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To Vorstellung or not to Vorstellung...

Empfohlene Antworten

Am 8.1.2026 um 19:00, bantansai hat gesagt:

René, dafür, solltest Du mich kennen.

Natürlich, keine Frage.

Es ging mir eher um unbedarftere Leser. Wenn die dann denken, das VSS ließe sich bei Problemen ohne weitere Aktion brücken, geht das schief. Und genau dem wollte ich etwas vorbeugen.

Bearbeitet von René

Am 8.1.2026 um 20:47, René hat gesagt:

Natürlich, keine Frage.

Es ging mir eher um unbedarftere Leser. Wenn die dann denken, das VSS ließe sich bei Prfoblemen ohne weitere Aktion brücken, geht das schief. Und genau dem wollte ich etwas vorbeugen.

Wenn man 19 mit 21 brückt geht ja nichts kaputt (schief). Bringt alleine nur nichts.

Am 8.1.2026 um 20:59, thadi05 hat gesagt:

Bringt alleine nur nichts.

NaJa, OBD-Zugriff dürfte es schon bringen, oder?

Das alleine dürfte dam "Anwender" aber eher nur sehr selten reichen. rolleyes

  • Autor

Also, WFS aktiviert sich gabz sicher nicht selbst. War vorgestern nach zwei Wochen wieder am Auto, und es startete problemlos ohne die FB zu betätigen. Auch die LED war nach wie vor aus.

Ansonsten hat mich das Zündschloss die letzten Tage etwas beschäftigt:

Da sich der Schlüssel in jeglicher Stellung rausziehen lässt, sowie das Schloss auch ohne Schlüssel drin drehbar ist, muss ich davon ausgehen, dass keine der kleinen Sperrbolzen oder -pins mehr vorhanden sind.

Ausserdem ist die ganz linke Stellung mit der Rückwärtsgangsperre nicht leichtgängig. Wenn der Schlüssel einmal so weit gedreht wurde, dann hakt es ziemlich und man braucht etwas Gefühl und sanfte Gewalt, um wieder nach rechts drehen zu können. Alles in allem nicht sehr sinnvoll.

Dem Vernehmen nach ist der Schließzylinder selbst komplett austauschbar und nicht weiter elektrisch relevant, da die WFS ja noch über den Frosch geschaltet wird. Ich denke das einfachste wäre, einen Satz Tür- und Heckklappenschlösser mit passendem Zündschloss und schlüsseln aus einem Schlachter zu besorgen und alles um zu bauen, richtig? Den hakeligen Mechanismus kann man ja bei der Gelegenheit mit untersuchen. Allem Anschein nach scheint die Rückwärtsgangsperre ja Ordnungsgemäß zu funktionieren, nur das schloss oder die mechanik dahinter haken.

Am 12.1.2026 um 15:39, Jimsalabim hat gesagt:

Da sich der Schlüssel in jeglicher Stellung rausziehen lässt, sowie das Schloss auch ohne Schlüssel drin drehbar ist, muss ich davon ausgehen, dass keine der kleinen Sperrbolzen oder -pins mehr vorhanden sind.

Ausserdem ist die ganz linke Stellung mit der Rückwärtsgangsperre nicht leichtgängig. Wenn der Schlüssel einmal so weit gedreht wurde, dann hakt es ziemlich und man braucht etwas Gefühl und sanfte Gewalt, um wieder nach rechts drehen zu können. Alles in allem nicht sehr sinnvoll.

Dann würde ich jetzt mal tippen, dass das Zündschloss das Entfernen des Schlüssels elektrisch nicht erkennt.

Denn wenn der Schlüssel steckt, egal in welcher Stellung, aktiviert sich die VSS nicht selbst.

Am 12.1.2026 um 16:38, René hat gesagt:

Dann würde ich jetzt mal tippen, dass das Zündschloss das Entfernen des Schlüssels elektrisch nicht erkennt.

Denn wenn der Schlüssel steckt, egal in welcher Stellung, aktiviert sich die VSS nicht selbst.

Das habe ich jetzt noch nicht probiert. Das wäre dann Pin9 an der VSS der immer 12V hat.

  • Autor

Auch ein guter Hinweis, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Meinst du, dass das Zündschloss den Schlüssel elektrisch irgendwie selbst erkennt, oder dass die Zündschlosstsellung überwacht wird? Normalerweise lässt der Schlüssel sich ja nur in äusserst linker Stellung mit eingelegtem R-Gang entnehmen.

Wenn das Zündschloss routinemäßig nicht bis in die Rückwärtsgangsperre gedreht wird (Stellung P?) , dann dürfte ja ggf dadurch die WFS am aktivieren gehindert werden, da der Schlüssel ja nicht ganz nach links gedreht ist. Muss ich mal testen.

Am 13.1.2026 um 10:56, Jimsalabim hat gesagt:

Meinst du, dass das Zündschloss den Schlüssel elektrisch irgendwie selbst erkennt, oder dass die Zündschlosstsellung überwacht wird? Normalerweise lässt der Schlüssel sich ja nur in äusserst linker Stellung mit eingelegtem R-Gang entnehmen.

Vom 9k kenne ich es so, dass ein steckener Zündschlüssel elektrisch "erkannt" wird und darüber bei steckendem Zündschlüssel ein Auto-Schärfen des VSS verhindert wird.

Welche Kontakte das hinten am Schalter sind, da muss ich leider passen. Aber offenbar hatte thadi05 da ja schon eine Idee zu.

Sollte am Zündschalter der Pin B sein. Sobald das Zündschloß etwas eingedrückt ist gibt es da Kontakt. Wenn ich den Schlüssel abziehe soll das Zündschloß etwas herauskommen, dann ist der Kontakt weg.

  • Autor

Dann liegts höchstwahrscheinlich da dran. Da die äusserst linke stellung hakt zieh ich den schlüssel immer schon vorher raus, ohne R-Gang drin. Geht bei meinem ja. Da wird das Schloss aber noch unten gehalten. Somit kriegt der kontakt. Ich geh gleich mal testen, aber das klimgt soweit plausibel.

Vielleicht ist auch nur die Schalthebel-Position nicht exakt eingestellt?

Bei meinem 9-5 ist das so, und da muss man manchmal den Schalthebel etwas nach hinten nachdrücken, damit der Zündschlüssel in die letzte Position geht und sich dann abziehen lässt. (Der Leidensdruck war bisher nicht hoch genug, das zu ändern, und irgendwann muss ich mal sowieso den Hebelmechanismus überholen, weil schon reichlich Spiel darin ist.)

  • Autor

Möglich, aber er schaltet alle Gänge sehr flüssig, sofern ich das bisher beurteilen kann.

OT: Das mit dem Leidensdruck ist so ein Thema, man gewöhnt sich doch an so einiges. Bei meinem 901 z.B. rutscht man beim unbedarften Versuch, in den 5. zu schalten, gelegentlich in die Gasse des R-Ganges. Da müsste ich den Sperrstift nochmal justieren, aber ich hab mich schlichtweg dran gewöhnt. Die aussenliegende Zentrierung ist auch nicht so besonders hilfreich beim finden des 3. Ganges, obwohl sich das seit dem Motorlager-Tausch auch gebessert hat. Müsste auch mal wieder nachjustiert werden schätze ich. Auf lange Sicht wird das Getriebe wohl auch die Grätsche machen, aber ein überholtes ist finanziell einfach nicht drin. Selbst überholen ohne den Legendären Getriebeworkshop am Abensberg trau ich mir nicht so recht zu... Naja.

Gibt wohl Gründe, warum meine Freundin sehr ungern den Saab oder den DAF fährt. Sind halt alle etwas... eigentümlich... zu fahren und zu starten...rolleyes

  • Autor

Mal ein anderes Thema:

Eine der Bremsleitungen nach hinten ist stark korrodiert und muss getauscht werden.

20251204_144812.jpg

Skandix bietet ein passendes E-Teil (Nr. 4837712) an.

Edit: Kostenpunkt etwa 54€ zzgl. XXL-Versand.

Lohnt es da selbst biegen und bördeln zu lernen? Zumal ich das Werkzeug dafür auch erst anschaffen müsste.

Ausserdem: Das Radio ist aktuell o.F. Im SID wird nichts angezeigt. Sicherung ist intakt. Wo kann man da am besten mit der suche anfangen?

Bearbeitet von Jimsalabim

Ich fertige Leitungen immer selbst an. Wenn man das aber nur ab und zu macht, kann man auch eine passend abgelängte, fertige Leitung kaufen. Die muß man aber dann meistens auch noch passend biegen, da man oft nur eine gerade Leitung in passender Länge bekommt. Biegen sollte man nur mit geeignetem Werkzeug.

Am 17.1.2026 um 23:47, Jimsalabim hat gesagt:

Mal ein anderes Thema:

Eine der Bremsleitungen nach hinten ist stark korrodiert und muss getauscht werden.

Die Nachbarleitung sieht auch nicht viel besser aus. Hm, wie kommen die vorgefertigten denn ? Doch nicht in Form. Biegen muss man dann doch eh selber. Ich bördel selber, Leitung von ATE. Sollte man aber gleich konservieren, ist nicht so gut wie die originalen.

zum Bördeln nehme ich sowas wie das BGS Hydraulisches Bördelgerät 8310

Das gibt es auch von anderen Herstellern deutlich günstiger. Stationär im Schraubstock, wenn es sein muss tut es das aber auch gut unter dem Auto.

Und biegen mit Hazet HAZET Biege-Werkzeug 2193-1 oder was baugleichem zum BGS 8228. Hab verschiedenes probiert, bisher immer wieder bei den beiden gelandet. Aber nicht 100% zufrieden. Für größere Sachen noch angefertigte Holzklammern zu parallel biegen.

Und ich benutze von ATE die Leitungskupplungen, die Saab auch beim 9-5 im Motorraum verbaut hat.

ATE 24.3516-0010.1 (F-Bördel) in ATE 24.3516-0110.1 (E-Bördel)

Und beim 9-5 sind die Gegensätzlich verbaut so dass die Leitungen da nicht vertauscht montiert werden können.

Am 17.1.2026 um 23:47, Jimsalabim hat gesagt:

Ausserdem: Das Radio ist aktuell o.F. Im SID wird nichts angezeigt. Sicherung ist intakt. Wo kann man da am besten mit der suche anfangen?

Tut sich überhaupt was beim drücken auf den Lautstärkeknopf? Mal lange auf die Taste BAND drücken. Das soll die Codeeingabe erzwingen.

Tu dir selbst einen Gefallen und lass es in einer Werkstatt machen, die haben das Werkzeug und die Erfahrung damit.

Gruß aus DU

Am 17.1.2026 um 23:47, Jimsalabim hat gesagt:

Lohnt es da selbst biegen und bördeln zu lernen? Zumal ich das Werkzeug dafür auch erst anschaffen müsste.

Da Du gerade weiter in die Materie einsteigst: Ja, denn bei dieser einen Leitung wird es in näherer Zukunft nicht bleiben.

Beliebiges Beispiel:

IMG_9225.JPG

Bearbeitet von klaus

Am 18.1.2026 um 00:03, Flemming hat gesagt:

..., Leitung von ATE. Sollte man aber gleich konservieren, ist nicht so gut wie die originalen.

Warum kein Kunifer? Gibt es doch meines Wissens inzwischen HU-konform, und sollte hinreichend rostresistent sein. Oder täusche ich mich da?

Hab ich bisher nicht verwendet weil es immer hieß, dass dann die Abstände der Halter kleiner sein müssten. Und z.B. über den Tank gibt es nur je Seite einen.

Ja, gibt es mittlerweile mit ABE. Lässt sich recht einfach verarbeiten, benötigt aber wie schon gesagt ggf. mehr Halte als die Stahlleitung. Maximaler Abstand zwischen den Haltern für diese ABE-Kunifer ist 50cm wenn ich mich recht entsinne, Stahl erlaubt mehr.

So ungefähr. Das KBA hat vorgegeben, das in der ABE u.a. die Längen zwischen Stütz- und Trennstellen (letztere hätten bei mir bisher wenn ich das jetzt betrachte die größeren Änderungen nötig gemacht) angegeben werden müssten.

OJD gibt z.B. 500mm und 100mm an.

https://www.ojd.dk/wp-content/uploads/2018/03/Montageanleitung-zum-Ersatz-der-Bremsleitung_1.3-3.pdf

Genau die meinte ich. Ah, stimmt - da war noch was mit Abstand von der Verschraubung (100mm) und dann im Verlauf max. 50cm zwischen den Befestigungen.

Ich habe die bis jetzt nur am Sonett verbaut, da sind sie innen liegend und fallen damit sowieso nicht groß auf.

Außerdem jetzt an einem 9-3 das Stück Bremsleitung an der Hinterachse links und rechts vom Bremssattel bis zum Übergang zum Bremsschlauch. Da muß ich nochmal schauen, ob das mit den Abständen da so hin kommt, müßte aber passen.

Die Leitungen, die am Unterboden vom 9-3 verlaufen, würde ich aber weiterhin in Stahl bauen. Die liegen da ja recht ungeschützt. Daher dort lieber Stahl weil einfach robuster gegen Steinschlag usw. .

Bearbeitet von erik

  • Autor

Also, die Skandix-Leitung ist denke ich vorgebogen. Nichts sonst würde in meinen Augen den XXL-Versand rechtfertigen. Zumal auf dem Blidern auch eine gebogenen Leitung zu sehen ist.

Dass die andere auch nich gut aussieht (zumal man unter der Ummantelung weiter hinten nur vermuten kann wie's aussieht) ist richtig. Wenn man mal dran ist könnte man gleich beide tauschen. Was dann beim inspizieren der HA noch auffällig rostet wird sich zeigen.

Alles in allem ggf ein guter Punkt um ins selbst Bördeln und Biegen ein zu steigen. Das trau ich mir grundsätzlich zu, mit dem richtigen Werkzeug sollte das auch gut klappen. Da muss ich mal schauen, welche Tools sich für den gelegentlichen Gebrauch eignen ohne zu sehr auf dem Geldbeutel zu lasten. BGS ist zwar gut, aber eben auch teuer.

Zum Thema CuNiFe/Stahl scheint mir der Wechsel auf ersteres für die Leitungen aus o.g. Gründen am Unterboden nicht sinnvoll. Sollte sich allerdings an der Achse selbst noch Arbeit ergeben, dann lohnt da vllt die flexiblere und rostbeständigere Lösung.

Insgesamt finde ich die innen verlegten Leitungen an älteren Saabs recht angenehm. Schade, dass es das bei GM scheinbar nicht mehr gegeben hat.

Fürs Leitungen bördeln, insbesondere wenn man bei Stahl-Leitungen bleibt, sollte man schon ein gutes Bördelwerkzeug anschaffen. Die günstigeren sind bei Stahl schnell am Ende, wenn sie nicht sogar gleich überfordert sind.

Ich habe ein KS-Tools Bördelgerät, Bestellnummer 122.1290. Da ist soweit alles drin was man braucht. Allenfalls noch eine extra Biegehilfe, zusätzlich zu der Biegezange aus genanntem Satz, könnte sinnvoll sein.

Man kann aber auch ganz gut mit dem kleinen KS-Tools-Gerät klar kommen, Bestellnummer 122.1215. Das ist sehr handlich und man kann damit auch am Fahrzeug direkt unter eingeengten Platzverhältnissen Bördel drücken. Einige User hier im Forum kommen mit diesem kleinen Gerät seit Jahren gut zurecht.

  • Autor

Danke dir, schau ich mir mal an.

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