Zum Inhalt springen

Raus aus dem ADAC! Alternativen?!

Empfohlene Antworten

Also wegen nur einer Äußerung die mir nicht gefällt, würde ich nicht austreten. Die meisten sind vermutlich wegen der Pannenhilfe Mitglied und nicht wegen der Lobbyarbeit?

Aber wenn ich wechseln wollte, würde ich wahrscheinlich beim ACE schauen, plus Schutzbrief bei der Autoversicherung.

Am 6.1.2026 um 12:42, dst hat gesagt:

... würde ich wahrscheinlich beim ACE schauen, plus Schutzbrief bei der Autoversicherung.

Das ist halt das Problem bei "ein paar mehr" (bei mir aktuell 7) für einen selbst und die Familie zugelassenen Autos.

So laufen die alle über die Familienmitgliedschaft. Und solst bräuchte man für jede Karre einen extra Schutzbrief.

Wobei der ADAC bei meinem Großen in PL auch nicht gehalten hat, was er halten sollte und ich ihn selbst per Trailer abholen mußte.

Schutzbrief habe ich bei allen Fahrzeugen. Die Mehrkosten waren bisher pro Vertrag ca. 5-10€ bei meiner Versicherung. Und ich habe das auch schon genutz, obwohl ich auch eine ADAC-Mitgliedschaft (Basis) habe. Letztere habe ich eigentlich nur wegen der Motorsportlizenz.

Der Schutzbrief hat bei mir bisher in allen Fällen gut funktioniert und wurde 2x erst als 2. Option hinzu gezogen, nachdem die 1. Option (ADAC) vor Ort massiv versagt hat.

Ich bin zum AvD gewechselt, keine Diskussion mehr, ob trotz plus Mitgliedschaft usw mein Auto hier und dort hingebracht werden muss, sehr freundliche Helfer und schneller da waren sie bisher auch.

  • Autor
Am 6.1.2026 um 12:42, dst hat gesagt:

Also wegen nur einer Äußerung die mir nicht gefällt, würde ich nicht austreten. Die meisten sind vermutlich wegen der Pannenhilfe Mitglied und nicht wegen der Lobbyarbeit?

Aber wenn ich wechseln wollte, würde ich wahrscheinlich beim ACE schauen, plus Schutzbrief bei der Autoversicherung.

Der werte Herr Präsident braucht Feedback von der Basis, sonst denkt der womöglich noch, er hätte mit seinen Aussagen Recht. Sich gegen den Verbrenner zu stellen und noch höhere Preis zu fordern, das erwarte ich von der DUH aber nicht vom ADAC. Mein Austritt ist daher beschlossene Sache, weiss nur noch nicht wohin, denn ohne Schutz im Falle einer Panne möchte ich auch nicht sein. (Ja, mir ist klar, dass wir irgendwann alle elektrisch unterwegs sein werden, aber wann, dass soll der Markt regeln und nicht die Politik. Wo kämen wir da hin, wenn wir uns bald alles mit Verordnungen, Gebühren usw vorschreiben lassen, dann können wir gleich nach China auswandern- wo es bald übrigens eine Maut speziell für E-Mobile geben wird)

Am 6.1.2026 um 15:35, Holofernes hat gesagt:

Ich bin zum AvD gewechselt, keine Diskussion mehr, ob trotz plus Mitgliedschaft usw mein Auto hier und dort hingebracht werden muss, sehr freundliche Helfer und schneller da waren sie bisher auch.

Das heißt, dort ist (auch) ein Schutzbrief für alle auf einen selbst zugelassenen (oder von einem selbst gefahrenen?) PKW (und Moppis?) mit enthalten?

Beim ADAC finde ich halt noch den (optionalen) Verkehrsrechtsschutz praktisch. Hat mich bereits mehrmals gerettet.

Wir bleiben beim ADAC...allein schon wegen der Ladekarte für die Elektrowanze driver

... mal ganz naiv (und ernst gemeint) gefragt:

Hat der ADAC-Präsident mit seinen Aussagen denn generell und allgemein so sehr Unrecht?
(oder stört es einen nur eher persönlich ... was ja dann auch so "legitim" wär)

Am 6.1.2026 um 17:09, René hat gesagt:

Das heißt, dort ist (auch) ein Schutzbrief für alle auf einen selbst zugelassenen (oder von einem selbst gefahrenen?) PKW (und Moppis?) mit enthalten?

Beim ADAC finde ich halt noch den (optionalen) Verkehrsrechtsschutz praktisch. Hat mich bereits mehrmals gerettet.

Ich meine ja, du kannst dort zwischen verschiedenen Tarifen ebenfalls wählen, ich hatte über Corporate benefits seinerzeit einen Gutschein gehabt, falls du die Möglichkeit auch hast... Und auch ohne cb viel günstiger insgesamt und alle Familienmitglieder sind dabei, alle Fahrzeuge usw. Ich meine, es wären dann noch 90€ im Jahr für uns allesamt und die 6 Autos verschiedenen Alters und Art

Bearbeitet von Holofernes

Am 6.1.2026 um 17:25, mac95 hat gesagt:

... mal ganz naiv (und ernst gemeint) gefragt:

Hat der ADAC-Präsident mit seinen Aussagen denn generell und allgemein so sehr Unrecht?

Selbstverständlich, absolut.

Der Markt muss Dinge regeln, nicht irgendwelche von Polikitern ausgedachten Vorgaben.

Für ein ordentlich funktionierendes wirtschaftliches System dürfen nur so viele Dinge vorgegeben und reglementiert sein, wie tatsächlich (!) zwingend nötig.

Und NEIN, besonders restriktive Vorgaben hierzulande helfen nicht dem WELT(!)-Klima, sondern nur der Wirtschaft andererorts.

Aber das begreift die ganze ideologiegetriebene Blase natürlich nicht.

Doch lassen wir das, ist nicht gut für meinen Kreislauf.

Bearbeitet von René

Am 6.1.2026 um 17:50, René hat gesagt:

Selbstverständlich, absolut.

Der Markt muss Dinge regeln, nicht irgendwelche von Polikitern ausgedachten Vorgaben. ....

Die Aussage finde ich eigentlich ja auch gut! :-)

Nur glaub ich, dass sie nicht unbedingt (oder "immer" bzw. meist) stimmt! Zumindest nicht bei "elementaren" oder "wichtigen" Dingen.

(aber sowas sagt Politik, Industrie, Gewerbe, Werbung, Verbände, etc - meiner Meinung nach - immer gern, wenn es für sie passt bzw. nützlich oder zum Vorteil ist)

Aber das mit dem "selber regeln" hat ja schon "immer" nicht wirklich gut "überall" und gleichermaßen funktioniert.

Ist es wichtig 8oder oft auch nur für einen selber "unbequem"), muss es geregelt werden, wie z.B. schon bei Gurtpflicht, Treibgas/Kühlschränke, Impfungen {und ich mein nicht mal Corona), Bleifrei ... etc. etc. etc.

Ich glaube hingegen sogar , dass ein Markt es eben nicht selber reguliert (wenn es auf "eigene" Kosten geht) und positive und langfristige Veränderung doch (leider) meist immer nur durch Druck von oben/aussen kommt.

Dann kann und darf in solchen Fällen aber bestenfalls das Ziel (Schadstoffreduzierung), niemals aber der Weg (z.B. Elektro vs. Wasserstoff-Verbrenner) vorgegeben werden.

Und das regelt dann eben tatsächlich der Markt.

Prinzipiell hat er ja Recht...die Politik muss Anreize dafür schaffen, das der Individualverkehr möglichst klimaneutral/emissionsfrei wird.

Von allein regelt der Markt da gar nichts...der Markt profitiert eher davon, das bis zum letzten Öltropfen weiter an "bewährter" Technologie festgehalten wird...spart Investitionskosten, maximiert Gewinne...der Endverbraucher ist komplett egal.

Wenn die Anreize vernünftig geschaffen werden, verändert sich die Nachfrage...weg von der "alten" Technologie, hin zu "neuer" Technik...und dann muss der "Markt"(eher die Industrie) mitziehen, wenn sie weiter gewinnorientiert arbeiten will.

Ob es nun Sinn macht, das Ganze per Brechstange über die unsinnige CO2-Besteuerung zu machen, entzieht sich auch meines Verständnisses...aber da die Lobby in Deutschland so super gut funktioniert, macht mans eben darüber und schröpft den Bürger mal wieder...denn der wehrt sich nicht driver (anders als z.B. in Frankreich, da brennen sofort die Straßenzüge, wenns der Bevölkerung nicht passt)

Das soll jetzt hier kein Aufruf zu terroristischen Akten sein, aber jeder kann mal darüber nachdenken, warum man in Berlin und in den Ländern quasi Narrenfreiheit hat.

Deutsche Mentalität ist verkümmert zu "meckern, akzeptieren und runterschlucken".

Die ganze Aussage von Herrn Hillebrand wirkt wenig durchdacht und zu schnell geschossen. Scheinbar hat sich der ADAC hier der Regierung und ihren Marionetten angepasst...^^

Am 6.1.2026 um 18:11, René hat gesagt:

Dann kann und darf in solchen Fällen aber bestenfalls das Ziel (Schadstoffreduzierung), niemals aber der Weg (z.B. Elektro vs. Wasserstoff-Verbrenner) vorgegeben werden.

Und das regelt dann eben tatsächlich der Markt.

... ist das wirklich belegter genereller Fakt oder auch eher pers. Meinung? :-)

Um es nicht falsch zu erstehen:

Ich hab oben ernsthaft gefragt.

Und ich hab weder zu der einen Seite noch zu der anderen bisher eine "absolut" verbindliche unveränderliche Meinung ...

ich schwanke, wäge hab, finde viele Sachen gut, viel schlecht ... oder nur "doof" (bei ganz vielen Sachen übrigens).

Ich bin 2014 beim ersten großen Skandal ausgetreten und seitdem beim ACE (weil das für die Autos in der Familie besser war)

Wir haben (je Fahrzeug) bei der kfz Versicherung den optionalen Schutzbrief für ein paar Euro. Hast bisher gut funktioniert.

Es gibt ja jede Menge individueller Erfahrungen. Meine Tochter hatte einen beginnenden Motorschaden, konnte gerade noch von der Autobahn an einen Supermarktparkplatz fahren. Dann ging nichts mehr. Sie war nicht Mitglied im ADAC oder sonstigem Club. Trotzdem den ADAC angerufen, aber am Samstagnachmittag geht nichts! Evtl. am Montagvormittag. Also habe ich ihr die Tel.-Nr. des AvD gegeben. 10 min. später war ein Vertragspartner da. Der AvD arbeitet mit Kfz-Werkstätten zusammen. Der versuchte auch nicht, meiner Tochter eine Mitgliedschaft aufzuschwatzen. Ich bin dort hingefahren, um sie samt Gepäck abzuholen. Der Motor war hinüber und der Rest des Autos nichts mehr wert. Die Werkstatt bot an, das Auto einem "Sammler" aus Litauen zu geben, wo man aus mehreren Kisten wieder eine fahrbereite macht. Dafür verzichtete er auf jegliche Bezahlung für den Einsatz. Faire Lösung!

***

Wir hatten als Club eine Kooperation mit dem AvD. Das funktionierte sehr gut, bis die einen neuen Präsidenten bekamen und dieser jegliche Vereinbarungen mit Autoclubs aufkündigte. Also kündigte ich meinerseits ebenso.

***

Am Ostersamstag 2024 streikte mein 9k. Das Auto stand etwas länger, Batterie leer. Habe sie aufgeladen, aber sie war wohl hinüber. Am Ostersonntag hatte ich eine längere Fahrt geplant. Da ich nicht wusste, ob noch ein anderes Problem vorlag, habe ich den ADAC angerufen. Ich war da noch kein Mitglied. Der "Gelbe Engel" kam innerhalb 15 min., stellte fest, dass eine neue Batterie fällig sei. Ich konnte gerade noch rechtzeitig im Baumarkt eine kaufen und alles war geritzt. Ich habe vor Ort noch eine Mitgliedschaft abgeschlossen. Die geht auf meine Person. Selbst wenn ich nur als Beifahrer unterwegs bin, kann ich den ADAC in Anspruch nehmen, sofern der Fahrer nicht Mitglied ist.

***

Auf einer Tour einen Tag vor Fronleichnam 2025 platzte der Motor des Kollegen. Wir konnten uns gerade noch auf einen Parkplatz retten. Der Kollege ist ADAC-Mitglied. Er rief mehrmals an, aber wir mussten 4 Std. auf einem Parkplatz ohne Toilette, Verkaufsstand und kaum Schatten warten. Dann schleppte man uns in die ADAC-Zentrale vor Ort. Wir bekamen einen Mietwagen. Alles in allem kamen wir mit 6 Std. Verspätung ins Hotel am Zielort. Man sagte uns, wären wir auf der Autobahn liegengeblieben (Standstreifen), wäre das viel schneller gegangen, da das Vorrang hat. Am Vortag zu diesem langen WE war dicker Verkehr und wir brauchten ja einen Lkw zum Aufladen der Kiste. Trotz der Wartezeit kann man aber nicht meckern.

Politisch betrachtet muss ich aber sagen, dass der ADAC mit deutlich über 20 Mio. Mitgliedern seine Macht nicht wirklich zugunsten der Autofahrer nutzt.

Am 6.1.2026 um 15:35, Holofernes hat gesagt:

Ich bin zum AvD gewechselt, keine Diskussion mehr, ob trotz plus Mitgliedschaft usw mein Auto hier und dort hingebracht werden muss, sehr freundliche Helfer und schneller da waren sie bisher auch.

Dachte ich zunächst auch, aber genau die haben mir es verweigert mich 25km zur Werkstatt meiner Wahl zu bringen und haben mir die Schrauberbude um die Ecke angeboten ... seitdem bin ich beim ACE.

Scheint auch ein wenig auf die Sachbearbeiter anzukommen.

Unser Vereinsbus war vor Jahren im Winter bei dickem Schneetreiben in der Eifel stecken geblieben. Und beim Einkuppeln ging der Motor aus. Der Abschlepper stellte dann fest, dass die Hinterachse blockiert war. Nach Anruf bei der HUK hat er den großen Sprinter mitten in der Nacht rund 45km zu unserer Werkstatt transportiert und da abgeladen. Ohne weitere Diskussionen. (heute weiß ich, dass man es mit einem Handgriff vor Ort hätte beheben können. Es waren im Getriebe 2 Gänge gleichzeitig eingelegt was die Schaltmechanik nicht mehr aufgelöst bekommt. Damit war er natürlich blockiert.)

Ein anderes mal habe ich auf die Frage in welche Werkstatt der Wagen geschleppt werden soll einfach freundlich gesagt "zu mir, hab eine eigene". Thema durch.

Am 7.1.2026 um 14:32, saab-wisher hat gesagt:

Dachte ich zunächst auch, aber genau die haben mir es verweigert mich 25km zur Werkstatt meiner Wahl zu bringen und haben mir die Schrauberbude um die Ecke angeboten ... seitdem bin ich beim ACE.

Ja, deshalb ist der AvD bei mir auch raus aus der Wahl.

Da steht in den Bedingungen:

grafik.png

Ich habe keine Lust, mit der Pannenhilfe diskutieren zu wollen, was bei einem Saab (bei mir zwischen 30-40 Jahre alt) geeignet ist oder nicht.
Andere Anbieter sind da flexibler mit konkreten Angaben wie "Wunschwerkstatt im Radius von 25 km oder sogar 50 km".
Das ist für mich eines der wichtigsten Kriterien.


Beim ADAC ist es inzwischen übrigens auch so, und deshalb habe ich da auch gekündigt.
Erst bei der Premiummitgliedschaft (139,- Euro/Jahr) gibt es die Möglichkeit des Abschleppens zur Wunschwerkstatt, dann immerhin bis 100 km Entfernung).

grafik.png

Aktueller Favorit bei mir ist der BAVC mit dem EURO-Tarif für 84,50 Euro.
Enthalten ist das Abschleppen in Wunschwerkstatt (D) bis 50 km.

@saab-wisher der AcE bietet "Wunschwerkstatt" aber auch erst ab dem Tarif "Komfort" an und dann auch nur bis 30 km Entfernung.

Bearbeitet von ST 2

Am 6.1.2026 um 20:44, Flemming hat gesagt:

Wir haben (je Fahrzeug) bei der kfz Versicherung den optionalen Schutzbrief für ein paar Euro. Hast bisher gut funktioniert.

Genau so und nicht anders.

Wozu braucht man einen Club? Für die Zeitung?

Über die ganz normale KFZ Versicherung kann man einen Schutzbrief abschließen.

Kostet je nach Umfang, zwischen 7 und 15€

Meist hat schon der Basisbeitrag einen besseren Schutz, als der des ADAC .

Ich bin in den letzten 5 Jahren 2 mal liegen geblieben.

Beim Reifenplatzer beim Volvo kam AVD und beim kaputten Motor am Saab, der ADAC.

Fragt bei Eurer KFZ VS nach und vergleicht....

Man braucht auch keinen Klub.
Man braucht einen Schutzbrief.
Wenn die eigene Versicherung einen (guten) Schutzbrief anbietet, spricht nichts dagegen, diesen zu nutzen.

Aber in meinem Fall:

Herzenssache (meine Versicherung für den aktuellen Saab) bietet keinen (zusätzlichen) Schutzbrief an.
WGV (meine Versicherung für das Motorrad) bietet nur einen Schutzbrief für das versicherte Fahrzeug an (und auch da wieder nur mit der Pannenhilfe "Abschleppen in die nächste geeignete Werkstatt ....").


Daher gehöre ich zu der Zielgruppe, die einen allgemeinen Schutzbrief braucht, auch weil ich öfters mit (privaten) Drittfahrzeugen unterwegs bin.

An der Unterhaltung teilnehmen

Du kannst jetzt posten und dich später registrieren. Wenn du ein Konto hast, melde dich jetzt an, um mit deinem Konto zu posten.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Wichtige Informationen

Wir haben Cookies auf deinem Gerät gespeichert, um diese Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du mit der Verwendung von Cookies einverstanden bist.

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tippen Sie auf das Schlosssymbol neben der Adressleiste.
  2. Tippen Sie auf Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passen Sie Ihre Einstellungen an.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.