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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

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Jetzt fehlen natürlich noch die passenden Autos dazu...

 

He, he und ein tragfähiges Konzept, Kapital, Visionen. (bis dahin hatten wir es ja schon einmal)

Jetzt kommen zum bislang fehlenden noch dazu:

Mitarbeiter, Vertriebswege, Marketing

 

Ach schön das wenigstens an andere Stelle im Internet VM ein Denkmal gesetzt wird.

Jedem seine Meinung.

Ich durfte ja meinen Wetteinsatz nicht einlösen. Da der Spielverderber die Partie vorzeitig abgebrochen hat. Und ich hätte so gerne gesehen wir Saab mit ihm an Audi (VW Konzern) vorbei gezogen wäre.

Werden eigentlich schon Spenden für dieses komische Käuferkonstrukt gesammelt. Zwecks Finanzierung der Kaufes oder alternativ eines weiteren Denkmals?

Allein der Titel des Threads "... wie es weiter geht" ist in sich ein Widerspruch. Vielleicht sollte man das im Thread "Stammtischwitze" weiter diskutieren.

 

- - - Aktualisiert - - -

 

Nochmal zum Saab-Logo.

 

Die Lokalzeitung schreibt heute, dass Scania die Weitergabe des Gripen-Logo an Nevs gar nicht verhindern kann.

 

Grund: die Nutzungsrechte des Gripen liegen bei der Stadt Malmö, die ihn schon seit 500 Jahren verwendet. Fachleute meinen, dass es für Nevs somit keinen Hinderungsgrund gebe, den Gripen zu verwenden.

 

Jetzt fehlen natürlich noch die passenden Autos dazu...

 

Und Malmö ist sich nicht zu schade, mit einem derart dubiosen Firmenkonstrukt in Verbindung gebracht zu werden?

Allein der Titel des Threads "... wie es weiter geht" ist in sich ein Widerspruch. Vielleicht sollte man das im Thread "Stammtischwitze" weiter diskutieren.

 

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Und Malmö ist sich nicht zu schade, mit einem derart dubiosen Firmenkonstrukt in Verbindung gebracht zu werden?

 

:dito:

Nochmal zum Saab-Logo.

 

Die Lokalzeitung schreibt heute, dass Scania die Weitergabe des Gripen-Logo an Nevs gar nicht verhindern kann.

 

Grund: die Nutzungsrechte des Gripen liegen bei der Stadt Malmö, die ihn schon seit 500 Jahren verwendet. Fachleute meinen, dass es für Nevs somit keinen Hinderungsgrund gebe, den Gripen zu verwenden.

 

Jetzt fehlen natürlich noch die passenden Autos dazu...

 

Geschützt wäre seitens Scania doch aber zumindest angewandte Farbkombination, soweit ich informiert bin?

Nochmal zum Saab-Logo.

Die Lokalzeitung schreibt heute, dass Scania die Weitergabe des Gripen-Logo an Nevs gar nicht verhindern kann.

 

Grund: die Nutzungsrechte des Gripen liegen bei der Stadt Malmö, die ihn schon seit 500 Jahren verwendet. Fachleute meinen, dass es für Nevs somit keinen Hinderungsgrund gebe, den Gripen zu verwenden.

Sooo einfach kann das doch eigentlich ncht sein. Denn meines Wissens war SAAB den 'magischen' Greif doch ohnehin schon los, oder?

BMW will Bares

 

..und verklagt Saab Parts zur Zahlung von 2,6 M€.

 

Bekanntlich wurde ja im September 2010 ein Vertrag über die Lieferung von Motoren und Ersatzteilen abgeschlossen. Der geforderte Betrag soll die angefallenen Entwicklungskosten und Versuchsteile abdecken.

 

Was hat Saab Parts damit zu tun ?

 

In einem Anschlussvertrag wurde festgelegt, dass Rechnungen an die Firma mit dem besten Zahlungsvermögen innerhalb Saabs geschickt werden sollten. Redan i oktober 2010, strax efter att avtalet presenterats meddelade Saab att det bolag som hade bäst betalningsförmåga skulle anges som adressat på fakturorna.

 

Und das ist jetzt Saab Parts

Da wäre dann wohl zu klären, zwischen wem dies vereinbart wurde und ob dies für SAAB Parts überhaupt Rechtsgültigkeit besitzt.

Meines Erachtens hätte dazu jemand mit Vertretungsbefugnis seitens SAAB Parts gegenzeichnen müssen. Eine Unterschrift des oder der Gesellschafter(s) wäre dabei meines Erachtens nicht ausreichend.

Mal angenommen, wenn das rechtlich alles Bestand hätte? Wäre dann der Damm gebrochen und die restlichen Gläubiger könnten auch den Klageweg bestreiten?

Stände dann Saab Parts und somit der schwedische Staat (schwedische Gesellschaft) für das Chaos was VM angerichtet hat ein?

Also davon wie man Autofabriken führt, hat er wie er schon zweimal bewiesen, keine Ahnung.

Aber für das ausarbeiten von Verträgen würde ich ihn sofort arrangieren.

 

Mein Favorit aus der Klageschrift gegen GM:

 

Der Narrenfreiheitssvertragspunkt.

Wenn die Klageschrift den die Wahrheit spricht. Meine die „Behauptung“ (keine Seite könnte den 94X Vertrag vor 2014 kündigen) Also ich an VM Stelle hätte so einen Elfmeter schamlos angenutzt. Geordert was die Bändern liefern können. Die Teile für 25000 Dollar im Amiland an den Mann gebracht. Netten Gewinn eingesackt da keine Kosten entstehen. Und das Licht bei Saab erst 2014 ausgeknipst.

Man so eine Vertag hätte ich einseitig auch gerne.

Ich kann machen was ich will und die andere Seite muss liefern.

Ganz sicher das es nicht doch nee Ausstiegsklausel für beide Parteien gab? Wie z.B. unbezahlte Rechnungen?

 

Bin echt Mal gespannt was von den Punkten übrig bleibt.

 

@Tina

Auch in Schweden neigt sich der Sommer dem Ende zu.

Regt sich dort immer noch kein Interesse mal ein wenig Licht in die Sache zubringen. Derzeit ist alles etwas nebulös.

Ganz sicher das es nicht doch nee Ausstiegsklausel für beide Parteien gab? Wie z.B. unbezahlte Rechnungen?

Natürlich gibt es die, und zwar ohne dass man die extra reinschreiben muss!

 

Ist doch ganz simpel: offene Rechnungen werden einfach durchgepfändet und schon gibt es keinen Vertragspartner mehr, weil selbiger Konkurs ist!

Zudem ist es der Straftatbestand des Betruges, Waren zu bestellen die man nicht zahlen kann, auch so kann man sich da flux rauswinden, denn jede Vertragsklausel ist hinfällig, wenn mit ihrer Einforderung ein Straftatbestand offensichtlich wird.

He, he und ein tragfähiges Konzept, Kapital, Visionen. (bis dahin hatten wir es ja schon einmal)

 

...

 

Werden eigentlich schon Spenden für dieses komische Käuferkonstrukt gesammelt. Zwecks Finanzierung der Kaufes oder alternativ eines weiteren Denkmals?

 

Wie wär's denn, ausnahmsweise mal auf Nummer Sicher zu gehen...?

Mit einem vorsorglich einberufenen Save-Nevs-Konvoi.

Oder einer Grippen-Revival-Sternfahrt...?

 

Auf durchschlagende juristische Konsequenzen für V.M. werdet Ihr übrigens noch lange warten können. Zum Einen hat er das von ihm angezettelte Chaos derart verworren angelegt, daß alle strafrechtlich relevanten Maßnahmen ins Leere laufen werden. Zum Anderen können allerhöchstens 10% der anstehenden Ermittlungen sofort stattfinden - das gehört sich halt so.

 

Den Rest der Ermittlungen gibt's dann vielleicht irgendwann, auf Kredit - falls jemand die Socken des Staatsanwaltes als Sicherheit akzeptiert oder das Gerichtsgebäude und die dazugehörige Bushaltestelle in Zahlung nimmt - und bis dahin ist die Angelegenheit eh verjährt.

Natürlich gibt es die, und zwar ohne dass man die extra reinschreiben muss!

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War ironisch gemeint. grins

Bin echt Mal gespannt was vor Gericht so alles Bestand hat.

 

Kennt sich jemand im US Recht aus.

 

Muss eine Klageschrift automatisch zu einem Verfahren führen.

Sprich muss ein Gericht (Richter/in) die Klage annehmen?

...

Mit einem vorsorglich einberufenen Save-Nevs-Konvoi.

...?

 

Hab gerade letztes Wochenende die "save saab"- Aufkleber entfernt, da dieser Thread eigentlich auch nicht mehr "...wies weitergeht" heißen sollte.

Mullers Visionen - Teil 4

 

Mullers Visionen scheinen unbegrenzt.

 

In der geplanten Firma "Spyker Phoenix" ist er mit 20% beteiligt, den Rest trägt Youngman.

Wobei die Frage, wem die ominöse Phoenix Platform gehört, noch immer offen ist.

 

Muller plant dennoch, ehemalige Saab Ingenieure einzustellen und hat Ende 2015 als möglichen Start der Produktion im Sinn. Und „hunderte Millionen Euro“ aus der Youngman Kasse. Youngman kommer att hälla in hundratals miljoner euro, säger Victor Muller.

 

Ob in Schweden, Holland, China oder sonstwo gebaut werden soll, verrät er nicht.

Ob in Schweden, Holland, China oder sonstwo gebaut werden soll, verrät er nicht.

 

Gebaut werden soll?

 

Wir reden hier von "lucky Vic", der hat doch mittlerweile gelernt und mehrfach bewiesen, dass man mit dem Bau und Verkauf von Autos nur Verluste macht, mit dem Bau und Verkauf von Visionen hingegen, zig Millionen verdienen kann!

Und die Produktion von Visionen widerum ist enorm mobil, dafür braucht er als Produktionsstandord lediglich einen Liegestuhl, ein gutes Tröpflein und was zu rauchen, das sucht man dann am besten ganz kurzfristig nach globalem Wetterbericht aus.

Wichtig ist die Rechnungsadresse und ein Bankkonto mit viel Platz, aber dafür hat er ja auf Papagei-Eiland hinreichend Briefkästen gemietet. Ansonsten geht es nur noch darum, wieviele Milliönchen er Youngman entlocken kann, bis sich dann irgendwann wieder ein Pöhsewicht findet, der die Schuld trägt dass das Projekt gescheitert ist.

Die jungen Chinamänner haben sich in der Vergangenheit ja nicht gerade als "Durchblicker" erwiesen. Aber nach den bisher "verlochten" Millionen glaube ich nicht daran, dass die nochmals Geschäfte mit VM machen werden. Diese Meldung ist vielleicht auch nur eine Vision. Da aber irgendein chinesisches Ministerium das letzte Wort hat, wird man dieses wohl kaum ein zweites Mal überzeugen können.
Mullers Visionen scheinen unbegrenzt.

 

In der geplanten Firma "Spyker Phoenix" ist er mit 20% beteiligt, den Rest trägt Youngman.

Wobei die Frage, wem die ominöse Phoenix Platform gehört, noch immer offen ist.

 

Muller plant dennoch, ehemalige Saab Ingenieure einzustellen und hat Ende 2015 als möglichen Start der Produktion im Sinn. Und „hunderte Millionen Euro“ aus der Youngman Kasse. Youngman kommer att hälla in hundratals miljoner euro, säger Victor Muller.

 

Ob in Schweden, Holland, China oder sonstwo gebaut werden soll, verrät er nicht.

 

http://kara.allthingsd.com/files/2010/02/groundhog-enorme-toute-grosse-253x300.jpg

Und die TAZ meint: Opel ist geliefert

 

taz, 28.08.2012, S. 12

 

Opel ist geliefert

 

AUTOINDUSTRIE

Auf Youtube gibt es einen Videoclip aus der US-Satiresendung "Saturday Night Live" von 2008. Der Sketch macht sich über Rick Wagoner, den damaligen Chef von General Motors (GM), lustig. Nachgespielt wird eine Anhörung im Kongress, die sich mit den Milliardenkrediten befasste, die GM bei der US-Regierung beantragt hatte. Walter Jones, Abgeordneter aus North Carolina: "Sie sagten vorhin, dass Sie 2.500 Dollar pro verkauftem Auto verlieren. Wie wollen Sie da Ihre Firma profitabel machen?" Wagoner antwortete prompt: "Wir werden mehr Autos verkaufen. Äh, nein ... Das geht ja gar nicht, vergessen Sies. Ich weiß es nicht."

 

...

 

Opel konnte seit 1999 keinen Jahresgewinn mehr ausweisen. Insgesamt hat GM in den letzten zwölf Jahren 14 Milliarden Dollar, rund 11 Milliarden Euro, durch Opel verloren. Nur zum Vergleich: 14 Milliarden Dollar sind fast die Hälfte des deutschen Verteidigungshaushalts. Ende Juni 2012 sagte GM-Chef Dan Akerson daher kategorisch: "Die Verluste bei Opel müssen aufhören."

...

 

 

Opel wird nicht der einzige Autokonzern in Europa sein, der schließen muss, aber der nächste. Denn GM gestattet ihrer Tochterfirma nicht, ihre Autos außerhalb von Europa in den rasch wachsenden Märkten Asien und Südamerika zu verkaufen.

Für eine Kehrtwende ist es schon zu spät: GM kann kein Interesse daran haben, dass Opel den anderen GM-Marken Konkurrenz macht. Zudem ist Opel in Asien weitgehend unbekannt, so dass enorme Marketingkosten anfallen würden - für ein Auto, das auch dort Marktanteile verliert, wo es jeder kennt.

 

Keine besseres Image

In Europa sanken Opels Marktanteile im ersten Halbjahr 2012 von 7,6 auf 6,9 Prozent, und zwar obwohl Opel sein bestes Modellprogramm seit langem hat. Aber offenbar ist das Unternehmen dennoch nicht in der Lage, sein Negativimage in der Öffentlichkeit zu verbessern und den Kunden zu vermitteln, dass es auch höherwertige Autos bauen kann.

...

 

Die Deutschen scheinen dennoch zu glauben, dass die Konzernmutter GM nicht die Geduld verliert. Dabei übersehen sie jedoch ein Problem: Seitdem US-Präsident Barack Obama den Konzern 2009 vor dem Konkurs gerettet hat, besitzen die amerikanischen Steuerzahler 32 Prozent von GM. ... Aus Sicht der US-Amerikaner ist die Deutung einfach: Opels Verluste fressen die Gewinne von GM auf.

 

Schweden ohne Saab

Dieses Szenario ist den Schweden bestens bekannt. Im Dezember letzten Jahres ging Opels Schwesterfirma Saab in Konkurs.

....

 

Dennoch sollte man nicht glauben, dass es für die Schweden leicht war, sich von ihrer Traditionsmarke zu verabschieden. Am Ende hatte Saab immer noch 3.500 Beschäftigte in Schweden - was bei einem Neun-Millionen-Volk deutlich stärker ins Gewicht fällt als die 20.000 Opel-Mitarbeiter in Deutschland.

Zudem hatte Schweden überhaupt nur zwei Automarken, die beide zutiefst in der Volksseele verankert sind. Volvo oder Saab - das war wie Beatles oder Rolling Stones. Jeder hing an seiner Marke. Als Saab für immer verschwand, herrschte bei vielen tiefe Trauer.

Wenn sich aber selbst die Schweden von ihren geliebten Saabs trennen können, dann ist Opel geliefert.

...

 

Damit aber ist die Sache klar: Opel wird seine Krise nicht überleben.

 

JONAS FRÖBERG

taz, 28.08.2012, S. 12

 

Opel ist geliefert

 

...

 

Damit aber ist die Sache klar: Opel wird seine Krise nicht überleben.

 

Na dann stell' ich doch schonmal den Sekt kalt, so wie die mich bei meinem, in jeder Hinsicht "letzten", Opel behandelt haben! :beer:

 

Ich mein, deutsche Arbeitsplätze und der verblasste Glanz eines Herstellers der Automobilgeschichte geschrieben hat hin oder her, aber wer völlig verhunzten Murks baut und dann noch seine Stammkunden in den Allerwertesten tritt und obendrein noch regelrecht abzockt, dafür dass sie so blöd waren diesen Schund zu kaufen, der fällt dann unter "Marktbereinigung". :thefinger: :aetsch:

Also ich bin zwar durch und durch Saab-fahrer und Fan ABER: Ich muss ehrlich sagen das wir in unserer Familie deutlich mehr Probleme mit den Saabs hatten als mit Opel. Und wir hatten im Laufe der Zeit so einige Saabs (einen 900II; zwei 9000II, zwei 9-5I und meinen aktuellen 9-3II ! )

Diese Fahrzeuge waren offt wegen Defekten in der Werkstatt. Hingegen waren unsere Astra H und G, sowie ein Opel Combo C sehr selten defekt und dann auch nur wegen banalen Kleinigkeiten.

Ich persönlich habe nichts gegen Opel und ich fände es schade wenn diese Automarke vom Markt verschwinden würde. Ich finde das schlechte Image von Opel definitiv ungerechtfertigt.

Auch stört es mich in keinster Weise das mein Saab Opel-Teile wie z.B. die Türgriffe verwendet. Ganz im Gegenteil. Schließlich bauen auch namenhafte große Autohersteller wie BMW oder Benz Teile und Motoren aus der Konkurenzpalette ein... Heutzutage kann niemand mehr ohne Synergien zu erzeugen überleben.

Selbst der neue "Darth-Vader Passat", den sich mein alter Herr zugelegt hat, schein bereits ab Werk serienmäßig zu klappern. Da soll sich also mal keiner über Opel beschweren!

Das ist natürlich meine ganz eigene Meinung und ich fahre trotzdem weiter gern meinen Saab :)

 

LG Roman

Na dann stell' ich doch schonmal den Sekt kalt, so wie die mich bei meinem, in jeder Hinsicht "letzten", Opel behandelt haben!

:beer:

 

Ich mein, deutsche Arbeitsplätze und der verblasste Glanz eines Herstellers der Automobilgeschichte geschrieben hat hin oder her, aber wer völlig verhunzten Murks baut und dann noch seine Stammkunden in den Allerwertesten tritt und obendrein noch regelrecht abzockt, dafür dass sie so blöd waren diesen Schund zu kaufen, der fällt dann unter "Marktbereinigung". :thefinger: :aetsch:

 

Stimmt, wer Dich so schlecht behandelt, hat wahrlich seine gerechte Strafe verdient. Jeder einzelne bei Opel soll dafür büßen !!! Jeder !!!!

 

 

Es fällt mir immer wieder schwer bei deinen Beiträgen sachlich zu bleiben. - Im besten Falle bleibt mir die Spucke weg, wenn ich versuche nachzuvollziehen wie viel Sarkasmus jemand entwickeln kann, weil er von "Opel" so schlecht behandelt wurde. Und erzähl jetzt niemandem, Du hättest das alles wieder ironisch, oder spassig gemeint.

 

Nee,... Ich find´s nicht mal mehr grenzwertig, sondern echt.... nur noch völlig daneben

Ich hab die ganze Sache mit Opel nicht ganz so mitverfolgt, und hau einfach mal mein eigenes Bild zu Opel dazwischen :biggrin:. Was Opel heute anbietet trifft optisch einfach nicht so meinen Geschmack. Wie schön doch die alten Modelle damals waren, Diplomat, Admiral und wie sie alle heißen, jeder war ein hingucker. Aber an der Qualität was man irgendwie immer wieder hört kann es doch nicht liegen oder? Bin bis jetzt in einen Astra H und einen Caravan H OPC gesessen und war durchaus überzeugt, kein geklapper nix. Was für mich allerdings fehlte ist der Mut zu neuem Design, der Ah-Ha! - Effekt: Guck mal da! Ein ......, ist für mich verschwunden. Alle neuen Autos die vom Band laufen sehen irgendwie gleich aus. Wer kann denn heute auf den ersten Blick z.B einen neuen Golf GTI von einem Polo GTI von vorne unterscheiden? Für mich ist beides gleich. Und dennoch werden diese Autos anscheinend wie warme Semmeln vergekauft und VW gehts gut, liegt es villeicht nur am Namen Opel selbst?

 

Beginnt das Problem einen neuen Opel zu kaufen bereits in vielen Köpfen potenzieller Kunden bereits schon vorher, wenn sie z.B an Sprüche wie "Jeder Popel fährt'n Opel" oder der gleichen denken? Das Gefühl zu haben wenn man sich jetzt einen neuen Opel kauft ist das schlecht, nur weil ein oder mehrer Bekannte/Freunde das mal gesagt haben ohne selbst jemals mal einen besessen zu haben. Ich beobachtete sowas besonders in der Arbeit immer wieder und finde das echt daneben. Ich kann doch nicht über etwas urteilen oder quatschen was ich selbst noch nicht bessesen habe, oder wovon ich keine eigene Naherfahrung selbst gemacht habe. Schlimm wenn man sich dann von solchen Leuten auch noch beeinflussen lässt. Wenn ich immer auf andere gehört hätte würde ich heute auch keinen SAAB fahren sondern ein Auto das es an jeder Straßenecke zu sehen gibt. Naja in wirklichkeit belügen sich die meißten doch eh nur selbst und andere noch dazu.

 

MeinVater (71) ist seit Jahrzehnten eingefleischter VW Fan und auch nur VW gefahren (VR6/G60/Käfer usw), tja und seit etwa 5 Jahren fährt er einen Agila weil der Polo damals zu teuer war, das gab der Geldbeutel kurz vor Rente einfach nicht her. Nach anfanglicher skepsis ist er heute von dem Auto absolut überzeugt und bereut den Kauf nicht, hätt ich nie gedacht. Das Auto fährt bis heute ohne eine einzige Panne und hat jetzt ca 120.000km runter, ist sparsam und günstig im Unterhalt.

 

Sorry wenn ich villeicht das Thema ein wenig verfehlt habe, aber das wollte ich einfach mal loswerden :biggrin:

Glaube kaum, dass Opel technisch schlechter ist als die aktuelle Konkurrenz.

 

In unserem „Familienfuhrpark“ gibts noch 3 etwas ältere Modelle. Der 22 jährige Calibra läuft und läuft wie einst der Käfer in der VW Werbung und auch die beiden „Jüngeren“ sind zuverlässig und ziemlich rostfrei. Und über Design lässt sich bekanntlich streiten.

 

Was der Firma wohl fehlt ist Image. Und Unabhängigkeit von GM.

 

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Stimmt, wer Dich so schlecht behandelt, hat wahrlich seine gerechte Strafe verdient. Jeder einzelne bei Opel soll dafür büßen !!! Jeder !!!!

 

Es fällt mir immer wieder schwer bei deinen Beiträgen sachlich zu bleiben. - Im besten Falle bleibt mir die Spucke weg, wenn ich versuche nachzuvollziehen wie viel Sarkasmus jemand entwickeln kann, weil er von "Opel" so schlecht behandelt wurde. Und erzähl jetzt niemandem, Du hättest das alles wieder ironisch, oder spassig gemeint.

 

Also dass ich was spassig oder ironisch gemeint haben will, was andere als "böse" auffassten, das kam die letzten 4 Jahre glaube ich 2 mal vor. Im Allgemeinen werde ich von den allermeisten schon richtig verstanden, die mir nichts unterschieben wollen was ich gar nie geschrieben habe.

 

In diesem Fall hier war das also auch schon ernst und genau so von mir gemeint, ich würde es jedoch ganz anders zusammenfassen als Du das tust:

Mir geht es nicht darum, dass ich "Rache" oder "Genugtuung" fordere, sondern ganz einfach um den Mechanismus, dass wenn ein Hersteller zu mangelhaftem Produkt einen noch mangelhafteren Service bietet und dann auch noch versucht, sich mit Verdreifachung der E-Teil-Preise an diesen Kunden noch mehr zu bereichern anstatt irgendeine Kulanz zu bieten, dann darf dieser Hersteller damit nicht durchkommen, sonst machen das bald alle so!

 

Ein "faules" Produkt kann auch dem besten Hersteller durchaus mal passieren, entscheidend ist, wie er dann damit umgeht um seinen Kunden zu zeigen, dass ihm das selbst unangenehm ist. Opel hingegen verhöhnt seine Kunden auch noch und das meine ich nicht im übertragenen Sinne!

 

Bsp: Zahnriemenwechsel von Opel im Nachhinein von 120.000km auf 60.000km verkürzt, Beteiligung von Opel an den Kosten von 1.400,- Euro von Rüsselsheim abgelehnt mit der wörtlichen Begründung: "Kunde muss ja nicht unbedingt alle 60tkm wechseln, wir empfehlen das nur dringend um Motorschäden zu vermeiden"

Kommst Du Dir da nicht so richtig schön verarscht vor?

 

Und das war jetzt jetzt nur ein Beispiel von vielen, wo man zumindest mit einem kleinen Betrag (und seien es z.B. nur 50% auf das Material, mit denen man immer noch an selbigem verdienen würde) sein Bedauern hätte ausdrücken können, anstatt sich mit eben jenem Sarkasmus den Du mir vorwirfst, noch über den Kunden lustig zu machen.

 

Ein anderes Beispiel ist der Leuchtweitensensor vom Xenon: Konstruktionsfehler, nicht abgedichtet und im Spritzwasserbereich verbaut, fällt regelmäßig aus und da haben die dann den E-Teil-Preis vor 3 Jahren kurz mal eben von 57,- Euro auf 235,- Euro erhöht (belegbar!!!), weil es selbigen nicht am freien Markt gibt (muss verheiratet werden).

Hupenträger, Konstruktionsfehler, unlackiertes Blech im Spritzwasserbereich, fault bei allen durch, kostete früher um die 5 Euro, gibt es seit 3 Jahren nur noch komplett mit Hupe um 65,- Euro!

 

Die Liste könnte ich endlos fortsetzen!

 

Würde sich ein solches Verhalten dann nicht mittel- bis langfristig mit dem Verlust von Stammkunden und Image rächen, genau so wie es bei Opel passiert ist, würden bald alle Hersteller ihre Kunden mit Füßen treten und solche "Mängel" gar noch zur Gewinnmaximierung bewusst reinkonstruieren. So aber besteht noch ein Funken Hoffnung, dass andere Hersteller daraus lernen: "wir müssen aufpassen dass es uns nicht wie Opel geht"

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