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saaboesterreich

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Alle Beiträge von saaboesterreich

  1. Stimmt, passender für das Cabrio wäre der eta. Ich hab mich allerdings gut mit dem 320er angefreundet. Wenn ich heute mit ihm unterwegs bin, vermittelt er mir beinahe Roadster-Gefühle, und es hat einen spezifischen Reiz, schmale, kurvige Landstraßen mit dem kompakten, nicht allzu schweren E30 entsprechend seinem Wesen zu befahren, also schaltintensiv und mit hohen Drehzahlen...möglichst nie unter 4000 fallen lassen. Cruisen kann er nicht ganz so gut...zwar ist es kein Problem, konstant mit zb 80 irgendwo langzugleiten, aber wenn man dann beschleunigen möchte, bemüht man am besten gleich die Dritte. Sicher ein Anachronismus, aber mir immer noch lieber als der M40.
  2. Es stimmt, daß der M20 zu Kopfrissen neigt. Meiner regelt irgendwo im Bereich um 6500 ab, und bis dahin habe ich eher das Gefühl, daß sich der Motor mit steigender Drehzahl immer wohler fühlt. So extrem empfindlich ist er also nicht. Habe dem in Deutschland früher regelmäßig stundenlang 5000U/min und mehr zugemutet, und das hat er vertragen. Dabei war man noch nicht mal besonders schnell unterwegs. Das gleiche Tempo mache ich heute im 9-5 bei fast 2000 Touren weniger
  3. Merke das auch an meinem E30 Cabrio. Wenn man nach längerer Pause damit fährt, denkt man zuerst, der sei kaputt, so wenig Drehmoment hat der vor allem unter 3500. Allerdings ist das Drehvermögen enorm, und vom Motorlauf und dem Sound brauche ich erst gar nicht zu sprechen. Mit der Zeit gewöhnt man sich auch wieder daran, Vortrieb über Drehzahl zu produzieren, und dann geht er auch akzeptabel. Nett ist jedenfalls immer wieder das Erlebnis, wie klein früher Mittelklasse war. Kommt dem direkten Fahrerlebnis sehr zugute! Neulich stand so ein 3-Zylinder-BMW neben mir, der natürlich alles, was man in Zahlen ausdrücken kann, besser macht als der alte M20. Aber alles Andere....da fühlt man beim alten Reihensechser einfach mehr.
  4. Da gibt's noch ärgere Auswüchse von Tatra. Da hat ein verlängerter 613 bzw 700 einen fetten Röhrenfernseher zwischen den Sitzen. Ich bevorzuge dann doch die karge Urvariante.
  5. Von welchem Motor wird gesprochen? Kenne den ursprünglichen Thread nicht.
  6. saaboesterreich hat auf res 9-5's Thema geantwortet in 9-5 I
    Ja, fahre auch einen E30, das stimmt! Im E30-Talk bin ich allerdings nicht aktiv...wenn, dann müßte das schon mindestens 8 Jahre her sein. Mein 9-5 sieht auch besonders innen absolut nicht nach 300.000km aus...verwunderlich, bei der auch unter Saab-Fahrern oft kritisierten Materialqualität im 9-5! Mein E30 darf übrigens seit etwa 10 Jahren ein echtes Youngtimer-Dasein "leben", wird also nur im wärmeren Halbjahr gefahren, und selbst da nur, wenn es absolut trocken ist. Seit die Kinder da sind, kommen so pro Jahr leider nur noch 300 bis 500km zusammen. Ich bin also eher damit beschäftigt, die Standschäden in Grenzen zu halten. Gesamtlaufleistung ist jetzt 181tkm, Baujahr 1988. Prinzipiell ist der Wagen robust, auch Rost ist kaum vorhanden, allerdings hatte ich auch schon zwei Mal gebrochene Kipphebel, und aktuell dürfte ein Kopfservice anstehen (Nockenwelle verschlissen, Verdacht auf Kopfkissen). Habe schon einen gebrauchten Kopf mit geringer Laufleistung angeschafft, den ich überholen lasse. Auch hier kein Mangel an Arbeit
  7. saaboesterreich hat auf Morpheus's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wenn ich entweder mit dem Golf-A3-TT oder mit dem Skoda eine Runde durch die Innenstadt fahren muß, dann wähle ich letzteren
  8. saaboesterreich hat auf res 9-5's Thema geantwortet in 9-5 I
    Habe noch kurz vor Weihnachten die 300.000 geknackt. Somit ist der 9-5 jetzt offiziell eingefahren. Habe ihm heute mal neue Bremsklötze und Koppelstangen spendiert. Stoßdämpfer und Domlager dürfen jetzt auch mal neu, liegen schon bereit. Als nächstes stehen Zahnriemen, Polyriemen, Umluftklappe an....langweilig wird es nie
  9. Das stimmt allerdings, innen ist er ziemlich hässlich, was vielleicht noch im 613-1 am einfachsten zu akzeptieren ist, weil der Urentwurf wieder mal der schönste ist...und auch manch zeitgenössische West-Autos innen kaum besser waren. In meinen Augen ist der deutlichste Fortschritt beim 613 in den dramatisch besseren Fahrleistungen zu finden. Das mag zwar nicht immer das wichtigste Kriterium sein, aber dem Fahrspaß ist es sicher förderlich, wenn auch ein bisschen was weitergeht.
  10. saaboesterreich hat auf Morpheus's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    So viel Zeit, Energie und Geld....dafür
  11. Stimmt, die Preise sind noch erträglich...es ist eher so, dass mir ein solches Auto derzeit aus persönlichen Gründen nicht gelegen kommen würde: Kein Platz, keine Zeit und in Wahrheit auch kein weiteres überschüssiges Geld...darum hätte ich den schon vor 10 Jahren schiessen müssen. Aber ich denke, der 613 wird sowieso nicht dieselbe Preisentwicklung hinlegen wie der 603. Darum habe ich noch Hoffnung, mir sowas auch in 10 Jahren, wenn es dann besser passt, noch leisten zu können. Na ja, 20l/100km wird er sich schon gönnen. Mit LPG in Deutschland doch durchaus erschwinglich....wenngleich ich dem 613 den Alltag nicht mehr zumuten wollen würde. Sehr interessant, noch nie davon gehört...wo der wohl geblieben sein mag?
  12. Ging mir genauso, als ich 1990 zum ersten Mal in der damaligen Tschechoslowakei war. Da war ich allerdings noch ein Kind und habe mich zwar in die Tatras verliebt, aber mehr war natürlich noch nicht drin. Bin auch sicher, man hätte gegen einen 1er Golf oder einen ähnlichen Verbrauchtwagen tauschen können. Mir gefallen alle Tatras, aber interessanterweise ist es wirklich der 613, auf den ich mich zuallererst fixiert hatte, am liebsten in der Urversion. In den späteren 90ern habe ich in Österreich mal eine Statistenrolle in einer kleinen Filmproduktion übernommen, und da haben sie innerhalb eines Nachmittags gleich mehrere schwarze 613 zerstört. Das hat mich vielleicht auch geprägt, jedenfalls habe ich von da an einen gesucht. Zuletzt wurde ich vor etwa 10 Jahren von einem Tschechen kontaktiert, der mir seinen gut erhaltenen 613 der zweiten Serie für etwa 3000 Euro überlassen hätte. Im Nachhinein weiß ich, daß das DIE Chance war. Leider vergangen...
  13. Super Auto! "Price on request" verheißt nichts Gutes... Ich selbst war eine zeitlang hinter einem brauchbaren 613 her, aber im Nachhinein betrachtet habe ich einige gute Chancen verstreichen lassen. Schade drum..
  14. saaboesterreich hat auf Sven's Thema geantwortet in 9-5 I
    Ja, wenn Garagen nicht gut gelüftet sind, ist die Wirkung wahrscheinlich eher kontraproduktiv. Bei meinem 9-5 hatte der Vorbesitzer ein geheiztes Nebengebäude für Autos, Gartenmaschinen und Warenlager. Ich persönlich denke, das hat dem Wagen sichtbar gutgetan, da sich der Rost wirklich in Grenzen hält. Aber am Übergang vom Radlauf zum Schweller, an der Hinterachsaufnahme und an den leichten Lackrissen in der Dachrinne gibt es trotzdem Handlungsbedarf. Das Auto ist eben auch auf der Straße gefahren worden (in den ersten 4 Jahren immerhin 200tkm), und nach 16 Jahren zeigt sich, wo sich Dreck, Feuchtigkeit und Streusalz eingenistet haben. Im Falle der Hinterachsaufnahme wäre es mir lieber gewesen, schon früher etwas bemerkt zu haben, aber die Stelle war leider lange nicht zu sehen...
  15. saaboesterreich hat auf Sven's Thema geantwortet in 9-5 I
    Beim 210er ist das so eine Sache. Angeblich sind ja manche Fahrzeuge überhaupt nicht betroffen, andere dafür extrem. Soll an der scheinbar erwiesenen Geschichte mit dem bakteriellen Befall liegen. Was die Garagenhaltung in Wien betrifft: Hat sicher mit der Verfügbarkeit von Garagen in manchen Gegenden zu tun, aber in den WIRKLICH guten Gegenden stehen die Autos schon in Garagen...in Villenvierteln in der eigenen Garage, in innerstädtischen Lagen eben in der nächstgelegenen Tiefgarage. Merkt man spätestens dann, wenn man mal die Tiefgaragen zb neben der Oper oder Am Hof etc betritt...da stehen dann die wirklich teuren Autos. Aber prinzipiell stimmt es schon, daß Oberklassefahrzeuge gerade in Spanien mehr Pflege kriegen, bzw Autos generell, unabhängig von der Klasse. Das schlägt sich dann eben nach Jahren im Karosseriezustand nieder. Meistens haben diese Autos in Spanien auch geringere Kilometerstände, was auf ein anderes Nutzungsprofil schließen läßt. Zurück zum Thema: Mein 9-5 war sein Leben lang ein Garagenauto, und doch zeigt sich jetzt nach 16 Jahren, daß er dieselben Rostprobleme hat wie viele hier gezeigte Autos. Es gibt also scheinbar trotz allem konstruktiv bedingte Rostfallen, die früher oder später aufblühen, Pflege hin, Garage her.
  16. Seite 2, erster Post (Postcounter wird bei mir leider nicht angezeigt) gibt etwas Aufschluss.
  17. Meine erste Aufgabe wird sein, alle Buchsen ausfindig zu machen und zu bestellen. Ist beim 9-5 ja vergleichsweise eine ganze Menge, was man da zu tauschen hat...
  18. Nein, um ehrlich zu sein habe ich mich auf den TÜV verlassen...scheinbar hätte ich das nicht tun sollen.
  19. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Unfallschaden. Habe die ganze Historie des Wagens eingesehen und zum Teil auch ausgehändigt bekommen. War auch bei der betreuenden Saab-Werkstatt. Der Meister kannte das Auto schon, bevor ich ein Wort sagen konnte. Seiner Aussage nach unfallfrei. Der Wagen stammte aus solventem Erstbesitz, Serviceheft vollständig, viele teure Reparaturen ebenfalls bei Saab gemacht. Bin also mehr als nur geneigt, die Unfallfreiheit zu glauben. Edit: Eben nachgesehen...die Unfallfreiheit wurde im Kaufvertrag schriftlich zugesichert.
  20. Muss mich hier mal kurz dranhängen: Mein Griffin hat hinten links deutlich negativeren Sturz als rechts...den Grund dafür habe ich bisher noch nicht gefunden. Beim TÜV blieben bislang alle Fahrwerkskomponenten unauffällig, aber scheinbar sollte ich die HA doch mal überholen. Stossdämpfer und Federn habe ich kürzlich neu gegeben, aber bin damit auch nicht zufrieden - das Heck hängt gefühlsmässig etwas zu tief. Da ich sowieso einen grösseren Eingriff vornehmen lassen muss (Rost an den Aufnahmen des hinteren Achsträgers entdeckt - beidseitig), möchte ich jetzt gleich alle Buchsen beschaffen, um diese Arbeit im gleichen Zug machen zu lassen. Bei Skandix sind die Buchsen zwischen Achsträger und Karosserie gerade nicht verfügbar - kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich die in brauchbarer Qualität herbekomme? EDIT: Kommando zurück - doch verfügbar, nur eben gerade nicht ab Lager. Dann andere Frage, da ich diesen Fall noch nie hatte: Habt ihr Erfahrungen, wie lange die Lieferung in so einem Fall dauern kann?
  21. Wie waren denn die Eckdaten des oben besprochenen billigen Aero? Das Inserat ist ja mittlerweile weg.
  22. Bisschen viel, meiner Meinung nach....
  23. Die Bedeutung Lancias als ehemals innovative Marke mit hervorragender Qualität wird aber immerhin am Klassikermarkt längst anerkannt. Wenn man sich ansieht, welche Preise für gewisse Modelle inzwischen gezahlt werden...schon gewaltig. Meiner Meinung nach hat sich die italienische Autoindustrie durch konsequente Inkompetenz im betriebswirtschaftlichen Bereich und fehlenden Weitblick bezüglich Marktanforderungen und Marketing selbst gemordet. Sehr schade darum! Ich selbst habe mit all meinen Italienern nur beste Erfahrungen gemacht.
  24. Sorry, wenn es nochmal OT wird, aber als großer Sympathisant der italienischen Autos muß ich doch einhaken. Ich weiß, daß Lancia- und Alfa-Fahrer mit der Übernahme "ihrer" Marken durch Fiat eher negative Gefühle verbinden. Der Charakter der Autos wurde verwässert, die Qualität hat nachgelassen, die Autos haben besondere Merkmale verloren usw usf. Das mag zwar richtig sein, aber ich glaube, das ist weniger Fiat geschuldet als eher der Epoche, in der die Übernahmen passierten. Auch die ehemals technisch durchaus anspruchsvollen Fiats (man sehe sich mal die früheren Modellpaletten der Marke an und vergleiche mit deutschen Herstellern!) wurden zusehends zu Brot-und-Butter-Autos, ebenso fast alle anderen Autos europäischer Hersteller, mit Ausnahme von den wenigen wirklichen Qualitätsherstellern der damaligen Zeit. Was ich damit sagen will: Ohne Fiat wären Lancia und Alfa vielleicht auch beliebiger und "schlechter" geworden, oder aber sie hätten überhaupt nicht überlebt. Diese Lanze muß ich für Fiat brechen, weil ich noch einer der wenigen verbliebenen Fiat-Anhänger bin Ich selbst finde aus der Fiat-Zeit neben den Thema auch noch den ersten Delta in all seinen Integrale-Versionen nicht nur gut, sondern richtiggehend identitätsstiftend für die Marke. Und dieses Auto läßt sich auch nicht von Fiat trennen.
  25. Vielen Dank for die Abmessungen! Das schaut ja gut aus...großzügiger als ich dachte. Bleibt als einzige Schwachstelle der etwas beschwerliche Einstieg in die dritte Reihe.

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