Zum Inhalt springen

SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

 

Ja, sollte verschoben werden.

Ich war so frei - Norbert, ich hoffe du bist einverstanden...?

klar :rolleyes:

  • 1 Monat später...

Ein Impuls auf einer 16 Jahre alten Plattform, bzw Optik...ich wollte sowas nicht kaufen wenn ich an Neuwagen interessiert wäre.

Ich glaube "den Neuwagen" gibt es nicht, es wird überall weiterentwickelt oder zumindest abgekupfert, vielleicht Tesla ausgenommen. Und die letzte 9-3 Generation war so schlecht nicht. Außerdem werden die sog. Neuwagen viel zu früh auf den Kunden losgelassen Fehler über Fehler. Ein Rückruf jagt den nächsten.

 

Ich bin von NEVS aus anderen Gründen enttäuscht. Nach der langen Zeit nichts als Versprechungen, Ankündigungen, raus und rein, mal links mal rechts, Wechsel der Besitzer usw. Ein brauchbares E-Fahrzeug hätte da schon längst auf dem Markt sein müssen. Ich verstehe auch nicht, warum die Chinesen da soviel Geld verbrennen. Auch deren Potenzial ist nicht unerschöpflich.

 

Meine Meinung: Da wird leider oder zum Glück (je nach Standpunkt) nichts mehr draus.

Ich wüsste jetzt auch nicht, was an der Plattform schlecht sein sollte.

Für einen Hersteller, der neu an den Markt kommt, ist es sicherlich ein riesiger Vorteil, nicht die Entwicklungskosten für die Plattform stemmen zu müssen.

Letztlich ist es ja nur ein "Gehäuse mit Fahrwerk". Die eigentliche Innovation steckt im Antrieb, auf den sich der Hersteller dann fokussieren kann.

 

Ob da etwas draus wird, keine Ahnung. Ziemlich sicher werden wir aber in den nächsten zwei Jahren einige Modelle aus China auf unseren Straßen sehen.

Da sollten sich mal die Ingenieure dazu äußern.

 

Vor schon längerer Zeit wurde eine Neuinterpretation des Fulvia-Coupés auf

der IAA vorgestellt. Die basierte auf der Plattform Fiat Barchetta. Es gab ein

ewiges Hin und Her, ob man das Auto baut, obwohl es tausende von Blanko-

Bestellungen gab. Schließlich kam offiziell die Ansage, dass man bauen will.

Aber um die ganzen Anforderungen der EU und was weiß ich noch wem zu

genügen, käme diese Plattform nicht mehr in Frage. Also müsste man eine

neue nehmen und das Design mühsam anpassen. Man kann nicht einfach

nur die Plattform wechseln. Am Ende ist nicht nur das Projekt gestorben,

sondern man hat die Marke auch plattgemacht.

 

Wenn man einen Neuwagen konzipiert, ist es da sinnvoll eine 16 Jahre alte

Plattform zu verwenden? Ich hätte als Verbraucher damit vielleicht kein

Problem. Aber kann man denn die extrem gestiegenen Vorgaben erfüllen?

Was passiert denn mit den Chinakisten, die beim Crashtest keine oder nur

einen Stern bekommen? Alle bisherigen Anläufe sind doch daneben gegangen.

Das Konzept Volvo dagegen läuft. Nun werden die Chinesen das Defizit

sicher bald wettmachen. Aber NEVS macht doch ganz genauso weiter,

wie es unter dem "Visionär" VM lief. Ich bin nur froh, dass man diesem

Verein die Namensrechte entzogen hat.

Da sollten sich mal die Ingenieure dazu äußern.

 

Vor schon längerer Zeit wurde eine Neuinterpretation des Fulvia-Coupés auf

der IAA vorgestellt. Die basierte auf der Plattform Fiat Barchetta. Es gab ein

ewiges Hin und Her, ob man das Auto baut, obwohl es tausende von Blanko-

Bestellungen gab.

 

Ja, in den hatte ich mich auch verliebt, ein halber Leitz Ordner Korrespondenz, dann die Absage... Toll. dass sich noch jemand an den Wagen erinnert. Der letzte Lancia, der mir gefiel.

IAA 2003, habe damals zahlreiche Bilder auf dem Stand gemacht :

 

DSCN0319.thumb.jpg.b5a8fcadf89fb19c783e8584c37baad6.jpg

Kannst ihn als Modellauto 1 : 43 haben.
Oder das Original kaufen...:rolleyes:
Ich wüsste jetzt auch nicht, was an der Plattform schlecht sein sollte.

Eigentlich alles! Wenn die das jetzt für einen Verbrenner nutzen würden könnte man ja noch sagen: Passt soweit sieht nur eben alt aus...wer es mag.

Ein E-Mobil wird sinnigerweise um Antrieb und Batterie entworfen. Den Einbau eines E-Antriebs in eine bestehende Verbrennerplatform ist eher eine Notlösung und nicht state of the art.

Oder das Original kaufen...:rolleyes:

 

Wie denn? Wurde ja nicht produziert und den Prototyp wird man kaum verkaufen

und selbst wenn, ist es fraglich, ob man ihn zulassen kann. Oder meinst Du die alte Fulvia?

... Oder meinst Du die alte Fulvia?

 

Natürlich.

 

Das o.g. Ding geht doch eher in Richtung Fiat Spider auf MX5-Basis.

Eigentlich alles! Wenn die das jetzt für einen Verbrenner nutzen würden könnte man ja noch sagen: Passt soweit sieht nur eben alt aus...wer es mag.

Ein E-Mobil wird sinnigerweise um Antrieb und Batterie entworfen. Den Einbau eines E-Antriebs in eine bestehende Verbrennerplatform ist eher eine Notlösung und nicht state of the art.

Prinzipiell hast du ja recht, aber in dieser Grundsätzlichkeit würde ich das nicht unterschreiben.

Für einen neuen Hersteller kann es durchaus interessant sein, eine ausentwickelte Plattform mit allen Zertifikaten und Zulassungen für verschiedene Länder, als Basis herzunehmen. Die vorhandenen Bauräume lassen sicherlich 40-50 kWh Batterien zu, was gute 200+ km Reichweite ergäbe.

Selbst wenn man bei einer Built-for-Purpose Plattform die Batterie im Unterboden unterbringen würde, die restlichen Komponenten wie z.B. den Motor und den Inverter würde man trotzdem an ähnlicher Stelle wie im Verbrennungsauto platzieren.

Insofern würde man für den Nachteil, die Batterien in eine vorhandene Karosserie platzieren zu müssen, die immensen Kosten einer Plattformentwicklung sparen. Das kann durchaus zu einem wirtschaftlich interessanten Ergebnis führen. Ob das der europäische resp. deutsche Käufer goutiert sei mal dahin gestellt. Aber Autos werden auch andernorts verkauft.

My 2 cents:

 

1. Das Auto ist doch recht ansehnlich.

 

2. Die Plattform war damals immerhin für 5 Sterne NCAP gut.

 

3. Die Helferlein für die Fahrer-Assistenzsysteme (Radar, Lidar, Ultraschall, Kameras) sitzen doch in Kühler, Frontscheibe und Stoßstangen, können also auch in einer "uralten" Plattform untergebracht werden.

.... und schlussendlich... eGolf & Co sind derzeit auch nur Benzin auf E gemacht
Eben.
(...)

Für einen neuen Hersteller kann es durchaus interessant sein, eine ausentwickelte Plattform mit allen Zertifikaten und Zulassungen für verschiedene Länder, als Basis herzunehmen. (...)

Falls nur eine Kleinserie angestrebt wird könnte(!) das eventuell noch funktionieren. Für höhere Ziele, und vielleicht sogar dem Plan auf verschiedenen Märkten aufzutreten, eher nicht.

 

(...)

Aber kann man denn die extrem gestiegenen Vorgaben erfüllen?

(...)

Nein, es kommen laufend neue Anforderungen und Gesetze. Als Beispiel der Small overlap crash aus Amiland vor einigen Jahren, den die Chinesen jetzt wohl auch aufnehmen. Oder die strengeren Vorgaben zum Fußgängerschutz, deswegen werden die Motorhauben immer höher.

Heute wird die 9-3 Karosse da ziemlich „alt“ aussehen.

 

(...)

2. Die Plattform war damals immerhin für 5 Sterne NCAP gut.

(...)

Eben, damals.

2. Die Plattform war damals immerhin für 5 Sterne NCAP gut.

Eine S-Klasse aus den Achtzigern war damals das sicherste, was man kaufen konnte. Heute sind die Überlebenschancen in einem Clio besser. Extremes Beispiel zur Verdeutlichung, aber die fast 20 Jahre alten Sterne kannst Du heute in der Pfeife rauchen. Das Auto ist deswegen nicht unsicher, aber eben auch nicht mehr Stand der Technik.

 

.... und schlussendlich... eGolf & Co sind derzeit auch nur Benzin auf E gemacht

Ja, aber VW verkauft Dir keinen Golf IV als eGolf, sondern den aktuellen Golf.

 

NEVS hat seinen Goodwill seit Jahren verspielt. Wenn man innerhalb von zwei oder drei Jahren ein Auto auf die Beine gestellt hätte, wäre das vielleicht sogar ein Knaller geworden. Man sieht ja, wie das Model 3 einschlägt, weil bis heute keiner in dieser Klasse was anständiges hinbekommen hat. Aber heute lockt man mit dem 9-3 wirklich keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Sehr schade.

Ein Auto, das irgendwann homologiert wurde, hat eine Art Bestandsschutz,

wenn auch im Zusammenhang mit den Schadstoffen Einschränkungen

gemacht werden. Nachträgliche Änderungen an der Karosserie werden nicht

verlangt, sind auch kaum umsetzbar.

 

Ein neues Auto muss nach jetzigen Anforderungen homologiert werden.

Es ist mir schleierhaft, wie NEVS das mit der alten Plattform erreichen

will. Wenn die darauf spekulierten, das Auto nur in China zu verkaufen, so

dürften auch dort die Hürden immer höher werden und die haben einfach den

Zeitpunkt verpasst. Es erinnert doch alles sehr an die Zeit unter VM. Viel

Geschwätz, aber keine Resultate - also Autos, die man kaufen kann.

 

Es könnte allerdings sein, dass seitens der Politik Sonderregeln erfunden

werden, nur um E-Autos zu bevorzugen.

 

Das mit dem Bestandsschutz gilt nur für rechtzeitig zugelassene Autos. Ihr kennt

ja die Story vom eingemotteten Austin Mini. Hätte man nur eine Tageszulassung

damals gemacht, alles gut. Man hat ihn nicht zugelassen und nun ist es nicht

mehr möglich. Es orientiert sich alles am Zulassungsdatum, auch z.B. die

30 Jahre für das H-Kennzeichen. 1963 gab es eine Absatzkrise. In diesem

Jahr gebaute Neuwagen wurden bis 1968/69 eingelagert und kamen dann erst

in den Verkehr. Bj. 1963 - EZ 1969. Also gleichgestellt mit einem Bj. 1969, das

sofort zugelassen wurde. Aber zu der Zeit änderten sich die Homologations-

bedingungen nicht ständig.

Eine S-Klasse aus den Achtzigern war damals das sicherste, was man kaufen konnte. Heute sind die Überlebenschancen in einem Clio besser. Extremes Beispiel zur Verdeutlichung, aber die fast 20 Jahre alten Sterne kannst Du heute in der Pfeife rauchen. Das Auto ist deswegen nicht unsicher, aber eben auch nicht mehr Stand der Technik...

 

Da war doch noch vor kurzem hier ein Beitrag über eine Untersuchung, die besagt, dass die alten 9-5er (damals das erste Auto mit 5* im damaligen NCAP Crashtest) immer noch rund 30% sicherer sind als der Durchschnitt der heutigen PKW. Auch späte 9000er liegen noch geringfügig über dem Durchschnitt.

Bearbeitet von kauftnix

Ein Auto, das irgendwann homologiert wurde, hat eine Art Bestandsschutz ....

 

Aber nur solange die Serie noch läuft und die Autos den aktuellen Zulassungsvorschriften noch entsprechen. Beim Abgas ändert sich recht oft was ... daher wurden auch schon bestimmte Baureihen oder Motoren eingestellt. Bei der Position und Farbe der Blinker ändert sich dagegen fast nie was ...:hello:

Aber nur solange die Serie noch läuft und die Autos den aktuellen Zulassungsvorschriften noch entsprechen. Beim Abgas ändert sich recht oft was ... daher wurden auch schon bestimmte Baureihen oder Motoren eingestellt. Bei der Position und Farbe der Blinker ändert sich dagegen fast nie was ...:hello:

 

Das habe ich nicht gemeint, sondern wenn Du ein Auto irgendwann zugelassen hast. Dass ein Hersteller nicht ewig auf einer alten Geschichte aufbauen kann,

ist vollkommen klar. Der muss ja das neue Modell homologieren lassen und da gelten natürlich die aktuellen Anforderungen.

Ein Privatmann ist nur dann der Dumme, wenn es wie bei diesem Mini gelaufen ist.

 

Aber dennoch kann ein älteres Auto mit temporären oder lokalen Fahrverboten belegt oder steuerlich schlechter gestellt werden

(s. Diesel-Affaire).

Natürlich.

 

Das o.g. Ding geht doch eher in Richtung Fiat Spider auf MX5-Basis.

 

Jaaaa, aber für einen Neuwagen fand ich ihn schon recht gelungen...

An der Unterhaltung teilnehmen

Du kannst jetzt posten und dich später registrieren. Wenn du ein Konto hast, melde dich jetzt an, um mit deinem Konto zu posten.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Konto

Navigation

Suchen

Suchen

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tippen Sie auf das Schlosssymbol neben der Adressleiste.
  2. Tippen Sie auf Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passen Sie Ihre Einstellungen an.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.