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Lichtmaschine / Generator wechseln

Empfohlene Antworten

Moin zusammen ,

Saab 9000 Aero , MY 98

ich muss die Lichtmaschiene wechseln . Hab vor 40000 km schon den Regler ( Bosch ) getauscht aber die Kohlen sind wieder runter . Der Kollektor sieht übel aus . Also raus damit .

Wie bekomme ich die LM am besten raus ? Radkasten oder doch nach oben . Die sufu hat nichts ergeben .

  • brose hat den Titel geändert in Lichtmaschine / Generator wechseln

Dazu gibts zwar schon Beiträge, aber hier kurz zusammengefasst:

Radhaus-Schalen raus

Polyriemen ab

Drehmomentstütze ab

Servopumpe lösen

LiMa zum Radhaus hin durchfädeln

Beim ersten mal habe ich es wie Klaus beschreibt gemacht.

Beim zweiten mal von oben. Fand ich deutlich entspannter....

Am 22.7.2026 um 08:39, Sven hat gesagt:

Beim zweiten mal von oben. Fand ich deutlich entspannter....

So hatte ich es früher schon mal praktiziert, geht aber nach meiner Erinnerung etwas zu sehr auf die Motoraufhängungen.

Mach es von der Seite. Hat mehrere Vorteile:

1) Die Schrauben der ganzen Verkleidung bleiben "beweglich". Wenn die nie geschraubt werden, sind die irgendwann fest.

2) Man schaut sich Polyriementrieb und Rollen an (wer weiß wie alt die sind)

3) Man schaut sich den Simmering und O-Ring des Ölpumpendeckels an (feucht?)

4) Man schaut sich die Staubkappe der Gelenkwelle an

5) Bei der Gelegenheit kontrolliert man Quelenker-Lager, Traggelenk und Stabikonsole/Halter....

  • Autor
Am 22.7.2026 um 09:09, klaus hat gesagt:

So hatte ich es früher schon mal praktiziert, geht aber nach meiner Erinnerung etwas zu sehr auf die Motoraufhängungen.

und mit Motorbrücke ? Oder stört die dann ?

Am 22.7.2026 um 15:04, SAAB-OWNER hat gesagt:

und mit Motorbrücke ? Oder stört die dann ?

Du brauchst keine Motorbrücke. Nur die Drehmomentstrebe und deren Halter an der Karosserie abschrauben, den Servoölbehälter aushängen und zu Seite legen. Mapsensor zur Seite legen und den Benzindruckregler so drehen, dass man da beim Fummeln nix abreißt. Wenn man dann die Lima losgeschraubt hat, kann man die mut etwas drehen und kippen oben rausziehen. Eventuell habe ich jetzt die eine oder andere Schraube nicht erwähnt. Aber Schrauben auf Sicht funktioniert hier prima.

Wenn man eine Hebebühne zur Verfügung hat, mag die Variante von seitlich/unten bequemer sein. Ohne Hebebühne fand ich, wie gesagt die Version von oben angenehmer.

Bearbeitet von Sven

Am 22.7.2026 um 15:14, Sven hat gesagt:

..

Wenn man eine Hebebühne zur Verfügung hat, mag die Variante von seitlich/unten bequemer sein. Ohne Hebebühne fand ich, wie gesagt die Version von oben angenehmer.

Gerade für diese Arbeit ist eine Hebebühne nicht notwendig...

Am 22.7.2026 um 15:23, turbo9000 hat gesagt:

Gerade für diese Arbeit ist eine Hebebühne nicht notwendig...

Nö, ist sie nicht. Aber auf dem Boden sitzend mit dem Kopp im Radkasten ist halt was, was ich nicht brauche, wenn es sich vermeiden lässt.

However, es geht beides problemlos. Geschmackssache.

Ich hätte auch gerne ein Glas Rotwein bei so einer Arbeit zwischendurch. Geschmackssache, aber definitiv keine Voraussetzung (vor allem nicht für andere)....

Am 22.7.2026 um 15:42, turbo9000 hat gesagt:

Ich hätte auch gerne ein Glas Rotwein bei so einer Arbeit zwischendurch.

Genau, wenn man Rotwein mag.

"Schöner schrauben" ist doch gar kein schlechter Ansatz. top

  • Autor
Am 22.7.2026 um 15:14, Sven hat gesagt:

Du brauchst keine Motorbrücke. Nur die Drehmomentstrebe und deren Halter an der Karosserie abschrauben, den Servoölbehälter aushängen und zu Seite legen. Mapsensor zur Seite legen und den Benzindruckregler so drehen, dass man da beim Fummeln nix abreißt. Wenn man dann die Lima losgeschraubt hat, kann man die mut etwas drehen und kippen oben rausziehen. Eventuell habe ich jetzt die eine oder andere Schraube nicht erwähnt. Aber Schrauben auf Sicht funktioniert hier prima.

Wenn man eine Hebebühne zur Verfügung hat, mag die Variante von seitlich/unten bequemer sein. Ohne Hebebühne fand ich, wie gesagt die Version von oben angenehmer.

Hebebühne hab ich , aber da steht unser Cab drauf :( . Deshalb auch die Frage . Beim 9-5er und beim 902 habe ich schon die LM gewechselt nur nicht beim 9k

  • 1 Monat später...

So, und da mir gerade bei der Wiederinbetiebnahme unseres Swiss (96er, B204, ZF) dessen LiMa im Wortsinne abgeraucht ist, will ich die jetzt raus holen.

Ich habe übermorgen früh HU-Termin, muss auch noch die Bremse entlüften und bin morgen weitgehend verplant. Davor hatte mich schon eine nicht leuchtende 3. BL genervt, was am Ende an einen schlechten Steckerkontakt am LCR lag - schöner Mist!

OK, zum Thema: Muss die Konsole raus, oder gibt es einen Trick die obere Lima-Schraube raus zu bekommen?

Locker ist sie, aber einfach zu lang zum Ausfädeln. Und tief genug, um an der Stelle unter dem Blech von innerem Radkasten bzw. Federbeinaufnahme durch zu kommen, bekomme ich den Block nicht.

Ziehe die Frage zurück, offene Augen und Licht helfen: Die Konsole ist dort geschlitzt!

LiMa ist raus, hat Vollschluss und einen fest gefressenen Rotor.

Eigener Merker: Vor dem Einfädeln die obere Schraube in die LiMa schieben.

Bearbeitet von René

Weiter im Text ...

Mir ist aktuell völlig unklar, was da gerade passiert.

Habe jetzt 3 bei Einlagerung intaklte LiMas, welche heiß werden und zu qualmen anfangen. So ging es bei der jetzt komplett geschrotteten auch los, hatte es nur nicht sofort mitbekommen.

Dachte bei der ersten Tausch-LiMa, das es am ob der längeren Kohlen von der Ursprungs-LiMa verwendeten Regler lag. Aber auch 2. und 3. LiMa zeigen ein in die Richtung gehendes Verhalten.

Akku ist ladenneu. Soweit ich das per Zange halbwegs verläßlich messen kann, fließen im Betrieb so um die 6 - 20 A in den Akku. Zangenwerte am LiMa-Plus sind entsprechend.

Elektrik erscheint mir eigentlich immer recht logisch. Aber hier drehe ich so langsam im Kreis.

Kann ich nachvollziehen, war bei mir und dem CD letztes Jahr auch der Fall. Ich hätte ihn fast angebrannt nachdem ich auch neue Kabel überall gezogen hatte...

Erklärung für 3 kaputte Limas (bei mir 2) habe ich auch nicht, bin aber gespannt. Rost am Schleifring? Zu viel Widerstand durch kaputtgelagerte Lager?

Der Akku starb im Nachgang auch noch, auf dem Weg nach Bützow...

BG steini

Bearbeitet von steini

Hast du mal die Dioden gemessen? Ja, ich weiß, über die Drehstromwicklung sind jeweils 3 parallel. Sollte im ersten Schritt aber reichen.

Am 9.9.2026 um 00:27, Flemming hat gesagt:

Hast du mal die Dioden gemessen? Ja, ich weiß, über die Drehstromwicklung sind jeweils 3 parallel. Sollte im ersten Schritt aber reichen.

Warum sollten diese bei 3 LiMas im Eimer gewesen sein?

Und was hat die erste Lima getötet?

Irgendwie vermute ich den Fehler inzwischhen "irgendwo" im Auto. Nur in welcher Form ?! Akku?

Am 9.9.2026 um 12:24, René hat gesagt:

Warum sollten diese bei 3 LiMas im Eimer gewesen sein?

Und was hat die erste Lima getötet?

Wäre einfach mal eine Messung unabhängig von der Ursache. Qualmen heißt für mich erstmal zu höher Strom. Wenn der abgegebene Strom nicht zu groß ist, dann stellt sich die Frage ob intern was faul ist.

Am 9.9.2026 um 12:24, René hat gesagt:

Irgendwie vermute ich den Fehler inzwischhen "irgendwo" im Auto. Nur in welcher Form ?! Akku?

Ja, ist da natürlich ein naheliegender Gedanke. Aber wenn Spannung = Regelspannung und Strom << Nennstrom, dann hört sich das erstmal OK an.

Am 9.9.2026 um 12:24, René hat gesagt:

Warum sollten diese bei 3 LiMas im Eimer gewesen sein?

Und was hat die erste Lima getötet?

Irgendwie vermute ich den Fehler inzwischhen "irgendwo" im Auto. Nur in welcher Form ?! Akku?

Also entweder hast du unglaubliches Pech (ist eher selten, aber man hat ja schon Pferde vor der Apotheke.......).

Ansonsten dürfte ja nur irgendwo ein Kurzer, oder halber Kurzer sein. Hast du mal Pluskabel gegen Masse den Durchgang geprüft?

Aber wurde nicht mittels Zangen gemessen, was aus der LiMa raus geht?

Bei um die 20A ist da kein Kurzschluss.

Oder die Messung war fehlerhaft.

Auf jeden Fall gehört einmal alles ab Lichtmaschine gemessen und der Verbraucher gefunden.

Am 9.9.2026 um 16:33, Urbaner hat gesagt:

Auf jeden Fall gehört einmal alles ab Lichtmaschine gemessen und der Verbraucher gefunden.

Ist kein Verbraucher, kann keiner sein. Denn dieser würde ja auch im Stand den Akku leeren, und zwar im Eilthempo.

Und ja, ich hatte mal B+ nach Gehäuse gemessen. Und zwar als ich die 1. raus geworfen hatte, welche ja einen Vollschluss hatte. Die anderen lagen (Zeitform ist leider korrekt) alle im Meg-Bereich.

Hatte, als dann die 2. defekt war, auch mal einfach auf der Werkbank LiMa(s) und Akku verbunden. Dazwischen einen dicken Shunt mit Dauerlast bis 30 und kurzzeitiger bis 100 A.

An den intakten LiMas war damit kein (Rück)Strom mehr messbar. An den defekten, wozu inzwischen leider auch die 4. (die mit der "Ladehemmung") gehört, immer ziemlich genau 4 A.

Das heißt, die Geschichte hat mich bisher 4 Generatoren gekostet, da die Gleichrichter offenbar nicht wechselbar sind. Gut, 3 davon lagen im Lager. Aber eine für's Auto und eine für den Bestand muss ich so oder so zwingend kaufen. Ist also schon jetzt ein recht teurer "Spaß".

Und vor allem habe ich immer weniger einen Ansatz, wo wirklich der Hase im Pfeffer liegen könnte. Hatte die erste als "einfach defekt" abgehakt, es bei der zweiten auf den dort verbauten Regler der ersten geschoben und bei der dritten auf ein für den Testlauf nur auf den Akku gesteckten (und nicht fest gezogenen) Anschluss. Aber bei der vierten war wirklich alles nach Leerbauch. Und es gab auch keine (per MM meßbaren) Spannungsdifferenzen zwischen LiMa und Akku. Weder auf Plus- noch auf Masseseite.

Ich weiß inzwischen sicher, dass diese LiMas empfindlich auf Leerlauf, also z.B. offenen B+, reagieren und dabei sehr flink sterben können. Aber ich wüßte nichts was da noch sein könnte.

Und natürlich sind die Dinger auch empfindlich gegen irgendwelche sonstigen Spannungsspitzen im Bordnetz. Aber wo sollten die her kommen? Und wieso sollten alle anderen Verbraucher, von Trionic bis 1DIN-Adroidgerät das dann einfach so wegstecken?

Die Karre bringt mich zum Wahnsinn!

Batterie verpolt kann man ja wohl ausschließen.

Wäre trotzdem die Frage was im Detail defekt ist. Gleichrichter müsste an die Wicklung gelötet sein.

Am 9.9.2026 um 21:04, René hat gesagt:

Ich weiß inzwischen sicher, dass diese LiMas empfindlich auf Leerlauf, also z.B. offenen B+, reagieren und dabei sehr flink sterben können. Aber ich wüßte nichts was da noch sein könnte.

Das "offene B+" könnte ja das dicke Kabel von der Batterie sein, also das es im Betrieb so hohen Widerstand entwickelt als wäre keine Batterie da.

Die haben ja auch kein ewiges Leben. Ich hatte schon mal so ein Kabel, da konnte ich nicht mehr mit starten.

Vielleicht ist es auch die Batterie (Plattenschluss) -wechsel die doch mal mit einem anderen Auto.

Mein derzeitiger Generator funktioniert zwar, macht aber Geräusche als würde er bald sterben...

BG

Nur wie passen die gemessen 20A dazu? dontknow

Verbraucher = die Ursache, die den "Strom" frisst.

Aus elektrischer Sicht ist quasi alles, was Strom nascht ein Verbraucher classic_laugh

bei 20A müsste die Ursache schon deutlich mehr als handwarm werden, eventuell mal den Wagen per Wärmebildkamera absuchen, sofern greifbar?

Ich geb @Flemming recht, bei 20A kann das nicht ein hochohmiges Kabel sein...das ist dann schon eher ein Verbraucher mit sehr niedrigem Widerstand, irgendwas in die Richtung unter 1 Ohm.

Mal dumm gefragt: von den Lüftermotoren (Kühler, Innenraum) macht sich aber keiner selbstständig?

(Kontakt durch Vibration oder ähnliches?)

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