Alle Beiträge von LCV
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Stammtisch Witze
Wenn es nicht so traurig wäre, was in Berlin abgeht, ist reif für die Witzseite. Jamaika gescheitert, Kenya nicht probiert. Jetzt strebt Frau Merkel einen Gro-Ko-Deal an. Klingt irgendwie nach Ägypten, Nil, Zoo.
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"Fremdsichtungen" interessanter Fahrzeuge
Die hatten so viele Stromverbraucher eingebaut, dass die ersten Modelle Probleme bekamen. Das hatte Mercedes beim damals neu eingeführten Maybach auch hingekriegt.
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Schließzylinder Ablagefach in Mittelkonsole
Mal eine Frage nebenbei. Ist der Schließzylinder identisch mit denen in der Tür? Könnte man da evtl. mit einer Heißluftpistole die Verklebung lösen?
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Abgedunkelte Scheiben... die Pest
Ich habe mal an einem Auto an den Seitenscheiben eine Folie mit "Verlauf" gesehen. Von der B-Säule klar beginnend und am Ende der Scheibe volle Tönung. Da wurde diese Trenneffekt aufgehoben.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Immerhin ist man als routinierter Fahrer in Gedanken schon auf der Bremse und mit der Hand an der Lichthupe. An Einfahrten kann man grundsätzlich damit rechnen. Noch schlimmer sind diese wie auch immer politisch gefärbten Ideologen, die mit unter 100 urplötzlich nach links ausscheren, ohne dass es was zum Überholen gäbe. Die wollen nur diesen "Schwerverbrecher", Kapitalisten oder was die sonst so für Feindbilder haben, zu einer Vollbremsung zwingen, merken aber nicht, dass sie mit vor allem ihrem Leben spielen. Wenn eine S-Klasse auf so einen alten Kleinwagen aufprallt, wird der pulverisiert.
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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?
Ich fahre in Frankreich kaum Autobahn, aber ich glaube mich zu erinnern, dass dort bei Autobahneinfahrten die Spuren mit durchgehender Linie versehen sind, Spurwechsel also erst mal nicht erlaubt. Das schließt zwar nicht aus, dass trotzdem jemand wechselt, aber es würde diese Unart eindämmen. Man könnte sogar noch weiter gehen und diese schmalen rot-weißen an Gelenken befestigten Baken aufstellen.
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Abgedunkelte Scheiben... die Pest
Für manche wäre der Name Escapade passender.
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Abgedunkelte Scheiben... die Pest
Reine Physik: Eine in sich getönte Scheibe lässt etwas weniger an UV- und Wärmestrahlen durch. Die Folie wird in Bezug auf die Einstrahlung hinter dem Glas aufgebracht, was einer Teilverspiegelung entspricht. Hier werden also nicht ein paar Strahlen absorbiert, sondern ein größerer Anteil reflektiert. Das wird auch durch meinen weiter oben beschriebenen Test unterstrichen. Ein Temperaturunterschied von 30° C bei der Direktbestrahlung nach nur 5 min. wird nur durch Reflexion erreicht. Das kennt man ja auch von der Fahrzeuglackierung. Ein schwarzes Auto wird viel wärmer als ein weißes bzw. erfordert viel mehr Isolation am Dachhimmel. Die Innenraumtemperatur wird natürlich nicht sehr abgesenkt, aber gerade der Hinterkopf kleiner Kinder im Kindersitz wird ja direkt bestrahlt. Das würde im Hochsommer die Gefahr eines Sonnenstichs bis hin zum Hitzschlag begünstigen. Auf den Vordersitzen merkt man nicht mal, dass das Kleinkind in Gefahr ist. Da frage ich mich, ob ein etwas angepassteres Fahrverhalten zu viel verlangt ist oder ob man die Gesundheit der Kids lieber billigend in Kauf nimmt. Es ist unbestritten, dass kinderlose Typen die Folie auch aus anderen Gründen aufbringen.
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Abgedunkelte Scheiben... die Pest
Ich denke, Du hast keine Folie drin? Also kann Dein Hintermann ungehindert auf das vor Dir fahrende Auto durchschauen. Wer eine montiert, muss damit rechnen, dass einer draufknallt, wobei derjenige trotzdem die Schuld hat.
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Abgedunkelte Scheiben... die Pest
Bei rechtwinkligen Parkbuchten hilft es, wenn man rückwärts einparkt, was wohl unabhängig von der Durchsichtigkeit der anderen Fahrzeuge geht. Schließlich hat man 2 Außenspiegel. Später vorwärts sich wieder in den Verkehr einzufädeln, ist viel einfacher (und auch schneller). Man könnte auch zum Vordermann mit Heckfolie den ohnehin vorgeschriebenen Abstand einhalten. Dann ist man nicht auf die 3. Bremsleuchte angewiesen, um noch anhalten zu können. Ich verstehe die Aufregung jedenfalls nicht. Ich habe selbst keine Folie im 9k, fühle mich aber im Verkehr nicht behindert oder gestört durch andere. Da gibt es viel schlimmere Dinge, wie z.B. grundsätzlich nicht zu blinken.
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Abgedunkelte Scheiben... die Pest
Erfunden wurde das als wärmedämmendes Mittel, da vor allem Kleinkinder im Kindersitz die Sonne direkt auf den Hinterkopf bekommen, während vorn die Eltern dank Klimaanlage denken, es sei kühl. Ich habe einen Test gemacht und an einem heißen Augusttag das Auto aus der Garage geholt und mit der C-Säule auf die Sonne gerichtet. Zwei Thermometer wurden so gelegt, dass die Sonne eines über die abgedunkelte Heckscheibe beschien, das andere über die nicht folierte Seitenscheibe. Nach genau 5 min. war der Temperaturunterschied 30° C !!! Danach habe ich die hinteren Seitenscheiben auch foliert. Die Gesundheit meines Kindes war mir wichtiger als die Meinung anderer. Sicher sind abgedunkelte Scheiben schlecht für die Sicht nach vorn, wobei im SUV das Kind auch nicht den Hinterkopf in der Sonne hat wie im klassischen Stufenheck. Aus einer eigentlich nützlichen Entwicklung wurde ein Modegag. Andererseits kann man aus einem normalen Pkw (Limousine, Coupé, Cabrio) sowieso nicht richtig durch ein SUV schauen. Das geht nur auch vom SUV aus. Sollte man dann gleich auch noch Lieferwagen und Lkw verbieten? Was den TÜV angeht, so darf ich sogar meine hinteren Scheiben lackieren, sofern ein 2. Außenspiegel vorhanden ist. Wenn da irgendein TÜV anderer Ansicht wäre, würde ich demjenigen schon zu entgegnen wissen.
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Danke für Aufnahme grüsse von CH
Auch von mir ein Gruß aus der Regio (30 km nördl. von Basel).
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Wie gewünscht ...
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Das stimmt zwar, jedoch war für mich ein "unsichtbarer" Gedankenstrich dazwischen. Umgangssprachlich beginnt man auch Sätze mit ABER, um z.B. eine gewisse Bewunderung, Staunen o.ä. auszudrücken. Ich hätte also schreiben sollen: Wie schon erwähnt, dieses Grün gefällt mir. Aber die Fotos sind tatsächlich Spitzenklasse. Bevor wir uns hier alle als Sprachwissenschaftler zu profilieren suchen, kleiner Tipp von mir: Schau Dir mal Deinen Beitrag # 1260 genauer an. Da passt die abgedroschene Phrase: Wer im Glashaus sitzt, ...
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
[mention=836]jungerrömer[/mention] : Wie schon erwähnt, dieses Grün gefällt mir, aber die Fotos sind tatsächlich Spitzenklasse.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Der Fiat X 1/20 war als großer Bruder des X 1/9 geplant und fast fertig entwickelt. Abarth wollte eine Motorisierung um 165 PS, aber die Verantwortlichen bei Fiat ließen sich von der Ölkrisen-Hysterie anstecken. Man ruderte zurück und verbaute den 2.0 Vergaser aus dem Beta mit 115 - 120 PS. Das Auto war nun schon fast fertig entwickelt und man beschloss es unter dem Lancia-Label herauszubringen. Die offizielle Präsentation war in Monaco und damit der Name Montecarlo gefunden. Die erste Serie war qualitativ fragwürdig. Ein Kunde hatte so einen, da war nach 4 Jahren schon alles mögliche durchgerostet. Auch die 1. Beta-Serie war miserabel und wurde von der britischen Presse so niedergemacht, dass Lancia sich vom UK-Markt verabschiedete. Erst die 3. Serie des Beta war akzeptabel. Der ie hatte nur 122 PS, war aber gegenüber den Vergasermodellen eine Rakete. Der VX war mit 135 PS noch schneller, aber auch anfälliger und durstiger. Nachdem die 1. Serie des Montecarlo eingestellt war, gab es eine Pause. Dann brachte man doch noch eine 2. Serie mit leicht modifizierter Karosserie, z.B. C-Säule durchbrochen, sodass man besser nach schräg hinten schauen konnte. Leider hatte man dem Motor keine Leistungssteigerung gegönnt. Die Motorposition lag irgendwo zwischen Mittel- und Heckmotor. Mit entsprechender Motorleistung hätte es ein Sportwagen werden können, aber die in Turin waren nicht mutig genug.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Stimmt, MonteCarlo gab es auch bei SAAB, GM, Skoda und möglicherweise noch anderen. Der Lancia hieß in den USA wegen der Namensrechte auch Scorpion. Aber für den Fiat mit Lancia-Logo wäre die Bezeichnung Sportwagen echt zu viel der Ehre. Jedes normale Beta Coupé ist da wesentlich sportlicher, es sei denn, man nimmt die beengten Platzverhältnisse als Maßstab. Da würde er aber von meinem Abarth Scorpione haushoch geschlagen. Vor allem die 1. Serie des MC war eine Katastrophe. Die rosteten tatsächlich so rapid, wie es Italienern immer nachgesagt wird. Die zweite Serie kam auch erst nach einer Pause. Als Targa war das Auto einigermaßen gesucht, aber als Coupé nahezu unverkäuflich. Wirklich interessant ist der Skoda. Der hatte mal in seiner Klasse die Rallye Monte Carlo gewonnen und deshalb gab es dann einen Skoda Montecarlo.
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Stammtisch Witze
Da gibt es noch eine erweiterte Version: Wenn wir SEX mit unserem Hund GEN ITALIEN fahren, SPERMA ihn in den Kofferraum, damit es ihn beim Bremsen nit VORHAUT.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Da ist Dir aber einiges erspart geblieben. Diesen Pseudosportwagen von Fiat, der als X 1/20 geplant war und wegen der Ölkrise einen viel schwächeren Motor bekam, als ursprünglich gedacht war und dem man dann einfach ein Lancia-Logo angepappt hat, muss man nicht hinterher trauern. Und heutzutage würde man wegen der Ersatzteilversorgung graue Haare bekommen.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Gegen den grünen hätte ich nichts einzuwenden. Babyblau geht beim Cabrio evtl. auch, wäre aber nicht meine Wahl. Für ein Coupé oder gar eine Limousine - nee, geht garnicht. Und der rote Bentley in # 1248 sieht für mich "billig" aus. Form und Farbe gehören zusammen. Wenn man natürlich etwas Bestimmtes damit ausdrücken möchte, kann man das Auto auch so lackieren lassen wie damals John Lennon seinen RR.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Der TÜV-Report oder ADAC-Statistiken sagen nichts über die Qualtät von Autos aus, zumindest nichts darüber, wer wirklich besser ist. Meine Autos in der nicht beurteilten Rubrik 20 - 30 Jahre alt, bestehen den TÜV immer im ersten Anlauf. Aber auch das heißt nicht, dass sie besser sind, nur dass ich VORHER das Auto in der Werkstatt checken lasse. Was ich evtl. reparieren muss, käme ja nachher ohnehin, aber die Gebühren für die Nachprüfung entfallen. Es ist eine Frage der Einstellung des Fahrers und natürlich der Qualität der Werkstatt, wie das Auto durch den TÜV kommt. Dazu kommt, dass mit zunehmenden Alter des Autos der x-te Halter damit herum fährt, der in den meisten Fällen kein Youngtimer-Fan ist, sondern die billige Kiste will, an der Wartung spart und so zum TÜV fährt, um zu erfahren, ob es sich lohnt oder doch das Auto in den Shredder zu geben. Was kann das Auto dafür, wenn das "Herrchen" ein Schlamper und Pfennigfuchser ist? Somit ist eine solche Statistik nicht repräsentativ. Und ADAC-Pannenstatistik? Marken mit weniger gutem Service fallen auf, weil eben der ADAC oder etwas Ähnliches gerufen wird. Die anderen haben einen eigenen Pannendienst oder lassen das Auto ungeprüft zur Markenwerkstatt bringen. Also weiß man nicht, was anlag. Außerdem gilt auch hier, wer nach 100.000 km noch nicht mal den Keilriemen prüft und in keine Werkstatt geht, muss sich nicht wundern, wenn ein Verschleißteil irgendwann fertig ist. Nur wenn jede Panne genau analysiert würde, wäre das aussagekräftig. So füllt es Hefte und wirft u.U. völlig unberechtigt ein schlechtes Licht auf eine Marke.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Die Biturbo-Familie glänzte aber durch unterirdische Qualität.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Der Alfa ist nicht ganz so protzig. Aber der QP ist schon schön, wobei man inzwischen das Design etwas verschlechtert hat. Genau wie beim Coupé mit den sichelförmigen Heckleuchten. Wurden wegen irgendwelcher Vorschriften durch "Klötze" à la Audi ersetzt. Schade. Manchmal zweifelt man aber am Geschmack. Bei einem Fähnchenhändler hier steht ein ziemlich neuer Bentley, fragt mich nicht nach dem Typ. Aber wie kann man so ein Auto in knallrot ordern? Fehlt nur noch Radlaufchrom und ein Campingtisch als Heckspoiler und die Zuhälterkarre ist fertig.
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Selbst die von Verschwörungstheoretikern gescholtene deutsche Autopresse spielt da inzwischen nicht mehr das VW- oder Mercedes-Liebchen. In AUTO BILD online kam kürzlich der Satz, dass aktuelle Fiat-Modelle jetzt deutlich weniger rosten als die hochgelobten Mercedes. Ich hatte bislang nur einen Alfa, den 1972er Bertone 2000 GTV. Eigentlich ein schönes Auto, technisch auch interessant. In Sachen Lenkung, Fahrwerk und Bremsen zu dem Zeitpunkt echt Spitze. In der Verarbeitung gab es damals noch einige Luft nach oben. Ich hatte auch das Glück, dass der 20 km entfernte Alfa-Händler sehr gut war und der Chef ein Könner auf seinem Gebiet. Aber das erfuhr ich erst, nachdem der örtliche Alfa-Händler keineswegs meine Vorstellungen erfüllte. Der Wagen zog plötzlich nicht mehr richtig und der Verbrauch erhöhte sich. Da ich geschäftlich nach Italien musste, ging ich noch schnell in die Werkstatt vor Ort. Auf der Fahrt hatte ich das Gefühl, es ist eher schlimmer als besser geworden. Obwohl fast die gesamte Strecke mit Tempolimit war, brauchte ich um 17 l / 100 km. Beim Geschäftspartner in Milano stellte sich heraus, dass die Sekretärin auch einen 2000 GTV hatte. Sie empfahl mir eine kleine Alfa-Werkstatt "um die Ecke". Das Ganze wirkte optisch eher wie Autofriedhof. Aber der Mechaniker öffnete die Haube, fummelte irgendetwas im Motorraum herum und sagte, dass der Wagen jetzt läuft. Bezahlung wollte er nicht. Was soll ich sagen? Der Wagen lief perfekt und auf dem Heimweg ging der Verbrauch unter 10 l. Aber mit deutschen Autos kann es auch schlecht laufen. Hatte den BMW 633 CSi zum Ölwechsel und extra gesagt, man solle sonst nichts machen, da er super läuft. Bei der Abholung spürte ich schon beim Starten, irgendetwas ist anders. Er sprang unwillig an und erreichte bei einer Probefahrt über die Autobahn nur noch 190 km/h und baute Vibrationen auf. Ich habe vollgetankt und einen Termin eine Woche später bei einer anderen Werkstatt gemacht. Direkt vor dem Besuch wieder getankt und einen Mehrverbrauch von 4 l / 100 km festgestellt. Der Kfz-Meister schüttelte nur den Kopf. Das grenzt an Sabotage, was da eingestellt wurde. Nachdem er alles neu gemacht hatte, Probefahrt auf der Autobahn, Tachonadel ging bis 240 km/h. Wenn jemand nicht die Werkstatt wechselt, schreibt er womöglich die Fehler dem Auto zu. Dabei war das Auto völlig in Ordnung, bis ein Pfuscher daran herumgespielt hatte. Kommentar der anderen Werkstatt: Der Mechaniker hat das Auto routinemäßig an den Tester gehängt. Machen wir immer so, ist Service! Super, wenn man extra sagt FINGER WEG!!! Es gibt heutzutage weniger Bedenken gegen die Autos. Man ist sehr abhängig davon, eine gute Werkstatt zu finden. Zum Glück fahre ich ältere Autos und muss nicht zur Vertragswerkstatt. Bei sehr großen Autohäusern sind sogar einzelne Mechaniker spezialisiert. Wenn der aber krank und im Urlaub ist, muss einer ran, der auf dem Gebiet weniger geübt ist. Eine freie Werkstatt, am besten Ein-Mann-Betrieb, nur Kfz-Meister, ist oft viel besser. Außerdem reparieren die alles und sammeln mehr Erfahrungen. Mit über 20 Lancia vom 73er 2000 über Beta, Delta zum Thema habe ich hunderttausende km gemacht und bin nie liegengeblieben. Probleme gab es nur mit der Ersatzteilversorgung, was am Ende sogar dazu führte, dass ich den Club als "Selbsthilfeorganisation aus Notwehr" gründete :-)
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Es muss nicht immer Kaviar sein ( Betrachtungen neben der Saab-Welt)
Für SM ist der deutsche Markt total unbedeutend, bestenfalls für Fiat noch etwas interessant - und Jeep natürlich. Alfa hat ein schlechtes Image und müsste in D gegen eine übermächtige nationale Konkurrenz antreten. Da gibt es andere Märkte, wo die Chancen besser verteilt sind, aber dort sind eben keine Kombis gefragt. Es liegt mir fern, die FCA-Politik zu verteidigen, schließlich hat man Lancia zugunsten Alfa zerstört, obwohl Lancia bei entsprechender Werbung deutlich bessere Chancen gehabt hätte, sich zu etablieren. Alfa hat einen 5-fach höheren Werbeetat gehabt, wurde gepusht, Lancia schon fast werksseitig sabotiert, trotzdem hat Lancia bis vor kurzem mehr Autos verkauft als Alfa. Aber natürlich nicht in Deutschland. Sogar die Händler haben mitgespielt. Wollte man einen Lancia kaufen, versuchten die Verkäufer einen zu Alfa zu lotsen. Mit dem Erfolg, dass mancher verärgert ganz woanders hinging. Was ist das für eine Verkaufspolitik? Was würde der Mensch sagen, wenn er im Restaurant einen Kaffee bestellt und der Kellner sagt ihm, nehmen Sie lieber einen Tee! ? Selbst jetzt rangiert Lancia mit dem einzig verbliebenen Auslaufmodell Ypsilon, das nur noch in Italien angeboten wird, regelmäßig unter den Top 5 in Italien. Man darf aber auch nicht vergessen, dass der Fiat-Konzern ganz kurz vor der Pleite stand und nach dem Vertrag mit GM durch die Amis 2004 komplett (außer Ferrari) übernommen werden sollte. Wegen der Krise in den USA hat GM lieber eine hohe Konventionalstrafe gezahlt und SM, der Fuchs, hat sich Chrysler unter den Nagel gerissen und Fiat saniert. Aber er ist ein Buchhalter, der kein Gefühl für Autos hat. Nachdem der Businessman seine Arbeit getan hat, hätte er an einen Automann wie Montezemolo abgeben sollen. Statt dessen hat er ihn "entsorgt". ABM können es sich leisten, die noch so kleine Nische zu besetzen. FCA muss erst die entsprechenden Rücklagen bilden, um wieder voll mitmischen zu können. Schließlich ist die Entwicklung neuer Plattformen und ganzer Autos inzwischen extrem teuer geworden, auch durch die vielen zusätzlichen Vorgaben der Politik bezüglich Umwelt und Sicherheit. Es reicht heute nicht mehr, 500.000 Autos über einen Zyklus zu bauen. Damit holt man nicht einmal die Kosten herein. Mit Baukästen à la ABM + VW hat man ganz andere Möglichkeiten, aber man verkauft auch ganz andere Mengen.