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josef_reich

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Alle Beiträge von josef_reich

  1. Mach halt einen Teilebeschaffungs-Service auf. Und selbst wenn's nur darum ginge, der Altfahrzeugverordnungs- und AltfahrzeugAusDemVerkehrzieh-Mafia in D ein Schnippchen zu schlagen... Schlag ein paar Prozent auf den Beschaffungspreis drauf und Porto, das Ganze gegen Vorkasse - wirst bestimmt genügend Interessenten finden - gerade für die etwas rareren Teile, die entweder nie in der Bucht auftauchen oder zu Mondpreisen gehandelt werden. Die Schweden sind offensichtlich in vielerlei Hinsicht *deutlich* intelligenter als wir. Bekommen sogar trotz der teils ziemlich weiten Wege im Norden eine funktionierende Infrastruktur zur Teileversorgung auf die Reihe - und das alles ohne EU-Richtlinie, Perle der Uckermark, sonstigem zentralmicheldeutschem Kasperle-Theater und Verordnungs-Schwachsinn...
  2. josef_reich hat auf Claus B.'s Thema geantwortet in 900 II - 9-3 I
    Gaaaaaanz genau das !!! Und nix anderes. Das Zeugs unterwandert sämtliche Ablagerungen und Verkrustungen und schwemmt diese aus, wird dabei selbst nach Jahren nicht ranzig. Waffentechnik ist nichts anderes als Feinmechanik. Genauso wie ein Schließzylinder. Selbst eingebrannte Pulverreste werden nachweislich entfernt, neue Schmutzablagerungen eine Weile wirksam unterbunden. hab damit schon mehr als einmal quasi tote Schösser reaktivieren können. (Nein, ich bin KEIN Vertriebsbeauftragter von Ballistol...) Die von Dir genannten *Mittelchen* bestehen größtenteils nur aus hochflüchtigen Lösungsmitteln. Laß mal etwas von diesen *Kriechölen* in einem offenen Schälchen für ein paar Wochen in der Garage stehen. Da *kriecht* nichts mehr - dafür klebt es... Und ganz entscheidend: Ballistol greift keine Kunststoffteile und Gummidichtungen an - ganz im Gegensatz zu den anderen, stark lösungsmittelhaltigen Mischungen...
  3. Na ja, es gibt es zumindest *etwas* größer... http://www.rheintal.de/uploads/pics/rheinuferwess2.jpg auf http://www.rheintal.de/index.php?id=304# und hier, links hinter dem Anleger versteckt... http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Wesseling.jpg Glaube zumindest, daß der Eigner - bei einer solchen Top-Lage - gewisse Probleme beim Abschluß einer Wasserschadensversicherung haben wird...
  4. Solange sie nicht versucht zu *singen* ist's ok...
  5. josef_reich hat auf Claus B.'s Thema geantwortet in 900 II - 9-3 I
    NEEEEEEEEEIIIIIIIN !!! Beides ist Schwachsinn. Normales Öl sammelt den Dreck und verharzt. Graphit drückt sich in Klumpen zusammen. ...und beides Zusammen killt das Schloß in kürzester Zeit. NUR Ballistol verwenden. Und wenn schon der o.g. Mist schon drin war, bitte auch gründlich den Schlüssel reinigen.
  6. Was erwartest Du? Der Weltmarktpreis für Blei hat sich zum Dollar in den letzten paar Jahren verVIERfacht. Unsere Molukkenwährung ist dagegen zum Dollar aber grad nur mal um 20% gestiegen... Oder glaubt hier tatsächlich noch irgendjemand, daß das Bleiverbot fürs Auswuchten der Räder *auschließlich* aus Umweltschutz- oder Gesundheitsgründen erlassen wurde? Leute - die Vorräte gehen langsam zur Neige. Und bis dahin werden uns die Börsen-Spekulanten noch ganz ordentlich die Preise einheizen...
  7. Doch !! Ohropax... Und Komperativ bitte immer nur mit "als" *grööööhl*
  8. Nr. 7 und 8 - wenn ich mich recht entsinne... Pumpen hängen an der Sicherung der Wischermotore. Wenn ich mich nicht irre - zusammen mit Hupe und Sitzheizung...
  9. Goil. Endlich mal wieder Äktschn hier. Metaller gegen Müsli-Stampfer. Meeeeeeehr davon... Gebt's Euch...!!! *hocker-rauskram* *horowitzplatte-aufleg* *beine-hochleg*
  10. Eines sitzt jeweils unmittelbar hinter der Pumpe. Soll sicherstellen, daß die Schläuchen zur Frontscheibe nicht durch den Höhenunterschied leerlaufen und man zum Wischen der Scheibe erst ewig pumpen muß. Das wär ja auch übel, wenn Dir beim Überholen irgend ein Truck Dreck auf die Scheibe wirft und Du ewig pumpen müsstest, bis Wasser kommt... Das zweite Ventil hast Du ja schon unter der Haube zwischen den Düsen gesehen. Für die Heckscheibe gibt es auch eines an der zweiten Pumpe. Das ist aber kein T-Stück, sondern ein einfaches Durchgangsventil mit Rückschlagfunktion. Genauso wie die anderen aufgebaut, aber nur mit einem einzigen Abgang. Wird manchmal vergessen einzubauen, wenn Heckwaschanlagen nachgerüstet werden. Wenn Du bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor beim Betätigen des Wischerhebels nacheinander *beide* Pumpen hörst, kannst Du recht sicher sein , daß entweder die T-Stücke festgegangen sind oder irgendein Ranz in den Schläuchen hängt. Sowohl Pumpen als auch T-Stücke hängen ziemlich weit unten in dem Hohlraum. Die Pumpen stecken direkt am Behälter. das mit dem warmen Wasser war schon mal eine gute Idee. Versuch es ansonsten aber doch erstmal mit *wirklich* warmer Luft - von vorne durch das Blinkerloch und dann durch den Schacht am Innenradhaus, wo man den Haltesteg des Behälters sieht. Es dauert übrigens eine ziemliche Weile bis die Schläuche aufgetaut sind. Nach mehreren Tagen Dauerfrost sind ein paar Stunden mit um die 3° nicht sonderlich hilfreich. Hab oft genug erlebt, daß die Dinger ein paar Tage nach Ende einer Frostperiode auf einmal *irgendwie* wieder taten - dann aber, wie von Dir beschrieben, undicht wurden. Ansonsten sind es bei Störungen der 9000er-Wischeranlage *fast* immer diese dusseligen Ventile. Wenn die ein einziges Mal festgefroren sind, gehen sie kaputt. Deshalb fahr ich wintertags auch immer mit *extremst* hochdosierter Frostschutzmischung. Wenn alles nichts gebracht hat, muß übrigens tatsächlich der seitliche Unterfahrschutz raus.
  11. Nachdem Ihr jetzt ja schon gruppendynamisch die Unterschiede des Einbauortes des Wischwasserbehälters von CC und CS(E) diskutiert habt, versuchen wir doch mal lieber, das Problem zu lösen. Wie schon richtig angedeutet, hängen Scheinwerferwascher und Frontscheibe zusammen an einer Pumpe. Heckwischer ist sowohl serienmäßig als auch in Nachrüstlösung an eigener Pumpe. Zerlegen? Bei dem Wetter die Unterbodenverkleidung wegschrauben, soweit keine Halle vorhanden? Also - ich tät's freiwillig nicht. Dann lieber erstmal die Karre bei Bekannten in die Tiefgarage. Oder Tauwetter selbst erzwingen - siehe unten. Da zeigen sich dann die durch Verfrieren eingetretenen Schäden, denn *fast* immer sind diese dusseligen T-Stücke mit Rückschlagschutz *dauerhaft* defekt. Ich würde mal als erste Maßnahme, falls Strom in der Nähe liegt, mit einem starken Fön die Düsen enteisen. Dann gschwind den vorderen rechten Blinker raus - ist ein Handgriff. Durch das Loch warme Luft in den Hohlraum blasen. Ach ja, ich vergaß... Häufig kommt es zu Ausflockungen durch Unverträglichkeiten von Wischwasserzusätzen. Insbesondere bei *Eigenmischungen* mit Spiritus. Also - NIEMALS wüst vorhadenes Wischwasser mit neuem mischen, sondern erst nachfüllen, wenn der Behälter so gut wie leer ist - und dann direkt mit einer großzügigen Packung der neuen Mischung die Schläuche und Düsen sauberblasen.
  12. josef_reich hat auf mcoupe321's Thema geantwortet in 9000
    Ja, mei... Ein bischen Denken darfst Du aber schon noch selber. Es gibt wohl kaum einen Stromkreis im Fahrzeug, der so simpel gestrickt ist wie dieser... Wenn beide Hörner - soweit vorhanden - verstummt sind, kann Dir vielleicht noch ein Mathematiker im Vorab ausrechen, wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, daß tatsächlich zwei Hupen zur gleichen Zeit kaputt gehen... Ansonsten würde Dir vermutlich ein *Schrauber* raten, das Relais und den Taster, sowie - je nach Fahrzeug - das Übergangskabel zwischen Lenkrad und Säule oder den Schleifkranz zu checken...
  13. josef_reich hat auf viper73's Thema geantwortet in 9000
    Vor dem Losfahren bitte Treibanker einholen. *musste-sein* Ansonsten liegst Du richtig. Das teure ist nicht die Kupplungsscheibe, sondern die Montagezeit. Und wenn eh zwangsweise schon das Getriebe raus ist, direkt Ausrücklager, Nehmerzylinder, Druckschlauch... - Ach, ich geb's auf - macht ja eh keiner, obwohl ich's hier ständig predige...
  14. josef_reich hat auf saaboesterreich's Thema geantwortet in 9000
    Nein. Richtig ist: Marmor, Stein und Kettenbruch - sind des Motors Urteilsspruch. Alles, alles geht vorbei Kette, bleib mir treu !!!
  15. josef_reich hat auf saaboesterreich's Thema geantwortet in 9000
    Wenn man sie hört, ist die Wahrscheinlichkeit *sehr* groß, daß man sie *seeeeehr* bald auch zu sehen bekommt. Und einige innere Motorteile gratis dazu - das sogar ohne jegliche Demontagearbeit - geht nämlich von alleine... Nee, ohne blöd... Bei intaktem Auspuff, also ohne lärmende Nebengeräusche, ist sie im Tunnel oder bei Vorbeifahrt an ebenen Hauswänden durchaus hörbar. Lastwechsel in genau diesem Augenblick und offenes Schiebedach oder Seitenfenster vorrausgesetzt. Dann liegt sie allerdings schon in den (vor)letzten Zügen.
  16. Wer's nicht glaubt... *bittäschön* http://www.lancia-thema-832.de/thumb4/Seriennr.bmp Aber trotz der uns wohl bekannten 9000er-Zipperlein sind in Bezug auf die Gesamtzahl der jemals gefertigten Fahrzeuge anteilsmäßig wesentlich mehr alte 9000er unter Alltagsbedingungen unterwegs. Verständlich. Der Lancia kann nämlich *rapidamente* - you know... - zu einem *unglaublichen* Groschengrab werden...
  17. josef_reich hat auf lesseju's Thema geantwortet in 9-3 II
    Rheinland dagegen auch ALS WIE - mulitfunktionaler Komperativ, mit *WOLL* am Ende, aber nur, wenn mit siegeländer Abstammung. Klapsmühle, ich komme... ...dabei wollte ich eigentlich *nur* auch mal was vollkommen OT beitragen...
  18. josef_reich hat auf turbo9000's Thema geantwortet in 9000
    ...uuuuuups... - grad' gesehen... *verdachtsmodus-an* Leute, ich kann nur sagen... FETTET EURE KREUZGELENKE Bei Schwergängigkeit entstehen im unteren Lager dauerhaft unberechenbar große Abstützmomente. Außerdem leiert der Dom am Lenkungseingang aus. Leider ein schleichender Schaden - und ziemlich tückisch, wie gesehen. Ist das gleiche Phänomen, daß gelegentlich bei Hecktrieblern die Getriebeausgangs- Stützlager oder Differentiale mordet... Nur da kommt dann noch das Flattern durch Unwuchten und die höhere Drehzahl hinzu... *verdachtsmodus-aus* Noch was... Lenkungen sind ansonsten *unglaublich* robust. Also, bei der *GERINGSTEN* Unregelmäßigkeit im Lenkverhalten *SOFORT* die Fahrt beenden. Minimalstes Rucken, knacken - oder - dann ist's aber schon kurz vor Ende - ein erhöhter Kraftaufwand, quasi als letztes Warnzeichen... Nadellager lieben es übrigens, wenn sie von Zeit oder Zeit - zusätzlich zu ihrer normalen Fettpackung - mit einigen Tröpfchen Nähmaschinenöl bedacht werden. Ein kleiner Schuß mit der Injektionsspritze reicht. @turbo9000 Solltest Deinem Schutzengel einen ausgeben...
  19. josef_reich hat auf ThePraetor's Thema geantwortet in 9-5 I
    Wart's halt ab... ...wird wohl nicht mehr so lange dauern, dann... ...wirst Du jede Minute feiern, in welcher der Fehler unter Umständen "Ab und An" NICHT auftritt. Wenn die Kiste dann nicht schon wieder steht... ...und steht... ... ...und steht... *schwarzmal*
  20. josef_reich hat auf Sedan_900's Thema geantwortet in 9000
    *einmisch* Mal eine in eine *ganz* andere Richtung führende Frage... Du hast nicht zufälligerweise *irgendeine* Nachrüst-Wegfahrsperre in der Karre, welche Dich jetzt gar nicht mehr so sonderlich mag - und somit als Ursache für die Störung in Frage kommt... - also immer nach dem gleichen Zeitintervall das SG blockt - ...oder ?? Bastel-Historie des Fahrzeuges bekannt...??
  21. josef_reich hat auf hannibal's Thema geantwortet in 9000
    Sag ich ja... http://www.saab-cars.de/showpost.php?p=258562&postcount=20 Mal sehen, ob hier irgendjemand der mitliest, meinen Weihnachtswunsch beherzigt...
  22. Es ist grundsätzlich immer sinnvoll, das Fahrzeug kombiniert zu sichern - selbst wenn die Parkstufe eines Automaten schon eine Sperre beinhaltet. Bei Schaltern - Gang raus, Feststellbremse, runter von der Betriebsbremse damit gerade an Steigungen die Feststellbremse durch die Fahrzeugmasse greift - und dann OHNE Last auf dem Triebstrang *gefühlvoll* Gang einlegen, ruhig bei schon stehendem Motor, notfalls mit *kalt* getretener Kupplung unterstützen. Ist als zusätzliche Sicherung gedacht, aber im Normalfalle nicht die Fahrzeuglast mittragend. Macht besonders im Sommer Sinn, wenn der Wagen morgens abgestellt wurde, die Handbremse möglicherweise nicht hundertpro gegriffen hat - und sich zusätzlich durch die Hitze die Seilzüge dehnen könnten... Beim Automaten gibt's grundsätzlich in den Fahrstufen hydraulischen Schlupf. Deshalb ja auch die ausschließlich nur für den Standbetrieb vorgesehene Parkstufe mit der Sperre auf der Antriebsachse. Ich empfehle auch hier erstmal in der Neutralposition die Feststellbremse zu betätigen, bis das Fahrzeug spürbar gehalten wird und dann die Parkstufe einzulegen. Einen Fahrzeug an einer Steigung ohne Handbremse abzustellen ist für mich gemeingefährlich - egal ob Schalter oder Automat. *Unsere* Fronttriebler haben im Gegensatz zu vielen anderen typischen Hecktrieblern ja den Vorteil, daß durch die Feststellbremse die Hinterachse - und zusätzlich durch eingelegten Gang oder Getriebesperre die Vorderachse geblockt wird. Das kann beim Parken auf eisglatten Steigungsstrecken durchaus *geringfügig* von Vorteil sein - solange die Reifen im Stand gut greifen... Niemals dumm ist es, zusätzlich die Räder mit der letzten Fahrumdrehung zum Bordstein zu schwenken. Mit Rücksicht auf die Spurstangenköpfe und die Servopumpe *möglichst* nie im Stand... Merke: Seilzugbremsen, die selten verwendet werden, neigen zum Festgehen. Seilzugbremsen, die sich wintertags nur schlecht oder gar nicht lösen lassen, weil durch Vereisung festgefroren, sind schlecht gewartet - oder defekt. Im Notfall kann es hilfreich sein, sie durch leichte Anfahrrucke, wechselweise vorwärts/rückwärts, gefühlvoll loszuklopfen. Dies ist aber *ganz* bestimmt keine dauerhafte Alternative zu regelmäßigem Bremsenservice...
  23. Die Feststellbremse ist ein *solcher* Murks, daß Somancher schon den inoffiziellen Ratschlag bekommen hat, er möge wenn möglich vermeiden diese bei *längerer* Abstellzeit des Fahrzeuges zu verwenden. Kenne Fälle, bei denen die *Mistdinger* schon nach wenigen Tagen recht fest waren... Und überdurchschnittlich häufig müssen diese Dinger auch gesondert für §29 präpariert werden, um überhaupt einen *einigermaßen* mängelfreien Befund zu bekommen... Leider ist andererseits das von *mancher* Stelle empfohlene Sichern des Fahrzeuges mit nur eingelegtem Gang nicht unbedingt für die Dauerhaltbarkeit des Getriebes von Vorteil... Egal wie man(n)s dreht - das Gelump braucht halt offensichtlich etwas erhöhte Aufmerksamkeit... ...und ist im Vergleich zum 9000er-Prinzip aus meiner Sicht ein deutlicher Rückschritt.
  24. *einmisch* Nun, ich hab zumindest die Mittelchen welche auch von mir bevorzugt werden schon in diesem Fred erwähnt gesehen. Aber was fehlt, ist der Hinweis auf das - nun ja,... - ich sag mal "Verhältnis zwischen Aufwand und Nachhaltigkeit..." Ihr könnt natürlich jedes Jahr die Karre mit *wasauchimmer* vollpumpen. Mit Glück trefft ihr dabei schadhafte Stellen und löst keine Unverträglichkeit zwischen den *Mittelchen* aus... Sinnvoller ist es aus meiner Sicht, insbesondere die so gut wie unzugänglichen Stellen lieber *gründlichst* - dafür dauerhaft zu versiegeln. Und da ist es die kostengünstigste Lösung, eines der wenigen wirklich guten, weil bewährten Mittel zu verwenden, egal was da dann das Kilo kostet - und für diese Behandlung *radikalst* jegliche Verkleidungsteile zu demontieren, die den Zugang behindern. Bei eigenen Werkstoff-Experimenten jeglicher Art in Bezug auf Blechkonservierung habe ich übrigens immer leichte Bedenken... Der *beste* 901, den ich jemals gesehen habe, wurde als Neuwagen *extremst* zerlegt und - gerade eben noch rollbar - auf einem Hänger in eine auf Korrosionsschutz spezialisierte Lackiererei gefahren. Das waren damals wohl zwei Tage Zerlegen - zwei Tage Zusammenbauen. Statt jedes Jahr kiloweise nachzubehandeln genügt seitdem der Kontrollblick per Endoskop... Die Hohlräume der Rohkarosse sind genau noch so, wie sie vor weit über 20 Jahren ausgesehen haben. Der Aufwand kommt Euch extremst vor - aber bitte rechnet doch mal zusammen, wieviele Stunden Ihr schon im Laufe der Zeit - kriechenderweise mit irgendwelchen Sprühdosen, Pinseln oder was auch immer in der Hand - unter Eurem Schätzchen verbracht habt.. Ständig *immermalwieder* ist für mich nur eine Notlösung, aber langfristig ungeschickt. Im schlimmsten Fall gehen nämlich durch ständige Nachbehandlungen die Entwässerungsbohrungen zu - oder überschüssiges Konservierungsmaterial fängt an, Tannennadeln oder ähnlichen Ranz zu sammeln. Oder noch schlimmer - Im Laufe der Zeit aufgebaute dicke, teils nachgehärtete Schichten des Wachses *oderwasauchimmer* lösen sich durch Vibration von der zu schützenden Oberfläche. Mann jaucht zwar die einigermaßen zugänglichen Stellen ständig wieder voll, kommt aber an die wirklich kritischen Ecken niemals ran. Hab nämlich durchaus schon *gutgemeint* behandelte Türen gesehen, bei denen der ganze Ranz partiell von der Blechhaut - wie eine Mure - nach unten weggerutscht war und als Sumpf unten in der Kante lag. Das waren wohl im Laufe der Jahre über zwei Kilo, ... - leider an der falschen Stelle gelandet. Dafür war dann der hintere Fensterschacht und der Übergang zum Verdeckkasten frei von jeglichen Konservierungsmaßnahmen... Schade - wirtschaftlicher Totalschaden.
  25. Du glaubst gar nicht, wie *so-gut-wie-weg* ich schon bin... Zumindest sind viele meiner Kunden schon in ein Land südlich der deutschen Bundesgrenze umgesiedelt... Stimmt. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt war dies ein auch von mir verurteilter Straftatbestand. Mittlerweile tendiert es für viele leider zu einer Selbstschutzmaßnahme, da die Kohle selbst für das notwendigste in immer mehr Haushalten vorne und hinten nicht mehr reicht... Zugegeben, die angestrebte Käufer-Klientel *unserer* Marke spricht eher die gehobenen Einkommensschichten an. Aber selbst dort ist die Schmerzgrenze in vielen Fällen bereits überschritten - leider. Wer's leugnet, hat vermutlich seine behütete Vorstadt-Bungalow-Siedlung seit längerem nicht mehr verlassen...

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