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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

:dontknow:

am comp ging´s - nun bin ich gespannt - eigentlich eine gute Idee!

Macht doch eine Umfrage, wem er gefallen würde und wem nicht. Das bringt zwar nichts, aber wäre ja vielleicht ganz lustig.

 

 

 

Mit dem Verbot oder der Sperre von Worten fängt es an ....:viking:

War das ernst gemeint oder mit einer gehörigen Portion Sarkasmus?

 

Ich befürchte das war ernst gemeint.

Wieder einer bei dem die SAAB-Historie 1993 endete.

Das war sicher nur ein wenig "gestichelt". Aber wo für wen SAAB endete, liegt in der Betrachtungsweise eines jeden Einzelnen. Mir ist z.B. egal, ob da GM bereits im Spiel war.

Bei VM gab es ja bis auf ein paar Demomodelle ohnehin nichts mehr. Deshalb endet SAAB für mich mit dem Tag der Übernahme durch VM. Dann gab es die Pleite, weitere Visionen und nun irgendetwas von NEVS, das momentan vor allem Trollhättan noch als Gemeinsamkeit mit SAAB aufweist. Was die künftig auf dem chinesischen Markt treiben, kann mir egal sein. Auch wenn die irgendwann in Europa Autos verkaufen würden, verzichte ich gern. Aber ich sehe das ganz tolerant: Wer das haben will, soll es doch kaufen. Mein aktuelles Auto ist Bj. 2000. Das nächste wird eher 10 Jahre älter sein.

  • 1 Monat später...
Den Motor würde ich ja nehmen....

 

.

 

Wozu?

Wozu?
Lt. Angebotstext ist ein "Saab Motor 2,3 Turbo" verbaut.

Und den kann man ja immer mal gebrauchen. :rolleyes:

  • 2 Monate später...

Dann müssten sie ja in 2018 und 2019 jeweils 500.000 E-Autos bauen!!! :eek:

Fehlen ja nur noch 499.995...:rolleyes:

 

Ernsthaft, seit 5 Jahren höre ich über diesen Newsletter immer nur, wer mal wieder zu NEVS dazu gestoßen ist und welches Department er/sie übernimmt und was sie machen wollen. Der Vortrag des CEO beim Museums Festival in Trollhättan ging leider auch nur in diese Richtung.

 

Wann machen die denn endlich mal das wofür sie gegründet worden sind: Autos bauen?!

Bearbeitet von kauftnix

... das wofür sie gegründet worden sind: Autos bauen?!
Das mußt Du irgend etwas falsch verstanden haben.
Es gibt Sachen, die sollen gar nicht fertig werden. NEVS hat sich wohl den BER als Vorbild genommen...:biggrin:
Vielleicht meinen die 500.000 Modellautos mit E-Antrieb für chinesische Schulkinder pro Jahr??
und wo steht da, dass sie 1 Mio e-Autos auf 9-3 Basis bauen wollen? Da steht nur, dass so viele Autos mit der Antriebsplattform von Didi laufen sollten.
Der 9-3 wird zum lebenden Toten...
  • 1 Monat später...
heute hat NEVS den ersten 9-3 EV präsentiert.

NEVS.thumb.JPG.472379b2bf29ac56d77084118a54cfe5.JPG

Die Vorstellung hatte durchaus Partycharakter...

Nach wieviel (gefühlten) Jahren seit der "Erstproduktion", findet das statt?

Da sind andere Chinesen (Geely) bei der schwedischen Konkurenz (Volvo) schneller dabei, E-Modelle zu präsentieren....

Die Vorstellung hatte durchaus Partycharakter...

Abrißparty? :biggrin:

Wer lesen kann ist im Vorteil:tongue:.

Es ist klar ausgesagt auf der DiDi-Platform .... das ist wesentlich mehr als nur NEVS. Da spricht man von 50.000 jährlich in Phase 1 und bis zu 220.000 in Phase 2.

 

So richtig nachvollziehen kann ich Eure negative Grundstimmung nicht angesichts der Tatsache wie schwer sich die deutschen Autohersteller mit E-Mobility tun.

Also

a) muss man (sowohl angesichts beteiligter Schwermetalle, wie auch hiesiger Kohleverstromung) 'E-Mobility' nicht zwingend positiv bewerten

und

b) ist NEVS in Ankündigungen zumindest bisher immer weitaus weiter vorn gewesen, als in echten Taten.

Also

a) muss man (sowohl angesichts beteiligter Schwermetalle, wie auch hiesiger Kohleverstromung) 'E-Mobility' nicht zwingend positiv bewerten

und

b) ist NEVS in Ankündigungen zumindest bisher immer weitaus weiter vorn gewesen, als in echten Taten.

a) richtig, aber die Autos in den Anfängen waren auch nicht mit dem heutigen Produkt vergleichbar.

b) damit reihen sie sich nahtlos in die Schaar aller anderen großen Automobilhersteller ein.

UND, steht da Saab drauf ?! :flybye:

Und drin schon lange nicht mehr.

... angesichts der Tatsache wie schwer sich die deutschen Autohersteller mit E-Mobility tun.

Das ist halt die Frage. Jemand der da etwas Insiderwissen hat sagte mir, dass auch die Deutschen fertige Konzepte in der Schublade haben die aber aus u.a. zwei Gründen da auch noch eine Zeit lassen:

a) So lange die Akzeptanz in der Öffentlichkeit noch so ist wie sie ist wird der Diesel/Benziner noch gemolken da sich damit noch Gewinne erwirtschaften lassen.

b) Die Fahrzeuge müssen beim Marktstart ein große Akzeptanz haben. VW z.B. will sich so Peinlichkeiten wie beim Audi A2 oder 3L Lupo nicht noch mal leisten, ist nicht gut für das Image (wobei, was kann man da noch falsch machen:biggrin:). Mit Problemen im Alltag dürfen sich gerne erst die anderen Hersteller rumschlagen. Später dann kommen die Deutschen mit den "perfekten Premium e-Mobilen".:rolleyes:

Seit mind. 2 Jahrzehnten ist klar, wohin die Reise geht, doch seit Mitte der 90er wird nur noch in Marketing"strategien" gedacht, echte Innovation kann da nur auf der Strecke bleiben.
Nun ja, die Rentabilität beginnt bei sowas eben in Nischen-Anwendungen. Und die werden ja schon bedient. Auch wenn da nicht VW, BMW oder Mercedes drauf steht, die stellen ja auch die Technik nicht selber her. Da sind dann auch Systeme von Bosch, etc. drin. Irgendwas wird kommen. Und die Welt wird sich wie in anderen Bereichen auch schon geschehen immer weiter diversifizieren. Wir werden also immer mehr Lösungen parallel im Einsatz sehen.
..... Mit Problemen im Alltag dürfen sich gerne erst die anderen Hersteller rumschlagen. Später dann kommen die Deutschen mit den "perfekten Premium e-Mobilen".:rolleyes:

 

Da liegt der Hase im Pfeffer. Es reicht bei dem Thema nicht, das "perfekte" Premiumfahrzeug anzubieten, hier gehört eine durchdachte Strategie zum Erreichen der notwendigen Infrastruktur und Dienstleistungen dazu. Die deutsche Automibilindustrie sieht da immer Berlin in der Pflicht, obwohl sie ja "global player" sind. Ich würde da sagen "Thema verfehlt, Note 5-6".

 

Genau das aber macht Tesla vor und hat sich NEVS in noch größerem Umfang auf die Fahne geschrieben. ich gebe ja gerne zu, dass bisher viel geschrieben wurde und wenig passiert ist, zumindest was für uns sichtbar ist. Aber bei dem komplexen Thema ist nun mal die Kooperation von Staat, Kommunen, Herstellern und Dienstleistern notwendig. Da scheint mir NEVS und die beteiligten Partner zumindest in China schon recht weit zu sein.

 

Die erfolgreichste deutsche Firma bei E-Mobilität ist die Deutsche Post .... das sagt doch schon alles.

Bearbeitet von saab-wisher

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