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TÜV steht an - Bitte um Einschätzung Prognose Wirtschaftlichkeit vs Neuanschaffung

Empfohlene Antworten

Guten Tag liebe Community,

ich benötige eure Einschätzung. Der TÜV steht für meinen Saab 9-5 MY 2003 Kombi an. Laufleistung 285.000 km. Der Saab hat einige Punkte, die mich zweifeln lassen, ob er den TÜV besteht. Zudem steht für mich der Wirtschaftlichkeitsaspekt im Vergleich zum aktuellen Zustand vs. einer neuen Anschaffung im Vordergrund.

Folgende Defizite und Randbedingungen sind bekannt:

  • Rost an den Radläufen - siehe Bilderanhang. Hier vermute ich den größten Gamestopper bei der Prüfung

  • Querlenker sind rissig. Wurde bereits bei den letzten zwei Prüfungen angemerkt.

  • Lt. Werkstatt ist die Servoleitung undicht. Leichte Ölspuren

  • In den nächsten 3000 km steht eine Wartung an. Öl, Filter, Klimaservice

  • Batterie ist nicht mehr die beste (4 jahre alt)

  • Vorderes Bremspaket wird demnächst fällig (Vermutung). Diese wurde bei 225 tkm gewechselt 2022.

  • Hinteres Bremspaket wurde bei 155 tkm das letzte mal ersetzt. Das war 2014. Das wirkt heftig. Ist laut Servicenachweise aber der letzte Eintrag zu der hinteren Achse

  • Winterreifen müssen diese Saison neu, da alt und ein Reifen defekt.

  • Der Katalysator ist hinüber. Letzte AU war aber unauffällig. MIL wurde vor dem letzten TÜV gelöscht.

  • Vom Prinzip wäre auch derPoly-V-Riemen fällig

Obwohl der Wagen stets in Wartung war, haben sich jetzt doch einige Punkte zu einem ungünstigen Zeitpunkt leider angehäuft.

Wie ist eure Einschätzung:

Wird der Wagen den TÜV überstehen?

Ist es überhaupt sinnvoll, den Wagen bei den anstehenden Arbeiten überhaupt durch die HU bringen zu lassen. Ich mein, der Wagen hat irgendwo einen Restwert von 500 Euro.

Mindestens 400-500 Euro müsste ich für Reifen aufbringen. Bremsen und Batterie in den nächsten zwei Jahren würde mich ebenfalls wohl diese Summe kosten.

Die Alternative wäre eine anderen Saab zu kaufen, den ich ins Auge gefasst habe. Hier ist jedoch ein gewisses Risiko. Es ist ein 9-5 Aero Chrombrille von 2008. Die Karossierie ist 250 tkm alt. Der Saab hat einen Austauschmotor mit einer Laufleistung von 160 tkm. Der Motorumbau erfolgte privat von einer Person, die wohl ihr Handwerk beherrscht.Rechnung für den Motor müsste es auch geben. Im Zuge des Motortausches wurde sämtliche Flüssigkeiten getauscht und das Motorlager. Der Motor hat neue Simmeringe und ein neues Thermostat bekommen, das Getriebe am Eingang einen Simmering und die Ölpumpe eine frische Dichtung. Klimaservice ist durchgeführt. Buchsen am Hilfsrahmen sind wohl noch gut. Turbolader hat keinerlei Wellenspiel. Der Umbau erfolgte im Mai und seitdem hat er den TÜV in diesem Jahr. Der ATM hat bereits 6 tkm absolviert. Der Wagen soll rostfrei sein. Wartung erfolgt wohl jahrelang bei Jolig in Leipzig . Der aufgerufene Preis ist ~4000 Euro.

Herzlichen Dank.

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Naja wenn du das willst kommt er auch durch. Das meiste ist halt normaler Verschleiß.

Die Roststellen beunruhigen mich so noch wenig. Ja, da kann mehr dahinter sein und wenn man ihn noch länger fahren will und es daher richtig gemacht haben will, wird das etwas mehr Aufwand. So bekommt man ihn vermutlich mit etwas entrosten und Farbe durch die HU.

Was du nicht geschrieben hast ist, was kannst du davon selber?

Und der Restwert mag vielleicht der beim Verkauf sein. Da du den Wagen aber kennst und schon hast sieht die Sache imho anders aus. Vom Risiko bei einem anderen gebrauchen mal ganz abgesehen.

  • Autor
Am 17.7.2026 um 18:55, Flemming hat gesagt:

Naja wenn du das willst kommt er auch durch. Das meiste ist halt normaler Verschleiß.

Die Roststellen beunruhigen mich so noch wenig. Ja, da kann mehr dahinter sein und wenn man ihn noch länger fahren will und es daher richtig gemacht haben will, wird das etwas mehr Aufwand. So bekommt man ihn vermutlich mit etwas entrosten und Farbe durch die HU.

Was du nicht geschrieben hast ist, was kannst du davon selber?

Und der Restwert mag vielleicht der beim Verkauf sein. Da du den Wagen aber kennst und schon hast sieht die Sache imho anders aus. Vom Risiko bei einem anderen gebrauchen mal ganz abgesehen.

Ich kann leider davon selber nichts machen. Mir fehlen Werkzeuge, Räumlichkeiten und vor allem die Zeit. Anscheinend ist der gebrauchte der, der Saab-Frank wohl bereits Probegefahren hat - vielleicht ein Qualitätsmerkmal :-) https://saab-cars.de/topic/79361-kaufberatung-9-5-aero-kombi-20042005-ein-schwede-f%C3%BCr-die-familie-und-autogas-gesucht/page/2/#findComment-1742804

Wenn man es selber kann ist das alles nicht das Problem, wenn man das alles in einer Werkstatt machen lassen muss wird es richtig teuer.

Die Servolenkungsleitung kann sehr aufwändig werden wenn man Pech hat muss der Hilfsrahmen raus.

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Eine Million Kilometer im Saab 9-5 und bereit für die näc...

Eine Million Kilometer ist eine Zahl, die nicht viele Autos erreichen. Die meisten werden aufgegeben, verwertet und durch Neuwagen ersetzt. Doch ein Saab ist
Am 17.7.2026 um 18:04, Captn hat gesagt:

Zudem steht für mich der Wirtschaftlichkeitsaspekt im Vergleich zum aktuellen Zustand vs. einer neuen Anschaffung im Vordergrund.

Obwohl der Wagen stets in Wartung war, haben sich jetzt doch einige Punkte zu einem ungünstigen Zeitpunkt leider angehäuft.

Wie ist eure Einschätzung:

  • Wird der Wagen den TÜV überstehen?

  • Ist es überhaupt sinnvoll, den Wagen bei den anstehenden Arbeiten überhaupt durch die HU bringen zu lassen. Ich mein, der Wagen hat irgendwo einen Restwert von 500 Euro.

Eindeutiger Wartungsstau, nun kommen alle verdrängten Themen und Kosten zeitgleich.
Gerade Verschleißteile sind plan- und erwartbar.

Eine neue Anschaffung ohne Wartungsstau kostet mehr Geld und birgt Ungewissheiten. Zudem wird dann wieder ein Saab verschrottet.
Den Wagen zu behalten und ordentlich reparieren, warten und alle fälligen Verschleißteile ersetzen zu lassen wäre wohl mittel- und langfristig günstiger.

  • Autor
Am 18.7.2026 um 21:05, CHRlS hat gesagt:

Eindeutiger Wartungsstau, nun kommen alle verdrängten Themen und Kosten zeitgleich.
Gerade Verschleißteile sind plan- und erwartbar.

Eine neue Anschaffung ohne Wartungsstau kostet mehr Geld und birgt Ungewissheiten. Zudem wird dann wieder ein Saab verschrottet.
Den Wagen zu behalten und ordentlich reparieren, warten und alle fälligen Verschleißteile ersetzen zu lassen wäre wohl mittel- und langfristig günstiger.

Der Mensch kann einfach nicht ohne Wertung :-). Ist OK. Schlussendlich kann dieses Argument immer gebracht werden. Das Fahrzeug hat bereits mehr als 25.000 Euro an Wartungs- und Reparaturkosten verschlungen bei einem Kafupreis von 33.000 Dollar. Die Wartungshistorie reicht für drei Saab-Leben. Ich habe in 4 Jahren fast 6000 Euro in das Fahrzeug gesteckt. Ich danke euch für eure Diskussion. Habe mich für einen neuen Saab entschieden. Wenn jemand den Saab retten möchte, gerne auf mich zukommen.

Bearbeitet von Captn
Rechtschreibung, Ausdruck

6000 € in 4 Jahren - na und? Was kostet dich ein Auto, das in den kommenden Jahren definitiv keine Wartungskosten erfordern wird...? Und wo findest du sowas...?

Hm, gerade in der Werbung gesehen, 319€ Leasing. Macht 319 x 12 x 4 = 15.312€. Keine Ahnung was das für eine Kiste war. Was vergleichbares dürfte eher teurer sein.

Ist eben das Problem wenn man den Kram nicht selber machen kann.

Am 18.7.2026 um 21:05, CHRlS hat gesagt:

Eindeutiger Wartungsstau....

Woraus schliesst Du das?

Am 18.7.2026 um 21:17, Captn hat gesagt:

...Habe mich für einen neuen Saab entschieden. Wenn jemand den Saab retten möchte, gerne auf mich zukommen.

Stelle ihn doch bitte in den Marktplatz.
Für den von Dir genannten Restwert findet sich sicherlich ein Käufer*in.

Am 19.7.2026 um 11:57, klaus hat gesagt:

Woraus schliesst Du das?

Na ja, zumindest sind fast alle genannten Mängel Verschleiß oder Wartungsarbeiten. Manchmal sammeln die sich an...

Übrgens: wenn die AU (reell) bestanden wurde, kann der Kat nicht kaputt sein.

Am 19.7.2026 um 12:19, patapaya hat gesagt:

Übrgens: wenn die AU (reell) bestanden wurde, kann der Kat nicht kaputt sein.

das würde ich so nicht unterschreiben. Die AU prüft im Leerlauf und erhöhten Leerlauf, ob die Lambdaregelung funktioniert und da noch ein Rest an Katfunktion vorhanden ist. Das der Kat dann trotzdem bei höherem Durchsatz nicht mehr funktioniert und die MIL angeht, wird damit nicht überprüft.

Zumal der Abgastester auch nur die CO Konvertierung überprüft, was die einfachste Konvertierung der Abgaskomponenten ist.

Doch der Kat kann defekt sein, auch wenn die AU bestanden wurde!

Die Kontroll-Lambdasonde misst nach dem 1 Kat. Wenn dieser defekt ist kommt immer wieder eine Fehlermeldung der Wirkungsgrad des Katalysators ist zu niedrig. Oftmals schafft man dann doch die AU weil der 9-5 bekanntlich 2 Katalysatoren hat. Nichts desto trotz, der Kat ist defekt und früher oder später, meist früher braucht man einen neuen Kat.

Und über die Probleme mit den Nachbau-Katalysatoren wurde hier im Forum schon genug geschrieben.

Ich denke, irgendwann ist ein Auto verschlissen und dann steckt man immer wieder Geld in das Auto und wird nicht fertig weil kurz nach der Reparatur die nächste Reparatur ansteht.

Theoretisch kann man alles selber richten. Ist natürlich immer alles eine Frage der Fähigkeiten und der Möglichkeiten. Querlenker und die Bremsen kosten ja nun kein Vermögen. Weder vorhin, noch hinten. Das ist relativ fix gemacht. Bei der Servolenkung muss man mal gucken. Wenn es die Pumpe ist, ist es ein bisschen gefummel. In der Regel sind es durchgegammelte Schläuche bzw Leitungen. Da bin ich voll bei @Sneschinka ' s Meinung.

Was mir viel mehr Sorgen machen würde wären die blühenden Schwellerenden....

Wenn die so blühen, blüht dir was.

Da ist es mit ein bisschen Farbe nicht getan. In der Regel verstecken sich dann Faustgroße Löcher im Radkasten.

Und wenn die da sind, ist mit Sicherheit die Achsaufnahme am wegfaulen.

Man muss immer schauen, wie man die Schäden repariert bekommt . Wenn man nichts selber machen kann, dann sollte man die Kiste hier reinstellen und hoffen dass sich jemand darum kümmert.

Für den einen ist kein Problem weil er zwei goldene Hände und eine Hubbühne hat.... Für den anderen das besiegelte Ende des Autos.

Ja wie gesagt den silbernen kann ich auch empfehlen. Allerdings bekommt man diesen natürlich auch nicht geschenkt... Ist nun mal so bei gut erhaltenen 9-5ern. Aber man hat eine ganze Weile Ruhe.

Am 19.7.2026 um 12:35, Sneschinka hat gesagt:

Die Kontroll-Lambdasonde misst nach dem 1 Kat. Wenn dieser defekt ist kommt immer wieder eine Fehlermeldung der Wirkungsgrad des Katalysators ist zu niedrig. Oftmals schafft man dann doch die AU weil der 9-5 bekanntlich 2 Katalysatoren hat.

Stimmt, da hast du wohl recht.

Aber wir wissen nicht, um welche Fehlermeldung es sich handelte.

Manchmal ist auch nur ein falsches Gemisch für einen angeblich defekten Kat verantwortlich.

Wenn das Gemisch nicht stimmt , klappt das mit der AU nicht. Da hilft auch kein löschen des Fehlerspeichers kurz vor der HU

Am 19.7.2026 um 15:02, Sneschinka hat gesagt:

Wenn das Gemisch nicht stimmt , klappt das mit der AU nicht. Da hilft auch kein löschen des Fehlerspeichers kurz vor der HU

Also da sind meine Wagen anderer Meinung. Siehe oben, das Problem sind die unterschiedlichen Lastzustände. Wenn bei HU-Last das Gemisch nicht passt, dann gibt es natürlich keine Plakette. Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt.

Am 17.7.2026 um 18:04, Captn hat gesagt:
  1. Rost an den Radläufen - siehe Bilderanhang. Hier vermute ich den größten Gamestopper bei der Prüfung

  2. Querlenker sind rissig. Wurde bereits bei den letzten zwei Prüfungen angemerkt.

  3. Lt. Werkstatt ist die Servoleitung undicht. Leichte Ölspuren

  4. In den nächsten 3000 km steht eine Wartung an. Öl, Filter, Klimaservice

  5. Batterie ist nicht mehr die beste (4 jahre alt)

  6. Vorderes Bremspaket wird demnächst fällig (Vermutung). Diese wurde bei 225 tkm gewechselt 2022.

  7. Hinteres Bremspaket wurde bei 155 tkm das letzte mal ersetzt. Das war 2014. Das wirkt heftig. Ist laut Servicenachweise aber der letzte Eintrag zu der hinteren Achse

  8. Winterreifen müssen diese Saison neu, da alt und ein Reifen defekt.

  9. Der Katalysator ist hinüber. Letzte AU war aber unauffällig. MIL wurde vor dem letzten TÜV gelöscht.

  10. Vom Prinzip wäre auch derPoly-V-Riemen fällig

  1. Wartungsstau - Rost entsteht über mehrere Jahre, je früher hier professionell die Karossiere an den betroffenen Stellen aufgearbeitet wird umso weniger teuer wird es.
    Wartungsstau - Zwischen der ersten Anmerkung beim TÜV und heute liegen sicherlich mehrere ungenutzt verstrichene Jahre.

  2. Wartungsstau - Über 4 Jahre lang nicht reparieren lasen und nun sind sie immer noch nicht repariert.

  3. Wartungsstau - Hier stellt sich die Frage, weshalb die Werkstatt keinen Auftrag zur Reparatur der undichten Servoleitung erhalten hat.

  4. Serviceintervall - Wartung ist planbar

  5. Verschleiß - Bei zu seltenem Aufladen im Winter korrodieren die Gitter und die maximale Kapazität nimmt ab.
    Eine gue neue Starterbatterie kostet 100€ und kann selbst eingebaut werden.

  6. Verschleiß - Nutzungsbedingt normal

  7. Verschleiß - 12 Jahre mit dem gleichen Bremspaket - also 12 Jahre in denen diese Kosten gespart wurden und nun investiert werden können.

  8. Verschleiß - Gebrauchte 17" Michelin Alpine 5 gibt es für 300€

  9. Verschleiß - Katalysator gibt es für 500€ neu

  10. Verschleiß - Keilrippenriemen kostet 30€ und kann selbst getauscht werden
    https://www.michas-schrauberseite.de/saab/9-5-1/poly-riemen/
    https://www.youtube.com/watch?v=MFzBjf4-NKQ

  • Autor
Am 19.7.2026 um 11:32, Flemming hat gesagt:

Hm, gerade in der Werbung gesehen, 319€ Leasing. Macht 319 x 12 x 4 = 15.312€. Keine Ahnung was das für eine Kiste war. Was vergleichbares dürfte eher teurer sein.

Ist eben das Problem wenn man den Kram nicht selber machen kann.

Die Rechnung habe ich so oder so ähnlich in der Vergangenheit angestellt. Ich nenne es "Mobilitätskosten" (Kaufpreis, Verkaufspreis, Kraftstoffkosten, Steuern, Versicherung, Werkstatt). Ich komme beim Saab nach fast genau 55 tkm und 4 Jahre Besitz auf 0,45 Cent/km und in der Summe auf ~ 24.500 Euro (510 €/Monat). Ein entsprechender Leasingwagen (Cupra bspw) bei einer Brutto-Rate von 250 €/Monat und einkalkulierten Überführungskosten + Vollkaskso + Wartungspaket + Tankkosten+(als 2/3 des Verbrauchs des Saabs angesetzt) + Smart-Repair vor Rückgabe (hier und da ein Rempler in der Stadt) würde mich 25.000 - 26.000 Euro auf die Laufzeit gerechnet kosten. Vorteil: Nahezu kein Risiko für große Werkstattkosten + Neuwageruch. Nachteil: kein Besitz. Für mich jetzt weniger nachteilig, da der Saab quasi in meinem Fall keinen Restwert hat. Für einen ID4 (leider habe ich eine katastrophale Ladeinfrastrukur) kommt man in einen ähnlichen Bereich (im Falle der E-Prämie).

Freut mich übrigens, dass die Diskussion doch noch so lebendig wurde. Ich stelle den Saab mal die Tage hier zum Verkauf für ein paar Taler. Danke für den Hinweis.

Bearbeitet von Captn

  • Autor
Am 19.7.2026 um 20:19, CHRlS hat gesagt:
  1. Wartungsstau - Rost entsteht über mehrere Jahre, je früher hier professionell die Karossiere an den betroffenen Stellen aufgearbeitet wird umso weniger teuer wird es.
    Wartungsstau - Zwischen der ersten Anmerkung beim TÜV und heute liegen sicherlich mehrere ungenutzt verstrichene Jahre.

  2. Wartungsstau - Über 4 Jahre lang nicht reparieren lasen und nun sind sie immer noch nicht repariert.

  3. Wartungsstau - Hier stellt sich die Frage, weshalb die Werkstatt keinen Auftrag zur Reparatur der undichten Servoleitung erhalten hat.

  4. Serviceintervall - Wartung ist planbar

  5. Verschleiß - Bei zu seltenem Aufladen im Winter korrodieren die Gitter und die maximale Kapazität nimmt ab.
    Eine gue neue Starterbatterie kostet 100€ und kann selbst eingebaut werden.

  6. Verschleiß - Nutzungsbedingt normal

  7. Verschleiß - 12 Jahre mit dem gleichen Bremspaket - also 12 Jahre in denen diese Kosten gespart wurden und nun investiert werden können.

  8. Verschleiß - Gebrauchte 17" Michelin Alpine 5 gibt es für 300€

  9. Verschleiß - Katalysator gibt es für 500€ neu

  10. Verschleiß - Keilrippenriemen kostet 30€ und kann selbst getauscht werden
    https://www.michas-schrauberseite.de/saab/9-5-1/poly-riemen/
    https://www.youtube.com/watch?v=MFzBjf4-NKQ

Ich bin vollkommen bei dir. Das ist eine plausible Herleitung. Ich habe bei zwei Saab-Werkstätten bspw. für die Querlenker und einmal bei der Servoleitung quasi auf die Reparatur bestanden. Sie haben mir davon abgeraten. Den Rost wollte ich ebenfalls angehen, ein Kostenvoranschlag wurde nie ausgestellt. Ich bin alleinerziehend und kann mangels Zeit nicht allem hinterher rennen. Die Reifen sind natürlichd das geringste Problem, sollte nur proforma in den Randbedinungen für die Bewertung gelistet werden. Kat kriege ich bei Aero-World für 290 € und war eingeplant. Auch hier war der Tenor: Solange er durch den TÜV kommt... Man muss sagen, der Wagen ist ein Daily Driver. Die Lackschäden sind enorm. Einen Beauty Award gewinnt er leider nicht mehr.

Bearbeitet von Captn

@Captn

Mein Rat zur Lage

Ich verstehe vollkommen, dass es Momente gibt an dem der Zeitpunkt finanziell gerade extrem ungelegen kommt.
Genau deshalb ist dein eigener Vorschlag eigentlich der einzig sinnvolle Weg:

Fahr die "Rikscha" einfach genau so zur HU / zum TÜV und investiere die ~160 € für die Prüfung.


Warum?

  1. Du bekommst einen amtlichen Mängelbericht.

  2. Du weißt genau, was wirklich gemacht werden muss, um TÜV zu bekommen, und was nur "Nice to have" für den Nachfolge-Service ist.

  3. Du hast danach 1 Monat Zeit für die Nachprüfung und kannst gezielt nur die kaufentscheidenden Dinge reparieren (lassen).

Wenn die Liste auf dem Mängelzettel dann den Zeitwert des Autos sprengt, kannst du immer noch mit kühlem Kopf entscheiden, ob sich das Investment überhaupt noch lohnt.

Viel Erfolg beim TÜV!

Er hat den Wagen doch bereits abgeschrieben/will ihn zeitnah verkaufen und sich einen neuen besorgt. Den Gang zum TÜV kann man sich sparen....

Na, da bin ich gespannt, was sich an dem neuen Gebrauchten im Laufe des nächsten Jahres an Mängeln und Wartungsarbeiten ergibt...

  • Autor
Am 20.7.2026 um 14:29, patapaya hat gesagt:

Na, da bin ich gespannt, was sich an dem neuen Gebrauchten im Laufe des nächsten Jahres an Mängeln und Wartungsarbeiten ergibt...

Ich werde definitiv berichten. Aber da ja offenbar alles planbar ist, lasse ich vorsorglich einfach direkt alles tauschen. Ich erstelle einen Master-Plan. Dann kann schließlich auch nichts mehr ungeplant kaputtgehen. Das ist zumindest der Plan. Ich hoffe nur, ich verplane mich dabei nicht und mein Plan geht auf. So hat der Wartungsstau künftig keinen Plan mehr. Wäre ja völlig unplanmäßig :-).

Wortspiele mal bei Seite. Ich führe tatsächlich Listen mit notwendingen und nice to have Liste. Manchmal spielt das Leben eben nicht mit

Bearbeitet von Captn

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