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Empfehlung Autobatterietester

Empfohlene Antworten

Bevor ich mir einen neuen Batterietester zulege, wollte ich mich mal bei euch nach einer Empfehlung bzw. nach euren Erfahrungen erkundigen.

Die einschlägigen Testergebnisse sind nach meiner Erfahrung oft auf gesponserte Geräte fokussiert, und wenn man dann die Bewertungen bei Amazon oder sonstigen Anbietern ansieht, dann sieht die Erfahrung schon wieder ganz anders aus.

Ich suche ein zuverlässiges Gerät, das ein möglichst gutes Preis-Leitungsverhältnis hat, am besten ein Gerät unter 80€.

Wenn ihr also in meiner Situation wärt, was würdet ihr euch da kaufen?

Ladegerät und Tester, das Ladegerät hat schon einige Batterien wiederbelebt, bedeutet laut Tester von 30 auf über 60%.

Batterieladegerät.jpg

Batterietester.jpg

Bearbeitet von dick-tracy

Hab so'n Billo-Chinateil (KONNWEI KW208) mit vollgrafischem Display, hatte beim Aliexpress oder Ebay unter 20 Euro gekostet, mag sein dass die aktuell eher Richtung 30 gehen.

Hat's irgendwann letztens auch mal bei Lidl gegeben. Ich kann's empfehlen, selbst wenn die gelieferten Ampere nur grob stimmen sollten erkennt man mit den Teilen klar ob die Batterie noch einen Versuch wert, gut oder ein Tauschkandidat sind.

Vollgrafisches Display möchte ich aber nicht missen, da man doch einiges mehr an Voreinstellung und Info bekommt als mit einem Segmentdisplay oder analogem Zeiger.

  • Autor

Ja so in der Richtung habe ich mir was vorgestellt, es muss ja nicht unbedingt die absolute Profi-Qualität sein, aber auch nicht nur ein Multimeter.

Ich hatte auf Youtube ein Video gesehen, damit konnte man die Startkapazität und den Zustand der Lichtmaschine messen. Da wurde das TOPDON BT200 angepriesen, hatte aber bei den Kommentaren, auch einige für mich zumindest sehr schlechte Bewertungen bekommen. Und daher wollte ich mal eure Erfahrungen hören bevor man die 60 oder mehr Euros rauswirft und dann Schrott bekommt.

Mal sehen ob noch ein paar weitere in der Praxis getestete Empfehlungen aus dem Forum kommen.

 

Topdon BT100 habe ich.
Also für eine Tendenz ist das in Ordnung. Was diese günstigen Tester aber halt einfach nicht gut messen können ist wie viel Restkapazität so eine Batterie noch hat.
Und das ist ja um die Batteriegesundheit zu beurteilen auch nicht gänzlich irrelevant.

Opel-Batterie ist laut Tester z.b noch ok
image.png

Vom Spannungsverlauf (hab alle Autos mit Batteriespannung auch in Home-Assistant) sieht die Batterie auch erstmal ok aus.
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Nach 14 Tagen Standzeit passiert urplötzlich das

image.png

Batterie sinkt auf 12.4V Ruhespannung. Wäre auch noch ok

Durchs simple Auto aufschließen kracht die Spannung aber auf 11.2V ein. Heißt, entweder Batterie war komplett leer, oder wahrscheinlicher. Eine Zelle ist kurz vor Tot.

image.png

Das kleine CTEK MXS0.8 angeschlossen
Batterie ist nach ein paar Stunden angeblich wieder voll weil die 74Ah-Batterie keine 10Ah mehr annimmt an Ladung.
Gut, ist eine 10 Jahre alte Varta in einem Diesel-Fahrzeug. Passiert halt.

Der Tester zeigt das bei geladener Batterie aber schlichtweg nicht. Und auch ein Startvorgang im Sommer ist noch ok.
Vermutlich bräuchte man da doch nen Tester, der wirklich mal 300A für 15sec ziehen kann.
image.png

Also für ne Tendenz ist das gut. Die absolute Wahrheit erfährt man aber auch nur bedingt.
Vor allem wenn man z.b auch keine Temperatur angeben kann die aber ja auch relevant ist.

Bearbeitet von Leon96

Am 18.8.2026 um 17:08, Leon96 hat gesagt:

Vermutlich bräuchte man da doch nen Tester, der wirklich mal 300A für 15sec ziehen kann.

Hätte ich früher auch gesagt, oder es müssen dann wirklich mind. 300 A sein.

Zumindest bei 150 A sah, als ich damit vor Jahren mal Start-Probleme hatte, mein AuCab-Akku mit "dicken" Testern noch gut aus. Aber der "kleine" AE300 zeigte mir den Akku (und beim Test aller Akkus an diesem Tag auch tatsächlich korrekt nur diesen) recht eindeutig als hinüber an. Waren dann irgendwie nur noch 200 A, oder sogar noch weniger, Kaltstartstrom.

@Leon96 - ist doch zu sehen, daß die Batterie nur noch zu 57% okay ist.

grafik.png

Da könnte man schon mal drüber nachdenken, was im Winter passiert.

Mein billiger nutzt auch nur einen eher geringen Strom bzw. nur kurzzeitig. Reicht aber um den Innenwiderstand zu messen. Was anderes lässt ich kaum messen. Sollte man nur nicht gleich nach dem Laden machen sondern ein paar Minuten stehen lassen. Die Werte, die ich dann erhalten sind recht konsistent.

Am 18.8.2026 um 18:05, dick-tracy hat gesagt:

@Leon96 - ist doch zu sehen, daß die Batterie nur noch zu 57% okay ist.

grafik.png

Da könnte man schon mal drüber nachdenken, was im Winter passiert.

Eine Batterie die bei 12.4V keinerlei Kapazität hat und beim Öffnen der Tür nur durch die Innenbeleuchtung auf 11.2V einbricht ist aber nicht zu 57% in Ordnung sondern zu 0% in Ordnung und gehört direkt ersetzt. Das erkennen die Tester aber nicht komplett zuverlässig.

1 Tag nach dem Aufladen gemessen oder 1 Tag nach dem Fahren gemessen gibt es ein gutes Ergebnis. Nach 10 Tagen merkt auch der Tester, dass die Batterie hin ist.
Aber eben erst nach 10 Tagen.

Eine Batterie die noch 570A bereitstellen kann ist ja normalerweise nicht zwangsläufig sofort defekt und muss sofort ersetzt werden.
Je nach Fahrzeug kann die gut und gerne noch 2-3-4 Jahre den Motor starten..... (wenn der Verschleiß einigermaßen gleichmäßig über die Zellen verteilt ist)

Darum wie gesagt. Die Tester sind gut geeignet um eine Tendenz zu erkennen. 100% sicher ist man aber nie.

Bearbeitet von Leon96

Am 18.8.2026 um 20:00, Leon96 hat gesagt:

Nach 10 Tagen merkt auch der Tester, dass die Batterie hin ist.
Aber eben erst nach 10 Tagen.

Ist die Batterie denn wirklich hin, oder nach 10 Tagen einfach ausgesaugt?

Manchmal ist es ganz hilfreich, dieses per DC-Stromzange zu überprüfen. Glücklicherweise sind die Dinger seit ein paar Jahren auch in schon sehr freundliche Preisregionen gerutscht.

Bearbeitet von René

Nabend!

Also ich nutze seit Jahr und Tag sowas hier mit relativ zuverlässiger Aussagekraft.

Ganz einfach, wenn die Anzeige beim Test unter 10V sinkt, ist das Teil Schrott, wenn es (nach der Ladung) an die 12V bleibt verwendbar.

Man kann den Taster auch länger als 5s gedrückt halten, dann zeigt sich ein Zusammenbruch wenn der Akku das kann.

Das Ergebnis war noch nie falsch, während die ganzen digitalen Tester immer viel zu früh Alarm schlagen. M.M.n. sind die nur dazu da, den Werkstätten Umsatz zu generieren.

Viel Erfolg!

BG

Am 19.8.2026 um 23:40, steini hat gesagt:

Also ich nutze seit Jahr und Tag sowas hier mit relativ zuverlässiger Aussagekraft.

Genau so etwas meinte ich hier:

Am 18.8.2026 um 17:47, René hat gesagt:

Zumindest bei 150 A sah, als ich damit vor Jahren mal Start-Probleme hatte, mein AuCab-Akku mit "dicken" Testern noch gut aus. Aber der "kleine" AE300 zeigte mir den Akku (und beim Test aller Akkus an diesem Tag auch tatsächlich korrekt nur diesen) recht eindeutig als hinüber an.

Habe davon eine 50A- und und eine 100A-Variante und zum o.g. Test beide parallel genutzt.

Ich war früher auch erklärter Freund davon und konnte mir nicht vorstellen, dass die kleinen Dinger mit ihren dünnen Drähtchen etwas sinnvolles zusammen bringen können. Aber der kleine AE300 (Link siehe weiter oben) liefert mir, außer dem max. Startstrom, sauber den Innenwiderstand, was aus meiner Sicht einer der wichtigsten Werte überhaupt ist.

Nun gut René, vielen Dank für den Hinweis! Du hast mich überzeugt top

Dann werde ich mir mal auch so ein Testerchen bestellen und bei den ganzen vorhandenen Akkus mal Referenz-prüfen.

Bin gespannt. Soll ja im Herbst eh keine schlechte Idee sein cool

Was ich meinte sind diese kleinen Tester wo so eine Art Kassenzettel rauskommt. Die sehe ich oft in Werkstätten und in der Regel steht da: "Ersetzen!" als Ergebnis...

BG steini

Bin vielleicht zu naiv unterwegs ...

Betreibe seit Jahren mind. 6 Kfz (davon 3 K-Räder), die ich ohne System wechselweise an ein simples Tante Luise (TL) Ladegerät anschließe und so lange dran lasse, bis mir beendete "Akkupflege" angezeigt wird. Habe dabei in 30 Jahren bisher noch nie eine negative Überraschung erlebt.

Habe heute wg HU eines K-Rades (Bj. 1982) mein seit 3 Wochen nicht bewegtes Saab CV (TTDI) mit einer 8 Jahre alten Batterie aus der Garage holen müssen, einwandfrei gestartet. Klar, hängt jetzt wieder am TL-Ladegerät.

Bearbeitet von MY-Saab

Am 20.8.2026 um 21:15, MY-Saab hat gesagt:

Betreibe seit Jahren mind. 6 Kfz (davon 3 K-Räder),

Da ist das ja auch noch übersichtlich. Bei 14 verbauten Akkus (8 SAAB, 3 2Räder, je 1 Rasentrecker, Schneefräse & Reinigungswalze) wird das schon spaßiger. Zumal insbesondere die beiden letztgenannten ein noch weniger bewegtes Leben haben als 2 der 2Räder. Und auch bei "in Saison" befindlichen PKW sind 3 Wochen Standzeit ja nix. Bei Mitwetter bleiben Tu- & AuCab auch gerne länger stehen und bei gutem Wetter die Semmel. Außerdem sind in 5 der SAAB Prins VSi verbaut, welche zusätzlichen Stromdurst haben.

Da hängt mein eigener 9k bei "Einsommerung" permanent am CTec. Der Trecker, wenn seines nicht gerade eines der beiden anderen Gartengeräte oder eines der 2Räder lädt, ganzjährig ebenfalls. Sind beides kleine Geräte mit max 4,5 bzw 3A. Und zwischen Semmel, Au- & TuCab kreist dann gelegendlich das 10A CTec. Beim Rest ist der Akku abgeklemmt oder die Büchsen sind im mind. wochenweisen Einsatz.
Ja, ein Fuhrpark macht Arbeit. Das fängt schon bei so trivialen Sachen wie der Akkuwartung an. Leider.

  • Autor

Ich bin jetzt doch etwas verwirrt von euren ganzen Erfahrungen.

So positiv wie die neuen digitalen Geräte von den Anbietern immer angepriesen werden, möchte ich doch als Basis wissen, hält meine Batterie noch eine Wintersaison aus, oder bricht die mir gleich bei etwas tieferen Temperaturen im Herbst zusammen. Für diesen Fall macht der analoge Tester mit der Lastfunktion schon mal Sinn.

Für alle anderen Infos ist vermutlich wieder eines der digitalen Geräte die bessere Lösung. Was mich da aber abhält, sind bisher die Bewertungen mit den Ausfällen innerhalb der ersten Jahre, selbst bei den seltenen Anwendungen im privaten Einsatz.

@René Kann man den Innenwiederstand nicht auch mit einem üblichen Innenwiederstand ermitteln?

Aktuell schwanke ich wirklich mit meiner Entscheidung zwischen dem einfachen ausgereiften analogen Tester oder doch zu einem digitalen Tester.
Am Ende des Tages geht es ja nur darum, wie lange die alte Batterie noch hält und wann sollte man schon an einen Austausch denken.  

Am 21.8.2026 um 07:47, rpe 9000 hat gesagt:

@René Kann man den Innenwiederstand nicht auch mit einem üblichen Innenwiederstand ermitteln?

Eine normahle "Ohmi" fällt ja schon einmal aus, da diese nur spannungsfreie Objekte messen kann.

Und ja, zumindest theoretisch sollte eine solche Messung per Last, Messung und Berechnung möglich sein. Also Leerlaufspannung messen, dann Last anlegen und gleichzeitig Strom und Lastspannung messen. Aus dem Strom und der Differenz zw. Leerlauf- und Lastspannung könnte man dann sicher auch den Innenwiderstand messen.

Allerdings liegt dieser meines Wissens bei einem gesunden Akku üblicherweise bei so um die 7 mΩ. Heißt, bei 1A Last reden wir von 7 mV. Und das gibt die Auflösung üblicher Multimeter leider nicht her.

Am 21.8.2026 um 07:47, rpe 9000 hat gesagt:

Am Ende des Tages geht es ja nur darum, wie lange die alte Batterie noch hält und wann sollte man schon an einen Austausch denken.  

Das "Morgen" kann Dir keiner der Tester vorhersagen. Ob da morgen irgendwo Schlamm gegen die Platten kommt oder sich ein Kontakt verabschiedet, das wäre Kaffeesatzleserei.

Aber ich würde z.B. bei 10 mΩ damit noch in den Winter gehen und bei 20 mΩ nicht mehr. Wo genau ich da die Grenze ziehen würde, hinge sicher davon ab, ob die Kiste Frost ungefiltert abbebommen oder nachts doch etwas wärmer in der Garage stehen würde, sowie von der Möglichkeit kurzfristigen Nachladens.

Wie gesagt, ich war - ohne selbst so ein Ding gehabt zu haben! - lange deutlicher Kritiker der kleinen Kisten. Aber meiner Erfahrung nach ist die Innenwiderstandsmessung schon deutlich aussagefähiger, als der Spaß mit den "dicken Büchsen" mit ihren meist auch nur 50 - 100 A. Oder man mißt dabei wirklich gleichzeitig per gutem MM bestmöglich genau die Spannung und versucht (!) sich daraus den tatsächlichen Innen-R zu errechnen. Aber da so etwas wie das oben von mit verlinkte AE300 unter 'nem Fuffi liegt, würde ich dabei immer den einfacheren und klar zu einem sauberen Ergebnis führenden Weg gehen.

Wobei der ganze Thread hier eigentlich gar nichts mit dem 9k zu tun hat und unter "Technik allgemein" sicher besser aufgehoben wäre.

Bearbeitet von René

hab das trum, bin zufrieden gabs bei temu +-20

ANCEL
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ANCEL BM200 12V Battery Monitor Test for Lithium Lead-Aci...

BM200 12V Car Battery Tester, Bluetooth 4.2 Automotive Battery Monitor Auto Battery Load Analyzer for Lithium & Lead-Acid Batteries with Cranking Charging Test Alarm Record Voltage History   ANCEL

Ähnliches Teil hatte ich auch mal. Bluetoothleistung war sehr schlecht. Man mußte praktisch direkt am Auto stehen, um eine Info zu bekommen. Ist das bei Deinen Teil besser??

  • Autor

Naja, wenn man das Teil in der Nähe der Batterie die ja meistens noch im Motorraum sitzt, befestigt hat, dann ist da zusammen mit der Karroserie jede Menge an Abschirmung außen herum und damit auch die Reichweite von bluetooth ziemlich verkürzt.

Also das Ding geht ca. soweit wie das Blauzahn vom Autoradio, sehe grad auch keinen Grund warum ich meinen Nachbarn über den Zustand meiner Batterie in Kenntnis setzen sollte.

Am 23.8.2026 um 08:50, Rhanie hat gesagt:

Also das Ding geht ca. soweit wie das Blauzahn vom Autoradio, sehe grad auch keinen Grund warum ich meinen Nachbarn über den Zustand meiner Batterie in Kenntnis setzen sollte.

Mein Arbeitszimmer (ebenerdig) hat Blich auf meinen Saab (ca. 8 m entfernt). Nix dazwischen. Ja, die Fensterscheibe, Doppelverglasung. Wenn ich am Saab bin, habe ich eine Bluetoothverbindung (Headset) mit meinem Handy, das auf dem Schreibtisch liegt. Vom Schreibtisch aber keine Verbindung zum Battery Monitor. Das ist das Szenario, das mich stört.

Am 23.8.2026 um 10:17, herr b. hat gesagt:

Das ist das Szenario, das mich stört ...

..., und welches daraufzurück zu führen sein dürfte, dass Dein Büro wnigeaus lech ist.

Zusätzlich vergleichst Du "im Büro" mit "am Auto". Wenn schon, dann bitte auch "im Auto".

Dann müßte man natürlich noch sehen, wo und wie die Einheit im Auto verbaut wurde. Ich befürchte mal, im Motorraum. Falls ja, wäre ein Test mit offener Haube interessant.

Und wo ist der montiert? Im Motorraum? Wenn ja mal nach außen legen und wenn das dann tut an einem Platz verlängern, wo Empfang ist. Innenraum, Radhaus, ... BT ist halt in der einfachen, normalen Variante als Nahbereichskommunikation konzipiert.

Ich könnt mich jetzt schon fragen wozu ich im Büro wissen will wie es meiner Batterie geht, zumal das ja nix ist was sekundengenaue Beobachtung erfordert.

Und wie Flemming bereits richtig bemerkte: Blauzahn ist eine NAHBEREICHSKOMMUNIKATION als solche entwickelt und projektiert. Und soll das auch aus gutem Grund sein.

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