn solche Magazine in einer Auflage von 350.000 Exemplaren gedruckt werden, so sind unter den Lesern Tausende von VW- und ABM-Fahrern. Die Liebhaber solcher Exoten wie SAAB sind dabei nur in sehr geringer Zahl dabei. Und für wen macht man das Magazin? Bei Youngtimer und Oldtimer Magazinen versucht man immer mal noch etwas Neues zu bringen. Trotzdem habe ich schon vor Jahren alle Abos gekündigt, weil es fast nur Wiederholungen gab und die sehr gestressten Redakteure von den 10 oder 20 Jahre alten Artikeln abschreiben (Time is Money) und oft genug die damaligen Fehler gleich mit. Jüngere Neueinsteiger werden irgendwann auch an den Punkt kommen, wo sie altbekannte Dinge, neu aufbereitet, serviert bekommen. Immerhin haben solche Magazine auch die Aufgabe, schon im eigenen Interesse, den Lesern neue Ideen zu liefern, also evtl. statt eines noch zahlreich vorhandenem und überteuertem /8 etwas Selteneres schmackhaft zu machen. Und genau hier liegt unsere Chance. Nur muss man den Leuten die Arbeit erleichtern, fast schon abnehmen. Dann bringen die auch "unsere" Artikel. Ich habe schon viele Berichte in ams, MK usw. untergebracht. Ich habe z.B. einen 5-seitigen Bericht mit einer Flaminia Convertibile als Reiseempfehlung für das Markgräflerland so vorbereitet, dass der Redakteur mit seinem Fotogragen alles in kürzester Zeit "im Kasten" hatte. Ich hatte mir eine fingierte Story überlegt, vorher alle Fototermine klargemacht und dann ging es los. Freitag abend Anreise, Besprechung. Samstag herumfahren und fotografieren. Am Sonntagmorgen noch ein paar Stimmungsbilder (Sonnenaufgang über den Reben mit etwas Nebel) - fertig. Für die Zeitschrift VOLANTE (gibt es nicht mehr) habe ich alle Artikel fix und fertig im Stil dieses Magazins zusammengebaut. Die haben das komplett übernommen. Es hat denen ja jede Menge Geld gespart. Noch eine Frage: Gibt es evtl. ein schwedisches Magazin, das sich mit SAAB und V o l v o befasst? Dann könnte man ja mit den Leuten mal reden, ob man einige Artikel übersetzt und hier im Forum vorstellt.

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