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To Vorstellung or not to Vorstellung...

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Noch kompakter und so noch besser direkt am Auto einzusetzen, auch wenn es richtig eng zugeht, ist das von Vigor (gibt es offenbar baugleich auch von anderen Anbietern), und ich hab damit schon alle

Leitungen eines Autos erneuert - ist also auch haltbar genug für unsere Zwecke.

17688304027601973946590647801462.jpg

https://teile-freak.de/vigor-boerdelgeraet-fuer-oe-4-75-mm-v4416-anzahl-werkzeuge-5/V4416

Das sieht dem KS-Tools 122.1215 zum verwechseln ähnlich. smile

Und noch ein Hinweis da ich es noch in keiner Anleitung der Geräte gesehen habe:

nach dem Bördeln muss gemäß Norm DIN 74234 der Außendurchmesser eines Bördels von 4,75mm Leitung folgende Maße haben. Wenn der kleiner ist, dann hat man zu wenig Überstand eingespannt

E-Bördel: d_2 = 7,0mm

F-Bördel: d_2 =7,1mm

Am 19.1.2026 um 14:55, Flemming hat gesagt:

Und noch ein Hinweis da ich es noch in keiner Anleitung der Geräte gesehen habe:

nach dem Bördeln muss gemäß Norm DIN 74234 der Außendurchmesser eines Bördels von 4,75mm Leitung folgende Maße haben. Wenn der kleiner ist, dann hat man zu wenig Überstand eingespannt

E-Bördel: d_2 = 7,0mm

F-Bördel: d_2 =7,1mm

Zu wenig einspannen kann man bei dem gezeigtem Werkzeug nicht. Erst wird ein Anschlagstück eingeschraubt an das die Leitung stößt, dann kommt erst der Dorn zum Bördeln. Habe bestimmt schon 40 mal gebördelt damit, war nie vermurkst.

Es kann passieren, daß die Leitung zunächst mal richtig eingespannt wird. Dann aber während dem Bördel-Vorgang teilweise nach hinten raus rutscht. Dann reicht die Länge nicht für einen korrekten Bördel.

Kommt aber nur vor, wenn die Leitung nicht fest genug eingespannt wird oder das Werkzeug generell nix taugt.

Am 19.1.2026 um 14:49, erik hat gesagt:

Das sieht dem KS-Tools 122.1215 zum verwechseln ähnlich. smile

Stimmt.

Am 19.1.2026 um 15:10, erik hat gesagt:

Es kann passieren, daß die Leitung zunächst mal richtig eingespannt wird. Dann aber während dem Bördel-Vorgang teilweise nach hinten raus rutscht.

Auch das ist mir mit dem Teil nie passiert, auch nicht bei den ersten Versuchen. Ich finde es auch für Anfänger sehr geeignet und fehlersicher.

Ich verwende ausschliesslich Stahl-Leitungen, vor einigen Jahren habe ich mein sehr altes, ausgenudeltes Hazet-Set nacheinander durch die auch von Erik genannten KS-Tool-Sets ersetzt, eigentlich braucht man auf längere Sicht beide, aber mit dem kleinen, mobilen Teil (# 122.1215) kommt man fürs Erste sicher zurecht.

Bearbeitet von klaus

  • Autor
Am 12.1.2026 um 15:39, Jimsalabim hat gesagt:

Ich denke das einfachste wäre, einen Satz Tür- und Heckklappenschlösser mit passendem Zündschloss und schlüsseln aus einem Schlachter zu besorgen...

Dazu: Wie kompatibel sind da 902 und 931? Mir ist bekannt, dass sich beim 9-3 der Transponder für die WFS im Schlüssel befindet. Die Frage wäre eher: ließe sich der Schlosszylinder des Zündschlosses in einen 902 verpflanzen? EPC hat unterschiedliche Teilenummern für beide, was aber ja nicht immer was sagt. Tür und Heckklappenschlösser schätze ich da weniger problematisch ein. Irre ich da?

Der reine Schließzylinder ist identisch. Was meinst du mit "beide"?

grafik.png

  • Autor

Das sind nur die Türschlösser, korrekt? Mir gings hauptsächlich um die Zylinder des Zündschlosses. Obwohl mich da nach ner Weile googlen auch der Eindruck beschleicht, dass sich zwischen 9k, 902, 931 und 951 da nix geändert hat...

Bearbeitet von Jimsalabim

  • Autor

image.png

Also, der Schließzylinder des Zündschlosses ist scheinbar der selbe bei allen Modellen von 1994 bis 2003 so wie 9k seit 1985.

Ich muss mit dem EPC noch etwas üben scheint mir, hab viel zu lange gebraucht um diese Info zu finden...

Am 21.1.2026 um 18:17, Jimsalabim hat gesagt:

Das sind nur die Türschlösser, korrekt?

Nein: "Ignition":

grafik.png

  • Autor

Ja, stimmt. Ich hab ja auch noch nach der selben Nummer gesucht. Wer lesen kann und so... asdf

Sorry für's auf dem Schlauch stehen, ich gelobe Besserung.redface

  • 4 Wochen später...
  • Autor

So, heute ist mal wieder ein bisschen was 902-betreffendes passiert. Und zwar habe ich mich dem Dachhimmel mal angenommen. Zum einen weil er als "low hanging fruit" schon ausgebaut in der Werkstatt stand und dort auch noch alles voll rieselte. Zum anderen weil sowohl Stoff als auch Kleber vorhanden waren. Auch wollte ich mal ein bisschen Üben für den Himmel am 901, der demnächst auch auf dem Plan steht.

Also erstmal mit bürste und Staubsauger die bröseligen Reste des alten Schaumstoff abgekratzt:

20260217_111933.jpg

Danach alles einmal mit Silikonentferner säubern und von allen verbliebenen Krümeln befreien.

20260217_113016.jpg

Anschließend Stück für Stück den Sprühkleber aufgetragen und nach und nach den Stoff andrücken und festkleben. Ich habe die Löcher für Lampen und co einfach überklebt, später durchschnitten und dann den Stoff mit hinter das jeweilige Teil geklemmt. Sieht im Ergebnis so aus:

20260217_125242.jpg

Ich bin, gemessen am finanziellen und zeitlichen Aufwand, recht zufrieden. Es gibt ein oder zwei Stellen, an denen ich die Kaschierung zu sehr zusammengedrückt habe, und vor allem der bereich rund um die Sonnenblenden ist etwas unsauber, damit kann ich aber leben. Es wertet das Innere des Autos auf jeden fall auf.

Auch die A-Säulen habe ich natürlich mitgemacht, obwohl der Schaumstoff dort durchweg noch gut in Schuss war:

20260217_133601.jpg

Vor allem die rechte ist leider recht dellig, aber wie sehr mich das stört wird sich zeigen. Im Zweifel ist diese Verkleidung auch schnell wieder draußen und kann dann nochmal bezogen werden. Stoff hab ich noch genug.

Insgesamt finde ich das kleben auf der Konkaven kontur der Himmelschale recht anspruchsvoll, da man schnell zu wenig Stoff über hat, um alle Kanten zu füllen. Einiges werde ich beim nächsten Himmel wohl anders machen.

Gut gewordentop

  • 3 Wochen später...
  • Autor

So, bisher war ja eher wenig zu berichten zum Saab. Das lag vor allem daran, dass am Auto selbst nicht großartig viel passiert ist. Währenddessen ist allerdings vieles drumherum passiert, was notwendig war. Ich hatte oben glaube ich schonmal irgendwo erwähnt, dass erstmal Platz geschaffen werden müsse.

Naja, long story short: es ist jetzt Platz für den Saab.

20260302_204216.jpg

Also konnte es Losgehen!

Im ersten Anlauf stand erstmal leerräumen an. Das hat soweit gut geklappt, aktueller Stand ist in etwa so:

20260303_200433.jpg

Gefunden hab ich bisher auch glücklicherweise nur die Löcher, die ich auch von aussen gesehen habe.

20260303_200439.jpg

Dennoch finden sich auf den ersten Blick einige mehr oder weniger kritische stellen. Hauuptsächlich der hintere, linke radlauf macht sich von innen bemerkbar:

20260303_200931.jpg

Der ist allerdings nach erster Untersuchung auch noch nicht durch und von aussen komplett unauffällig.

Insgesamt finden sich im Innenraum diverse etwas seltsame roststellen, viele der Halterungen und Metallteile (Sitzschienen, Halterungen der Anschnallgurte) die auf den Teppich geschraubt waren sind arg knusprig von aussen. Auch finden sich stellen, an denen die Verkleidung auf dem Blech gescheuert und dort für oberflächliche Korrosion gesorgt hat.

Insgesamt habe ich ein wenig den Eindruck, dass das Auto von innen mal sehr feucht gewesen ist.

Die Verbindung Kofferaumboden zu Radhaus ist von innen auf den ersten Blick absolut unauffällig, ich werde mich mal bemühen die Dichtmasse dort ab zu popeln und mir das mal genauer an zu sehen. Die Hinteren Stoßdämpferaufnahmen sind absolut zugekleistert mit Dichtmasse.

20260303_202350.jpg

Ist das ab Werk so? Oder war da schon irgend ein Spezialist dran und ich muss mit Sorgen um potentiell schlechte Reparaturen machen?

Ansonsten hab ich den Boden im Innenraum fast komplett freigelegt. Nur die beiden Dämmatten in den Fußräumen vorne bekomme ich bisher nicht raus. Gibt es da nen Trick? Muss die Unterkonstruktion der Mittelkonsole vllt komplett demontiert werden? Wäre für ein paar hinweise dankbar, damit ich da vorn auch nach dem Rechten sehen kann.

Hab mich dann auch nochmal mit dem Radio auseinander gesetzt, das funktionierte ja bisher nicht. Die Lösung war dann tatsächlich denkbar einfach:

20260303_202628.jpg

Kaum getauscht konnte ich den Code eingeben und das Radio funktionierte problemlos.

Insgasemt bin ich relativ zufrieden mit dem Eindruck, den das Auto von innen macht. Hier und da ist ein bisschen was auf zu arbeiten, aber damit kann ich leben. Von untern und in den Radhäusern werde ich mir die Tage auch noch mal nen überblick verschaffen. Auch die Hinterachse nwhm ich dann mal genauer unter die Lupe.

Die dicke Dämmmatte unterm Teppich im vorderen Fußraum ist zum einen unter der Mittelkonsolen-Unterbaukonsole eingeklemmt. Zum anderen wird sie weiter oben an der Trennwand zum Motorraum an mehreren Stellen mit so Klemmscheiben auf Gewindebolzen fest geschraubt. Diese Scheiben muß man alle finden und dann heraus schrauben, wenn man die Matte heraus holen möchte. Sind jeweils mindestens 2 oder 3 Stück links und rechts.

Was die Stoßdämpferaufnahme angeht, das ist nicht ab Werk so. Da wird wegen Durchrostung Wasser rein gekommen sein. Entweder hat dann jemand das nur mit Dichtmasse großzügig zugeschmiert und die Rostlöcher belassen. Oder es hat schonmal jemand was geschweißt und das dann zugeschmiert.

Die Stelle rostet jedenfalls gerne durch. Ich würde zunächst mal vom Innenraum her die ganze Pampe entfernen und schauen, was einen darunter erwartet. Und es wäre sinnvoll auch mal den Stoßdämpfer auszubauen, damit man dann alles sieht, sowohl von innen als auch vom Radkasten her.

Was die Kante im Kofferraum angeht, ist das Foto leider zu schlecht und zu dunkel, um da was zu erkennen. Auch da würde ich jetzt, wo alles freigelegt ist, die Gelegenheit nutzen und die Dichtmasse entfernen.

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