Zum Inhalt springen

SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

[mention=7111]EastClintwood[/mention] Ja, die ewigen Totschlagargumente. Wenn alle um 18h gleichzeitig Ihr Auto laden wollen...usw.

Ich kann es nicht mehr hören.

Da wird ein Worst -Case Szenario nach dem anderen in die Runde geworfen mit der Aufforderung umgehend Lösungsansätze zu liefern. Damit kann man jede vernünftige Diskussion abwürgen.

Es wird nicht für jedes Problem eine einfache Lösung geben, andererseits werden sich viele Befürchtungen in Wohlgefallen auflösen und zwar anders, als wir uns das heute vorstellen können.

Aber schließlich ist heute auch nicht alles perfekt.

Danke!

Es ist doch umgekehrt, die zugegeben komfortable Situation, mit einem Auto wegzufahren und sich nicht Gedanken machen zu müssen, ob genug Sprit im Tank, oder genug Geld im Beutel oder sonst noch irgendwas fehlen könnte, führt zur heute üblichen exzessiven Nutzung von Autos. Das Ergebnis in Form von Staus, schlechter Luft, Pakplatznot, Platzverbrauch, Unfällen und nicht zuletzt Zeit- und Verkehrsstress und vielen anderen negativen Begleiterscheinungen sind uns als leidenschaftliche Autofahrer doch hinlänglich bekannt.

 

Der evtl. durch Elektromobilität entstehende Effekt, dass man Fahrten besser plant, die Notwendigkeit hinterfragt, Alternativen in Erwägung zieht ist doch absolut positiv zu werten. Eine wesentliche Verbesserung könnte heute schon erreicht werden, wenn man das konventionelle Autofahren endlich so teurer macht, dass der autofahrende Bürger zum Denken kommt. Nur über den Geldbeutel wird man die Probleme bewältigen.

 

Meine favorisierten Maßnahmen wären:

 

Sprit kostet minimum 3€/l

Parkplatz größenabhängig exponentiell mit der Größe

Basis-Steuer nach Gewicht und Größe

Standplatz auf dem privaten Grundstück oder man bezahlt an die Kommune 200-300€/anno auch größenabhängig

Geschwindigkeitsbeschränkung 130/90/50/30 (ähnlich wie Frankreich)

 

Wenn ich Euch bis hierher geschockt habe, bitte trotzdem weiterlesen:

 

Einnahmen dienen dem Umbau der mobilen Gesellschaft und Infrastruktur und längerfristig natürlich ihrem Erhalt. Meiner Meinung nach ist ein Paradigmenwechsel längst überfällig. Unsere Regierungen in ganz Europa haben kein Mobilitätskonzept das zukunftsfähig ist .... ich glaube die haben gar keines. Die deutlich höheren Kosten für die Güterverteilung führten zur Stärkung der lokalen/regionalen Versorgung. Mit all den Maßnahmen und den über Jahre dauernden Umbau der Gesellschaft und Infrastruktur schüfe man mehr Arbeitsplätze, als in der so angehimmelten Automobilindustrie verloren gingen.

 

Schade ist nur: Das anzugehen, hat keine der bei uns vertretenen Parteien den Mut.

Und wen triffst Du mit solchen Maßnahmen???

 

Der Bürger mit kleinem Einkommen muss vielleicht jeden Tag 70 km zur Arbeit und zurück fahren. Alternativen wie ÖPNV sind nur teilweise möglich, oft reine Theorie.

Diese Zielgruppe muss auch auf der Straße parken, da man zur Miete wohnt und keinen "eigenen" Stellplatz hat. Mit solchen Ideen begünstigst Du nur Leute, die keine

finanziellen Probleme haben. Sehr sozial gedacht.

 

Auch was seitens der Politik bisher veranstaltet wurde, lässt gut betuchte Leute eher kalt, ist aber oft extrem hart für die Schwächeren der Gesellschaft.

Wer sich gerade mal einen gebrauchten Diesel leisten konnte, wurde durch Umweltzonen gezwungen, ein anderes Auto zu kaufen. Damit wurden sicher

viele Leute in die Schuldenfalle getrieben, da nur Finanzierung oder Leasing möglich war.

 

Denkt man weiter, versickern erhebliche Kosten im Verwaltungsapparat, statt durch Konsum die Wirtschaft am Laufen zu halten. Wenn mir pro Jahr durch Verdoppelung

des Spritpreises und andere Kostensteigerungen z.B. EUR 500,-- fehlen, so muss ich die irgendwo anders einsparen. Dieses Geld wird von Behörden so lange

"verwaltet", bis es am Ende noch zusätzliche Kosten verursacht. Aber dann gehe ich eben nicht mehr mit meiner Frau ins Restaurant. Was dort u.U. für neue

Pleiten, zu neuen Arbeitslosen usw. führt. Unter'm Strich wurde nichts erreicht, aber überall Schaden angerichtet.

 

Man sollte bei jeder Forderung alle Auswirkungen mit einbeziehen.

Und wen triffst Du mit solchen Maßnahmen???

 

...

Ich sprach von Umbau. Hast Du so wenig Phantasie, Dir das vorstellen zu können? Da wird jeder ge- und betroffen sein. Und natürlich ist das ein Thema, das die gesamte Gesellschaft angeht. Wenn Du so willst trifft es jeden. Den sog. kleinen Mann und den Bonzen. Du schimpfst Doch immer auf die heutigen Politiker (oder habe ich das falsch in Erinnerung).

 

Hättest Du ein Konzept .... nee eine Idee würde reichen, wie man die Mobilität für die Zukunft angehen soll? Komm jetzt aber bloß nicht mit unserer gelebten Praxis alte Autos zu fahren. Weiter so wie bisher ist ja wohl keine Lösung.

Dann erkläre mir doch mal, wie man das umwelt- UND sozialverträglich machen kann.

Wenn es den kleinen Mann und den Bonzen trifft, rate mal, wen es dann wirklich hart trifft oder

sogar existenzbedrohend. Soll dann der Staat ausgleichend eingreifen? Die km-Pauschale

stark hinauf setzen? Wer profitiert dann am meisten? Wieder der mit mehr Geld, der das

Auto und den Sprit als Kosten absetzen kann. Da müsste man sehr viel umbauen. Würde

man dann für Firmen drastische Änderungen einführen, leidet die Konkurrenzfähigkeit und

es gibt mehr Pleiten oder es werden noch mehr Betriebe von Chinesen aufgekauft.

 

Da brauche ich keine Phantasie. Wer solche "Rezepte" vorschlägt, sollte auch darlegen,

wie das umgesetzt werden soll, ohne zu einer weiteren Umverteilung in der falschen Richtung

zu sorgen.

 

Es ist aber müßig, sich da viele Gedanken zu machen, da die von mir oft gescholtenen Politiker

immer so handeln, dass sie Wählerstimmen sichern. Wie schnell Fehleinschätzungen zum

Absturz führen können, hat man an der letzten Wahl gesehen.

 

Mal abgesehen davon, ist schon sehr OT.

Eure Diskussion dreht sich im Kreis - die Politik soll nicht durch Umlageverfahren den "armen" durch Zuschüsse den "Euro Job" überhaupt ermöglichen, sondern Rahmenbedingungen schaffen, dass man mit Arbeit das Leben finanzieren kann. Das wird die große gesellschaftspolitische Diskussion der nächsten Jahre sein - ein Thema, dass leider auch die Gewerkschaften aktuell noch negieren - Nicht die Billiglöhne schaffen Wohlstand, sondern Einkommen, von denen auch die "einfach gestrickten" Menschen leben können. Erwerbsunabhängige Grundeinkommen sind aktuell noch für viele sozialträumerische Monster, aber ich denke etwas in der Art wird es wohl werden - weder wir Österreicher noch ihr Deutschen noch irgend ein anderes europäisches Volk werden durch Schulungsprogramme zu Völkern von Raumfahrtwissenschaftern - und selbst wenn das gelingen würde, würde das nur den "Wert" eines Raketenwissenschafters senken...

 

Ich weiss ich klinge jetzt wie ein linkslinker Träumer - seid gewiss, dass ist nicht meine Richtung. Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelten und auch die Sozialpolitik derart umkrempeln wie einst die Industrialisierung - ich hoffe die Politik hat insofern aus der Geschichte gelernt, dass sie uns das mit derartigen Umbrüchen verbundene Elend erspart und rechtzeitig lenkend eingreift.

.....

 

Mal abgesehen davon, ist schon sehr OT.

 

Überhaupt nicht OT. Denn NEVS, wenn sie es ehrlich meinen, werden das so angehen. Die haben zumindest eine auch gesellschaftlich orientierte Vision, die sie natürlich nicht im Alleingang, sondern nur in Einklang zumindest aber in Abstimmung mit Politik, Wirtschaft, und Gesellschaft anstreben können. Nur eben nicht bei uns in Europa, weil sich da eine viel zu satte, bequeme Gesellschaft entwickelt hat, die nur noch solche kurzsichtigen Diskussionen um Profit, Steuervorteile etc. führt. Und genau, es werden noch mehr Chinesen unsere Wirtschaft unterwandern. Und nochmal : Umbau ist ein Prozess der durch viele Maßnahmen begleitet werden muss, da muss ich Dir gar nichts erklären. Es ist einfach eine Frage der Überzeugung, wenn Du willst nenn es "Glauben"

 

[mention=6770]Transalper[/mention]: Selbstverständlich dreht sich jede Diskussion ohne Entscheidungskompetenz im Kreise .... Stammtisch eben. Aber Du sagst es ja selbst, die Digitalisierung wird letztendlich alles ändern und dabei nicht nach sozial oder unsozial fragen. Wer nicht mitkommt geht unter. Das war schon immer so und wird so bleiben.

Warum geben eigentlich alle immer davon aus, dass das alles sofort funktionieren muss? Sinniger Weise ganz man mir dem an, was jetzt schon Sinn macht. Z.B. die Post. Die Wagen werden Abends abgestellt und müssen morgens wieder am Start sein. Alles Schritt für Schritt. Vor 120 Jahren hatten auch nicht alle Leute auf ein mal mit einem Diesel fahren können. Das hast auch gedauert bis die Pferdefuhrwerke aus dem Straßenbild verschwunden waren. Von daher machen blinde Quotenvorgaben (soundso viele bis ...) keinem Sinn. Mehr muss man schauen und fördern was heute schon Sinn macht.
Walter Röhrl hat letztens mal die Frage in die Runde gestellt, wo man den bitte die ca. 1500Autos, die täglich an der Autobahn tanken, alle aufladen möchte?
Walter Röhrl hat wohl noch nie was von Qi-Charging gehört ? Demnächst haben alle Hauptstraßen eine Ladeschleife in der Fahrbahn....

Der Postkarren find ich ja extrem sinnnvoll:

Man hat einen konkreten Bedarf, man hat sehr genaue Daten der (immer wieder gleichen) Benutzung/Belastung.

Daraufhin entwickelt (da gibts wohl noch "technische Themen", seis drum) macht das Ding den idealen Job.

Zumal gerade im Zustellbetrieb ein extremes Belastungsszenario entsteht, Motor anlassen, 10m Fahren, Aus, 30s Kundenkontakt, Motor an, 5m Fahren etc

DAS kann nicht gesund sein für egal welchen Verbrenner (aber laufenlassen is halt auch blöd).

Dieser Einsatz, gepaart mit der geringen Gesamtstrecke, führt zwangläufig zu einer solchen Lösung, der Elektromotor hat einfach keinen Startverschleiß, also im Gesamtkonzept mit Tagesfahrtstrecke und Nachlademöglichkeit (am DHL-Verteilzentrum, mit konstanter Verweildauer/Ladezeit) sehr sinnvoll, man kann auf definierte Einsatzbedingungen hin entwickeln und dann direkt Stückzahlen generieren - sehr gute Bedingungen.

Das Auto für Ottonormal muß aber mehr können!

Ja, und der nächste Schritt ist wohl schon in Mache. Ich hab gehört, dass als nächstes Tansits auf E umgerüstet werden sollen. Der der Scooter sind ja eher mit dem Caddy zu vergleichen.

 

Das Auto für Ottonormal muß aber mehr können!

Nicht unbedingt. Zumindest nicht alle! Bei meinen Eltern gab es zwei Wagen. Und der eine ist jeden Tag zwei mal 12km gefahren. Sonst nichts. Und da gab es noch eine ganze Reihe weiterer Familien wo das ähnlich aussah. Da tut es eine heute schon verfügbare E-Kiste genauso. Ja, natürlich tut es das nicht für die, die nur einen Wagen haben und z.B. am Wochenende schnell die 800km pendeln wollen. Aber eben das ist ja was ich meine, erst mal da anfangen wo es geht und nicht sagen das geht nicht weil es nicht für alle passt.

Gegen gezielten Einsatz habe ich noch nie etwas gehabt. Beispiel: In meiner Kindheit gab es an Bahnhöfen und Flughäfen schon längst "Elektrokarren", die das Gepäck transportierten bzw. Expressgut vom Zug zur Ausgabe und umgekehrt. Die fuhren relativ leise (summten nur) und waren ideal für diesen Zweck. Das gilt auch für Gabelstapler. Am Abend wurde unser Stapler an die Ladestation gehängt und war am nächsten Tag voll einsatzfähig.

 

Ich stimme zu, dass vor allem von Frau Merkel & Co. unerfüllbare Zielvorgaben in den Raum gestellt wurden, wobei die Motive sehr fragwürdig sind. Haben wir alles schon diskutiert. Was mich besonders ärgert, dass eine Frau mit der Ausbildung es besser wissen sollte. Oder die Fundis der Grünen. Wollen alles auf einmal erreichen, wodurch oft garnichts erreicht wird. Würde man die Forderungen eher daran orientieren, was tatsächlich umsetzbar ist, wäre es für Umwelt und Klima besser. Man muss es Schritt für Schritt angehen und umsetzen. Politik wäre idealerweise die Kunst, Kompromisse auszuhandeln, mit denen alle Beteiligten leben können. Maximalforderungen führen zu Maximalverweigerung. Am Ende wird Jahrzehnte diskutiert, aber nicht gehandelt. Leider orientiert sich Politik nicht am jeweiligen Problem, sondern an parteipolitischem Kalkül, wie etwas bei den Wählern ankommt, inwieweit Lobbyismus im Spiel ist. Ich hoffe auf eine Minderheitsregierung, weil das etwas mehr Demokratie bringen kann. Da muss die Chefin nämlich ernsthaft Mehrheiten suchen, kann nicht alles durchwinken.

 

Es geht nicht darum, E-Mobilität grundsätzlich zu verteufeln, sondern zum einen die Felder zu bedienen, wo sie im aktuellen Zustand Sinn macht und zum anderen, diese so zu verbessern, dass sie am Ende flächendeckend attraktiv wird. Wer nur innerstädtisch unterwegs ist, braucht auch keinen Supersportwagen, sondern ein ziemlich kleines Auto, das auch noch Parkraum spart.

 

Es ist kaum der richtige Weg, andere Antriebe durch Restriktionen und Preiserhöhungen zu behindern, damit man sich gezwungenermaßen für E-Mobilität entscheidet. Das wurde in der Vergangenheit ja schon versucht, indem man durch ein fragwürdiges Kfz-Steuer-System die Leute lenken wollte. Auch kann man niemanden zur Nutzung des ÖPNV zwingen, wenn es für das Auto immer problematischer wird, aber eben dieser ÖPNV grottenschlecht organisiert ist. Will man z.B. von Freiburg 5 Stationen nach Süden fahren, wäre das interessant, wenn die Fahrzeit von ca. 20 min. auch nur einmal eingehalten würde. Statt dessen landet der Zug oft mehrfach auf dem Abstellgleis, weil ICE und Güterzüge ebenso Verspätungen haben und dann zur falschen Zeit auftauchen und durchgelassen werden müssen. Die Unfähigkeit der Bahn macht alles zunichte. Spät abends noch mit dem Zug zu fahren, ist wiederum gefährlich, weil dort das allerletzte Gesindel mitfährt und man sich am liebsten eine Kalashnikoff zur Abschreckung umhängen würde. Also fährt man doch lieber mit dem Auto. Wohnt man weiter weg von der Bahnstrecke, fahren die Busse viel zu selten, um einen echten Anreiz zu bieten.

 

Bevor man also mit Wunschzahlen operiert oder gar das Ende bestimmter Antriebe auf einen Stichtag fixieren will, soll man gefälligst dafür sorgen, dass dann auch alles funktioniert. Wenn dann solche Planer am Werk sind wie in Berlin und Stuttgart, GUTE NACHT. Und das Ausland lacht sich kaputt über uns.

 

Ich bekomme oft Besuch aus Wien. Der Zug von Budapest nach Zürich hat in den letzten 5 Jahren maximal 10 min. Verspätung gehabt. Nur einmal ist eine Lawine abgegangen und die Leute mussten per Bus weiter transportiert werden. Aber das ist wohl höhere Gewalt. Wieso funktioniert das in Österreich und der Schweiz, aber sobald man nach Deutschland kommt, veranstaltet die Bahn Chaos. Typisch, dass der Zug der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke gleich mal einen Defekt hatte.

Weil die Deutschen Politiker auf die Produzenten des Deutschen Lieblingsspielzeuges hören und das Gros der Bürger das auch noch gut findet.

 

Gute N8 :smile:

(ehrlich gemeint)

Mit Strom fahren, macht doch nur Sinn, wenn dieser ökologisch hergestellt wird.

Bringt ja nun nicht wirklich was, wenn man zig tausende Tonnen Braun-oder Steinkohle verstromt.

Zum einen werden da ganze Landstriche verwüstet und Abgase entstehen auch. Zwar nicht auf der Strasse-aber sie entstehen spätestens im Kraftwerk.

In der Regel stehen Braunkohletagebaue auch nicht gleich neben dem Kraftwerk.

Zig Tonnen Kohle müssen gebaggert, gereinigt und per Bahn ins Kraftwerk gebracht werden.

Bliebe dann nur noch die Möglichkeit, Strom aus Sonne/Wasser/Wind zu gewinnen.

Hört sich erst mal nett und vor allem grün an.

Ist es aber nicht.

Damit wir aus Wasser Strom machen können, müssen Querverbauungen (sprich Wehre) gebaut werden.

Mal abgesehen davon, dass hier ebenfalls ganze Gewässerabschnitte verwüstet werden, werden Laichgründe und Aufstiege von Fischen vernichtet.

Zudem werden zig tausende Fische jeden Tag geschreddert (Lesen und Bilder betrachten)

Bliebe noch die Windkraft.

Keine Ahnung wie viele Vögel und Fledermäuse durch die Flügel der Windräder getötet werden-auch diese Energiegewinnung ist weder sauber-geschweige denn grün.

So lange wir Windräder einbremsen oder den Strom verschenken, weil wir ihn nicht transportiert bekommen, braucht mir keiner mit diesem Quatsch kommen.

Windräder machen allenfalls auf See einen Sinn, wenn dort gleich die Energie -z.B. als Wasserstoff - gespeichert wird.

Solarenergie wäre wahrscheinlich in Afrika interessant.

Ob's stimmt weiß ich nicht: angeblich kommen die Vögel durcheinander, da diese durch die Kollektoren geblendet werden sollen.

Ich red jetzt nicht vom 1 Familien Haus Dach-sondern von riesigen Kollektorenfeldern von tausenden Quadratmetern.

Zudem müssen die Kollektoren ja auch irgendwo gebaut werden. Meist China.Das hier hochgiftige Stoffe verwendet werden, verschweigt man lieber.

Besonders effizient sind die Module nun auch nicht. Bei bedecktem Himmel und Schnee kaum-Nachts schon gleich gar nicht.

Ergo: irgendwas ist immer.

Am sinnvollsten erscheint mir die Speicherung des kostenlosen Windes auf dem Meer. Diese wegen mir in Form von Wasserstoff.

Und nur damit macht dann die E Mobilität einen Sinn.

Hier wird Strom nahezu Emissionsfrei produziert. Nur mit Wasserstoff kann man 500 km und mehr fahren. Das die Technik ausgereift ist, ist bekannt.

Alles andere ist doch quatsch.

Wenn ich 500 km per E Auto an die Küste fahren will, muss ich auf halben Weg eine 4 Stündige Pause einlegen, damit die Kiste wieder Saft hat?

Da ich nicht der Einzige sein werde, wird es Stau an den E-Zapfsäulen geben.

Mal abgesehen von den 10 verschiedenen E Steckern und 10 verschiedenen Bezahlmöglichkeiten...wo dann meine garantiert nicht dabei ist.

Wir schaffen es nicht mal einen Bahnhof und einen Flugplatz zu bauen....und da wollen wir alle rein elektrisch fahren?

Warum fördert man nicht den Aufbau von Wasserstofftankstellen und auch den Ausbau von Gasfahrzeugen+Tankstellen? Beide Energieträger sind ohne Ende vorhanden...

...

Wenn ich 500 km per E Auto an die Küste fahren will, muss ich auf halben Weg eine 4 Stündige Pause einlegen, damit die Kiste wieder Saft hat?

..

 

Wieso solltest Du das?

Zum einen gibt es bereits Exemplare, die nahe an der 500km-Reichweite sind, zum andernen dauert es keine 4 Std. um sie zu laden.

Ein wenig haben ja alle recht.

Richtig ist aber mit Sicherheit das man eine Vision, einen Masterplan braucht, worin wirklich alle für und wieder (dynamisch) aufgeführt und untersucht werden.. und dies auch immer wieder nachgefühlt werden muß.

Von jetzt auf gleich geht das sicher nicht.

Und so ein Kleinwagen für die Stadt, (ich hatte mal nen smart) das hat was.. in manchen Städten gibt es das Parkhaus dann sogar preiswerter..

.... hier wäre z.b. ein erster Schritt eine vernünftige Wechselkennzeichen Lösung, weil das was wir hier in Deutschland haben ist ja Humbug hoch 3 !!!!

Es wird nur in kleinen Schritten gehen, so wie das [mention=6188]saab-wisher[/mention] schon angedeutet hat...

Ich hab gestern einen Bericht über Norwegen gelesen, die KFZ-Neuzulassungen sind zu 37% !!!! Elektrofahrzeuge. In Deutschland 1,8%, dort hat man sich Gedanken gemacht und eine, meiner Meinung nach, gute Förderung gefunden..

dazu braucht neben weitsichtigen Politikern auch weitsichtige Unternehmen (z.b. Post) und eine Automobilindustrie die dort mitdenkt und arbeitet...

Weil sonst kommen die neuen Autos irgendwann alle von Samsung... oder haben einen Apfel auf der Motorhaube...

Statt dessen landet der Zug oft mehrfach auf dem Abstellgleis, weil ICE und Güterzüge ebenso Verspätungen haben und dann zur falschen Zeit auftauchen und durchgelassen werden müssen. Die Unfähigkeit der Bahn macht alles zunichte.
Nu haut nicht immer auf die Bahn. Das was an Streckennetz da ist oder (ab-)gebaut wird orientiert sich an de politischen Vorgaben. Und oftmals an den Anwohnern. Hier träumen manche von einem dritten Gleis (von einem 4. wagt schon keiner zu träumen). Geht aber nicht, St. Florian läßt grüßen. Und ohne Vorgaben baut die Bahn eben auch nur das, was rentabel ist. Offenbar stehen die Mehrkosten für weniger Verspätungen haben in keiner Relation zum (finanziellen) Nutzen. Und wenn die Bahn Geld raus wirft gibt es auch wieder Mecker.

 

Mit Strom fahren, macht doch nur Sinn, wenn dieser ökologisch hergestellt wird.

Bringt ja nun nicht wirklich was, wenn man zig tausende Tonnen Braun-oder Steinkohle verstromt.

Das wäre zwar der Idealfall, aber angesichts von Wirkungsgraden Moderner Kraftwerke und der E-Antriebe macht das ganze durchaus auch so Sinn. Weniger für auf Langstrecke effizient laufende Fahrzeuge. Aber für die Stop'n'Go Anwendungen durchaus. Und bei Problematischen Kessellagen auch aus Schadstoffsicht (Freiburg, Geislingen, Aachen, ...). Dann am besten noch mit Fernwärme gekoppelt um den Hausbrand auch aus der Stadt zu bekommen.
Wieso solltest Du das?

Zum einen gibt es bereits Exemplare, die nahe an der 500km-Reichweite sind, zum andernen dauert es keine 4 Std. um sie zu laden.

 

Mag sein, dass es die gibt.

Leider fehlen mir zu dem Einstandspreis von 100.000€ immer noch 99.000€

Zudem benötige ich ein großes Fahrzeug. Nicht ohne Grund fahre ich nen XC90.

Mit so nem Leaf oder Opel Ampera kann ich nichts anfangen. Es müsste dann schon der Tesla ModelX sein.

Auch eine halbe Stunde "Tanken" wäre für mich nicht akzeptabel.

Unabhängig davon: so lange bei UNS der Strom so produziert wird wie momentan, lehne ich E-Mobilität ab.

 

 

Ich hab gestern einen Bericht über Norwegen gelesen, die KFZ-Neuzulassungen sind zu 37% !!!! Elektrofahrzeuge...

 

das liegt aber auch daran, dass die Norweger im Gegensatz zu uns ganz andere Geografische Strukturen haben.

Zudem haben die gerade mal 5 Millionen Einwohner, wovon 70% in Oslo/Bergen/Trondheim und anderen Städten wohnen.

Wobei die Hauptstadt Oslo genau so "viele " Einwohner hat, wie Stuttgart.

Allein Berlin und Hamburg überholen Einwohnerzahlmäßig, ganz Norwegen...

Abgesehen davon, gewinnen die Norweger 99% des Stroms aus Wasserkraft.

Als ich vor paar Jahren dort (400 km über Trondheim) angeln war, hab ich den Vermieter gefragt, wie die das im Winter mit der Heizung und dem Wasser machen.

Seine lapidare Antwort: laufen lassen!

Ab einem Bestimmten Breitengrad wird Strom und Wasser vom Staat bezuschusst.

Bevor Heizung und Wasser einfrieren, bleibt es eben in "Rotation".

Das wird dir hier in Deutschland mit Sicherheit nicht passieren. Bevor Dir der Staat hier was schenkt, wird der Strom entweder gebremst (Windrad) oder ins Ausland verschleudert.

Stimmt schon ... Aber die bieten z.b. Kostenlose Parkplätze und kostenlosen Strom für die Elektrofahrzeuge. Hab ja nicht gesagt man kann das 1:1 übernehmen... aber er ist EIN Ansatzpunkt..

Nur weil nicht alles paßt heißt das ja nicht, das es bei uns gar nichts davon geht.

Mag sein, dass es die gibt.

Leider fehlen mir zu dem Einstandspreis von 100.000€ immer noch 99.000€

...

 

D.h. Dein XC90 (?) hat 1000 EUR gekostet.

Das ist natürlich unschlagbar, falls er funktioniert :smile:

D.h. Dein XC90 (?) hat 1000 EUR gekostet.

Das ist natürlich unschlagbar, falls er funktioniert :smile:

 

Leider nicht. Er hat schon ein "wenig" mehr gekostet.

Aber die 73.000 € wollen auch abgefahren werden. Der Gute hat inzwischen was um die 310.000km runter und macht absolut keine Anstalten von uns zu gehen.

Warum soll ich ein gutes und funktionierendes Auto abwerfen, nur weil jemand meint, dass wir mit E Autos die Welt retten können?

Liebe Weltverbesserer:

Fangt doch bitte bei den mit Schweröl fahrenden Schiffen an. Macht weiter bei Stromanschlüssen im Hafen für diese Schiffe. Und wenn ihr dabei seid, guckt doch mal womit die Flugzeuge abheben.

Bei jedem Start verbrennen die mehr Kraftstoff , als ich im ganzen Jahr.

Dann wäre es schön, wenn endlich mal jemand eine "grüne Welle" , sowie intelligente Ampelschaltungen erfinden würde.

Vielleicht erfindet ihr bei dieser Gelegenheit auch gleich den Kreisverkehr?

Falls ihr nicht wisst was das ist: fahrt nach Skandinavien.

Wieso muss ein LKW von Hamburg nach München auf der Strasse fahren? Warum kann der nicht auf die Bahn geladen werden?

Und wenn ich sehe, dass in Stuttgart-wo 2018 Diesel PKW -schlechter als Euro6- ausgesperrt werden, obwohl über 90 % des Feinstaubs vom Abrieb durch Reifen und Bremsen aller Fahrzeuge stammen....dann rollen sich mir die Fußnägel auf. Selbst wenn man in ganz Stuttgart nur noch E Autos fahren lassen würde, hätte das keine Besserung zur folge. (Artikel dazu hier)

In meinen Augen völliger Populismus.

Ich sage DANKE!!
Dem schließe ich mich an.
Von mir gibt es auch einen Daumen nach oben.
......

Und wenn ich sehe, dass in Stuttgart-wo 2018 Diesel PKW -schlechter als Euro6- ausgesperrt werden, obwohl über 90 % des Feinstaubs vom Abrieb durch Reifen und Bremsen aller Fahrzeuge stammen....dann rollen sich mir die Fußnägel auf. Selbst wenn man in ganz Stuttgart nur noch E Autos fahren lassen würde, hätte das keine Besserung zur folge. (Artikel dazu hier)

In meinen Augen völliger Populismus.

  • Und NOx? Da hast Du sicher auch eine Erklärung dafür, wo das herkommt.
  • Ach so, es ist ja noch gar nicht erwiesen, dass das schädlich ist ... vielleicht ist es am Ende ja noch gesund für uns alle.
  • Und die Staus sind sicher auch zu was nützlich, z.B. zum Entschleunigen.
  • Und dann machen wir einfach noch mehr Platz für Autos, die in der Landschaft rumstehen. In den Städten will ja ehe keiner mehr wohnen bleiben.
  • Am besten die Straßenbahnen stilllegen, dafür zusätzliche Straßen bauen, damit noch mehr entschleunigt werden kann.

Nein Danke, das klingt original so, als ob es ein Automobillobbyist sagen würde. Ich glaube dass vieles von dem was Du sagst, fast 1:1 von unserem Oberlobbyist Wissmann stammt.

Und populistisch ist übrigens alles was man sagt, um der Volksmeinung zu entsprechen. Ich denke da "argumentierst" Du wesentlich populistischer, als diejenigen, die sich über unsere Zukunft Gedanken machen.

 

Falls meine Auslassungen zu scharf klingen: Das ist Absicht.

 

Ich halte es mit Mark Twain:

Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen.

An der Unterhaltung teilnehmen

Du kannst jetzt posten und dich später registrieren. Wenn du ein Konto hast, melde dich jetzt an, um mit deinem Konto zu posten.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Konto

Navigation

Suchen

Suchen

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tippen Sie auf das Schlosssymbol neben der Adressleiste.
  2. Tippen Sie auf Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passen Sie Ihre Einstellungen an.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.