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Das von den demokratischen Parteien nicht erwartete gute Abschneiden der AFD in Sachsen Anhalt.

Empfohlene Antworten

Es ist ein Unterschied, ob man den Arm bewegt, oder ob man den H-Gruß ausführt. Da gibt es wenig schön zu reden, es sei denn, "man findet das alles nicht so schlimm"...

Nicht so schlimm, wenn man andere Menschen als Menschen zweiter Klasse, anderer Rasse, weniger wertvoll etc. erachtet. Das ist einfach nur rassitisch und da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist rechtsradikal. Und davon gibt es nachweißlich genügend Leute in der AfD und ihrem Vorfeld.

Und der übliche WhatAboutism ist halt auch ein billiges Ablenkungsmanöver. Hier geht es um die AfD und nicht um Links oder Linksextremismus. Jegliche Art von Extremismus ist nicht in Ordnung.

Am 9.9.2026 um 21:31, erik hat gesagt:

Es ist ein Unterschied, ob man den Arm bewegt, oder ob man den H-Gruß ausführt.

Hier ging es aber darum, dass genau dieser Unterschied einen Foto nicht zu entnehmen ist - und daher wohl gern mit etwas bösem Willen genau solche Einzelbilder verläumderisch herangezogen werden.

Am 9.9.2026 um 21:31, erik hat gesagt:

Nicht so schlimm, wenn man andere Menschen als Menschen zweiter Klasse, anderer Rasse, weniger wertvoll etc. erachtet. Das ist einfach nur rassitisch und da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist rechtsradikal. Und davon gibt es nachweißlich genügend Leute in der AfD und ihrem Vorfeld.

Da muss ich Dir leider zustimmen, solche Leute gibt es leider tatsächlich.

Oft werden hier aber leider zwei verschiedene Dinge in einen Topf geworfen. Wenn ein Mensch aufgrund seiner biologischen Eigenschaften, nehmen wir als Beispiel mal die Hautfarbe, abgelehnt und/oder herabgewürdigt wird und jemand "solche leute nicht hier haben" will, ist dies tatsächlich rassistisch.

Wenn aber jemand sagt, dass er gern in einem kulturell möglichst homogenen Umfeld leben möchte und eine multikulturelle Gesellschaft ablehnt, dann ist dies völlig "rassen"-unabhängig und eine sicher streitbare aber absolut legitime Ansicht. Insofern sehe ich hier stärkere Differenzierungen als dringend erforderlich an.

Auf der anderen, linken Seite gibt es hingegen auch immer wieder Leute, welche sich mit "Vereinigungen" gemein machen, die gleich eiin ganzes Land, das der Juden, auslöschen wollen.

Insofern stimme ich einer weiter oben irgendwo gemachten Aussage absolut zu: Links- und Rechtsextreme nehmen sich hinsichtlich ihrer Menschenverachtung nichts, nur hinsichtlich ihrer "Zielpersonen".

Am 9.9.2026 um 21:31, erik hat gesagt:

Jegliche Art von Extremismus ist nicht in Ordnung.

Vollste Zustimmung!

Auch kultureller Rassismus ist Rassismus. rolleyes

Netter Versuch, aber mir zu einfach.

Ich denke wir gehen wahrscheinlich konform, daß es bei der Freiheit der Menschen in unserem Land einen gemeinsamen Grundsatz gibt:

„Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt“

Und da ist halt die Schwierigkeit, wo man diese Grenzen sieht und setzt. Schwieriges Thema, auf das es keine einfachen Antworten gibt.

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made in Graz, Europe

Am 9.9.2026 um 12:12, Marbo hat gesagt:

Die Schuldenquote ist im wesentlichen aufgrund der Bedrohungslage und des Umfelds stark angestiegen, aber das ist alternativlos.

Wir haben aufgrund des Wählerwillens eine große Koalition, dort ist die Politik kompromissbehaftet, aber das ist dann Demokratie.

Das darfst Du gerne so sehen, entspricht aber m.E. nicht der Realität.

Den Rüstungsbereich hat Deutschland und Europa schon seit Jahren vernachlässigt. Schon Obama und Biden und erst Recht Trump forderten und fordern von der NATO höhere Anstrengungen. Das wäre sowieso gekommen. Das Thema Ukraine war dann der Katalysator. Natürlich war und ist die Migration, dazu gehört auch das Thema Ukraine, ein großer Posten. Die Kosten im Sozial- und Gesundheitsbereich wuchern schon seit Jahren in schwindelnde Höhen. Hinzu kommt die schon seit Jahrzehnten bekannte Verschiebung der Altersstruktur. Und die Krönung des Ganzen sind der unersättlichen Gier nach "Wohlstand" geschuldeten Gehalts- und Entgeldforderungen. Und als letzten Grund der Misere nenne ich die Politik der schwarzen Null, die jahrelang dazu führte, dass Infrastruktur im wahrsten Sinne des Wortes zerbröselte.

Die Gelder, die dem Staat zur Verfügung stehen, bezeichne ich als einen einzigen Topf. Den Euro kann man nur einmal ausgeben. Die Unterscheidung in Ukraine, Infrastruktur, Rente etc. ändert daran nichts. Natürlich muss man dann schon aus verwaltungstechnischen Gründen unterschiedliche Sparten bilden. Und gerade deshalb gehört eine Institution geschaffen, die den Abfluss des Geldes stärker kontrolliert und steuert.

Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich bin nicht gegen das Schulden machen um Investitionen zu tätigen. Wenn aber Gelder dafür benötigt werden lfd. Ausgaben zu finanzieren gibt es nur eine Bezeichnung dafür: "Leben auf Pump"

Bearbeitet von saab-wisher

Am 10.9.2026 um 08:52, erik hat gesagt:

Auch kultureller Rassismus ist Rassismus. rolleyes

Tut mir leid, ist aber sachlich wohl falsch.

"Echter" Rassismus ist strafrechtlich relevant.

Das was Du "kulturellen Rassismus" hat mit Rassismus absolut nichts zu tun. Es gibt ja auch keine Wertungen zwischen "höheren und tieferen Rassen".

Es geht dabei ja auch nicht "gegen" Einzelne, sondern "dafür" (!) eine gewisse Homogenität der Gesellschaft und die Erhaltung und Beibehaltung der in einem bestimmten Land, so auch z.B. Deutschland, über Generationen gebildeten Arten des Zusammenlebens.

Am 10.9.2026 um 08:52, erik hat gesagt:

Ich denke wir gehen wahrscheinlich konform, daß es bei der Freiheit der Menschen in unserem Land einen gemeinsamen Grundsatz gibt:

„Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt“

Das ist unzweifelhaft richtig.

Und dabei sollte halt niemand in ein Land gehen, dessen Kultur er ablehnt und verachtet, und am besten noch abschaffen will.

Wer sich integriert, einbringt und zum Gemeinwohl beiträgt, ist halt naturgemäß willkommener als jemand der seinerseits die "Eingeborenen" nicht als gleichwertige Mitmenschen ansieht und nur selbst wirtschaltlicher Nutznießer sein will.

Ich kenne aus meiner beruflichen Umfeld aus einer Fremdfirma 2 geborene Türken, einer recht jung hier eingewandert und einer hier geboren. Ersterer mit sehr gutem und der zweite mit perfektem Deutsch (so, dass sie viele "Ur-Deutschhe" davon ein paar Scheiben abschneiden können). Beide (klar, sehr moderate) Muslime. Und beide haben ihrem Wohnort innerhalb Berlins so gewählt, dass die Kinder in Schulen gehen, in denen Deutsch nicht "erste Fremdsprache" ist und sie dort vornehmlich hiesige "Ur-Einwohner" als Freunde haben. Sie sagen, dass ihre Eltern Deutschland für sich als Land gewählt hätten und sie selbst daher dann natürlich auch Teil dessen sein wollen. Ja, und beide haben mir schon vor bestimmt 6 - 8 Jahren erklärt, warum sie selbst (inzwischen mit deutschem Pass) klar AfD wählen. Da ging es genau darum, dass Leute, welche Kultur und Werte hier, in ihrer eigenen Wahlheimat (bzw. ursprünglich der ihrer Eltern) nicht achten, hier auch nichts zu suchen haben.

Am 10.9.2026 um 08:52, erik hat gesagt:

Und da ist halt die Schwierigkeit, wo man diese Grenzen sieht und setzt. Schwieriges Thema, auf das es keine einfachen Antworten gibt.

Ja, das mit den Grenzen ist wohl alles andere als trivial. Aber es gibt sicher vieles, wo sich 90% der Leute darauf einigen können was dies- und was jenseits solcher nicht genau definierbaren Grenzen liegt.

Am 10.9.2026 um 09:59, saab-wisher hat gesagt:

Natürlich war und ist die Migration, dazu gehört auch das Thema Ukraine, ein großer Posten. Die Kosten im Sozial- und Gesundheitsbereich wuchern schon seit Jahren in schwindelnde Höhen.

Jein ...

Ja, die Beschäftigungsquote der Ukrainer hier ist tatsächlich auch mir zu gering. Aber dafür sind die "Nebenkosten" durch "Kollateralschäden" aufgrund der naturgemäß recht ähnlichen und verwandten Kultur auffallend gering. Und auch von Schulseite höre ich da, trotz der zusätzlich zur anderen Sprache noch erforderlchen Umstellung auf das lateinische Alphabet, recht wenige Klagen. Das funktioniert wohl wesentlich besser als bei anderer Herkunft, wo sich insbesodnere "Halbstarke" von Lehrkräften, schlimmstenfalls gar noch Frauen.

Am 10.9.2026 um 09:59, saab-wisher hat gesagt:

Hinzu kommt die schon seit Jahrzehnten bekannte Verschiebung der Altersstruktur.

Ja, welche auf einmal einsetzende Überraschung.

Nur kann man diese Pyramide eben nur hinsichtlich der reinen Altersstruktur ganz einfach durch "importiertes Jungvolk" beheben, nicht aber hinsichtlich der wirtschaftöichen Leistungsfähigleit.

Am 10.9.2026 um 09:59, saab-wisher hat gesagt:

Und die Krönung des Ganzen sind der unersättlichen Gier nach "Wohlstand" geschuldeten Gehalts- und Entgeldforderungen.

Ohh, Inflation, da müssen schnell steigende Einkommen wieder ausgleichen, ...

Nee, STOP! Die Preise steigen, weil Waren bzw. deren Ausgangsstoffe, knapper werden. Also muss die Kaufkraft gemesen am Angebot sinken. Wenn jetzt die Kaufkraft künstlich erhöht wird, steigen die Preise einfach nur weiter. Und durch jetzt gestiegene Lohnkosten natürlich um so stärker, was wiederum den Ruf nach "Mehr" hervorruft.

Am 10.9.2026 um 09:59, saab-wisher hat gesagt:

Und als letzten Grund der Misere nenne ich die Politik der schwarzen Null, die jahrelang dazu führte, dass Infrastruktur im wahrsten Sinne des Wortes zerbröselte.

Würde ich widersprechen. Ich sehe an der Stelle bereits seit Jahrzehnten ein Ausgaben- und kein Einnahmeproblem.

Am 10.9.2026 um 09:59, saab-wisher hat gesagt:

Die Gelder, die dem Staat zur Verfügung stehen, bezeichne ich als einen einzigen Topf. Den Euro kann man nur einmal ausgeben. Die Unterscheidung in Ukraine, Infrastruktur, Rente etc. ändert daran nichts. Natürlich muss man dann schon aus verwaltungstechnischen Gründen unterschiedliche Sparten bilden. Und gerade deshalb gehört eine Institution geschaffen, die den Abfluss des Geldes stärker kontrolliert und steuert.

Damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich bin nicht gegen das Schulden machen um Investitionen zu tätigen. Wenn aber Gelder dafür benötigt werden lfd. Ausgaben zu finanzieren gibt es nur eine Bezeichnung dafür: "Leben auf Pump"

Nur kann ein Staat eben nicht so einfach wie eine Firma oder gar eine Privatperson in Insolvenz gehen. Die Auswirkungen wären weit, weit drastischer.

Aber offenbar wird die Wahrscheinlichkeit dafür, egal ob das nun Europa oder die USA betrifft, als deutlich steigend angesehen - abzulesen am Goldpreis.

Ahja, "echter Rassismus" und unechter. confused

Am Ende kommt es doch aufs gleiche raus, Menschen werden (mehr oder weniger pauschalisiert) als mehr oder weniger Wert eingeteilt. Ob das jetzt Aufgrund optischer, biologischer oder kultureller (kann auch im Sinne von Herkunft / Herkunftsland / Kulturkreis sein) Merkmale erfolgt, ist meiner Ansicht nach wurscht. Am Ende bleibt, "die da, die gehören hier her, die sind gut" und "da die anderen sind nicht gut, gehören nicht hier her".

Auch da finde ich es jetzt wieder zu billig zu behaupten, daß das ja gar nicht rassistisch ist, wenn man auf die Kultur abzielt und nicht auf die klassische, menschliche Rassenidee.

Ich denke wir sind uns da schon einig, wie es sich verhält wenn man in ein fremdes Land kommt. Sei es in Urlaub, sei es als Flüchtling. Wenn du oder ich nach z.B. Saudi-Arabien gehen, ist dort einiges anders als bei uns in Deutschland. Das sollte man selbstverständlich respektieren und sich dort so gut es geht anpassen. Umgekehrt gilt das natürlich auch so, keine Frage.

Aber grundsätzlich Menschen Aufgrund ihrer Kultur, Herkunft, Religion, was auch immer, vorab in eine Schublade zu schieben, ist halt nicht in Ordnung.

Eine gute Zusammenfassung zum Thema Rassismus (auch dem kulturellen) findet man unter folgendem Links (oh, Achtung! - böser öffentlich-rechtlicher Rundfunk):

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/rassismus-113.html

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Bearbeitet von sören
zu kurz

Wer zu uns kommt, sich integriert, hier versucht die Sprache zu lernen, arbeitet, Steuern zahlt usw., ist mir lieber als einige deutsche Schmarotzer oder Kriminelle.

Wer aber nur auf Steuerzahlers Kosten leben möchte, klaut, Frauen überfällt, uns ein mittelalterliches Weltbild aufzwingen will, sollte sofort rausgeworfen werden. Und wer denen auch noch hilft, sollte in den Knast gehen. Dieses Getue von einigen Linken, auch diversen Angehörigen von Kirche und sogar Richtern, sollte unterbunden werden. Wenn der Staat konsequent gegen Abgelehnte und zum Teil Verbrecher vorgehen würde, könnten noch viele Opfer leben. Aber extreme Elemente hätten kaum Argumente, um auf Stimmenfang zu gehen. Die Unfähigkeit unserer Politiker bietet ja solchen Parteien eine Steilvorlage.

Was die Weltanschauung angeht: Ein geschnappter Vergewaltiger und Mörder sagte: Waren doch nur Frauen!

Mich wundert das Abschneiden dieser Partei nicht. Mich wundert nur, wie kurzsichtig ausgerechnet die sind, die ja noch vor 36 Jahren in einer Diktatur gelebt haben.

Am 10.9.2026 um 16:27, erik hat gesagt:

Am Ende kommt es doch aufs gleiche raus, Menschen werden (mehr oder weniger pauschalisiert) als mehr oder weniger Wert eingeteilt.

Ein weißes Auto ist jetzt nicht besser schlechter, oderf mehr oder weniger Wert als ein Schwarzes. Eine persönliche Präferenz ist kein Werturteil.

Am 10.9.2026 um 16:27, erik hat gesagt:

Am Ende bleibt, "die da, die gehören hier her, die sind gut" und "da die anderen sind nicht gut, gehören nicht hier her".

Ja, absolut! Und dazu stehe ich auch.

Gut sind für mich jene, welche sich hier einbringen und in die bestehende Gemeinschaft einfügen.

Schlecht sind mich jene, welche ihr eigenes fremdes Weltbild hier in meiner Heimat etablieren wollen.

Wem die hiesige "eingesessene" Kultur nicht gefällt, den zwingt doch niemand hier zu leben. Man kann nicht irgendwohin zu Besuch gehen, und den Gastgebern dann die eigenen Regeln überstülpen wollen. Hier bemühe ich mal den oft falsch verwendeten Begriff der "Leitkultur" in seiner ursprünglichen Bedeutung:

Die Werte für die erwünschte Leitkultur müssen der kulturellen Moderne entspringen, und sie heißen: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur (nach Mitte erster Absatz unter Zwischenüberschrift "Definition von Bassam Tibi – Der Begriff der „europäischen Leitkultur“)

Dazu noch zwei dort getroffene, und meines Erachtens sehr wichtige, Grundaussagen:

Die Notwendigkeit einer Leitkultur in Deutschland begründet Tibi damit, dass hier Identität durch Ethnizität definiert sei und dass Deutschland als Kulturnation Einwanderern keine Identität bieten könne. Wenn die Deutschen die Einwanderer in ihre Kulturnation integrieren wollten, müssten sie eine Leitkultur definieren: „Zu jeder Identität gehört eine Leitkultur!

Eigentlich bedeutet Leitkultur nichts anderes als eine Hausordnung für Menschen aus verschiedenen Kulturen in einem werteorientierten Gemeinwesen.

2001 warnte Tibi, ein Europa als „Multi-Kulti-Sammelwohngebiet ohne eigene Identität“ drohe zu einem „Schauplatz für ethnische Konflikte und für religiös gefärbte, politisch-soziale Auseinandersetzungen zwischen Fundamentalismen“ zu werden, da einige Islamisten glaubten, Europa islamisieren zu können. Um einen tatsächlichen Kulturpluralismus zu ermöglichen, sei eine verbindliche europäische Leitkultur nötig, als die Tibi die kulturelle Moderne mit ihrer Verwurzelung in Aufklärung, Säkularisierung und Toleranz bezeichnet

Damit sollte klar sein, dass wir hier nicht von irgend einem, wie auch immer gearteten, Rassissmus sprechen, sondern von schlichten Notwendigkeiten für ein friedlichen Zusammenleben.

Am 10.9.2026 um 16:27, erik hat gesagt:

Auch da finde ich es jetzt wieder zu billig zu behaupten, daß das ja gar nicht rassistisch ist, wenn man auf die Kultur abzielt und nicht auf die klassische, menschliche Rassenidee.

Als Deutsch-Syrer sollte der eigentliche "Schöpfer" dieses Begriffes nicht unbedingt in Verdacht stehen, hier "rassistisch" zu sein.

Am 10.9.2026 um 16:27, erik hat gesagt:

Ich denke wir sind uns da schon einig, wie es sich verhält wenn man in ein fremdes Land kommt. Sei es in Urlaub, sei es als Flüchtling. Wenn du oder ich nach z.B. Saudi-Arabien gehen, ist dort einiges anders als bei uns in Deutschland. Das sollte man selbstverständlich respektieren und sich dort so gut es geht anpassen. Umgekehrt gilt das natürlich auch so, keine Frage.

Selbstverständlich sind wir uns da einig. Nur das mit Deinem letzten Satz wird in der Praxis vielfach halt nicht so gelebt.

Am 10.9.2026 um 16:27, erik hat gesagt:

Aber grundsätzlich Menschen Aufgrund ihrer Kultur, Herkunft, Religion, was auch immer, vorab in eine Schublade zu schieben, ist halt nicht in Ordnung.

Gar keine Frage, bin ich voll und ganz bei Dir. In die "Schublade" kommen die Leute (bei mir) einzig und allein aufgrund ihres Verhaltens.

Am 10.9.2026 um 16:27, erik hat gesagt:

Eine gute Zusammenfassung zum Thema Rassismus (auch dem kulturellen) findet man unter folgendem Links (oh, Achtung! - böser öffentlich-rechtlicher Rundfunk):

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/rassismus-113.html

NaJa, Theorie und Praxis:

Ein weiteres Feld ist das sogenannte "Racial Profiling": Dies beschreibt ein polizeiliches Vorgehen, bei dem Menschen allein wegen ihrer Ethnie und nicht anhand konkreter Verdachtsmomente kontrolliert werden. Die Polizeipraxis von pauschalen Verdächtigungen aufgrund unveränderlicher Merkmale wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes als ein schwerer Verstoß gegen die Menschenrechte gewertet.

Amnesty International kritisierte 2016, deutsche Behörden hätten ein Problem mit institutionellem Rassismus. Damit sei das Unvermögen gemeint, "alle Menschen angemessen und professionell zu behandeln, unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihres kulturellen Hintergrunds oder ethnischen Herkunft".

Wenn so eine Polizeistreife die Erfahrung macht, dass bei einer fixten Anzahl kontrollierter Personen die Trefferquote bei Trägern gepunkteter Shirts x-mal so hoch ist, wie bei den Trägern gestreifter Shirts, dann ist es schon im Sinne effektiver Polizeiarbeit, erstmal erstere genauer unter die Lupe zu nehmen. Und wenn, was ich dabei natürlich erwarte, das ganze mit Anstand und Respekt erfolgt, wird sich kaum einer der unbescholtenen Punkte-Träger darüber wirklich aufregen, da diese ja logischerweise zuallererst daran interessiert sind, dass die weniger Rechtschaffenden unter Ihnen aus dem Verkehr gezogen und entsprechend bestraft werden. Klagen darüber kommen zumeist von jenen, die tatsächlich Dreck am Stecken haben. Solche "Erfahrungswerte" sind ja keine pauschalen Vorurteile, sondern klar von Statistiken untermauert. Und danach hat der 120kg/1,90m-Typ der gerade hinter dem Busch am Einkaufscenter hervor kommt, dort sicher eher weniger unversteuerte Zigaretten versteckt, sondern war einfach nur pinkeln. Die Jungs und Mädels mit den Mützen können sich pro Schicht nur eine bestimmte Anzahl von Geschichten näher ansehen. Und das sollten doch bitte immer die, nach allen bisherigen Erfahrungen, mit der besten Trefferwahrscheinlichkeit sein. Einzig um der "political correctness" Willen rein nach dem Zufallsprinzip vorzugehen, wäre dabei nur im Sinne der Täter.

Ich denke grundsätzlich liegen wir nicht weit auseinander.

Was mir aber zu einfach ist, ist die scheinbar so einfache Betrachtung, was gut und was schlecht ist. Leider ist im Leben wenig klar abgrenzbar. Das meiste im Leben ist nicht "ja-nein" oder auch "schwarz-weiß". Vielmehr müssen wir uns mit Grautönen in allen möglichen Schattierungen auseinander setzen. Und mein Eindruck ist, daß das vielen Menschen zu schwer oder zu anstrengend ist.

-> Da ist es dann viel bequemer, wenn so eine Partei wie die AfD kommt und vermeintlich einfache Antworten gibt... rolleyes

Außerdem ist es meiner Ansicht nach ein Trugschluß, daß alles am besten so bleibt wie es ist. Das würde dann auch jedwede Veränderung in der Gesellschaft und Kultur ausschließen, wenn die Neuankömmling (woher auch immer) sich zu 100% assimilieren würden.

Ein Beispiel: Wäre das Deutschland, das wir heute kennen, genau so, wenn nicht in den 50er-70er Jahren die Gastarbeiter aus Italien, der Türkei, Portugal, Spanien usw. her gekommen und viele am Ende auch geblieben wären?

Auch das hat einige Widerstände in der Gesellschaft ausgelöst, aber in Summe sind z.B. die Deutschtürken mittlerweile größtenteils integriert und akzeptiert, ohne sich und ihr Wurzeln und auch kulturellen Unterschiede komplett aufzugeben.

Ich habe auch kein Patentrezept, wie man es ideal machen sollte. Bestimmt könnten wir da besser sein als es aktuell ist. Die einfachen Antworten der AfD mit Remigration usw. sind es meiner Ansicht nach aber nicht.

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Was mir aber zu einfach ist, ist die scheinbar so einfache Betrachtung, was gut und was schlecht ist.

Da schrieb, bei der "Schubladeneinsortierung" weiter oben, sehr bewußt "für mich". Wohl wissend, dass dies eine individuelle Kiste ist.l

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Leider ist im Leben wenig klar abgrenzbar. Das meiste im Leben ist nicht "ja-nein" oder auch "schwarz-weiß". Vielmehr müssen wir uns mit Grautönen in allen möglichen Schattierungen auseinander setzen. Und mein Eindruck ist, daß das vielen Menschen zu schwer oder zu anstrengend ist.

Selbst SAAB Schwarz 170 ist nicht wirklich schwarz. Vom sonstigen realen Leben ganz zu schweigen.

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

-> Da ist es dann viel bequemer, wenn so eine Partei wie die AfD kommt und vermeintlich einfache Antworten gibt... rolleyes

Die Ursache liegt doch aber wohl nicht zuletzt darin, dass jahrelang jeder sofort abgewatscht wurde, der auch nur im Ansatz auf gewisse Problemhäufungen mit bestimmten Gruppen hier lebender Personen hinwies. Es durfte a) nicht einmal angesprochen, geschweige denn b) aktiv etwas dagegen unternommen werden. Und leider hat sich da bisher auch nur hinsichtlich a) etwas geändert. Und daran hat, den Punkt muss man den Blauen tatsächlich wohl lassen, deren Laden tatsächlich nicht unwesentlich beigetragen.

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Außerdem ist es meiner Ansicht nach ein Trugschluß, daß alles am besten so bleibt wie es ist. Das würde dann auch jedwede Veränderung in der Gesellschaft und Kultur ausschließen, wenn die Neuankömmling (woher auch immer) sich zu 100% assimilieren würden.

Da bin ich zu 100% bei Dir.

Ebenso bin ich aber auch zu 100% der Überzeugung, dass so einige der Werte und Vorstellungen der tendenziell problematischeren Gruppen nicht gerade ein Fortschritt wären. Ich denke da so z.B. an den gleichberechtigten gesellschaftlichen Umgang von Mann und Frau, vom Umgang mit abweichenden Orientierungen mal ganz zu schweigen. Und "komischerweise" wird darüber von links-grüner Seite, welche ja z.B. Fortschritte in der Gleichgerechtigung und Toleranz für Schwule/Quere immer so sehr als ihr ureigenes Ziel verkauft, dermaßen laut geschwiegen, dass ich gar nicht so viel essen kann wie ich kotzen möchte.

Man sollte also schon sehen, dass Übernahmen aus anderen Kulturen nach vorn führen, und nicht mal eben ein paar hunderte Jahre zurück.

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Ein Beispiel: Wäre das Deutschland, das wir heute kennen, genau so, wenn nicht in den 50er-70er Jahren die Gastarbeiter aus Italien, der Türkei, Portugal, Spanien usw. her gekommen und viele am Ende auch geblieben wären?

Auch da bin ich voll bei Dir.

Allerdings sind die kulturellen Unterschiede an der Stelle eher gering. Leben und Gesellschaft waren über Jahrhunderte in ganz Europa christlich geprägt, und damit auch die Werte. Und auf dieser gemeinsamen Basis haben sich die Gesellschaften recht parallel entwickelt. Es gab, wenn wir den in Bezug dazu nur recht kurz stehenden "Eisernen Vorhang" mal weg lassen, in Europa immer fließende Grenzen. Die Flensburger sind den Dänen näher als den Bayern. da ist eher die Spache trennend, als grundlegende Traditionen.

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Auch das hat einige Widerstände in der Gesellschaft ausgelöst, aber in Summe sind z.B. die Deutschtürken mittlerweile größtenteils integriert und akzeptiert, ohne sich und ihr Wurzeln und auch kulturellen Unterschiede komplett aufzugeben.

Das dürfte regional sehr unterschiedlich sein. Wer nicht, wie die beiden o.g. Arbeitsbekanntschaften, auf das eigene Umfeld und das der Kinder achtet, kommt auch nach 3 Generationen nicht wirklich an. Sprache ist immer (wenn auch nur) der erste Schritt. Wenn aber die Frau "brav" zu Hause bleibt (Die Frauen beider o.g. arbeiten natürlich. Die eine macht in der Firma das Büro und die andere ist Teamleiterin in einem Service-Center)., dort nur die Heimatsprache spricht, die Kinder vorrangig nur mit dieser aufwachsen und es dann bei einem Großteil der Mitschüler ebenso aussieht, dann ist leider auch dies Teil der echten Realität.

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Ich habe auch kein Patentrezept, wie man es ideal machen sollte. Bestimmt könnten wir da besser sein als es aktuell ist.

Absolut!

Am 10.9.2026 um 18:21, erik hat gesagt:

Die einfachen Antworten der AfD mit Remigration usw. sind es meiner Ansicht nach aber nicht.

Meiner Ansicht nach ja und nein.

Natürlich keinerlei pauschale "Remigration". Das ist völliger Unsinn.

Aber wer nicht entweder a) tatsächlich aus individuellen Gründen Asyl bewilligt bekommt oder (!) b)sich hier zum Wohle aller einbringt und unsere Leitkultur (siehe oben) verinnerlicht und lebt, also entweder tatsächlich Schutz benötigt oder eben einen Mehrwert für unsere gemeinsame Gesellschaft darstellt, sollte dann auch bitte die Gastfreundschaft nicht weiter ausnutzen und sich hier durchfütten lassen. Diese Leute dürfen uns also bitte gerne wieder verlassen statt unsere Sozialsysteme zu ihren Gunsten weiter implodieren zu lassen.

Und das dürfte dann auch jenen, welche aus a) oder b) hier sind, Leben und Integration deutlich erleichtern und vorhandene Vorbehalte und Pauschalurteile gegen diese deutlich abmildern oder am besten ganz beseitigen.

Unsere Politiker (zumindest Bundes-Kanzler & -Präsident lt. GG Art. 56) schwören ihren Eid ausschließliich auf ihren Einsatz zum "Wohle des deutschen Volkes", nicht auf die Rettung der Welt zu unseren Lasten.

  • Autor

Ich finde toll, was hier an Argumenten und Gegenargumenten zu den Themen Migration, AfD, Demokratie etc. ausgetauscht worden ist. Ich habe da einiges gelernt, und insofern freue ich mich, dass ich dieses Thema initiiert habe. Einen ganz herzlichen Dank dafür, dass es hier zu diesen sicherlich sehr schwierigen Themen durchgängig sachlich und unter Berücksichtigung des Respektes auch gegenüber anderen Denkweisen zugegangen ist.

Das zeigt mir, dass dieses Forum einfach unglaublich gut ist und wir alle sehr glücklich darüber sein können, Teilnehmer dieser Gemeinschaft zu sein.

DANKE!!!

Am 9.9.2026 um 16:29, Urbaner hat gesagt:

Die Medien bzw. der nahezu alles kontrollierende Springer Verlag ist nochmal ein ganz anderes Kapitel...wirklich freie und sachliche Presse gibt es dank diesem unseriösen Vereins schon lange nicht mehr...leider...

Und jetzt stell dir mal vor wir hätten den ÖR nicht. Also nicht weil der oder die immer richtig liegen und neutral wären. Sondern weil wir so ein System haben in dem sich ein Stück weit gezwungenermaßen eine gegenseitige Kontrolle ergibt. Keiner kann sich massive Lügen erlauben ohne dass das auffällt, öffentlich mit einer ausreichenden Reichweite. So gesehen kann auch keiner sagen er würde ÖR nicht nutzen, denn wer lebt hier schon auf einer einsamen Insel ohne Einflüsse von außen.

Am 11.9.2026 um 13:16, Flemming hat gesagt:

Und jetzt stell dir mal vor wir hätten den ÖR nicht. Also nicht weil der oder die immer richtig liegen und neutral wären. Sondern weil wir so ein System haben in dem sich ein Stück weit gezwungenermaßen eine gegenseitige Kontrolle ergibt. Keiner kann sich massive Lügen erlauben ohne dass das auffällt, öffentlich mit einer ausreichenden Reichweite. So gesehen kann auch keiner sagen er würde ÖR nicht nutzen, denn wer lebt hier schon auf einer einsamen Insel ohne Einflüsse von außen.

Ich hätte die ÖR letztes Wochenende sehr sehr gerne genutzt. Wenn aber kein einziger Sender (TV, Radio, ÖR und Privat) berichtet, was dann?

Ich war am 05.09.26 auf der Demo von Dr. Bea Merscher (die Ärztin die F. Merz vorgeworfen hat seinen Amtseid zu brechen und menschenverachtende Politik zu machen) vor dem Reichstag. Es ging um das Beitragsstabilisierungsgesetz für die GKV. Ich schätze wir waren grob 5000 bis 7000 Teilnehmer.

Ich finde es eine massive Beeinflussung der Öffentlichkeit wenn über 5000 Uniprofessorinnen, Allgemeinmedizinerinnen, Rettungsdienste, Krankenpflegerinnen etc. aus ganz Deutschland anreisen über die nicht berichtet wird. Ab Januar, wenn wir dann noch schlechter Arzttermine bekommen, Praxen keine neuen Patientinnen mehr annehmen, der Rettungshubschrauber nicht mehr kommt, wird garantiert wieder nach den Medien gerufen und deren Versagen angeprangert.

Ich möchte mir nicht vorstellen wenn jetzt mal einfach die Berichterstattung zur AFD eingestellt wird.

Dieser Satz von U. Siegmund wäre dann auch nicht öffentlich geworden (Quelle: Pressekonferenz der AFD nach der ersten Fraktionssitzung in Magdeburg):

„Unsere Position ist ganz klar. Wir verteufeln nicht pauschal die Produktion von Rüstungsgütern, weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensiven natürlich entsprechende Hilfsmittel brauchen. Auch im Sinne der inneren Sicherheit.“

Irgendwelche Fragen? Ich habe keine mehr.

ich lese hier ja schon etwas mit.

Ich denke mal Jahre zurück, da waren die Grünen, egal ob Mitte Links oder Rechts, alle schrieben sich Grün ins Programm wegen 15+-% derer.

Die AFD wurde per "Brandmauer" verbannt.

Ich denke da ist eine Eigendynamik

gewesen die jetzt die Quittung erhält!

Ganz klar das Volk hat gewählt und das nicht wenige, mal sehen was geliefert wird.

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