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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Frage mal LCV, wie es bei den alten Lancias aussieht.

 

.

Ich glaub, bei den alten geht das noch. Um Längen schlimmer ists bei Thesis und Phedra. (Und gerade die beiden finde ich genial)
Hallo,

Jungerrömer, Du siehst es meiner Meinung nach genau richtig.

 

Habe Anfang des Jahres einen 901 mit ersetztem Getriebe und ohne

Rost verkauft, man, war das ein Drama, bis endlich einer zugegriffen hat.

War ein LPT von 1992, fast durchrepariert, aus der Schweiz.

Schon dort wollte ihn keiner, damals noch mit kaputtem Getriebe....

stand in Zürich bei Saab-Zürich-Nord, man, war das ein Drama...

Meiner Meinung nach wird das Häufchen Interessierter, die noch einen 901

kaufen wollen, beständig kleiner.....

 

Darf ich Dich fragen, welchen Preis Du bei welchem Pflegezustand und KM erzielt hast?

1900 € bei 228 tkm, leichter Hagelschaden auf dem Dach,

mit Airbag und Klima, diese allerdings leer, Himmel hing nur an ein paar

Stellen, Getriebe mit 218 tkm, sehr gut von Knut Dobberke in Würzburg,

also alles in allem eine gute Substanz,

Achswellentunnel kein Rost,

eigentlich alle wollten einen FPT,

Schließlich hat ihn ein junger Mann, begeisteter 900 Fan im Beisein

seines Vaters, ebenfalls 900 Fan gekauft und ist happy damit,

habe keine Klagen gehört......

Für den Preis ist es mir irgendwie schleierhaft...Ich habe meinen 8V non Turbo für deutlich mehr verkauft. Käufer ist selbst langjähriger 901 Fahrer, also keiner der die Preise nicht kennt...

Werkstatt- und Händlernetz hin oder her. Sicherlich wäre es schön, wenn es dieses gäbe um auch die Präsenz der Marke zu unterstützen und auch, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. :afraid:

Sicherlich sind die nicht vorhandenen o.g. Netze auch ein Grund dafür, das sich Saab als etablierte Old- oder Youngtimer Marke schwer tut und auch die Preise für neuere Modelle wie 9-3 und 9-5 kaputt macht.

 

Aber mal im ernst. Wie viele fahren mit ihren 10 oder 15 Jahre alten Wagen (VW, BMW, MB, etc.) noch zu einem Vertragshändler. Sobald die dann als Verbrauchswagen genutzt werden gehen diese, wenn überhaupt Intervalle eingehalten werden, jahrelang zu den großen Ketten wie A...U, Pitsto.. und billig-billig-heimer. Sobald sich die davon überlebenden zu Youngtimern entwickeln, gehen die zu den etablierten und anerkannten "Schraubern" die sich auf eine Marke oder Old- und Youngtimer spezialisiert haben. Also so wie bei den meisten Saabs. :rolleyes:

 

Ach so. Auch zu den (goldenen) Zeiten mit Händler- und Werkstattnetz war Saab immer eine Marke auf die nie die Massen gestürmt sind. Warum sollte sich das im "Alter" derartig ändern. ... und das ist auch gut so!

Da ich erwähnt wurde:

Lancia bis 1969 und die noch weiter gebauten 2000 und Fulvia bis 74 bzw. 75 steigen munter im Preis. Autos nach der Fiat-Übernahme nur und vor allem Stratos, 037, Integrale - guter Zustand vorausgesetzt. Der Thema - also Pendant zum 9k - ist noch zweigeteilt. Heruntergerittene Exemplare billigst, richtig gute in fester Hand oder wenn zum Verkauf stehend, gehen die Preise schon langsam wieder nach oben. Obwohl nun 12 Jahre älter und viel mehr km drauf, kosten die schon deutlich mehr in Euro als zuletzt noch in DM. Ein guter Thema ist auch mehr wert als der Nachfolger Kappa. Das liegt auch an den Elektronikteilen im Kappa und komplizierten Fahrwerken, für die es nichts gibt. Zum anderen daran, dass Giugiaro eine zeitlose Karosserie entworfen hat, während der Nachfolger von einem No-name-Team stammt. Für alles nach dem Thema sehe ich keine Zukunft. Ob Thesis oder Lybra oder gar umgepfriemelte Chrysler, kann man alles vergessen. Katastrophale Ersatzteilsituation und das Händlernetz wird auch systematisch plattgemacht. Meinen Thema 3.0 V6 kann meine freie Meisterwerkstatt in allen Belangen warten. Der Normalfahrer ist aber in Sachen E-Teile überfordert. Sollte noch irgendwas über Fiat geliefert werden, ist es sauteuer. Seit etwa 2001 haben wir mit der Fiat-Organisation abgeschlossen. Aber über das internationale Netzwerk des Clubs ist für Thema/Dedra/Delta 1 und älter so gut wie alles zu beschaffen. Und die hochpreisigen Autos wie Aurelia und Flaminia sind erst recht kein Problem. Da spielt der Preis kaum eine Rolle.

Von Freiburg den Rhein hinauf bis Konstanz gab es 7 Lancia-Händler. Alle weg. Der nächste (Noch)-Händler ist in Bühl, also von mir 130 km weg.

 

Für meinen 9k habe ich jetzt noch diverse Sachen bestellt. Obwohl ich hier erst noch Erfahrungen sammeln muss, aber dank Forum gute Tipps bekomme (danke an alle), war das überhaupt kein Problem. Selbst der Verdampfer der Klimaanlage konnte am Freitag bestellt werden und kommt morgen per DHL, zum Preis von EUR 102,30 incl. Porto. Ich hatte die Wahl unter 5 verschiedenen Anbietern. 5 min. zu Fuß ist ein SAAB-Dienst, je 30 km nach Norden bzw. Süden ein SAAB-Händler und ca. 45 km nach Norden eine freie, auf SAAB spezialisierte Werkstatt. Ich vermute mal, dass es lediglich für die allerletzten Modelle vor der Insolvenz Probleme geben könnte. Aber die interessieren mich nicht. Übrigens gibt es in unserem Landkreis noch sehr viele SAAB, etwa gleichauf mit Volvo. Liebhaber eines 9k werden sich auch diverse Teile auf Lager legen. Wenn erforderlich, kann man Nachfertigungen ins Auge fassen. Verglichen mit Marken wie Borgward oder NSU geht es uns doch prima. Und gerade Borgward ist nun seit über 50 Jahren tot, trotzdem existieren die Sammlerfahrzeuge weiterhin. Das sollte mit SAAB auch möglich sein, zumindest mit den Modellen, die in Sachen Elektronik überschaubar sind. Und je seltener sie werden, dann mit H-Kennzeichen und Oldtimer-Versicherung auch günstig im Unterhalt sind, umso mehr wird auch der Marktwert wieder anziehen. Für Rüben zahlt keiner was, es sei denn, ein 300 SL Flügeltürer. Der bringt auch als absoluter Schrotthaufen noch viel Geld.

Das Elektroauto verkaufte sich vor ca. 100 Jahren sogar besser als die damals sehr rauchenden Benzin Autos, und sovielmal Tankstellen gabs auch nicht, aber dann schossen Benzintankstellen wie Pilze aus dem Boden und wenn der Tank leer war, fuhr man zum Tanken, und nach 5-10 Minuten ging's weiter, und da bekommt der Elektromotor Probleme, Mann kann nich nur schnell,Strom tanken um dann weiter zu fahren, es geht zu lange!
Kann ich so nicht beobachten, aber ist hier auch offtopic, da mit NEVS nichts mehr zu tun.

 

Ich beobachte den Markt ja nun auch schon eine Weile. Und ich würde da schon trennen. Nehmen wir mal die Modelljahre 91-94, mit Fahrerairbag und AC. Gerade in den letzen Monaten sind die 900 Sauger und LPTs ziemlich gesunken, bestenfalls stagniert. Auch gute, ehrliche LPT CVs mit wenig Haltereinträgen und ohne Wartungsstau stehen bei überzogenen Preisvorstellungen lange Zeit im Netz. Wenn ich mir die jüngsten, wirklich zahlreichen Artikel in der Motorpresse vor Augen halte ("unterbewertet", "Kaufempfehlung"), so hätten die Preise eigentlich mehr in Bewegung (nach oben) sein müssen. Eine Ausnahme sind m.E. nur die FPTs mit +160PS, die sind wirklich ziemlich wertstabil, wachsen aber auch nicht mehr exponentiell. Die MC CVs haben natürlich eine Sonderstellung.

Es gibt ein neues Buch über den Niedergang der Automarke SAAB :

 

Jens B Nordström - Saabs sista strid

 

In dem Buch soll es u.a. um die Rolle von Finanzminister Anders Borg und um Vics Finanzier Antonov gehen. Es wird berichtet, dass Anders Borg den Konkurs hinausgezögert haben soll. Nach dem Produktionsstopp in 2011 soll sich Anders Borg mit einem Schreiben direkt an die EIB (gewährtes Darlehen i.H.v. 250 Millionen Euro) gewandt und um einen Zahlungsaufschub gebeten haben. Mit der Folge, dass bei Saab die Gesamtschulden acht Monate später auf mehr als 1,4 Milliarden Euro anwuchsen.

 

Der pensionierte Wirtschaftswissenschaftler Per-Ola Moström schreibt hierzu in seinem Blog "Borg har förorsakat oss skattebetalare 10,7 miljarder i kostnader" :

"Det kostade oss med andra ord 10,7 miljarder kr. I onödan – för att rädda en finansoligark från Holland!". Übersetzt in etwa : "Dieser gescheiterte Rettungsversuch eines Finanzoligarchen aus den Niederlanden kostete uns (Anmerkung : den schwedischen Steuerzahler) mit anderen Worten 1,2 Milliarden Euro."

 

Ein anderes Kapitel beleuchtet den undurchsichtigen Finanzier Antonov. Lt. TV Journalist und Buchautor Jens B Nordström soll Antonov von Anfang an bis zum Konkurs der geheime Geldgeber und Miteigentümer gewesen sein und hinter den Strohfirmen (Investmentfonds) Taurus und Gemini gesteckt haben, mit einem 20 Prozent Anteil an Spyker. Antonov und das Spyker Management soll dies vertuscht (/gelogen) haben "Men boken "Saabs sista strid" avslöjar att Antonov och Spykers ledning ljög".

 

Quelle : http://val.tv4.se/artiklar/ny-bok-avslöjar-anders-borg-förlängde-saabs-krasch-53fb8851c45948cc2900003e

Kann mir jemand erklären, wieso sich die Schulden von 250 Mio. Euro innerhalb von acht Monaten auf mehr als das Fünffache erhöht haben? Oder gab es da vorher schon das kleine Minus von einer Milliarde?
..wer hätte das gedacht!
Und schon Widerspruch eingelegt... (siehe saabsunited)
Wenn ich Jungferninseln höre ... Als ob VM immer noch die Finger im Spiel hätte.
Kann mir jemand erklären, wieso sich die Schulden von 250 Mio. Euro innerhalb von acht Monaten auf mehr als das Fünffache erhöht haben? Oder gab es da vorher schon das kleine Minus von einer Milliarde?

Zinsen von Krediten die damals liefen, sind nicht bezahlt (bedient) worden....

Überlege mal: Nimm 10 % Diskontsatzzinsen der Deutschen Bundesbank +5 % "Überziehungszinsen" und das JEDEN Monat....

Ach wir sind ja in Schweden....Wie hoch da die Zinsen (und Zinseszinsen) für Kredite sind?:dontknow:

Ich habe mal aufgrund meiner Annahmen so fast 900 Millionen Euro als Zinsen und Zinseszinsen inkl. Grundschuld von 250 Millionen, ausgerechnet.

Es gibt ein neues Buch über den Niedergang der Automarke SAAB :

 

Jens B Nordström - Saabs sista strid

 

In dem Buch soll es u.a. um die Rolle von Finanzminister Anders Borg und um Vics Finanzier Antonov gehen. Es wird berichtet, dass Anders Borg den Konkurs hinausgezögert haben soll. Nach dem Produktionsstopp in 2011 soll sich Anders Borg mit einem Schreiben direkt an die EIB (gewährtes Darlehen i.H.v. 250 Millionen Euro) gewandt und um einen Zahlungsaufschub gebeten haben. Mit der Folge, dass bei Saab die Gesamtschulden acht Monate später auf mehr als 1,4 Milliarden Euro anwuchsen.

Hier sieht man wieder mal, wie verstrickt so mancher Politiker mit der Wirtschaft ist und nicht nur in Schweden...

(siehe Schröder/Putin und Gazprom)

Werkstatt- und Händlernetz hin oder her. Sicherlich wäre es schön, wenn es dieses gäbe um auch die Präsenz der Marke zu unterstützen und auch, damit sie nicht in Vergessenheit gerät. :afraid:

Sicherlich sind die nicht vorhandenen o.g. Netze auch ein Grund dafür, das sich Saab als etablierte Old- oder Youngtimer Marke schwer tut und auch die Preise für neuere Modelle wie 9-3 und 9-5 kaputt macht.

 

Aber mal im ernst. Wie viele fahren mit ihren 10 oder 15 Jahre alten Wagen (VW, BMW, MB, etc.) noch zu einem Vertragshändler. Sobald die dann als Verbrauchswagen genutzt werden gehen diese, wenn überhaupt Intervalle eingehalten werden, jahrelang zu den großen Ketten wie A...U, Pitsto.. und billig-billig-heimer. Sobald sich die davon überlebenden zu Youngtimern entwickeln, gehen die zu den etablierten und anerkannten "Schraubern" die sich auf eine Marke oder Old- und Youngtimer spezialisiert haben. Also so wie bei den meisten Saabs. :rolleyes:

Fast genau das gleiche, erlebe ich bei einem meiner Hobbys (Amateurfunk). Die, welche alte Funkgeräte besitzen und betreiben, hegen und pflegen diese soweit Ersatzteile beschaffbar sind. Neuere Geräte, werden zwar auch gekauft (nicht so viel, mangels Nachwuchs), aber die sind mit zuviel Elektronik überfrachtet.

Dafür gibt es meistens wenige Händler bzw. Werkstätten, die entsprechende Servicegeräte vorhalten können und (falls Garantie abgelaufen) sehr teuer sind.

Letzteres trifft auch auf die wenigen Werkstätten zu, die ältere Funkgeräte (noch) reparieren können, sofern die Ersatzteile dafür beschaffbar sind.

Das Ersatzteilproblem bei Funkgeräten (quer aller Marken) trifft teilweise auf ältere, aber auch auf jüngere zu. Bei den jüngeren deshalb, weil die Stückzahlen der produzierten Geräte gering waren und also auch weniger Ersatzteile später vorgehalten werden.

 

Um zu "unserer" Marke und PKWs zurückzukommen:

Es existiert(e) seit der Vollübernahme durch GM, kein "richtiges" Händler/Werkstattnetz für Modelle vor dem Jahr 1994 mehr. Die wenigen wie Hxx ect. sind mehr oder minder spez. auf bestimmte Modelle und die wiederrum sind auf Ersatzteile (so denn nicht mehr verfügbar) aus geschlachteten baugleichen Modellen angewiesen.

Diese Ersatzteile und die Werkstatt, sind dann eben teurer, als wie bei einem MB 190er des gleichen Baujahres. (bitte legt mich deswegen nicht fest, ich habe das Modell von MB so aus meinen Gedanken von 1988, als ich mir meinen ersten Saab 900 gekauft habe, dazugeholt)

Das trifft auf diejenigen von uns nicht zu, die selbst schrauben können (Geschick und Wissen vorausgesetzt), eine Werkstatt und viel Platz ihr eigen nennen.

Hinzu kommt hier die Problematik der Hersteller von PKW, die keine hohen Stückzahlen produziert haben (das trifft auf Saab zu) und genau von den Modellen, die jetzt auf den Young/Oldtimermarkt drängen, keine oder nur wenige Ersatzteile produziert hatten. (ich rede hier nicht von Teilen die generell in PKW verbaut werden, eher von Teilen die speziell in Saab verbaut wurden)

 

Nach dem Jahr 1994 und der Übernahme durch GM, wurde es für die Zeit danach (heute) auch nicht besser. (obwohl z.B. viele Ersatzteile beim 902 und 9-3 I vom Opel Vectra stammen). Zwar gab es dann ein Händler/Werkstattnetz über Opelwerkstätten. Nur, dort wurde man (so mein Eindruck) belächelt, wenn man mit einem Saab 902, 9-3 I usw. ankam. Man kann hier und da ins GM-Regal bei Ersatzteilen greifen, aber auch hier nicht unendlich. Denn Teile die bei Saab 902/9-3 wie beim Opel Vectra verbaut wurden, sind beim Baureihenwechsel des Vectra verschwunden.

In diesem Zusammenhang erinnere ich an die EU-Vorgabe/Richtlinie, wonach 7 Jahre nach Produktionsende der Baureihe, noch Ersatzteile vorgehalten werden müssen. Nur was passiert, wenn der Hersteller der PKW (und damit sein Vertriebsnetz) nicht mehr existiert?

“Ja till rekonstruktion” so jubiliert die Lokalzeitung heute Nachmittag.

 

Nevs hatte zuvor einen neuen (ausführlicheren) Antrag gestellt, und dieser wurde überraschend schnell durchgenickt.

 

Offensichtlich sollen aus China in Kürze etwa 2 M€ überwiesen werden. Weiterhin gibt es konkrete Pläne, die ominöse Phoenix-Platform fertig zu konstruieren und dann samt dem früheren Entwicklungszentrum für über 100 Millionen € zu verkaufen. Försäljningen kommer att ge Nevs minst en miljard, skriver man i ansökan.

Ist ja eine ganz originelle Idee, die Phönix-Plattform zu verkökern !?

Dann hat man gar nichts mehr zu bieten. Dann kann ein Teilhaber mit Mehrheitsanteil einsteigen,

zum Beispiel Mahindra, und seine eigenen Plattformen einbringen. Toll...

 

Hoffentlich bleibt die Saab AB bei ihrer heute bekannt gewordenen Entscheidung, NEVS die Rechte

zur Verwendung des Markennamens SAAB zu entziehen.

Über Saab hängen dunkle Wolken. Wir waren am 14.08. dort.

 

Sind auch reingegangen und haben mit Mitarbeitern gesprochen, zu dem Zeitpunkt stand die Produktion (ehem. 5 Saabs pro Tag) still, die draußen stehenden Neu-Saabs können wohl online gekauft werden.

 

Es gab an dem Tag Testfahrten mit einem Verbrennungsmotor-gesteuerten Saab. Das wurde uns auch soweit bestätigt.

 

Wenige Tage später wurden die E-9-3 in Trollhättan präsentiert. Meines Erachtens nach die einzige Chance für Saab und die Zukunft. Für die Turbo-Antriebe liegen die Patente bei GM - d.h. das "eigene" ließe sich nicht ohne Ärger bzw. unaufwendbare Kosten bauen.

 

Größtes (finanzielles) Problem dürfte die Entwicklung einer neuen Plattform darstellen. Oder man übernähme andere Plattformen - und selbst in diesem Falle wäre der dann neue Saab ein gelabelter Fremd-Wagen. So traurig es ist, Saab ist leider nicht mehr Saab.

DunkleWolken.thumb.jpg.67573c77a4f7a85c45bd75cc0558c87d.jpg

ZuHause.thumb.jpg.1dfd2b73f5004a49ac2fd9236038523a.jpg

Ist ja eine ganz originelle Idee, die Phönix-Plattform zu verkökern !?

Dann hat man gar nichts mehr zu bieten. Dann kann ein Teilhaber mit Mehrheitsanteil einsteigen,

zum Beispiel Mahindra, und seine eigenen Plattformen einbringen. Toll...

 

Hoffentlich bleibt die Saab AB bei ihrer heute bekannt gewordenen Entscheidung, NEVS die Rechte

zur Verwendung des Markennamens SAAB zu entziehen.

 

Das war auch höchste Zeit. Wenn das Gericht jetzt zustimmt, das unwürdige Spiel zu verlängern, sieht das doch im Ablauf ganz genau so aus wie die Sache unter VM. Wir sollten hier auch aufhören, in diesem Zusammenhang den Namen SAAB in den Mund zu nehmen. "Unser SAAB" hat es nicht verdient, mit NEVS in Zusammenhang gebracht zu werden. Meine Meinung.

 

Gruß Frank

Mir gehen immer wieder die Produktionskosten von SAAB durch den Kopf.

Meine bescheidenen Eindrücke beruhen auf Eindrücken aus der Slowakei, Ungarn etc. Dort sah ich in den letzten Jahren viele Autotransporter beladen mit Peugeots, Citroens, Audis ......Ich selbst war in einem Werk in Posen, wo Kotflügel für VW hergestellt werden. Wo ist der Billiglohnzulieferer für SAAB? Finnland ist kein Billiglohnland. In den baltischen Kleinstaaten ist wohl nicht viel zu machen. Das natürliche Billiglohnland für SAAB wäre Russland. Aber da gibt es wohl die alten schwedisch-russischen Probleme - man traut sich nicht über den Weg.

ja ist schade, die "geiz ist geil"-Käufermentalität und das eigene globale Denken der Unternehmen zwingt zu Dumpinglohn. In Schweden wird die KFZ-Prodution wohl unbezahlbar bleiben. Und wie mir ein Veteran in Trollhättan sagte, wäre es eben auch kein Saab, wenn 76% der Teile "made in China" wären und nur in Trollhättan zusammengesetzt wären.

 

Es gilt, jeden Saab zu pflegen und zu erhalten. Es werden keine Neuen mehr nachkommen.

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